Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern

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  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #1
Andorra

Andorra

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Hi ihr Lieben,
ich weiß nicht ob ihr es schafft das bis zu Ende zu lesen, aber ich wollte einfach mal lesbar für andere niederschreiben, was mich in den letzten Monaten bewegt hat.

Am 8.7.2013 änderte sich etwas in mir, das Schicksal eines Tieren schaffte es ein Teil meines Denkens zu ändern. Dieses Tier ist eine Maine Coon Katze, die ich Mohrle genannt habe.
Mohrle hielt sich schon seit längerem vor unserem Wohnhaus (9Whg) auf, sie lag immer zusammen mit Garfield unter einem Strauch.
Man bekam sie selten im stehen zu Gesicht, sie schief fast immer oder rannte fort wenn man sich ihr näherte. Jedenfalls nahmen wir an sie gehöre der Nachbarin, wo auch Garfield sein Zuhause hatte.
Mein Partner fütterte im betrunkenen Zustand Mohrle an, und tatsächlich war wohl der Hunger größer als die Angst. Nach anfänglicher Scheu kam sie immer näher. Ich strich ihr durchs Fell, spürte die Wirbelsäule, die Rippen, das Unterfell war fast komplett weg und der Bauch war nackt, ihre Zitzen hingen labbrig herunter. Am nächsten Tag als es hell war gingen wir wieder runter, mit Futter und Wasser für die Katze. Im Tageslicht schaute ich sie mir näher an, voller Flöhe war sie, sie konnte kaum fressen, bekam das Maul nicht mehr zu, ich dachte erst Kieferbruch oder ähnliches. Die Kleine wollte gestreichelt werden, war mit einem Schlag so zutraulich, ihr Zustand tat mir in der Seele weh.
Ich nannte sie Mohrle, weil sie so schwarz voller Flohdreck und Flöhen war. Meine eine Nachbarin sagte mir, sie haben schon den Tierschutz angerufen, aber sie seien wohl nicht zuständig für unseren Ort, dabei hat sie es belassen.
Am 3. Tag wo wir Kontakt zu der Katze hatten, hab ich morgens tatsächlich die Nachbarin angetroffen, wo die Katze ab und zu war. Sie sagte mir sie hätte beim Tierheim angerufen, aber sie solle sich kümmern und ich bräuchte nix machen, sie füttert sie und sie soll wohl den andern Katzen das Futter weggefressen haben. Hab sie gleich auf den Zustand ihrer beiden roten Katzen angesprochen. Ich fragte sie ob es ok ist wenn ich den Tierschutz noch mal informieren, wenn es doch sowieso nicht ihre ist und sie sich nicht weiter kümmern will. Sie nickte nur zustimmend.
Mohrle war schon als "Garagenkatze" bekannt, daher hätten wir sie gerne behalten wollen, aber ihr Zustand war nicht gut und ob sie eine Stressfreie Pflege bei uns bekommen hätte können glaub ich kaum, da unsere beiden Katzen auf Neuzugang anfangs aggressiv sind.
Jedenfalls hab ich zuerst beim Tierarzt angerufen, wollte mich erkundigen wie es ist mit einer verwahrlosten Katzen, ohne Besitzer und ohne Hilfe vom Tierschutz zwecks Behandlungen, sie rieten mir erst noch einmal mit dem Tierschutz zu telefonieren.
Ich telefonierte mit dem Tierheim hier im LK, die verwiesen mich auf ein anderes Tierheim, sollte eine Einigung sein vom Bürgermeister und dem Tierheim, da es näher war. Ich bekam aber eine private Telefonnummer, quasi die Notfallnummer eines freiwilligen Mitarbeiters. Es war ein hin und her telefoniere, das dauerte mit Warten 3stunden.

Am Ende wurde die kleine Mohrle abgeholt, der Tierschützer der kam hat das Einfangen, bzw in die Box schaffen erstmal vermasselt und ordentlich Kratzer kassiert. Meine Nachbarin und ich haben dann Mohrle wieder angelockt und sie in die Box gesperrt. Mir tat das so furchtbar leid, aber was hätten wir schon auf die schnelle tun können.
Mein Partner war erstmal sauer auf mich, hätte er doch Mohrle so gerne behalten, aber ihr Zustand, die Parasiten die sie hatte und der Umstand das wir 2 Katzen in der Whg hatten, ließ es erstmal nur zu das sie ins Tierheim kommt.
Ich rief 2x die Woche an, war mehrmals mit meinem Partner dort, wir hätten sie so gerne mitgenommen, aber ihr Zustand ließ es nicht zu.

Mohrle hatte/hat: lt. Tierheimmitarbeiterin (die schon 10J. dort ist), den stärksten Flöhbefall den sie je gesehen hat, eine schwere Zahnfleischentzündung (diese wird nie wieder verheilen wurde mir mitgeteilt), lt Mitarbeitern und Tierarzt war es Rettung in letzter Sekunden.

Uns wurde gesagt sie ist eine reinrassige Maine Coon, wahrscheinlich schon über 10Jahre alt und wurde wohl als Gebärmaschine missbraucht und ausgesetzt (nicht gechipt, nicht tätowiert, keine Vermisstenmeldung) 4 Wochen war die Kleine in Quarantäne, sie soll schon etwas zugenommen haben. Mittlerweile ist sie auf einen Pflegeplatz direkt bei einer Tierärztin die auch eine Katzenpenson hat. Ihr soll es dort sehr gut gehen. Leider weiß ich bis heute nichts weiter... wir hätten uns so gerne um sie gekümmert, aber da wo sie ist, hat sie glaube die beste Versorgung die man sich wünschen kann. Sie wird auch noch monate dort bleiben bis entschieden wird, ob sie überhaupt noch mal vermittelt werden kann.

Wie schon erwähnt kümmerte sich die Nachbarin nicht wirklich um ihre Katzen... Mohrle war weg, aber Garfield lag noch immer im Gebüsch und beobachtet uns. Wir haben ihm dann Futter und Wasser hin gestellt, man konnte zuschauen wie er zunahm. 4 Wochen hat es gedauert bis er nicht mehr weg lief wenn wir uns bewegten, er kam auf Stimme und wollte einfach nur Liebe. Nach 6Wochen sprang er das Erste mal auf meinen Schoß, seitdem liegt er dort gerne. Wir haben ihn gegen Flöhe behandelt (Frontline). Nahmen ihn mit hoch, und haben am nächsten Tag erfahren das er ins Tierheim soll, da seine Besitzerin in einer Klinik ist und wohl anschließend ins betreute Wohnen muss. Wir haben uns mit ihrer Nichte besprochen die die Whg übernommen hat. Garfield gehört nun offiziell zu uns, ist mittlerweile vom Tierarzt durchgecheckt, tätowiert und kastriert.

Und was den Titel betrifft, mich hat das alles verändert, denn ich leide an Depressionen, nehme Antidepressiva, Mohrle ihr treuer Blick hat mich zum lachen gebracht, ich hätte nie so einfach das Haus verlassen. Nur wegen Mohrle hab ich den Telefonhörer in die Hand genommen und mit fremden Menschen telefoniert, und davor hatte ich immer riesen Angst.
Die Besuche im Tierheim, auch wenn wir sie nicht sehen konnten, die Schicksale hinter den Gittern... die haben mich noch mehr zum Nachdenken gebracht, Kastration ist wichtig!!! Und man sollte sich vorher überlegen ob man sich ein Tier hält oder nicht, wir haben schon unsere "Traumwohnung" bye bye gesagt, weil der Vermieter keine Katzen mochte, und wir uns niemals von ihnen Trennen würden.
Das youtube Video von der Katze im Käfig und dann der Hase hat mich ebenso zum Nachdenken gebracht, ich habe 2 Ratten und die sitzen auch im Käfig... mit tut das so leid. Wenn sie irgendwann über die Regenbogenbrücke gehen, dann werd ich mir keine Tiere mehr holen die im Käfig sitzen müssen. Und ich werde mir keine Tiere von Vermehrern anschaffen, im Tierheim sitzen genug die gerne ein neues Zuhause hätten. Aber leider haben wir nur eine Wohnung... und kein ganzes Haus... wir haben Garfield bei uns ein Zuhause gegeben, damit er nicht in dem Tierheim sitzen muss wo Mohrle war... und wir wünschen uns, das Mohrle bei der Tierarzt bleiben kann, wenn es ihr dort tatsächlich so gut geht wie mir gesagt wurde. Wenn irgendwann unsere Miezen mal über die Brücke gehen, werden wir uns nur noch Tiere aus dem Tierheim holen, die, die es wirklich nötig haben.

Danke fürs Lesen... und ein Bussi für die, die es bis hierhin geschafft haben
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #2
Schön, dass ihr euch so toll um Mohrle und Garfield kümmert. Hut ab.
Depressionen sind was schlimmes, und ich find es toll, dass du es geschafft hast, dich doch aufzuraffen und dich zu kümmern.

Kannst du Mohrle denn mal besuchen gehen?

Liebe Grüsse Steffi
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #3
Das haben wir gehofft, deswegen hab ich auch noch per Mail Kontakt zum Tierheim. Leider wurde mir nur gesagt, das wenn wir dennoch interesse an sie hätte, sie meine Daten an die Pflegestelle weiter geben kann und ich warten müsse bis diese sich meldet. Sie haben auch meine Daten, Telefonnummer etc. das war noch kurz bevor wir Garfield übernommen haben. Mir wurde nur gesagt das es eine TÄ mit Tierpension sei in der Nähe von Neuburg an der Donau... aber ich habe da nix gefunden (gegoogelt). Der Name und die Anschrift wurde mir nicht mitgeteilt, leider.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #4
Andorra, tausend Dank für diesen wunderschönen Beitrag... Ich musste Tränen zurückhalten, muss ich ehrlich sagen... :( Ich kann dich so gut verstehen.. Und ich finde es wundervoll, dass du (bzw. das ihr) so mit Mohrle mitgelitten habt und sie in letzter Sekunde gerettet habt. Wie recht du hast: So etwas verändert einen... und das ist auch gut so. Ich ziehe meinen Hut vor dir. Ich kenne diese Angst vor Menschen; ich war vor einigen Jahren sehr extrem, hatte viel mit sowas zu kämpfen. Umso schöner finde ich es, dass du den Mut aufbringen konntest, fremde Leute anzurufen, aktiv zu werden und dich zu kümmern. :) Auch toll, dass ihr Garfield aufnehmen konntet! Der Gute hat jetzt ein wundervolles Zuhause. Ich kenne das: Man möchte am liebsten gleich 50 Kätzchen auf einmal aufnehmen, mir geht es genauso, wenn ich in der Pflegestelle unserer Katzenhilfe bin. Leider bin ich ebenfalls sehr begrenzt, dadurch, dass ich nur ne Mietwohnung habe. - Und noch etwas haben wir gemeinsam: Ich bin auch kurz davor, meiner "Traumwohnung" Goodbye zu sagen, weil meine Vermieter meine zwei Katzen nicht akzeptieren. Ich musste sie in einer Notsituation zu mir holen (meine Mutter wurde schwer krank) und nun muss ich uns eine neue Bleibe suchen. Meine zwei Süßen habe ich von der Straße. Es hat ein halbes Jahr lang gedauert, bis sie sich endlich haben anfassen lassen. Ich kenne das alles, dieses Schicksal von Tieren und wie sehr es einen verändert...

Danke, Andorra, wirklich. Ein wunderschöner Thread. Fühl dich, unbekannterweise, vorsichtig und lieb geknuddelt! :)
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #5
das ist Mohrle
 

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  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #6
Zum Glück geht es ihr jetzt besser... Könnt heulen wenn ich solche Bilder seh...

Mh ich finds schade das die Tierarzt sich nicht bei dir meldet.Schliesslich hast du sie gerettet.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #7
Oh Gott, so eine Hübsche! <3

In diesem Sinne: Danke auch von mir, dass du ihr geholfen hast! Wundervoll, wirklich!
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #8
Mohrle war mein Ruhepol, auch wenn es nur ein paar Tage waren. Sie hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wie hätte ich sie da einfach sterben lassen können? Das bei ihrer schweren Entzündung, sie sich immer noch vor meinen Füßen auf den Boden warf und sich das Bäuchlein kraulen ließ war schon mehr als Dankbarkeit ihrerseits. Sie soll es besser haben. Hätten wir sie bekommen können, wir hätten sie auch mit der chronischen Entzündung genommen, selbst wenn sie kein Haar mehr hätte, oder gar die hässlichste Katze der Welt wäre, innerlich, ist sie einfach wunderschön. Und ich hoffe das sie wieder aufblühen kann... wie lang sie noch lebt, spielt keine Rolle, nur das sie ihre Lebensabend in Ruhe und mit viel Liebe genießen kann.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #9
Oh Andorra, wie schön du schreibst! <3
Meinst du nicht es gibt eine Möglichkeit, sie nochmal zu sehen und zu euch zu holen? Es klingt so, als sollte sie bei dir sein... Ihr tut euch gegenseitig gut...
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #10
Na ja, mit Garfield haben wir nun 3 Katzen, wir haben eine 60qm Whg mit zusätzlich ausgebauten 20qm Dachboden was wir als Schlafzimmer nutzen. Ich weiß nicht ob das nicht schon zu eng für 3 ist, sind 2 Whg Miezen und Garfield ist eigentlich draußen gewöhnt, will aber momentan auch gar nicht raus. Selbst wenn der Platz reicht, was würde das Tierheim sagen wenn wir schon 3 Katzen haben? Ich werde auf jeden Fall das Tierheim nochmal anschreiben und am 6.10. ist Tierheimtag, da werden wir auch hinfahren, vielleicht kann man persönlich mit der Tierheim Leitung sprechen. Ich denke immer noch drüber nach, Mohrle wieder zu uns zu nehmen sobald es möglich ist. Aber ob sie uns noch erkennt? Wenn sie aber bei der TÄ bleiben darf bis an ihr Lebensende, dann soll sie lieber dort bleiben, ich möchte sie ungern noch einmal von einer Bezugsperson trennen, dann verzichte ich lieber.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #11
Ich finde euren Plan sehr gut. Wenn die TÄ sie nehmen kann, wäre das vermutlich das Beste. Wenn nicht, dann würde ich es wirklich noch einmal probieren. Allerdings kann ich euch natürlich verstehen; so viele Miezen und so wenig Platz, da hätte ich natürlich auch Sorge. :( Aber warte mal ab, vielleicht ergibt sich noch eine Möglichkeit. Sie würde euch garantiert erkennen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Halt uns auf dem Laufenden, okay? :) Ich drücke die Daumen, das alles gut ausgehen wird!
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #12
Ja ich halte euch gerne auf dem Laufenden, meine Nachbarschaft fragt auch schon immer ob ich was neues weiß. Ich werd morgen einfach mal eine E-Mail schreiben und hoffen das es gute Neuigkeiten gibt. Ich wäre so froh sie einfach mal wieder sehen zu können, aber ich bin geduldig und warte.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #13
Danke dass es doch noch gute Menschen wie dich gibt!
Bei mir sind Tränchen geflossen und ja Tiere können einen ziemlich verändern.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #14
Ich habe heute Mittag das Tierheim per Mail angeschrieben, leider noch keine Antwort.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #15
Eine rührende Geschichte, die das Leben schreibt. Du hast es auf den Punkt gebracht. In solchen Situationen wächst man über sich selbst hinaus. Ein Tier kann wirklich ein ganzes Leben verändern. Und auch den Menschen. Es ist wunderbar, dass Du Deine Angst überwinden konntest. Kannst Du jetzt auch noch Dinge tun, bei denen Du vorher Angst hattest?
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #16
Mit dem telefonieren ist es besser geworden, ich wollte ja auch wissen wie es Mohrle im Tierheim geht, da musste ich dann anrufen, sonst hätte ich nix erfahren.
Ich denke weniger über für mich belastende Dinge nach, stattdessen ehr über positive Dinge die ich gerne erreichen möchte. Wieder einen Job finden, weil ich den Tierschutz gerne unterstützen will. In der Zeit wo ich noch regelmäßig über Mohrle was erfahren habe sang ich immer: Mohrle, Mohrle Mohrle, alle lieben Mohrle, Mohrle hier und Mohrle da, Mohrle ist so wunderbar...
und das mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Ich bin allgemein entspannter aber auch aktiver geworden. Und im Grunde das nur, 1. wegen den Medikamenten (muss man dazu sagen) und 2. weil für mich mit einmal andere Dinge wichtiger sind. Und zwar nicht Dinge die sich um meine eigene Welt drehen, sondern die Schicksale von anderen, egal ob Mensch oder Tier.
Die Liebe die ich von den Katzen bekommen ist dank genug ihrerseits. Garfield ist teils mit mir verwachsen könnte man sagen, mit ihm saß ich manchmal Stunden draußen und hab ihn einfach nur gestreichelt, und auch seit er ganz bei uns eingezogen ist, hat sich das nicht geändert und das find ich schön.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #17
Nicht umsonst werden Tiere zu Therapiezwecken eingesetzt oder in Altersheimen. Einem Tier ist es egal, wie man aussieht. Ob geschminkt oder nicht, ob im Schlafanzug oder Gala. Ein Tier erwartet nichts, ausser Futter, und ist deshalb unbestechlich. Mein Leben wäre ohne Tiere auch nicht mehr lebenswert.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #18
Das stimmt. Ich muss aber auch dazu sagen, Garfield gibt mir nicht die Ruhe die Mohrle ausgestrahlt hat, eigentlich gibt mir das keine Katze die wir haben. Aber es ist genau der Punkt, was Lebewesen so einzigartig macht. Ich liebe alle meine Tiere, bevor ich mir ein Tier anschaffe überlege ich auch immer einige Wochen bis ich mich dazu entschließe. Wir hätten Garfield sicherlich früher "übernehmen" können, aber der Gedanke an Mohrle hat das bei mir komplett blockiert, da ich auch wusste, er hat eigentlich ein Zuhause. Nun hatte er aber keins mehr, und Garfield ist wie ein Hund, sucht immer Nähe, gerade meine, und ab und an die von meinem Partner, bei Fremden weicht er ängstlich zurück, aber das zeigt mir/uns auch, wie stark seine Bindung und sein Vertrauen zu uns schon ist, und das ist einfach schön den Wandel auch miterleben zu können.
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #19
Hm... am Sonntag hab ich das Tierheim kontaktiert per Mail und immer noch keine Antwort, ich weiß nicht ob ich einfach mal anrufen soll oder nicht. Ich habe immer Angst zu nerven. Als Mohrle noch im Tierheim war wusste ich wenigstens wo sie sich aufhält, und da konnte man mir auch immer was über ihren Zustand sagen, aber sie ist ja auf dem Pflegeplatz... och meno... was soll ich nur tun...
 
  • Das Schicksal von Tieren, kann einen ganz schön verändern Beitrag #20
Das ist natürlich doof .. :(

Aber um ehrlich zu sein: Ich würde einfach mal anrufen. Kann doch nicht schaden. :mrgreen:

Bin inzwischen ja schon so der Mensch, dass ich eher mal zum Hörer greife, als 2 Wochen auf ne Email zu warten. Selbst WENN die genervt wären... pff, nicht weiter schlimm. Da müssen sie durch. :cool:
 
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