Du, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Viele sind hier nicht so informiert.
Dann weißt du wahrscheinlich auch, dass Pangasius häufig vorbelastet ist, da er normalerweise aus Zuchtbetrieben aus Asien kommt und dort in verdreckten Bassins gezüchtet wird und dem Wasser Antibiotika und Chemikalien zugegeben wird.
Und das das Trockenfutter mit diesen Zutaten für einen Carnivoren nicht besonders gut sein kann:
Gemahlener Reis, Reisproteinkonzentrat, Hühnerleberhydrolysat, Pflanzenöl, Trockenhühnerleberhydrolysat, Calciumcarbonat, Cellulosepulver, Kaliumchlorid, Dicalciumphosphat, Salz, Calciumsulfat, Taurin
An erster Stelle steht Getreide. Alle Pflanzenprodukte zusammen ergeben noch einen höheren Anteil.
Und Fleisch ist kaum enthalten. Falls Hydrolysat hat mit "Fleisch" überhaupt noch etwas zu tun hat.
Eiweiße aus pflanzlichen Quellen nützen einer Katze leider gar nichts.
Au0erdem enthält Trockenfutter für die Ernährung der Katze einfach zu wenig Feuchtigkeit (meist 7%). Katzen müssten dies durch Trinken ausgleichen. Da Katzen aber Halbwüstenbewohner sind, nehmen sie in der freien Wildbahn den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs durch ihre Beute zu sich.
Daher trinkt Keine Katze so viel, um dieses Defizit auszugleichen.
Die Folge ist, dass in dem Körper Flüssigkeit fehlt. Der Urin wird so stark konzentriert, dass der PH-Wert sich verschiebt. Daraus können sich
Struvit- oder Oxalat entwickeln.
Der übermäßige Getreideanteil sorgt außerdem für eine Belastung der Organe, denn die Katze kann das Getreide gar nicht verwerten und der Körper es daher nicht abbauen.
Abgesehen davon, dass bei Hills keine besonders hochwertigen Rohstoffe verwendet werden (siehe "Katzen würden Mäuse kaufen").
Und tierische Nebenprodukte sind nicht per se schlecht. Hier kommt es auf die Qualität der Rohstoffe an. Leber wird z.B. für die Vitamin A-Versorgung benötigt und das Herz für Taurin. Leider verarbeiten manche Firmen auch Hufe, Sehnen, Borsten usw im Tierfutter. Meist die Hersteller von "Premium" und Tierarztfutter, hinter denen große Unternehmen stehen.
Deine Maus verträgt das Futter. Sie kann damit leben. Und es muss auch nicht zu unangenehmen Folgen führen. Aber im Endeffekt ist es nicht besonders gut für sie.
Natürlich ist alles immer eine Frage der Abwägung. Wäre meine Katze totkrank und würde nur noch Sheba fressen wollen, dann soll sie Sheba fressen. Hauptsache sie frisst.
Nur gibt es häufig bessere und gesündere Lösungen, wenn es sich nicht gerade um einen Kampf zwischen Tod oder Leben handelt.
Kennst du "Hunde würden länger leben, wenn..." von Jutta Ziegler? Auch ein interessantes Buch. Zumindest für mich Laien.