Hallo liebe Katzenfreunde, ich bin neu hier im Forum und suche euren Rat.
Wir haben zwei inzwischen 12jährige Kater, Brüder, sind von Anfang an Wohnungskatzen gewesen.
Nun sind wir in ein Häuschen mit Garten gezogen und möchten ihnen auf ihre älteren Tage noch den Genuss des ab und zu mal (so wie sie mögen) draußen seins zu gönnen.
Was müssen wir beachten? Und wie findet ihr den Plan grundsätzlich, tut man den Tieren damit jetzt noch was Gutes oder ist es vielleicht gar keine gute Idee?
Vom praktischen Ablauf her hatten wir so gedacht, dass wir frühabends/spätnachmittags also vor dem Füttern mal so ein bisschen ganz entspannt selber auf die Terasse gehen und die Tür auflassen, so dass sie rauskönnen wenn sie mögen, sie aber sonst ganz in Ruhe lassen, höchstens mal ab und an ruhig ansprechen. Das dann eine Zeitlang täglich machen, so dass sie sich erstmal dran gewöhnen können mit uns draußen zu sein.
So aber jetzt kommt noch einiges an Kleingedrucktem.

Wir müssen sie erstmal durchimpfen, ich gebe zu sie haben die ganzen Jahre als Wohnungstiere nie eine Impfung bekommen, auch keine Wurmkur, wir fanden das nicht nötig, ich weiß es gibt auch andere Meinungen.
Ich bin gar nicht mehr auf dem neuesten Stand was an Impfungen nötig ist.
Ich will euch auch der Vollständigkeit halber nicht verheimlichen, dass einer der beiden Diabetiker ist und der andere Epileptiker. Beide sind aber sehr gut eingestellt und hatten niemals Probleme, seit sie ihre Medis haben. Ich weiß dass viele grundsätzlich niemals chronisch kranke Katzen frei laufen lassen würden, wegen der Gefahr dass sie mal ein paar Tage wegbleiben und dann ihre Medis nicht haben.
Also ich bin ja wie gesagt hier um euren Rat zu hören und bin auch offen für Argumente, aber eigentlich sind wir schon so auf dem Standpunkt, es ihnen trotz allem zu gönnen.
Wir möchten vor allem ein paar würdevolle letzte Jahre für die beiden, die haben es schon nicht leicht mit ihrer lauten Familie mit jetzt 3 Jungs.
Liebe Grüße und Dank euch im Voraus,
Maike