Naja, es hängt schon auch davon ab, wen man der Katze vorsetzt!
Wenn du zu einer erwachsenen Katze ein Kitten setzt, ist das Risiko hoch das es schief geht - warum? Weil Kitten viel fordern und erwachsenen Tiere das meist zu viel wird. Sie ziehen sich zurück und meiden den kleinen "Feind".
Wenn du zu einer erwachsenen, ruhigen Katze einen Kater setzt, ist das Risiko hoch das es schief geht - warum? Weil Kater gerne raufen und Katzen gerne Lauerspiele machen. Katzen kommen mit dem rüpelhaften Verhalten von Katern oft nicht klar.
Eine Vergesellschaftung sollte immer gut geplant sein. Die Tiere müssen zusammenpassen. D.h. in etwa gleiches Alter, gleiches Geschlecht und ähnlicher Charakter.
Bei euch kommt erschwerend hinzu, dass es Freigänger sind. Diese kommen dann des Öfteren nicht mehr gerne heim weil sie beleidigt sind. Da hilft nur Bevorzugung und Verhätschelung der Katze, welche schon bei euch lebt. Sie wird zuerst begrüßt, bekommt zuerst Essen, bekommt zuerst Leckerlies etc...
Wir haben daheim unsere Kiara - 5 Jahre lang war sie Einzelkatze. Mittlerweile haben wir 3 Katzen. Natürlich war es viel Arbeit, keine Frage - aber ich würde es immer wieder machen, denn man sieht es ihr an, dass es ihr Leben sehr positiv verändert hat. Auch wenn sie nicht mit den anderen kuschelt, sie spielt mit ihnen, jagt durch die Wohnung und ist vor Allem viel entspannter! ;-)
Katzen sind erwiesenermaßen keine Einzelgänger. Sie werden von uns dazu gemacht, indem wir sie alleine halten. Eine Katze die 10 Jahre lang in Einzelhaltung war, wirst du nicht mehr vergesellschaften können.
Hier Lektüre dazu:
https://www.katzen-forum.de/ueberle...lschen-mythos-katzen-seien-einzelgaenger.html