• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht!

Diskutiere IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht! im Erkrankungen des Verdauungstraktes Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, vielleicht erinnern sich einige von euch noch an uns und unsere kleine Patientin. Unsere Katze hat IBD und über Weihnachten erneut einen...
  • IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht! Beitrag #1
Pauphie

Pauphie

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Hallo,

vielleicht erinnern sich einige von euch noch an uns und unsere kleine Patientin. Unsere Katze hat IBD und über Weihnachten erneut einen Schub gehabt. Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach anderen Leidensgenossen, die ebenfalls mit diesem ewigen Erbrechen zu kämpfen haben und vielleicht wertvolle Tipps und Erfahrungen weiterzugeben haben. Außerdem bin ich auf der Suche nach einem richtigen IBD-"Experten" und einem erfahrenen Tierarzt in Berlin/Potsdam mit Ultraschall in der Praxis. Ich bin sehr zufrieden mit unserer eigentlichen Tierärztin, möchte dort auch in Behandlung bleiben, dort ist aber leider keine Ultraschalluntersuchung möglich.

Liebe Grüße & vielen Dank schon mal! :)
 
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  • IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht! Beitrag #2
Huhu :)

Und erst mal gute Besserung!

Leider kenn ich niemanden in Berlin - hoffe aber, dass man Dir hier jemanden raten kann.

Zum Ultraschall: bei meiner kleinen Nini wurde damals (1999) kein US gemacht, sondern eine Biopsie. Das heisst: Narkose, Magendarm-Spiegelung und Probenentnahme (Biopsie).

Das ganze ist aus meiner heutigen Sicht kein großer Eingriff, außer dass mein armes Mäuschen die Narkose überhaupt nicht vertragen hat, aber heute gibt es da viel bessere Narkosemittel und man kann das auch besser dosieren.

Ich war erst nicht so sicher, ob dieser für mich damals als riesige OP erscheinende Eingriff wirklich notwendig war.

Heute weiss ich, dass er das absolut war. Nur dadurch konnte man sehen, was sich da im Magendarmtrakt von Nini wirklich abspielte. Sie hatte von oben bis unten Geschwüre - Magengeschwüre, Geschwüre im ganzen Zwölffingerdarm und im Dünndarm. Die Speiseröhre war stark gereizt und ich glaube, auch da waren schon Geschwüre :cry: meine arme Maus!

Nini hat als allererstes Magensäurehemmer bekommen, und zwar Omep aus der Apotheke, für Menschen - in ganz kleiner Dosierung. Den Medikamententeiler von damals aus dieser Apotheke habe ich immer noch... Dazu gab es Kortison frei Haus ;-) und ein Antibiotikum sowie eine Magen-Darm-Diät : i/d von Hills, damals kannte ich kein BARF ;-)

Die Biopsie (also die Untersuchung der entnommenen Gewebeprobe) ergab zweifelsfrei IBD. Damit konnte dann endlich die richtige Therapie begonnen werden.

Nini ging es damit zusehends besser!

Die Ärzte hatten mir gesagt, dass Nini (damals 7 Jahre alt) keine große Lebenserwartung habe. Die Krankheit sei zu schwer. Nini hätte damit ein hohes Risiko, Krebs im Magendarmtrakt zu entwickeln, und es würde damit nur noch wenige Jahre dauern.

Nini ist mit über 18 Jahren an Altersschwäche gestorben - ihre IBD hatten wir ab der Biopsie vollkommen im Griff. Sie hat darunter nie wieder so leiden müssen wir vorher :)

Deshalb würde ich Dir wirklich sehr ans Herz legen, so eine Untersuchung auch in Erwägung zu ziehen ;-)
 
  • IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht! Beitrag #3
Liebe Susanne, danke für deine Antwort hier! :)

Zu einer endoskopischen Biopsie wurde uns für den Fall geraten, wenn gar nichts mehr geht. Die IBD-Diagnose (die ja nur eine Verdachts-/Ausschlussdiagnose ist) ist aber ziemlich sicher, deshalb würde mich interessieren, was man durch die Biopsie noch mehr herausbekommen kann, abgesehen von Geschwüren, die man im Ultraschall nicht sehen kann? Laut Kostenvoranschlag der Klinik müssten wir dafür auch mit mind. 1000 € rechnen, das kommt noch hinzu.. :/
 
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  • IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht! Beitrag #4
Bei uns hatte die Biopsie damals 1000,- DM gekostet :-( tja der Teuro :-(
Das wichtige bei Ninis Biopsie und Magendarm-Spiegelung war, dass die ganzen Geschwüre entdeckt wurden und behandelt werden konnten.

Davon kam nämlich auch das Erbrechen (obwohl Nini mehr DF hatte als Erbrechen).
So konnte sie das Omep bekommen und die Geschwüre konnten abheilen.

Das Kortison alleine konnte die Krankheit nicht in den Griff kriegen. Ohne die Biopsie hätte man Nini nicht richtig behandeln können ;)
 
  • IBD - erfahrene Tierärzte, Experten und Erfahrungsaustausch gesucht! Beitrag #5
Achso, okay. Selma bekommt jetzt auch einen Magensäureblocker, Esomeprazol, den hatte sie beim letzten Schub auch schon bekommen, den verträgt sie richtig gut, und zusätzlich noch ein Antibiotikum. Nun ja, ich denke, wir werden erstmal versuchen es über Ultraschalluntersuchungen zu kontrollieren. Wenn jedoch nochmal so ein Schub kommt, müssen wir halt das Geld für die Biopsie aufbringen. Vielleicht findet sich hier ja noch jemand, der schon mal im Raum Berlin eine Biopsie bei einer Katze machen hat lassen? ;)
 
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