@Labiae, so lernte Rhino, wie man mit Hunden umgeht.:roll:
Wir trafen auf einen Jagdhund, der einfach nur neugierig die Katzen betrachten wollte. Kaija saß, wie immer im Unterholz und wurde übersehen. Rhino saß vor einem Baum. Der Jagdhund ging auf Rhino zu, der nicht ausweichen konnte. Bei gut 2m Abstand ging Rhino vor - und der Jagdhund, offensichtlich katzenerfahren, rannte fort. Rhino hinterher, aber dann doch sicherheitshalber auf einen Baum.
Zweite Begegnung. Jagdhund stand im Weg, ich wollte mit meiner "Meute" vorbei. Statt einen Bogen um den Hund zu schlagen, der völlig friedlich dastand, schoss Kater vor und jagte den armen Hund über die halbe Pferdekoppel.
Dritte Begegnung mit dem Hund: der arme Kerl sah uns und machte, dass er das Weite fand.
Rhino geht zielsicher auf Gesicht / Augen. Wenn er da einen Hund erwischt - hat der arme Hund verloren. Wenn nicht, hat Rhino verloren. Daher beobachte ich Rhinos Verhalten sehr genau und gehe dazwischen, bevor die Kontrahenden aufeinandertreffen. Bisher hatten alle Parteien Glück.
Einen Hund zu "blocken" finde ich gar nicht so schwierig. Man muss sich eigentlich nur deutlich sichtbar in den Weg stellen und dabei in Richtung Hund schauen (nicht in die Augen) und auf ihn zugehen.
Wir vier wandern mal wieder. Issi, damals noch recht neu bei uns, an der Leine, Kaija im Unterholz. Rhino - verschwindet auch. Ich drehe mich um und sehe - zwei Huskys, die um eine Wegbiegung auf uns zukommen. Von den Hundehaltern keine Spur zu sehen. Also stelle ich mich mitten in den Weg, strecke einen Arm vor, Handfläche nach vorne, Fingerspitzen nach oben, gehe ein paar Schritte vor und donnere: "Zurück!!!" Die Huskys bleiben wie angewurzelt stehen. Die Halter sind inzwischen auch da und leinen ihre Hunde an, als ich erkläre, dass ich zwei Katzen dabeihabe.
Noch ein Spaziergang. Wir waren auf unserer Hauptroute auf einem schmalen Weg. Hinter mir raschelte es. Rhino verschwand im Gebüsch. Ich sah - nichts. Einige Sekunden später sah ich den Grund für Rhinos Verschwinden. Drei Mountainbiker bretterten den Weg hinunter. Die Hündin, die völlig selbstvergessen, Nase am Boden, ihren Weg ging, konnte ich noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen.