Ich gehe nicht dazwischen, nur wenn ich sehe, dass beide aus dem Badezimmer kommen, dann schaue ich mal nach, ob wieder ein Häufchen daneben gegangen ist. Ganz im Gegenteil - ich beobachte die beiden auch nicht ständig. Ich erzähle nur das, was ich so nebenbei mitbekomme. Ich habe mich ja informiert, bevor wir uns eine zweite Katze zugelegt haben. Nur ich wollte eben wissen, was man tun kann, um es den beiden einfacher zu machen.
Das mit den mehreren Katzentoiletten war mir auch klar, deshalb haben wir nun auch in jedem Raum eine stehen und im Badezimmer zwei. Das mit den Hormonen war jetzt im falschen Zusammenhang von mir erwähnt worden - Die Aussage war eine Anwaort auf eine voran gegangene Frage und nicht auf das Trennen von Urin und Kot gedacht. Wir hatten einmal Pflegekatzen vor ein paar Jahren von Bekannten und die haben ihr Geschäft auch grundsätzlich getrennt, deshalb war mir das von Anfang an klar, dass dieser Fall eintreten könnte. Ich halte mich auch strickt an die Regel, dass man eben bei Raufereien nicht dazwischengehen sollte, solange kein Blut fließt. Deshalb sollen sie das auch ruhig machen. Ich würde mich ja eher darüber mal freuen, wenn sie raufen würden (bitte nicht falsch verstehen), dann weiß man wenigstens was Sache ist und die Rangordnung wäre vielleicht geklärt. Bei der momentanen Lage, weiß man nicht wo man dran ist.
Würde Tommy sich nicht vor Angst ständig verkriechen? Als er bei uns angekommen ist, hat er sich auch nur unters Bett, Sofa und Sessel verkrochen. Da hat er sich auch sicher gefühlt und da hat Bolek ihn auch komplett in Ruhe gelassen. Er ist noch nicht einmal zum Schnuppern drunter gegangen, obwohl er wusste, dass Tommy sich da aufhält. Tommy sucht ja auch den Kontakt zu Bolek, besonders dann, wenn er weiß, das wir dabei sind. Er ist immer freundlich und lässt sich ( bis auf die Sache mit der Toilette) nicht wirklich bedrohen. Er bleibt einfach nur sitzen und guckt Bolek an. Vielleicht ist das ein bisschen falsch rüber gekommen. Sie sitzen auch zusammen auf der Fensterbank und beobachten draußen die Welt.
Mal schauen, was mir noch so alles einfällt. Nach und nach kann ich vielleicht noch mehr Situationen schildern, die euch weiter helfen uns noch weitere Tipps zu geben.