Huhu
Und erst mal gute Besserung!
Leider kenn ich niemanden in Berlin - hoffe aber, dass man Dir hier jemanden raten kann.
Zum Ultraschall: bei meiner kleinen Nini wurde damals (1999) kein US gemacht, sondern eine
Biopsie. Das heisst: Narkose, Magendarm-Spiegelung und Probenentnahme (Biopsie).
Das ganze ist
aus meiner heutigen Sicht kein großer Eingriff, außer dass mein armes Mäuschen die Narkose überhaupt nicht vertragen hat, aber heute gibt es da viel bessere Narkosemittel und man kann das auch besser dosieren.
Ich war erst nicht so sicher, ob dieser für mich
damals als riesige OP erscheinende Eingriff wirklich notwendig war.
Heute weiss ich, dass er das absolut war. Nur dadurch konnte man sehen, was sich da im Magendarmtrakt von Nini wirklich abspielte. Sie hatte von oben bis unten Geschwüre - Magengeschwüre, Geschwüre im ganzen Zwölffingerdarm und im Dünndarm. Die Speiseröhre war stark gereizt und ich glaube, auch da waren schon Geschwüre

meine arme Maus!
Nini hat als allererstes Magensäurehemmer bekommen, und zwar Omep aus der Apotheke, für Menschen - in ganz kleiner Dosierung. Den Medikamententeiler von damals aus dieser Apotheke habe ich immer noch... Dazu gab es Kortison frei Haus ;-) und ein Antibiotikum sowie eine Magen-Darm-Diät : i/d von Hills, damals kannte ich kein BARF ;-)
Die Biopsie (also die Untersuchung der entnommenen Gewebeprobe) ergab zweifelsfrei
IBD. Damit konnte dann endlich die richtige Therapie begonnen werden.
Nini ging es damit zusehends besser!
Die Ärzte hatten mir gesagt, dass Nini (damals 7 Jahre alt) keine große Lebenserwartung habe. Die Krankheit sei zu schwer. Nini hätte damit ein hohes Risiko, Krebs im Magendarmtrakt zu entwickeln, und es würde damit nur noch wenige Jahre dauern.
Nini ist mit über 18 Jahren an Altersschwäche gestorben - ihre
IBD hatten wir ab der Biopsie vollkommen im Griff. Sie hat darunter nie wieder so leiden müssen wir vorher
Deshalb würde ich Dir wirklich sehr ans Herz legen, so eine Untersuchung auch in Erwägung zu ziehen ;-)