Hallo liebe Leute,
wie manche von euch ja wissen, bin ich momentan erstmal noch dabei, meine weibliche Mieze auf Nassfutter umzustellen (Fortschritte leider bisher so gut wie keine erkennbar), während mein Kater das schon frisst.
Eigentlich möchte ich auf Dauer gerne irgendwann zum barfen kommen, habe auch schon ein klein wenig angefangen, mich einzulesen. Bei meinem Kater seh ich da keine Probleme, der geht steil auf Rohfleisch, für den hab ich auch schon einen Rohfleischtag in der Woche eingeführt; findet der super. Die Mieze, naja, wir werden sehen.
Mein größtes Problem ist aber ein anderes: Mein Freund findet Nassfutter, auch das hochwertige, widerlich. Er sagt, es stinkt zum Himmel und er muss davon würgen. Das hat zur Folge, dass mein Kater, wenn ich von morgens bis abends in der Uni bin, nur morgens und abends Nassfutter bekommt, und mittags, wenn mein Freund da ist, nur Trockenfutter. Das findet der nicht gut. Und das sagt er auch laut. Und mein Freund will ihn dann mit spielen und Schmusen vom miauen abhalten, obwohl er genau weiß, dass der Kater nicht spielen, sondern Nassfutter fressen will.
Versteht das nicht falsch, er liebt die beiden heiß und innig. Er kann nur einfach den Geruch von Nassfutter nicht ertragen.
Da dachte ich, hey, ist doch ein guter Einstieg, ihn aufs Barfen anzusprechen, denn das stinkt ja nicht so, weil ist ja frisch.
Pustekuchen, mein Freund ist total dagegen, denn abgesehen davon dass das nach seiner Meinung "widerlich aussieht", denkt er auch, dass die Katzen uns dann "die Küche noch mehr versauen als sowieso schon". Mein Kater frisst sein Nassfutter gern um den Futterplatz herum statt darauf :roll:
Meine Frage wäre also; gibt es irgendeine Möglichkeit, die Sauerei beim barfen so gering wie möglich zu halten? ZB statt Blut irgendetwas zu nehmen, was nicht so durch die Gegend spritzt? Hat vielleicht von euch auch jemand Katzen, die ihr Essen gern verteilen, und Erfahrung damit, welche Ausmaße das beim barfen annimmt?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
LG
Lara