Wenn er keine Hirnschäden hat und die anderen Untersuchungen ergeben, das er dieses Problem hat, weil er eben blind ist und dadurch nicht zurecht kommt, dann würde ich mich bemühen, ein ruhiges sozialisiertes Kätzchen in einer Pflegestelle zu finden, bei der man dann ausprobieren kann, ob der kleine mit Hilfe dieses Kätzchen besser mit seiner Umwelt klarkommt.
Blinde Katzen, die einen sehenden Katzenkumpel als Begleiter für die Orientierung haben, sind am Ende auch ganz tolle Katzen, die dann wunderbar mit ihrer Behinderung klarkommen.
Das Pullern und große Geschäft nicht im Klo zu machen, ist ein Ding, was er mit der Hilfe einer anderen Katze schnell drauf haben kann.
Wenn er auf den Arm genommen wird und Panik bekommt, weil er noch so jung ist und auch nicht sieht, was passiert, sollte man ihn mehr Zeit geben, über Gerüche erst mal mehr Vertrauen zu den Menschen zu bekommen, aber hier wäre auch wieder eine Zweitkatze wichtig, damit er nicht einsam ist.