Stella ist Tod

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  • Stella ist Tod Beitrag #421
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Heute Morgen konnte ich schon um 2.05 Uhr mit dem Verteilen der Zeitungen beginnen. Eigentlich lief alles sehr gut und da die Zeitungen auch sehr dünn waren, brauchte ich keine Tasche um 50 Zeitungen zu tragen. Einfach unter den Arm geklemmt und schon ging es los. 26 Zeitungen hatte ich in diesem Teilbereich des Bezirkes schon verteil, da kam Glori und begrüßte mich. Heute hatte sie wohl einen Vogel an mir gefressen, denn die nächsten 15 (!) Minuten ließ sie mich nicht weiterlaufen. Immer wenn ich das versuchte stellte sie sich zwischen meine Beine. Wäre ich trotzdem weiter gelaufen hätte ich sie getreten oder ich wäre auf die Fr… gefallen. Und beides wollte ich nicht. Gerade als ich sie am Bauch streichelte, muss sie wohl etwas gehört haben, denn sie sprang auf einmal auf und schaute in eine Richtung. Ich konnte unter der nächsten Laterne einige Hasen oder Kaninchen erkennen. Jedenfalls lief Glori los und ich machte mich schnell auf den Weg damit ich weiter komme.10 Minuten später musste ich an genau der Stelle mit dem Auto vorbei, wo die Kaninchen oder Hasen waren, doch von denen und von Glori war nichts zu sehen. Später, ich hatte noch 6 Zeitungen zu verteilen und fuhr wieder mit dem Auto an der Stelle vorbei, sah ich Glori vor der Haustür liegen. Insgesamt habe ich heute Morgen 6 Katzen gesehen aber nur eine Gestreichelt. Zwei blieben vor der Haustür liegen als ich kam und sie erkannt hatte. Dann werde ich immer sehr langsam und rede mit ihnen. Drei wollten weglaufen, aber als ich mit ihnen redete, blieben sie doch ganz nah stehen. Diese drei habe ich dann auch nicht versucht zu streicheln. Bei den anderen zweien ist es so, das sie zu mir kommen und gestreichelt werden wollen und wenn sie einfach liegen bleiben, wollen sie ihre Ruhe und nicht gestreichelt werden.
Als ich dann nach Hause kam, ist dein Sohn wieder einmal bis zu geöffnete Haustür gegangen, hat raus geschaut und ist dann in die Wohnung. Nachdem ich hinten die Tür geöffnet habe, ist er raus. Nachdem ich gefrühstückt hatte und seinen Napf auch gefüllt habe, bin ich ins Bett. Als ich wieder wach wurde, lag dein Sohn in meiner Hose. Obwohl ich einmal für fast drei Stunden weg war, blieb er im Zimmer liegen. Nur einmal kam er ins Wohnzimmer weil er Hunger hatte. Während des Regens hat er vor der vorderen Terrassentür gelegen ist aber nicht raus. Irgendwann ist er dann wieder ins Bett. Um 22.00 Uhr lag er auch noch da, jetzt jedoch, es regnet seit einer Stunde nicht mehr, ist er raus.

Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka
 
  • Stella ist Tod Beitrag #422
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Heute Morgen konnte ich schon um 2.07 Uhr mit dem Verteilen der Zeitung beginnen. Als ich zu einem Haus kam, sah ich aus dem Kellerausgang einen Schlauch liegen aus dem Wasser hervor lief. Durch ein offenes Kellerfenster konnte ich dann sehen das der Keller etwa 20cm hoch unter Wasser stand. Ich dachte nur: Oh, OH, was haben wir bei uns ein Glück. Nachdem ich die restlichen Zeitungen, hierbei sind es 10 Stück, verteilt hatte, bin ich in mein Auto um zum nächsten Leser zu fahren. Dieser hat sein Haus etwa 150m von der Hauptstraße entfernt. Als ich auf das Haus zu fuhr, musste ich durch einen riesigen See fahren. Nicht sehr tief, aber sehr lang. Vor dem Haus angekommen sah ich dann das ein Mann mit einer Pumpe am hantieren war. Ich bin zu dem Haus und habe die Zeitung in den Briefkasten gesteckt. Dabei kam ich auch mit dem Mann ins Gespräch. Er erzählte mir, dass die Nagelneue Pumpenstation, für Schmutzwasser der Siedlung, die neben seinem Haus steht, übergelaufen ist. Dadurch hat diese sich abgeschaltet und sein Keller ist voll Wasser gelaufen.
Das erklärte mir auch den See auf dem weg zum Haus. Der Mann war fürchterlich am Fluchen über den Ingenieur der die Station entworfen hat. Ich bin dann weiter und habe bei 30 weiteren Häusern gesehen, dass die Keller leer gepumpt wurden. Einige der vollgelaufenen Häuser waren auch an diese Pumpenstation angeschlossen.
Drei Häuser hat es besonders schlimm erwischt. Dort stand das Wasser bis zu 70cm hoch im Keller, wie mir ein Mann der Feuerwehr sagte. Neben diesen drei Häusern verläuft ein Bach der normalerweise vielleicht einen Wasserstand von 10cm hat. Außerdem ist der Uferrand etwa 1,5m höher wie der Wasserspiegel. Dieser Bach ist zu einem Fluss geworden und über das Ufer getreten. Dadurch sind nicht nur die drei Keller voll Wasser gelaufen, sondern auch ein großer Teil der Straße stand unter Wasser. Das in diesem Bezirk keine Katze herumlief war mir klar. Und doch habe ich eine gesehen. Diese lag vor ihrer Haustür.
Auf dem Weg zum zweiten Bezirk, habe ich dann mein Auto von unten Waschen können. Den auch hier stand die Straße etwa 20cm hoch unter Wasser, aber ich bin gut durch gekommen. Im zweiten Bezirk habe ich nichts gesehen was der heftige Regen angerichtet haben könnte. Als ich dann nach Hause kam, hat dein Sohn nur die Nase aus der Tür gesteckt und ist dann sofort wieder zurück zu seinem leeren Napf.

Jetzt liegt dein Sohn vor meinen Füßen hier unter dem Schreibtisch und schläft, denn vorhin als es regnete ist er rein gekommen. Da er nicht mehr raus wollte habe ich schon die Tür geschlossen.
In etwa 45 Minuten muss ich schon los! Heute kommt eine besonders schwere Werbebroschüre die man nicht zusammen mit der Zeitung verteilen kann. Könnte man schon, aber nur wenn man von Haustür zu Haustür mit dem Auto fährt. Sicherlich wird das Verteilen extra bezahlt, aber deswegen mit dem Auto fahren mache ich nicht. Lieber laufe ich heute ein paar Kilometer mehr. Im Übrigen soll eine Broschüre 136 Gramm wiegen. Da ich in einem Teilbereich des Bezirkes 50 Zeitungen auf einmal in meine Tasche nehme, kämen noch einmal 95 Werbungen dazu und das hält keine Tasche aus.
Im Übrigen hoffe ich, dass es gleich nicht regnet, denn ansonsten werde ich wohl einen nassen Pürzel bekommen!

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  • Stella ist Tod Beitrag #423
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Heute Morgen bzw. gestern Abend bin ich schon um 23.30 Uhr los um zunächst die Werbung und anschließend die Zeitung zu verteilen. Als ich die Werbung gesehen habe, bin ich erst einmal erschrocken denn diese war wirklich schwer. Trotzdem habe ich mir 150 Werbungen in meine Tasche gesteckt und bin los gelaufen. Ob Leser oder Nichtleser der Zeitung, jeder hat die Werbung bekommen und nach zwei Stunden hatte ich etwa 200 Werbungen verteilt. Dann bin ich los und habe die Zeitungen geholt, die schon um kurz vor zwei angeliefert wurden. Während ich die Zeitungen verteilt habe, habe ich gleichzeitig die restlichen Prospekte mit verteilt. Insgesamt habe ich 260 Werbungen unters Volk gebracht und das nur im ersten Bezirk. Im zweiten Bezirk brauchte ich keine Werbung verteilen. Weit vor dem Kreisverkehr im ersten Bezirk ist mir dann auch Glori über den Weg gelaufen. Natürlich gab es etwa 5 Minuten lang Streicheleinheiten, dann hatte irgendetwas anderes ihr Interesse geweckt und sie ging davon. Ich bin weiter und nach einer halben Stunde traf ich eine zweite Katze. Die sah fast genau so aus wie Du nur erheblich größer. Auch dies ließ sich streicheln und begleitete mich auch ein Stück. Nach etwa 5 Minuten bin ich dann aber weiter und habe mich von der Katze verabschiedet.
Als ich um 6.15 Uhr (!) endlich nach Hause kam und die Türen öffnete ist dein Sohn sofort zur Haustür, hat kurz geschnuppert und ist dann mit in die Wohnung. Dort ist er dann nach hinten raus und kam erst eine Stunde später wieder ins Haus. Ob er dann zu mir ins Bett gekommen ist, weiß ich nicht, denn sobald ich gelegen habe, war ich schon am Schlafen. So kaputt war ich. Gut in der Nacht bin ich auch etwa 3-4km mehr gelaufen wie sonst.
Um 12.30 Uhr musste ich dann wieder aus dem Bett, da deine Dosine zum Taxi musste. Anschließend habe ich mich dann noch für zwei Stunden auf die Couch gelegt und wurde erst wieder wach, als der Paketbote an der Tür klingelte. Dein Sohn kam erst gegen 20.00 Uhr ins Haus um zu futtern. Inzwischen hatte ich aber schon zweimal den Napf gefüllt. Ob dein Sohn oder Luna diese Näpfe geleert hatten weiß ich nicht. Um 22.20 Uhr war dein Sohn auch hier im Zimmer. Diesmal brachte er eine Maus, legte sie vor meine Füße und nachdem ich ihn gestreichelt hatte, ist er wieder raus und ich durfte die Maus entsorgen.

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  • Stella ist Tod Beitrag #424
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Heute Morgen konnte ich schon um 1.45 Uhr mit dem Verteilen der Zeitung beginnen. Darum habe ich es sehr Langsam angehen lassen und war auch erst um 5.30 Uhr fertig. Glori war heute Morgen auch wieder da. Sie ließ sich etwa zwei Minuten lang streicheln, dann ging sie wieder um kurz darauf für noch einmal eine Minute zurück zu kommen. Als sie dann wieder ging, habe ich sie erst eine halbe Stunde später wieder gesehen. Doch auf mein Rufen hat sie nicht reagiert. Später, im zweiten Bezirk, traf ich noch eine Katze. Auch diese ließ sich mehrere Minuten lang streicheln, bevor sie gegangen ist. Als ich dann nach Hause kam, hat dein Sohn wie immer nur durch die geöffnete Tür nach draußen geschnuppert, dann ist er in den Keller gegangen und ich in die Wohnung. Natürlich habe ich die Zwischentür auf gelassen und auch schon nach ein paar Minuten kam dein Sohn dann auch in die Wohnung zum Futtern. Später sind deine Dosine und ich dann in die Stadt gefahren, weil deine Dosine einen Termin hatte. Anschließend noch etwas einkaufen, da die Getränke zur Neige gingen. Um 10.15 waren wir wieder zu Hause. Dein Sohn lag da schon in meinem Bett. Als ich mich auch hinlegte kam er zu mir um etwas zu kuscheln. Um 16.00 Uhr bin ich wieder aus dem Bett raus. Als ich am Kaffee trinken war, kam auch dein Sohn weil er Hunger hatte. Auch Luna meldete sich nach ein paar Minuten. Beide bekamen natürlich Futter und Milch. Vorhin brachte mir Peter einen toten Vogel. Als dein Sohn einmal weg gesehen hat, habe ich das arme Tier schnell entsorgt. Jetzt ist dein Sohn bei mir im Zimmer und ist am futtern.

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  • Stella ist Tod Beitrag #425
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Als ich heute Morgen, ich konnte wieder um 1.45 Uhr mit dem Verteilen beginnen, so durch den ersten Bezirk schlich, sah ich kurz vor dem Ende, noch 18 Zeitungen waren zu verteilen wovon 7 in einer ganz anderen Straße verteilt werden mussten, Glori auf mich zu kommen. Ich war richtig erstaunt, denn hier hatte ich sie noch nie gesehen. Ich habe sie dann natürlich ausgiebig gestreichelt und auch ein paar Fotos mit meinem Handy gemacht. Doch leider kriege ich diese nicht von meinem Handy auf meinen PC, a mir das Verbindungskabel fehlt und auch eine drahtlose Übertragung nicht klappt. Aber ich habe schon eine Kamera fertig gemacht, die ich heute Nacht mitnehmen werde. Dann mache ich ein paar Fotos von Glori, falls ich sie sehe. Im zweiten Bezirk lag eine Katze vor einer Haustür. Diese habe ich schon öfters gesehen, doch ist sie bisher immer weg gelaufen. Heute bin ich ganz langsam auf sie zu und habe mit ihr geredet. Auch diesmal ging sie von der Tür weg, blieb jedoch nach ein paar Metern stehen und beobachtete was ich denn da mache. Als ich wieder weg ging und mich noch einmal umdrehte, lag sie wieder vor der Tür. Ich war etwa 10m weg.

Beim nach Hause kommen ist dein Sohn sofort nach draußen und er kam erst wieder ins Haus, als ich ins Bett ging. Dann war erst einmal kuscheln angesagt, bis er aufstand und sich in meine Hose legte. Als ich wieder wach wurde, lag er noch immer dort. Ich habe ihn erst wieder gesehen, als ich vom Tanken zurückkam. Da lief er im Vorgarten herum, kam aber sofort als er mich sah. Bisher war er seitdem erst einmal wieder im Haus. Hoffentlich kommt er bald mal wieder!

Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka


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  • Stella ist Tod Beitrag #426
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Wie sollte es anders sein! Zwei Tage lang konnte ich schon vor 2.00Uhr mit dem Verteilen beginnen und heute kam die Zeitung erst um 2.30 Uhr. Somit konnte ich auch erst um 2.45 Uhr mit dem Verteilen beginnen. Fertig war ich dann um 6.30 Uhr. Dazwischen ist heute einiges passiert. Glori habe ich heute nicht gesehen, aber dafür ein paar andere Katzen. Zwei konnte ich fotografieren. Und eine von den beiden sogar streicheln, bis sie genug hatte.
Die erste Katze durfte ich noch nie streicheln, jedoch blieb sie in letzter Zeit immer häufiger vor ihrer Haustür liegen. Heute nicht! Als ich ankam, stand sie auf und kam auf mich zu. Dann legte sie mir das auf dem Foto gezeigte Tier vor die Füße und ging wieder. Streicheln konnte ich sie wieder nicht.

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Ich konnte sie nur von hinten Fotografieren, was gar nicht so einfach war. Denn hierbei benutze ich meine alte Kamera die ich auch in die Hosentasche stecken kann. Bei der ist kein Licht, welches vor der Aufnahme leuchtet, sondern ich musste blind dieses Foto machen.

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Später im zweiten Bezirk, ich war schon fertig und auf dem Weg zum Bäcker, sah ich dann diese Katze. Ich hatte sie schon öfters gestreichelt. Doch heute war sie ganz wild darauf. Mehr als 10 Minuten habe ich sie gestreichelt bevor sie auf einmal ging. Das Ergebnis ist unten zu sehen, wobei die dicke Schramme woanders herstammt. Aber auch heute geholt. Aber solche Belessuren bin ich von der Katze schon gewöhnt!
( Die zwei Schrammen am Handgelenk!)
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Als ich weiter gefahren bin, konnte ich sehen dass bei ihr die Haustür aufstand und sie darauf zuging. Nachdem ich zu Hause die Tür geöffnet habe ist dein Sohn sofort nach draußen gerannt und kam erst eine Stunde später wieder ins Haus. Nachdem er gefuttert hatte ist er wieder raus, lag jedoch als ich später wieder wach wurde, bei mir im Bett.

Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka
 
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  • Stella ist Tod Beitrag #427
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Heute am Sonntag war nicht viel los. Deinen Sohn habe ich um 2.30 Uhr ins Haus geholt, wo er sich auch sofort über seinen Napf her machte. Anschließend legte er sich noch neben mir auf seine Decke. Dort ließ er sich von mir am bauch streicheln wie Du auf den Fotos sehen kannst. Sonst habe ich nicht viel gemacht außer dauernd die Taschentücher zu wechseln die ich benutzt habe. Seit einiger Zeit kommt aus der OP-narbe Eiter heraus. Der Arzt der meinen vertritt kann angeblich nichts machen. In die Klinik fahren und Reklamieren bringt auch nichts. Also bleibt mir nichts anderes über, als auf meinen Arzt zu warten, der am 18. Seine Praxis wieder öffnet. Ein sch…. Spiel ist das. Ich hoffe das es bis dahin nicht noch auf was anderes über greift. Ist schließlich genau neben dem rechten Auge. Wenn ich nachher wieder meinen Spaziergang antrete, werde ich auch meine Kamera wieder mitnehmen. Mal schauen was ich dieses Mal vor die Linse kriege.

Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka


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  • Stella ist Tod Beitrag #428
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka

Heute ist es genau ein Jahr her, das Du von uns gehen musstest. Aber es schmerzt noch immer. Zu Anfang habe ich, immer wenn ich an dich gedacht habe, geweint. Aber im Laufe der zeit ist es besser geworden und ich konnte ohne zu weinen an dich denken. Nur in diesem Moment wo ich dieses schreibe, da brauche ich wieder etliche Taschentücher.

Mein kleines Mädchen

Die ersten Tage nach deinem so plötzlichen Ableben, waren für mich die Hölle. Nie hätte ich gedacht das ein Tier, verzeihe mir diesen Ausdruck, aber ich weiß nicht wie ich es sonst schreiben könnte, sich so tief in mein Herz eingräbt. Bisher habe ich bei keinem Tier so gelitten wie bei dir. Auch als ich Paulinchen tot am Straßenrand gefunden habe, war das nicht so. Sicher, auch das hat mich sehr mitgenommen. Schließlich drei Tiere innerhalb eines Jahres zu verlieren ist heftig. Selbst bei Tiger, die schließlich fast 16 Jahre bei uns gelebt hat, tat es nicht so weh.

Meine kleine Stellinka

Solange wie ich lebe werde ich nie den Tag vergessen als ich dich zum ersten Mal auf den Arm hatte. Du hast gezittert vor Angst und als ich dich wieder von meinem Arm herunter ließ, bist Du auf den Schrank geflüchtet. Was mich aber erstaunt hat, war, das obwohl am nächsten Tag die Terrassentür weit auf stand und Du ganz alleine in dem Zimmer warst, Du nicht wieder geflüchtet bist. Irgendwie musste Du gemerkt haben, dass es dir bei uns gut gehen wird und darum bist Du wohl geblieben.

Lange Zeit bist Du auf dem Schrank geblieben wenn wir im Zimmer waren. Zwar bist Du nach einiger Zeit vom Schrank herunter gekommen wenn wir im Zimmer waren, doch sobald wir uns bewegt haben, warst Du wieder auf dem Schrank. Es hat Monate gedauert bis wir dich streicheln durften Aber deine Angst ist geblieben. Selbst als Du deine Kinder geboren hast, warst Du sehr ängstlich ob wir nun schimpfen werden. Aber nicht bei uns! Das hast Du aber wohl auch selber gemerkt, denn von einem auf den anderen Tag, war deine Angst verflogen.

Nun sind mir als Erinnerung an dich nur die vielen Fotos von dir, meine eigenen Erinnerungen und dein Sohn Peter geblieben. Nachdem Paula von einem Auto überfahren wurde, habe ich immer gegen Mitternacht nach deinem Sohn gesucht und ihn ins Haus geholt. Denn ich möchte nicht noch einmal eine meiner Katzen tot am Straßenrand finden. Inzwischen kommt dein Sohn aber fast jeden Tag von alleine um Mitternacht ins Haus. Er futtert dann etwas und legt sich anschließend zu deiner Dosine ins Bett. Er weiß schließlich, das wenn ich vom Zeitungsverteilen wieder nach hause komme, kann er wieder raus. Trotzdem liegt er fast jeden Tag bei mir im Bett und schläft, nachdem wir beide gekuschelt haben.

Meine Klitzekleine Stella

Heute schreibe ich zum letzten Mal hier in diesem Teil an dich. Aber ich werde noch oft an dich schreiben, denn ich werde ein Tagebuch hier für dich einrichten wo ich an dich Schreiben werde. Nicht jeden Tag, sondern nur wenn es etwas Besonderes zu Berichten gibt. Außerdem komme ich ja auch jeden Tag mindestens zweimal zu euch und rede mit euch. Das werde ich auf jeden Fall bei behalten.

Nun der letzte Tagesbericht hier an dieser Stelle.

Heute Morgen um 1.10 Uhr kam wieder einer dieser Starkregen, wovon wir in den letzten Tagen schon genug hatten, herunter. Ich war richtig froh, dass ich noch zu hause war. Um 1.20 Klingelte mein Telefon und mein Rennleiter teilte mir mit, dass ich losfahren kann, da die Zeitung in 15 Minuten vor Ort ist. Also rein in die Schuhe und durch den Regen zum Auto. Bis dahin sind es etwa 20meter. Trotz des kurzen Weges war mein T-Shirt klatschnass. Egal! Ich hätte ja auch einen Schirm nehmen können, aber dazu war ich zu faul. Während der fahrt ließ der Regen immer mehr nach und als ich bei der Ablagestelle der Zeitung war, hat es nur noch leicht geregnet. Nachdem ich 10 Minuten lang am Verteilen war, hörte es ganz auf zu Regnen und ich konnte die Regenkleidung wieder ausziehen.

Glori habe ich heute wieder nicht gesehen, aber sobald sie mir wieder über den Weg läuft, reiche ich ein Foto von ihr nach. Nur die Katze auf dem Foto unten die ist neu. Ich hatte sie vorher noch nie gesehen. Streicheln ließ sie sich aber nicht!

Von Peter habe ich heute auch einige Aufnahmen gemacht. Ich wollte eine machen, wie er in meiner Hose liegt, doch als ich mit der Kamera wieder ins Schlafzimmer kam, hatte er sich anders hingelegt. Nun lag er auf meinem T-Shirt und nur noch mit den vorderen Pfoten lag er in der Hose. Auch ein Vampirfoto habe ich von ihm gemacht. Überhaupt ist er heute über Tags nicht von meiner Seite gewichen. Nachdem ich heute Mittag meinen Kaffee getrunken hatte, kam er auch ins Wohnzimmer und legte sich neben mir. Als ich nach draußen ging, kam er mit. Dabei ist das Vampir Foto entstanden. Nur als ich einmal kurz weg war und ich wieder nach hause kam, lag er wieder im Bett. Dann ist er aber nach draußen und er kam wieder als deine Dosine mit dem Taxi wieder nach hause kam. Nun ist er auch draußen und wird wohl in etwa einer Stunde rein kommen.

Die fremde Katze


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Peter, noch ein bisschen in meiner Hose


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Peter der Vampir

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Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka! Ich werde Dich nie vergessen! Ich freue mich heute schon auf den Tag wo ich dich wieder Streicheln darf und Du mir Deine Krallen ins Knie haust!

In ewiger Liebe!

Dein Dosi Helmut
 
  • Stella ist Tod Beitrag #429
Hallo Tschikitta

Ich bin neu hier im Forum. Auch ich habe vorgestern mein geliebtes Katerchen verloren und mache mir riesige Vorwürfe, dass ich in SEINER Stunde nicht bei ihm war.

Ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen, auch die Vorwürfe, die man sich macht. Die schmerzen so maßlos.
Ich hoffe, für Dich (und auch für mich), dass erst bald eine Zeit gibt, in der Du mit einen Lächeln an deine Stella denken kannst.

Vielleicht spielen die beiden Fellnasen jetzt jenseits der Regenbogenbrücke in der Sonne zusammen.

Traurige Grüße
Nefertari
 
  • Stella ist Tod Beitrag #430
Hallo Nefertari
Es tut mir sehr Leid, das Du dein kleines Katerchen verloren hast. Aber mach Dir keine Vorwürfe! Irgendwann werden unsere Namen und auch die Namen unserer geliebten Fellnasen aus dem Buch des Lebens gestrichen. Leider können wir nicht die Zeit bestimmen an dem das passieren soll.
Auch Du wirst irgendwann an dein Katerchen denken können und dann anfangen zu lächeln. Die schönen Zeiten mit der Fellnase vergisst man nie. Natürlich geht es nicht von heute auf morgen, aber die Zeit wird es bringen. Auch bei mir hat es sehr lange gedauert, noch dazu wo die Tochter (Paula) von Stella ein paar Monate später ihrer Mutter folgen musste. Aber inzwischen geht es.
Fühle Dich von mir unbekannter weise gedrückt!

Gruß Helmut
 
  • Stella ist Tod Beitrag #431
Danke für Euer Mitgefühl. In meiner persönlichen Umgebnung ist dies leider nicht so. Ist doch nur ein Tier, nicht mal ein Hund. Aber ich glaube, das können nur Menschen verstehen, die mit ihren Lieblingen viele magische Momente erlebt hanen. Wie halt hier die Mitglieder im Forum.

Das man gleich in kurzer Zeit 2 Fellnasen verliert ist schrecklich. Ich habe Hochachtung davor, dass du auch noch in dieser Situation, andere Mitglieder trösten kannst. Du hast meinen vollsten Respekt.

Ich habe jetzt noch meinen Merlin. Er ist in dieser Zeit auch mein Seelentröster. Aber auch er vermisst seinen Kumpel Jay Jay. Er läuft ruhelos durchs Haus und ruft nach ihm. Ich hatte ja Jay Jay auf seine Lieblingsdecke gebettet, damit auch Merlin die Möglichkeit hat, sich von seinem Freund zu verabschieden.
Aber so liebt wie Merlin auch ist, er hat einen ganz anderen Charakter und kann Jay Jay nicht ersetzen. Es ist so wie bei uns Menschen. Jeder ist Einzigartig. Genau so wie mein Jay Jay, deine Stella und Paula. Ich habe hier im Forum zu erstmal den Begriff Sternenkatze gehört. Dieser Name tröstet mich ein wenig.

Aber ich brauche noch ein wenig Zeit um all die Geschehnisse, die Ungereimtheiten zu verarbeiten. Am meisten habe ich nun Angst vor dem kommenden Sonntag, wenn meine Tochter aus dem Urlaub zurückkommt und noch keine Ahnung hat, das Jay Jay uns verlassen hat. Ich habe mich bisher nicht getraut, ihr die Wahrheit zu sagen, wenn sie per SMS nach Jay Jay gefragt hat. Ich hoffe, sie wird mir verzeihen.

Traurige Grüsse
Nefertari
 
  • Stella ist Tod Beitrag #432
Hallo Nefertari,
ich habe deinen Threat über die Umstände vom Tod zu Jay Jay gelesen, was mich sehr viel Überwindung gekostet hat. Normalerweise lese ich seit dem 4.08.2013 nicht mehr in dieser Rubrik und wenn nur die letzten Antworten, aber nie die Umstände. Bei dir habe ich alles gelesen und ich muss sagen Du verhältst dich deiner Tochter gegenüber vollkommen richtig. Ich selber habe es im Urlaub erlebt das der Kater meiner Tochter erlöst werden sollte. Damals habe ich meinen Urlaub abgebrochen und bin wieder nach hause. Ist nicht das selbe wie bei dir, aber ich will damit nur sagen das ich weiß wie es ist im Urlaub so etwas zu erfahren.
Ich habe nicht nur 2 Fellnasen verloren sondern leider waren es 4. Am 13.02.2013 musste ich unsere Purzel alias Tiger erlösen lassen. Sie hatte einen geplatzten Tumor im Rachen. Am 4.08.2013 kam Stella bei einem Unfall ums Leben und am 14.02.2014 war meine kleine Paula leider langsamer wie das Auto. Dazu kommt noch am 31.12.2012 verstarb eine Katze die mir nicht gehörte in meinen Armen. Trotzdem hatte ich auch diese Katze in mein Herz geschlossen. Dazu kommt noch unser Momo. Dieser Kater gehörte meiner Tochter die ihn, nachdem er 16 Jahre bei uns gelebt hatte zu sich holte. Momo wollte das auch so, denn er lebte bei meiner Tochter wieder richtig auf. Leider verstarb er am 22.07.2012 im alter von 19 Jahren.
Du siehst also, das ich in einem Zweitraum von etwas über 2 Jahren 4 eigene Katzen verloren habe. Alle habe ich in meinem Herzen eingeschlossen, wobei Stellas tot mich am meisten getroffen hat.
Nun habe ich noch Luna und Peter, wobei Peter der Sohn von Stella ist.
Über all die Tiere gibt es hier im Forum Geschichten die ich nieder geschrieben habe. Auch jetzt schreibe ich noch an meine kleine Paula. Ein Tagebuch schreibe ich für Stella! Aber das nicht jeden Tag, sondern nur wenn es etwas besonderes zu berichten gibt.

Alles gute für dich

Gruß Helmut
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Stella ist Tod Beitrag #433
Hallo Tschikitta!

Wie hälst Du das aus, so viele von diesen ehrlichenund herrlichen Begleitern zu verlieren?

Ich glaube, dass es deine Schicksale (oder auch andere in diesem Forum)sind, die mich aufrecht halten. Ich hoffe innig, du kannst etwas Postives daraus ziehen. Ich war dabei, den Boden unter den Füssen zu verlieren. Aber ich glaube, das gerade dein Beitrag dazu beigetragen hat, dass ich noch geerdet bin.

Ich habe heute Abend noch eine schwere Stunde vor mir und ich hoffe, meine Tochter wird mir verzeihen, das ich sie belogen habe.

Aber ich vermute, das meine Tochter etwas ahnt. Heute Nachmittag stand Nils vor meiner Haustür (Nils, ist der langjährige Freund meiner Tochter). Er hat per SMS von meiner Tochter den Auftrag bekommen, nach Jay Jay zu schauen, weil ihr "so komisch zu Mute war" und kurz eine Rückmeldund zu geben, wie es Jay Jay geht.

Auch Nils viel es schwer, meine Tochter zu belügen. Er hat geschrieben: Hier bei uns scheint die Sonne und Jay Jay liegt im Garten.

Ich werde gleich zu Jay Jay gehen und ihm eine gute Nacht wünschen - ich werde ihm sagen, er soll deinen 4 Schätzkes viele herzlichen Grüße von Dir bestelllen.

Vielen Dank - und bleib gesund

Nefertari
 
  • Stella ist Tod Beitrag #434
Hallo mein kleines Mädchen, meine Stellinka!

Ich konnte einfach nicht, am Tag als Du von mir gegangen bist schreiben. Heute geht es einigermaßen. Angefangen bin ich um 23.22 Uhr diese worte zu schreiben. Doch ohne an dich zu denken geht es nicht.

Mein kleines Mädchen, meine Stellinka! Kein Tag vergeht ohne das ich an dich denke. Schon alleine Peter erinnert mich täglich an dich. Jeden Tag geht er zu deinem Grab und ist am trauern. Obwohl er inzwischen Blind ist, springt er über den Zaun. Dann sitzt er einige Minuten auf deinem Grab um dann zu deiner Tochter, Peters Schwester, zu gehen. Auch dort sitzt er einige Minuten bevor er dann wieder ins Haus kommt. Erst dann gehe ich mit ihm spazieren.

Vielleicht weißt Du es, wenn nicht, sage ich es dir hier. Dein Sohn Peter hatte 2017 einen Tumor hinter den Augen und Peter ist sehr schnell erblindet. Da der Tumor auch sehr starke Schmerzen verursacht, habe ich auf anraten der Ärzte, seine Augen entfernen lassen. Auch der Tumor wurde dabei entfernt und Peter ist schmerzfrei.

Nun gehe ich also jeden Tag, egal wie das Wetter ist, mit Peter spazieren. Dafür bekommt er von mir ein Geschirr angelegt und eine Leine wird befestigt. Jedoch hat er erst einmal unsere Siedlung verlassen. Ansonsten bleibt er immer auf unserer Straße. Du weißt ja, das mir 55qm der Straße gehören. Meistens verlässt er diese 30 Meter nicht und wenn doch geht es genau gegenüber zu den Nachbarn.

Nur wenn er mir entwischt, geht er auch in einen Nachbargarten um dort mit den Zwerg Ponies zu kuscheln. Wenn ich ihn aber rufe, kommt er sofort zu mir zurück.

Mein kleines Mädchen, meine Stellinka!

Dein dich immer vermissender Dosi

Helmut
 
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