Mein erster Gedanke war auch Stress und ist ja hier insoweit auch so gesehen worden. Ich glaube auch, das ein Kumpel, der ihr zur Seite steht, auch ein gewisses Selbstvertrauen geben könnte, sich freier zu bewegen.
Wenn sie sich nicht weiter als 50 m vom Haus entfernt und immer die Gefahr besteht, den Nachbarskater über den Weg zu laufen, dann würde normalerweise ein Katze dann mehr drinnen bleiben, als freiwillig rauszugehen. Der Drang nach draußen ist aber so groß (weil sie vielleicht einen Bedarf an Katzengesellschaft hat), das sie es in Kauf nimmt, was sie aber ziemlich unter Stress setzt.
Ich würde einen Kumpel in betracht ziehen, der aber 2 Dinge bewirken kann:
1. Der Kumpel muss ohnehin für 6- 8 Wochen drinnen bleiben, bevor er rausdarf und es kann passieren, das deine Katze sich damit arrangiert, in dieser Zeit auch eher drinnen zu bleiben und dadurch eine Wohnungskatze wird, weil es draußen nicht mehr so interessant ist. Das interessante an draußen kann nämlich sein, das dort zwar eine Katzengesellschaft ist, der aber nur prügelt - aber die Gesellschaft so wichtig ist und daher Stress und Prügeleien in Kauf nimmt.
2. Wenn die Zeit für den neuen Kumpel gekommen ist, auch raus zu dürfen, deine Katze mit viel größerem Selbstbewusstsein draußen ist und ungestresst und freier draußen ist, als jetzt.