@Lisi68 und auch Kalintje
Ganz grundsätzlich sehe ich es ähnlich wie ihr. Wenn ich ein Tier habe, dann liegt die Verantwortung für das/die Tiere bei mir. Das beinhaltet die Versorgung, das medizinisch Notwendige und auch die argerechte bzw. glückliche Haltung des/der Tiere. Für mich persönlich ist das gar keine Frage, ich würde mich den Problemen stellen und an einer Lösung arbeiten.
Ich liebe meine Tiere und würde deshalb dafür kämpfen, lange, audauernd und mit Herzblut und eben LIEBE!
Aber genau hier liegt doch das Problem in diesem Fall. Diese Katze wird hier und in dieser Familie leider nicht so geliebt, dass man nach einer anderen Lösung zum Bleiben für die Kätzin sucht. die Frage ist weniger, wie kann ihr Vertrauen gewonnen werden, was kann getan werden, damit es ihr vor Ort so gut wie möglich geht.
Das ist leider das, was ich dem Anfang des Threads entnommen habe.
Und deshalb sehe ich nicht, dass sich in der Familie etwas für die Katze ändern wird.
Nennt es abschieben, oder weiterreichen - wie immer du willst. Für mich ist das allein Entscheidende, dass sich bemüht wird, ein Heim für diese, spezielle Katze zu finden, wo sie glücklich werden kann und geliebt wird! Möglicherweise taut sie dann auch irgendwann auf und zeigt ein ganz anderes Verhalten, vielleicht auch nicht.
Wichtig ist, dass die neuen Dosis um ihr kompliziertes Wesen wissen und die nötige Liebe und einfühlsame Geduld für sie mitbringen.
Jemanden deshalb anzuprangern, weil er selbst nicht die nötige Bereitschaft mitbringt finde ich nicht in Ordnung; jemanden dazu zu zwingen geht an den Bedürfnissen aller Beteiligten vorbei und klingt für mich nach unglücklicher Zwangsehe.
Die TE sucht keine kurzfristige Hauruck-die-Katze-muss-weg-Lösung, die die Katze bei irgendwem stranden lässt, der sich nur mit einer Bengalkatze schmücken will - so habe ich es jedenfalls verstanden.
Und deshalb unterstütze ich hier beim Schreiben die TE, auch wenn ich selber in dem Fall ganz anders handeln würde.