Erstmal:
Danke@Irmina
Ich fand es wirklich gut, dass du die Antworten von SW hier reingestellt hast. Hätte sie sonst nie gelesen.
Ich hatte ordentlich was zu lachen. Die Antworten sind so verlogen und manipuliert. Fremdschäm.

Peinlicher geht es einfach nicht mehr. Man muss doch nur seinen gesunden Menschenverstand und seine persönliche Erfahrung nutzen um zu merken, dass das was sie da schreiben zwar fast alles stimmt, aber so formuliert ist, das Kritische zu verschweigen. Wurde ja von euch hier auch schon genug drauf eingegangen.
Meine persönlichen Highlights:
Es liegen keine wissenschaftlichen Belege dafür vor, dass Katzen auf bestimmte Zusatzstoffe im Futter reagieren, sich davon anlocken lassen oder sogar süchtig danach werden.
Okay. Es ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Bei Menschen hingegen aber mittlerweile schon. Ist es so schwer vorstellbar, dass dies bei Katzen anders ist?
Auch Zucker steht in diesem Zusammenhang in Verruf. Katzen können ihn aber nicht schmecken
Katzen schmecken nicht süß. Richtig. Es gibt mittlerweile aber Vermutungen, ob Katzen ihn nicht vielleicht doch anders schmecken können und den Geschmack auch mögen. Das ist aber eigentlich völlig unrelevant. Es geht doch gar nicht nur ums schmecken. Auch bei Menschen macht Zucker ja nicht einfach Aufgrund des leckeren Geschmacks süchtig, sondern unsere Geschmacksknospen finden ihn nur deshalb so toll, weil auch unsere Nervenzellen im Gehirn davon abhängig werden und die Vorgänge beim ausschütten bestimmter Neurotransmitter sich verlangsamen oder beschleunigen. Wer Neurobiologie in der Schule hatte weiß wovon ich spreche. (synaptischer Spalt, veränderte Anzahl von offenen Ionenkanäle und Rezeptoren und somit veränderte Ausschüttung von Neurotransmittern.....) Das zu hier zu erörtern geht zu weit und ich bin schon etwas länger aus der Schule raus. Erinnere mich aber gut daran, dass wir einen Selbstversuch am Beispiel von Schokolade gemacht haben und ich am Ende fast jeden Tag Schokolade brauchte obwohl ich immer eher der Chipstyp war und vorher oft monatelang keine Schoki gegessen habe. :twisted:
Zum Glück dauert es ja nicht ewig bis sich bei einem Entzug alles wieder einpendelt.
Um es kurz zu fassen: Die Menschen wurden schon abhängig gemacht und nun sollen es anscheinend die Katzen auch werden. Nur Menschen können sich informieren und bewusst dazu entscheiden, ihren Zuckerkonsum wieder etwas zu verringern. Katzen verstehen das aber nicht. Sie werden nicht freiwillig einen Entzug durchmachen, sie werden instinktiv immer und vor allem immer mehr das Futter bevorzugen, egal ob es gut für den Körper ist. Und über Diabetes wurde wie schon erwähnt, gar nicht gesprochen. Obwohl alle darauf rumreiten. Kein Wunder. Sie können ja nicht abstreiten, dass schon eine geringe Menge Zucker bei Katzen Diabetes verursachen kann. Ist ja egal. Hauptsache Dosi sieht und riecht schönes Fleisch und Katze haut ordentlich rein.
Aromafreies Futter ließe sich nur im Labor herstellen, Katzen würden es aber kaum fressen.
Was soll denn bitte der Schwachsinn? Es geht doch nicht darum, alle Aromen aus dem Futter zu verbannen, sondern sie sollten einfach nur aus natürlichen Aromen bestehen. Und in normaler Konzentration. Auch Mäuse haben einen Geschmack. Jedes Fleisch besteht aus Aromen. Was Stiftung Warentest wohl meint ist, dass viele Katzen schon so süchtig sind nach diesen stark konzentrierten oder sogar künstlich hergestellten Aromen, dass normales Fleisch vielen Katzen zu "
fade" schmeckt und von Katzen nicht mehr so gerne angenommen wird. Darum spielen viele Katzen ja auch die Maus nur zu Tode und fressen sie dann nicht. Manchmal weil sie zufällig gerade vollgefressen sind und keinen Hunger habe. Oft aber auch, weil Katzenfutter ihnen einfach besser schmeckt. Bei Bekannten und dem Kater meiner Eltern schon so oft beobachtet. 2 Minuten nachdem Mietz eine Maus getötet hat, ist die Katz am Futternapf und die Maus liegt tot auf der Terrasse. Und das waren keine Spitzmäuse. ;-) Aber nein. Alles okay. Die Aromastoffe sind ja futtermittelrechtlich zugelassen.:lol: Ach ne wartet: Es liegen keine wissenschaftlichen Belege dafür vor, dass Katzen auf bestimmte Zusatzstoffe im Futter reagieren, sich davon anlocken lassen oder sogar süchtig danach werden. Widerspricht sich irgendwie. Zusatzstoffe sollen doch z.B auch die Aromen stabilisieren und regulieren und Aromen haben einen Geschmack.:lol: Es wird doch niemand bestreiten, dass versucht wird Katzen an das eigene Futter zu binden indem Aromen verwendet werden auf die die Katzen abfahren...
Man oh man. Wer einmal nachdenkt, der kann dass doch alles nicht wirklich ernst nehmen.
Ich habe viel Glück, dass ganz viele in meinem Bekanntenkreis schon sehr lange Wohnungskatzen haben oder hatten. Und vor allem auch alte Katzen.... Ihre Erfahrungen waren alle sehr ähnlich.....
Immer nur Trockenfutter aus dem Supermarkt gefüttert:
Lebenserwartung im Durchschnitt: 12-14 Jahre
Todesursache: 3 Mal Nierenversagen, einmal
FIP und eine Krebserkrankungen.
Trockenfutter und Nassfutter gefüttert (8 Katzen): im Durchschnitt mit 14-18 Jahre gestorben
Todesursachen: Alles mögliche. Von Nierenversagen über Leber und Bauchspeicheldrüse,
FIP, Krebs etc.
Oft halt wirklich einfach alt und dann mit irgendwas akut und Katze wurde eingeschläfert.
Vier Katzen sind bereits oder wurden älter als 18 Jahre. Alle habe zumindest die letzten Jahre hochwertiges Futter bekommen(oder bekommen es noch). Wenn sie Whiskas, Felix und Co bekommen haben, dann wurde in den letzten Jahren auch oft zusätzlich noch Nahrungsergänzungsfutter (ist ja im Moment in Mode) gefüttert. Viel wichtiger aber anscheinend: Oft haben die Katzen auch ganz viele "alte Hausmittel" bekommen. Sonntags gab es mal ein Eigelb übers Futter, ein Stück rohes Rindergulasch oder Geflügel, mal nen bisschen Leber...Also nicht direkt Essen für den Mensch, aber schon so wie es auch schon früher üblich war. Wenn Tauben oder Hühner geschlachtet wurden, dann hat Katz halt mal was abbekommen...
(Freigänger habe ich nicht berücksichtigt, da ich ja leider nun mal nur Wohnungskatzen habe und meine sich keine Mäuse etc zusätzlich holen können. Und viele Freigänger sind auch gar nicht so alt geworden, eben weil sie überfahren wurden oder sonst wie verunfallt oder verschwunden sind)
Natürlich sind all diese Erfahrungen und Beobachtungen nicht annähernd wissenschaftlich. Das kann man glaube ich auch gar nicht, weil jeder Katze andere Bedürfnisse hat und und und. Aber es kann einfach kein Zufall sein, dass die meisten Katzen mit Trockenfütter viel früher sterben als mit Nassfutter und Katzen die dazu noch "Menschenessen" und damit zusätzlich Nährstoffe bekommen noch besser dastehen. Die Futtermittelindustrie hat das erkannt und nun gibt es halt Ergänzungsfutter und Futter für verschieden Altersklassen ( junior, normal, senior) um den Tierhaltern noch mehr Geld aus der Tasche ziehen zu können und um Defizite auszugleichen.