Bengalkatze- die richtige Entscheidung?

Diskutiere Bengalkatze- die richtige Entscheidung? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo liebe Forenmitglieder, ich bin noch super neu hier, also stelle ich mich ersteinmal kurz vor: Ich bin 20 Jahre alt, komme aus Hannover uns...
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #1
Merlchen.

Merlchen.

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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin noch super neu hier, also stelle ich mich ersteinmal kurz vor:
Ich bin 20 Jahre alt, komme aus Hannover uns bin in meiner Freizeit gern aktiv, gehe Laufen, 2x die Woche reiten uns habe seit einem halben Jahr einen Hund, den ich 2x wöchentlich fürs Laufen, Fahrradfahren und Tricks/Spiele abhole und ca 2 Std. mit ihm verbringe.
Zu dem Hund: Ursprünglich hätte ich sehr gern einen eigenen Hund gehabt, bin allerdings noch in der Ausbildung und die 8 Stunden, die ich unter der Woche nicht zu Hause bin, haben mir Bauchschmerzen bereitet. Nun habe ich mich doch dagegen entschieden. Vielleicht irgendwann mal, mit Kindern und Halbtagsarbeit... :roll:

So, nun zum eigentlichen: Seit meiner Kindheit war ich genauso Hunde- wie Katzenfan, meine Eltern haben mir jedoch beides (und das war gut so) nicht erlaubt.
Mit 18 Jahren habe ich eine Katzenhaarallergie entwickelt (gegen EKH, Maine Coone und BKH bislang nicht) die meine Wunsch nach Katzen zum platzen gebracht hat. Auch mein Freund hat eine leichte Allergie, allerdings weniger stark als ich auf die EKHs.


Vor kurzem habe ich mich nach der Bioresonanztherapie erkundigt, um eventuell irgendwann einmal die Möglichkeit zu haben, doch Katzen zu halten. Dabei bin ich auf die German Rex und die Bengalkatze gestoßen, die wohl beide keine Allergien auslösen sollen udn dazu noch wenig haaren.
Die Bengal hat mich sofort fasziniert, nicht nur durch ihr Aussehen sondern auch durch das aufgeschlossene und aktive Verhalten.

Eine Katze die schläft oder nur schmusen will wenn ich von der Arbeit komme, wäre nichts für mich. :-(
Mein Traum wäre in einem gutem halben Jahr eventuell 2 Bengalkatzen von einem seriösen Züchter zu adoptieren. Natürlich muss ich als Azubi vorher auch noch kräftig sparen, um mir die 2 Katzen für je mind. 1000€ auch leisten zu können. Dass sie vom Züchter sind ist mir seeehr wichtig. Ich denke nur so knn man sicher sein, dass aufgrund der Reinrassigkeit auch später keine allergischen Reaktionen auftreten werden. Nichts fänd ich schlimmer, als ein Tier wieder abgeben zu müssen. Für die 16 Jahre oder länger, die die Tiere bei uns bleiben sollen ist mir das Geld auf alle Fälle wert.


Leider ist unsere Wohnung mit 58qm nicht besonders groß, allerdings habe ich geplant unsere Loggia zu vernetzen, sowie unsere höher gelegenen Fensterbänke im Flur (ca 1,50m hoch, 4m lang) und alle anderen auch, Katzensicher zu machen.
Außerdem würden unsere Regale als Katzenaussichtsplätze dienen und ich würde min. 1 Deckenhohen und 1 kleinen Kratzbaum anschaffen.
Zur Beschäftigung habe ich mir vorgestellt zu Clickern, vllt auch mit Leine rauszugehen wenn es den Katzen Spaß macht und generell min. 1 1/2 Std. aktive Beschäftigung mit den Katzen einzuplanen. Kuscheln geschieht denk ich ganz von selbst.
Auch dass die Katzen mal lauter wären, wäre denke ich kein Problem. Unsere Wohnung ist gut isoliert, von unseren Nachbarn hören wir so gut wie garnichts.


Tut mir Leid für den langen Text, aber ich dachte nur so wäre es euch möglich unsere Situation richtig einzuschätzen.
Für Tipps, Anregungen und auch über ernstgemeinte Kritik wäre ich sehr dankbar. Ich finde es sehr wichtig, vorher zu wissen worauf man sich einlässt. Insbesondere natürlich von Bengalkatzenhaltern :smile:.

Liebe Grüße,
euer Merlchen
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #2
Hallo Merlchen, ich versuchs mal mit den Tipps :).

Vor kurzem habe ich mich nach der Bioresonanztherapie erkundigt, um eventuell irgendwann einmal die Möglichkeit zu haben, doch Katzen zu halten. Dabei bin ich auf die German Rex und die Bengalkatze gestoßen, die wohl beide keine Allergien auslösen sollen udn dazu noch wenig haaren.

Ich bin kein Allergieexperte, aber so viel ich weiß kann man gewisse Rassen nicht einfach pauschal ausschließen. Die Allergie wird ja meist durch den Speichel ausgelöst, manchmal auch durch die Hautschuppen der Katze und soviel ich weiß liegt es dann an der speziellen Zusammensetzung der einzelnen Katze, ob man auf sie reagiert oder nicht.

Also auf jeden Fall an den ausgesuchten Katzen testen, ob du auf sie reagierst (gaaaanz oft besuchen ;-). Es kann sein, dass du auf die eine Bengalkatze nicht reagierst, auf die andere aber schon (wie gesagt: ohne Gewähr. Bin kein Experte).

Das mit dem haaren kann ich nicht bestätigen. Auch ich bin zu dieser Rasse gekommen, weil ich gelesen habe, dass sie wenig haaren. Und da mein Freund Katzenhaare ganz schlimm fand (mittlerweile hat er sich dran gewöhnt ;-)) habe ich nach einer solchen Rasse gesucht. Nunja, meine haaren und das nicht gerade wenig. Und von wegen keine Unterwolle. Da sagt mein Furminator (ist ne Bürste) was anderes ;-).

Die Bengal hat mich sofort fasziniert, nicht nur durch ihr Aussehen sondern auch durch das aufgeschlossene und aktive Verhalten.

Kann ich gut verstehen. Sind schon tolle Katzen.

Mein Traum wäre in einem gutem halben Jahr eventuell 2 Bengalkatzen von einem seriösen Züchter zu adoptieren. Natürlich muss ich als Azubi vorher auch noch kräftig sparen, um mir die 2 Katzen für je mind. 1000€ auch leisten zu können. Dass sie vom Züchter sind ist mir seeehr wichtig. Ich denke nur so knn man sicher sein, dass aufgrund der Reinrassigkeit auch später keine allergischen Reaktionen auftreten werden. Nichts fänd ich schlimmer, als ein Tier wieder abgeben zu müssen. Für die 16 Jahre oder länger, die die Tiere bei uns bleiben sollen ist mir das Geld auf alle Fälle wert.

Das ist eine sehr gute Idee. Man sollte generell keine Tiere beim Vermehrer kaufen, auch wenn keine Allergie im Hintergrund steht. Die beuten ihre Tiere nur aus, und wenn man Pech hat, dann legt man das Geld, dass man beim Kauf gespart hat nachher beim Tierarzt doppelt und dreifach wieder drauf.

Also wenn Rassekatze, dann sowieso nur vom seriösen Vereinszüchter ;-).

Leider ist unsere Wohnung mit 58qm nicht besonders groß, allerdings habe ich geplant unsere Loggia zu vernetzen, sowie unsere höher gelegenen Fensterbänke im Flur (ca 1,50m hoch, 4m lang) und alle anderen auch, Katzensicher zu machen.
Außerdem würden unsere Regale als Katzenaussichtsplätze dienen und ich würde min. 1 Deckenhohen und 1 kleinen Kratzbaum anschaffen.

Das ist in der Tat nicht sehr groß für zwei Bengalen. Aber so wie du es beschreibst hört es sich schon so an, dass es ok ist. Wichtig ist, dass du Fläche nach oben schaffst (ich würde mindestens 2 Deckenhohe Kratzbäume aufstellen und eben viel mit Catwalks arbeiten) und dass die beiden auch freie Fläche zum flitzen haben.

Zur Beschäftigung habe ich mir vorgestellt zu Clickern, vllt auch mit Leine rauszugehen wenn es den Katzen Spaß macht und generell min. 1 1/2 Std. aktive Beschäftigung mit den Katzen einzuplanen. Kuscheln geschieht denk ich ganz von selbst.

Super! Aber 1,5 Stunden werden nach meiner Erfahrung nicht reichen, da wird mehr gefordert ;-).

Auch dass die Katzen mal lauter wären, wäre denke ich kein Problem. Unsere Wohnung ist gut isoliert, von unseren Nachbarn hören wir so gut wie garnichts.

Ach, sooo schlimm sind Bengalen auch nicht ;-). Sie KÖNNEN sehr laut miauen, aber ich kenne keinen, der das auch den ganzen Tag tun würde.
Wenn es ihnen gut geht, dann machen sie das nicht. Wenn sie mit dir reden, dann schreien sie dich nicht an, sondern da wird dann auch das Stimmchen etwas gesenkt ;-).

So ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen. Bengalen sind wirklich tolle Katzen, aber sie kosten auch viel Zeit und fordern viel Aufmerksamkeit.

Vergiss bitte nicht, dass nicht nur die Anschaffung Geld kostet, sondern dass du auch jeden Monat Geld für den Tierarzt zurücklegen musst. Futter und Streu ist ja selbstverständlich. Etwas Geld sollte auf jeden Fall schon vorhanden sein, wenn die Katzen bei dir einziehen, oder aber eine Versicherung.

Liebe Grüße
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #3
Vielen Dank für deine Antwort :).

Ja, wegen der Allergie werde ich auf jeden Fall vorher ordentlich die Nase reinhalten und ausgiebig schmusen um auf Numemr sicher zu gehen, damit auch später nichts passiert.
Das mit der Beschäftigungszeit ist sicher auch kein Problem und lässt sich locker auf 2 1/2 Stunden ausdehnen (am WE sowieso länger), mein Freund ist ja sonst auch noch da. Dachte nur dass die Katzen vielleicht irgendwann gelangweilt oder überfordert wären, aber wenn nicht ist das ja sogar umso besser :lol:.
Das mit dem Catwalk ist eine tolle Idee und lässt sich zwischen einem hohen Regal und einem Kratzbaum im Wohnzimmer bestimmt gut umsetzen. Hatte auch überlegt evtl einen Kratzbaum selbst zu bauen... .
Freie Fläche ist an sich gut vorhanden. Haben einen breiten Flur und eine relativ große, breite Küche und ein großes Wohnzimmer, von dem auch die Loggia abgeht.

Na dann bin ich ja schonmal etwas beruhigt bezüglich der Lautstärke. Hat sich hier im Forum so angehört, als ob die Bengalen kleine Schreihälse wären, die gerne alles Kommentieren und viel viel erzählen :lol:
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #4
Na dann bin ich ja schonmal etwas beruhigt bezüglich der Lautstärke. Hat sich hier im Forum so angehört, als ob die Bengalen kleine Schreihälse wären, die gerne alles Kommentieren und viel viel erzählen :lol:

Och kommentieren und erzählen tut meiner einer Bengale in der Tat alles. Aber das ist dann in einer Lautstärke, die man im anderen Zimmer nicht mehr hören würde. Mein Bengalmädchen ist nicht so gesprächig, sie redet nur, wenn man sie anspricht :).

Wie gesagt, sie können sehr laut miauen. Ich war letzte Woche mit dem Kater beim Tierarzt . Ich hab im Auto gedacht mein Trommelfell platzt. Aber so miauen sie Zuhause nicht.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #5
Ui den Thread abonniere ich mal direkt.
*auch zwei Bengalen hab*
Bin gespannt wie ihr euch entscheidet! ;-)
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #6
Ich würde, so hart wie sich das anhört, von Katzenhaltung per se erstmal Abstand nehmen.

Eine bereits vorhandene Katzenallergie wird i. d. R. schlimmer, wenn mensch dem auslösenden Stoff ständig ausgesetzt ist.

Außerdem sind 58qm bereits für die Wohnunghaltung "normaler" Katzen knapp an der überhaupt möglichen Grenze. M. E. wären ruhige, ältere Katzen für diese Haltungsforum wesentlich geeigneter.

Bengalkatzen mit ihrem immensen Bewegungsdrang werden in so einer kleinen Wohnung garantiert nicht glücklich!
Tu es den Miezen bitte nicht an.

Sie sind nicht dafür da, um Dich nach der Arbeit zu bespaßen.
Wenn Du Action willst, dann gehe öfter reiten oder mache mehr mit dem Hund.
Aber bitte, sperre keine so aktiven Tiere in so eine kleine Wohnung!!!


Meiner Meinung nach gehören gesunde Katzen überhaupt nicht in die Wohnung, sondern grundsätzlich in die Freiganghaltung.
Wenn das bei Dir aufgrund der Gegebenheiten nicht möglich ist, dann hole Dir bitte lieber zwei ruhige, bereits aneinander gewöhnte Miezen, die sich gut vertragen und aus irgendeinem Grund, sei es Behinderung, Krankheit oder Alter, drin bleiben sollen.



Danke im Namen der Katzen.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #7
Meiner Meinung nach gehören gesunde Katzen überhaupt nicht in die Wohnung, sondern grundsätzlich in die Freiganghaltung.
Wenn das bei Dir aufgrund der Gegebenheiten nicht möglich ist, dann hole Dir bitte lieber zwei ruhige, bereits aneinander gewöhnte Miezen, die sich gut vertragen und aus irgendeinem Grund, sei es Behinderung, Krankheit oder Alter, drin bleiben sollen.

Und meiner Meinung nach gehören Rassekatzen, insbesondere so auffällige wie Bengalkatzen, nicht in den ungesicherten Freigang ;-). Und zu einer (Bengal-)katzen gerechten Wohnung gehört mehr als nur die Größe. Ich finde nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Klar ist irgendwo ne Grenze, aber ich denke auf 60qm kann man schon einiges gestalten.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #9
Neben der Tatsache, daß sie optisch etwas "anders" oder "besonders" aussehen, sind es in allererster Linie aber Katzen!!!

Mit den Bedürfnissen einer Katze. Darüber sollte mensch sich als allererstes informieren, bevor er sich mit der Katzenhaltung beschäftigt.
Mit den aufgrund ihrer vom Menschen gemachten/hergestellten "Zucht" aus besonders "wilden" Tieren sind sie prädestiniert für den Freigang.


Ohne ein mindestens besonders riesiges Grundstück sollte ein solches Tier m. E. niemals gehalten werden!


Und 60qm sind ja wohl - vorausgesetzt, es ist ein großer, vernetzter Balkon vorhanden!! - das absolute Minimum für eine irgendwie geartete Katzenhaltung.


Bengalkatzen oder frei geborene Katzen (z. B. vom Bauernhof) in eine solche Haltung zu zwingen, ist NICHT artgerecht!



*ironiemodusan* Hey, ich hab 140 qm. Wie geil! Ich schaff mir zwei Leoparden an!!!
*ironiemodusaus*
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #10
Neben der Tatsache, daß sie optisch etwas "anders" oder "besonders" aussehen, sind es in allererster Linie aber Katzen!!!

Mit den Bedürfnissen einer Katze. Darüber sollte mensch sich als allererstes informieren, bevor er sich mit der Katzenhaltung beschäftigt.
Mit den aufgrund ihrer vom Menschen gemachten/hergestellten "Zucht" aus besonders "wilden" Tieren sind sie prädestiniert für den Freigang.


Ohne ein mindestens besonders riesiges Grundstück sollte ein solches Tier m. E. niemals gehalten werden!


Und 60qm sind ja wohl - vorausgesetzt, es ist ein großer, vernetzter Balkon vorhanden!! - das absolute Minimum für eine irgendwie geartete Katzenhaltung.


Bengalkatzen oder frei geborene Katzen (z. B. vom Bauernhof) in eine solche Haltung zu zwingen, ist NICHT artgerecht!



*ironiemodusan* Hey, ich hab 140 qm. Wie geil! Ich schaff mir zwei Leoparden an!!!
*ironiemodusaus*

Ja genau, es sind Katzen. Keine Leoparden ;-). Und wenn man sich mit artgerechter Wohnungshaltung beschäftigt, dann kann man da ne ganze Menge draus machen.
Das ist eine Grundsatzfrage bei der du nie mit allen auf einen Nenner kommen wirst. Du findest Freigang notwendig und ich finde Freigang in den allermeisten Fällen zu gefährlich. Meine Katzen kommen nicht raus. Auch die EHK nicht. Ich finde es schade, dass die Welt da draußen so gefährlich für die Tiere geworden ist, keine Frage, aber so ist es leider.

Wieviele Bengalen kennst du denn?
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #11
*sich auch mal kurz einklinkt*
Ich bin allergisch auf Katzen und habe 5 davon :mrgreen:
Ich reagiere recht unterschiedlich. Ich reagiere im Frühjahr (zusammen mit meinem Heuschnupfen und der Hausstaubmilbenallergie) recht heftig auf meine zwei älteren Kater. Das kann sogar so schlimm werden, dass ich nachts Atemnot habe. Dann müssen wir unser Schlafzimmer abschotten und extrem gründlich reinigen. Den Rest des Jahres geht es recht gut, manchmal tränen meine Augen, aber ist völlig ok. Die Katzen schlafen eigentlich alle bei uns im Bett.
ABER: wenn Du schon weisst, dass Du allergisch reagierst, kannst Du Dich im Vorfeld desensibilisieren lassen. Das dauert so ca. 6 Monate und kann recht gut helfen. Es gibt hier im Forum eine Userinnen, die erst als die Katzen schon da waren festgestellt hat, dass sie allergisch reagiert und soweit ich es mitbekommen habe, hat sie es glaub auch geschafft sich quasi selbst zu desensibilisieren. Aber besser ist sicher im Voraus. Erkundige Dich doch mal bei einem Allergologen. Der müsste Dir weiterhelfen können. Und wenn Du eine Züchterin gefunden hast, versuche vor allem auch in die Nähe der erwachsenen Tiere zu gehen, du reagierst wahrscheinlich nicht so fest auf die Jungtiere (ist bei mir zumindest so). Und auch wenn ich bestätigen kann, dass man auf jede Katze anders reagiert, bekommst Du doch eher einen Eindruck ob Du reagierst wenn Du mit Erwachsenen Tieren rumspielst.

So, dann viel Glück! Bin gespannt wie es weiter geht!
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #12
Ich hab vor 15 Jahren mal einen Allergietest gemacht... Und da ich so gut wie auf alles reagiere, Wette ich fast das Katze auch dabei war. *grins*

Ich besitze zwei BKHs und einen Bengalen. Ich selbst habe nur eine kleine Wohnung, was um die 60m2 mit großen Balkon. Ich muss ehrlich sagen: ich persönlich finde es beengt.
Wir haben einige kratzbäume und CatWalk. Die Katzen fühlen sich auch augenscheinlich mehr als wohl hier (in der Signatur ist ein link zu Bildern von meinen Jungs).

Ich muss auch noch mal betonen: Bengalen Katzen aus seriöser Zucht sind ganz normale Hauskatzen. ;) Sie schlafen, sie spielen, sie raufen und fressen... ;)
Klar sie sind aktiv und agil, keine Schlaftabletten. Bevor wir uns für den kleinen entschieden hatten musste ich sooooo viele Vorurteile über Bengalen hören, dass ich gar nicht Glauben kann, dass sie von dieser tolle Rasse sprechen.
Mir wurde gesagt: unsoziale Tiere, Pissnelken: so sozial wie der kleine ist und wie er auf die anderen beiden eingeht und ihre Nähe braucht habe ich noch nie erlebt.
Sie reden so laut.. Die Nachbarn werden denken ihr misshandelt eure Katzen: der kleine redet relativ wenig. Auf dem kaklo (wir kündigen alles gerne an ;)), wenn es Futter oder leckerli gibt und wenn er getragen wird. Sonst redet mein BKH Kater deutlich mehr und lauter. o_O
Sie bewegen sich wie der Blitz und schlafen nie: nö. Er bewegt sich genau so schnell und geschickt wie die anderen und zu einem Schläfchen sagt er auch nie nein ;)
Bengalen markieren trotz Kastration! Er hat nicht markiert, er ist schon mit 4,5 Monaten kastriert worden ... Ich denke nicht das er noch markieren wird. ;) Stubenrein ist er auch. ;) er liebt sein kaklo.

Wie gesagt, dass einzige was ich ein wenig heikel sehe ist die Wohnungsgrösse, aber das ist auch immer persönliches einschätzen. Ich fand es schon zu eng als wir nur einen Kater mit Kratzbaum hatten, das liegt nicht ab drei Tieren.. Mein Freund fand es erst zu eng als der dritte Kater nun eingezogen ist. Andere finden es noch groß und okay.

Zum Freigang kann ich nur das hier posten:

Ich würde NIEMALS eine Katze, egal ob Rasse oder Lastrami, in den ungesicherten Freigang schicken. Ich persönlich empfinde das sogar verantwortungslos, es kann immer ein Traktor, Jäger, Wildtier, etc kommen und die Katze töten. Da habe ich dann meine Verantwortung vernachlässig... Einen Hund schicke ich ja auch nicht in den ungesicherten Freigang oder ein Pferd.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #13
Ich bin auch allergisch auf Katze. Habe zwei davon ;) Aber ich reagier auch drauf wenn ich Staubsauge... Weil auf Staub bin ich genauso allergisch. Man gewöhnt sich gaaaaaanz flott ab wenn man die Katzen gestreichelt hat sich in die Augen zu gehen oder die Katzis abzuknutschen. Wir haben hier ein recht distanziertes verhältnis zueinander.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #14
Ich hab vor 15 Jahren mal einen Allergietest gemacht... Und da ich so gut wie auf alles reagiere, Wette ich fast das Katze auch dabei war. *grins*

Ich besitze zwei BKHs und einen Bengalen. Ich selbst habe nur eine kleine Wohnung, was um die 60m2 mit großen Balkon. Ich muss ehrlich sagen: ich persönlich finde es beengt.
Wir haben einige kratzbäume und CatWalk. Die Katzen fühlen sich auch augenscheinlich mehr als wohl hier (in der Signatur ist ein link zu Bildern von meinen Jungs).

Ich muss auch noch mal betonen: Bengalen Katzen aus seriöser Zucht sind ganz normale Hauskatzen. ;) Sie schlafen, sie spielen, sie raufen und fressen... ;)
Klar sie sind aktiv und agil, keine Schlaftabletten. Bevor wir uns für den kleinen entschieden hatten musste ich sooooo viele Vorurteile über Bengalen hören, dass ich gar nicht Glauben kann, dass sie von dieser tolle Rasse sprechen.
Mir wurde gesagt: unsoziale Tiere, Pissnelken: so sozial wie der kleine ist und wie er auf die anderen beiden eingeht und ihre Nähe braucht habe ich noch nie erlebt.
Sie reden so laut.. Die Nachbarn werden denken ihr misshandelt eure Katzen: der kleine redet relativ wenig. Auf dem kaklo (wir kündigen alles gerne an ;)), wenn es Futter oder leckerli gibt und wenn er getragen wird. Sonst redet mein BKH Kater deutlich mehr und lauter. o_O
Sie bewegen sich wie der Blitz und schlafen nie: nö. Er bewegt sich genau so schnell und geschickt wie die anderen und zu einem Schläfchen sagt er auch nie nein ;)
Bengalen markieren trotz Kastration! Er hat nicht markiert, er ist schon mit 4,5 Monaten kastriert worden ... Ich denke nicht das er noch markieren wird. ;) Stubenrein ist er auch. ;) er liebt sein kaklo.

Wie gesagt, dass einzige was ich ein wenig heikel sehe ist die Wohnungsgrösse, aber das ist auch immer persönliches einschätzen. Ich fand es schon zu eng als wir nur einen Kater mit Kratzbaum hatten, das liegt nicht ab drei Tieren.. Mein Freund fand es erst zu eng als der dritte Kater nun eingezogen ist. Andere finden es noch groß und okay.

Zum Freigang kann ich nur das hier posten:

Ich würde NIEMALS eine Katze, egal ob Rasse oder Lastrami, in den ungesicherten Freigang schicken. Ich persönlich empfinde das sogar verantwortungslos, es kann immer ein Traktor, Jäger, Wildtier, etc kommen und die Katze töten. Da habe ich dann meine Verantwortung vernachlässig... Einen Hund schicke ich ja auch nicht in den ungesicherten Freigang oder ein Pferd.


Da kann ich Dir nur 100 %ig zustimmen! Nach den Erfahrungen, die ich mit 4 Freigängern gemacht habe (davon lebt gerade noch einer), gibt es bei mir auch keinen ungesicherten Freigang mehr. Wenn ich doch mal wieder ein Haus miete, ok, dann gesicherten Freigang. Aber z. Z. wohne ich in einer Kleinstadt, dort ist Freigang nicht möglich, da hier zwar extrem wenig Autos fahren, aber wehe es fahren welche, dann rasen sie wie die Irren. Ich habe Bekannte, die haben auch um die 68 qm und 5 Katzen, alle Maine Coons, 2 sind allerdings schon 16 und 18 Jahre alt. Sie haben eben in die Höhe gebaut und bei ihnen sieht es eheer so aus als wenn die Katzen die Wohnungseigentümer sind und die Menschen nur geduldet. Viele Kratzbäume und in allen Zimmern Catwalks in allen erdenklichen Höhen, wirklich ein Katzenparadies.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #15
Vielen Dank für die vielen unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungsberichte :idea:!

Also zur Wohnungsgröße kann ich sagen, dass wir hier zwar zurzeit seit einem halben Jahr wohnen, aber vermutlich nicht länger als weitere 2- 3 Jahre (ab dem Zeitpunkt wenn die Katzen einziehen sollen, also ca. nächsten April, Mai, Juni...). Wenn mein Freund mit dem Studium fertig ist und ich meien Ausbildung als Versicherungskaufrau abgeschlossen habe werden wir uns etwas größeres suchen, allerdings auch in der Stadt (mit Balkon! ;)). Die kleinere Wohnung hier wäre also nicht von Dauer.
Bislang ist hier noch ziemlich viel Platz für Kratzbäume, Catwalks... und ich denke auch nicht dass es mit den Katzensachen zu vollgestellt wäre, eher wohnlicher.

Ich glaube wegen der Allergie hilft wirklich nur testen, wie gesagt, bei EKH geht es bei mir richtig mit Schnupfen los, bei BKH und Maine Coone merke ich hingegen gaaar nichts. Bei der Bengal dachte ich, wären wir vllt auf der sicheren Seite, wenn sie generell schonmal etwas weniger haart. Hilft nur hinfahren, Katzen knuddeln und abwarten.
Ansonsten halten wir die Wohnung an sich schon sehr sauber und haben auch nur einen kleinben Auslegeteppich im Wohnzimmer, ansonsten PVC in Laminatoptik, also sehr leicht sauber und Katzenhaarfrei zu halten. Ich hoffe ja imemrnoch, dass ich auch auf diese Rasse gar nicht anspringe.

Könnte ich es denn generell gegen Katzenhaare (EKH) mit einer Bioresonanztherapie versuchen oder würde das vermutlich wenig bringen und sich möglicherweise nur gegen die bestimmt Katze von der ich die Haare hätte auswirken lassen...? Hat damit jemand Erfahrung?
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #16
Könnte ich es denn generell gegen Katzenhaare (EKH) mit einer Bioresonanztherapie versuchen oder würde das vermutlich wenig bringen und sich möglicherweise nur gegen die bestimmt Katze von der ich die Haare hätte auswirken lassen...? Hat damit jemand Erfahrung?

Also ich hab null Erfahrung mit sowas.
Aber die Frau meines Arbeitskollegen macht sowas, und sie hat es auch bei meinem Arbeitskollegen gemacht, der laut eigener Aussage eine extreme Katzenhaarallergie hatte, die jetzt komplett weg ist. Er ist begeistert. (Hab gerade nochmal gefragt)

Ich muss ja ehrlich sagen, ich tu mich in bisschen schwer mit sowas, aber wenn es funktioniert...
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #17
Ein ehemaliger Studienkollege von mir war auch sehr allergisch auf Katzen. Als ich nach Genf gezogen bin für ein paar Austauschsemster ist er mitgekommen. Wir haben zusammen gewohnt :lol: am Anfang musste er Tabletten nehmen und er konnte die Katzen nicht anfassen. Nach einem Jahr tollte er mit den Katzen durch die Gegend, hat mit ihnen geschmust, etc ohne Tabletten. Nur in sein Schlafzimmer durften sie nie. Heute ist er wieder so allergisch wie wenn nie was gewesen wäre und nimmt Tabletten wenn er zu mir kommt :cry:
Dann weiss ich von einer Nachbarin, dass ein Bekannter von ihr sich hat desensibilisieren lassen. Aber ohne mit eine Katze zusammen zu Leben. Nach Abschluss der Behandlung ist er mit seiner Freundin - die eine Katze hat - zusammen gezogen. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage .... :-D allerdings habe ich keine Ahnung, was genau bei der Bioresonaztherapie gemacht wird? Kenne nur Desensibilisieren :-D
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #18
allerdings habe ich keine Ahnung, was genau bei der Bioresonaztherapie gemacht wird? Kenne nur Desensibilisieren :-D

Mein Arbeitskollege hat eben versucht es mir zu erklären.

Also, die Grundlage ist wohl irgendwie, dass nicht gegen den allergieauslösenden Stoff behandelt wird. Sonder die Theorie ist, dass ja mit dem Körper was nicht stimmt, wenn er allergisch auf völlig harmlose Stoffe reagiert. Bei der Bioresonanztherapie wird also der Körper wieder "in Einklang" gebracht, wodurch dann auch die Allergie verschwindet.
Soweit die sehr vereinfachte Theorie, wie ich es verstanden habe. Ist ein bisschen schwierig, wenn der der es erklärt es selbst nur am Rande versteht :mrgreen:. Aber geholfen hat es wohl.
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #19
Na dann: Auf zur Bioresonanztherapie :mrgreen:
Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen? Aber ist sicher wieder teuer so was... also mal wieder anfangen zu sparen. Wäre schon kuhl, wenn ich meine Katzenallergie auch weg bekomme. Ich reagiere ja immer am heftigsten auf meinen süssen Hector und der würde so gerne mehr kuscheln (manchmal) und ich muss ihn dann immer aus meinem Gesicht wegschieben :-(
Und desensibilisieren geht halt am Besten, wenn der Allergieauslöser nicht in der Nähe ist. Das geht bei mir ja gar nicht....
 
  • Bengalkatze- die richtige Entscheidung? Beitrag #20
Das mit dem schreien kann ich leider nicht bestätigen. Bengalen können schon sehr! laut werden. Es ist überhaupt kein Vergleich zu einer Burma oder Aby. Wenn meine Burma miaut hat, hat sich das angehört wie eine verkümmerte Ziege. Bei einem Bengalen denken die Nachbarn da schreit ein kleines Kind:p Meiner hat immer wieder Schreiphasen und ich habe das Gefühl es macht ihm Spass. Er geht dann extra an Stellen, die viel Hall erzeugen. z.B. hängt er seinen Kopf in einen Topf und legt los:roll:
Haare verlieren Bengalen auch ordentlich, da sie jährlich zwischen Sommer- und Winterfell wechseln.
Die Wohnungsgröße von 60qm ist schon ok, wenn du sie gut einrichtest und einen Balkon hast. Vergesse aber nicht das Bengalen keine "normalen" Katzen sind. Die meisten sind hochintelligent und benötigen viel Beschäftigung. Erwarte lieber das schlimmste, sonst könntest du später enttäuscht werden. Viele geben ihre Tiere wieder ab, weil sie mit ihnen nicht klar kommen. Was sehr gut ist, ist Clickertraining. Meiner konnte innerhalb kürzester Zeit sitz, platz oder durch reifen springen. Denke das hätte bei so manchem Hund länger gedauert.

Am besten du unterhältst dich mit einem Züchter und verbringst am besten vorher etwas Zeit mit den Katzen. So lernst du sie am besten kennen und kannst entscheiden ob das etwas für dich ist. Bengalen sind alles, aber garantiert keine gewöhnlichen Katzen.
 
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