Ich habe einen Bengalkater, er ist jetzt 5 Jahre alt und immer noch wie ein Baby. Er fordert viel Aufmerksamkeit. Er ist immer noch wie ein kleines Kitten. Er ist neugierig und wild und egal wie tief er gerade schläft, sobald man (aus Versehen) seine Maus quietschen lässt, ist er sofort bereit zum Spielen. :-D
Von der Stimme her ist er erstens eine Quaselstrippe, Mutti antwortet aber auch gerne, und zweitens hat er ein extrem lautes Organ. Sobald er nicht sofort eine Antwort bekommt oder man zur Essenszeit "trödelt", wird er ganz schön laut. Er weiß auch genau, dass es im Hausflur schön schallt, darum setzt er sich gerne direkt an die Wohnungstür. :mrgreen:
Unsere BKH (ja, sehr unterschiedlich die beiden, lieben sich aber trotzdem) hat sich das schon abgeguckt. Mit ihrer leisen Stimme richtet sie jedoch nicht ganz so viel aus. :lol:
Einem Bengalen musst du viele Kletter- und Springmöglichkeiten geben, dann kann die Haltung auch in einer "kleineren" Wohnung klappen. Wir haben z. B. ein Holzhimmelbett, das kann er gut als Catwalk nutzen.
Überleg dir gut, ob du der Rasse gewachsen bist oder ob du nicht vlt genervt bist, wenn du so ein lautstarkes Exemplar erwischst, wie ich. Such dir keine Katze nur nach der Optik aus.
Für eine Rasse ist es nicht gut, wenn plötzlich so ein Hype um sie gemacht wird. Als wir Ténshi vor fünf Jahren zu uns genommen haben, war die Rasse noch relativ unbekannt, nun züchtet (gefühlt) fast jeder... Da wird schnell Unfug gemacht, vorallem wenn man bedenkt, dass so ein Bengale bis zu 1500 Euro kosten kann. Wenn du also einen Bengalen holst, dann achte darauf, dass es ein seriöser Züchter ist.
Ach so und unser Kater haart während des Fellwechsels schon. Bei der Allergie solltest du also vorher öfter mal den Züchter deines Vertrauens aufsuchen und die Probe machen.