Hallo an alle,
ich bin noch ganz neu hier, Grund für meine Registrierung ist meine Katze Lilu.
Ich hoffe einfach das mir hier jemand weiterhelfen oder mich aufbauen kann.
Oder eventuell auch Erfahrungsberichte für mich hat.
Also meine Lilu wurde am Sonntag von einem Hund aus der Nachbarschaft angegriffen und schwer verletzt. Der Hund der sie erwischt hat hat sie schon mehrmals gejagt, immer wieder bis auf unser Grundstück. Sogar im Garten hat er sie belauert als sie sich auf einen Zaun gerettet hat.
Eine Nachbarskatze hat er auch schonmal angefallen und glaube sogar getötet.
Ist halt ein absoluter Jagdhund und nie an der Leine, obwohl der Besitzer weiß das hier so viele Katzen leben und sein Hund so reagiert.
Wir waren am Montag direkt bei dem Besitzer und er meinte natürlich, wie könnte es auch anders sein, das die Katze bei ihnen im Garten auftauchte als der Hund allein mit den Kindern draussen war.
Er hat sie bis in unsere Einfahrt gejagt und da auch dann erwischt...
Sie hat sich noch unterm Auto versteckt. Ich habe nur den Mann laut brüllen hören und dann ihn mit dem Hund im Schlepptau aus unserer Einfahrt gehen sehen. Er hat mich sogar durchs Fenster noch gesehen, ist aber einfach gegangen...
Ich bin dann gleich raus und musste erstmal total weinen als ich meine arme Lilu so gesehen hab. Keine offenen Wunden aber hinten einmal ordentlich zusammen gequetscht...
Ich hab sofort unseren Tierarzt verständigt und bin da auch gleich in den Notdienst rein, da wurden dann erstmal keine Brüche festgestellt, aber Röntgen und Ultraschall konnten sie da nicht machen. Also bin ich weiter zur Tierklinik. Da wurde sie dann sofort behandelt und es konnten keine Inneren Blutungen oder Brüche festgestellt werden.
Sie meinten das sie die Hinterbeine wahrscheinlich nicht bewegen kann weil in der Wirbelsäule Blutungen und Quetschungen vom Schütteln sind. In der linken Hinterpfote hat sie einen Puls gefunden.
Ich hoffe, bete so sehr das es durch die Schwellung kommt und beim abschwellen wieder wird... Es muss einfach...
Mittlerweile kann sie die Hinterbeine schon selbstständig etwas bewegen, allerdings noch nicht stehen, geschweige denn laufen. Aber was die Beine angeht haben wir erstmal eine positive Richtung.
Ich rufe täglich zwei mal in der Klinik an und frage ob sich was gebesser hat.
Heute morgen dann der Schock, es ist wieder schlechter geworden. Nicht das mit den Beinen.
Die Quetschung von dem Biss des Hundes war wohl so stark das jetzt das Bauch/Fettgewebe anfängt an einigen Stellen abzusterben. Das führt natürlich dazu das Gifte in ihren Körper gelangen und nach einer Blutabnahme heute morgen haben sie fest gestellt das ihr Blut stark übersäuert ist.
Das versuchen sie jetzt mit Medikamenten auszugleichen, damit das Blut wieder normale Werte bekommt.
Gott ich bin so verzweifelt :-( mache mir Vorwürfe, ärgere mich das ich nichts tun kann, bin wütend auf den Hundebesitzer der seinen Garten nicht absichern will... und mache mir einfach so Sorgen das meine Maus es nicht schafft...
*wein*
(Sorry für den traurigen einstieg :-()