Zu deiner Info:
Katzen sind keine Einzelgänger, sie werden wenn dazu gemacht und Kitten in Einzelhaltung ist wirklich ein No Go.
Man muss sich nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder, ja ohne Mitmenschen vorstellen oder einfach mal zwei Kitten beim gemeinsamen Spielen zuschauen, da sieht man doch sofort, dass die das wirklich brauchen.
Kitten entdecken gemeinsam die Welt, kuscheln, spielen, balgen und toben nach Kittenart miteinander, galoppieren gemeinsam mit Katzenbuckel durch die Wohnung, schlecken sich gegenseitig die Öhrchen aus, jagen sich gegenseitig die Kratzbäume rauf und runter und und und, dass kann kein Mensch mit noch soviel Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit ersetzen.
Es ist inzwischen erwiesen, dass zwischen der 8. und 12. Woche ein Großteil der Sozialisierung stattfindet, da lernen sie u.a. die Katzensprache, den richtigen Umgang miteinander, werden von der Katzenmutter erzogen (was unerfahrene Halter oftmals als verstoßen mißdeuten), lernen Grenzen und Frustration kennen, der Gang aufs Katzenklo wird geübt, durch die Mutter lernen sie was man fressen kann und noch vieles mehr. Es ist also sehr wichtig für ihre Entwicklung, dass die Kitten mindestens 12 Wochen bei der Katzenmutter und den Geschwistern bleiben dürfen, besser noch 13-16 Wochen. Dann sind sie auch viel selbstbewußter und nicht mehr so ängstlich, aufgeschlossener und nehmen ein neues Zuhause viel leichter und besser an.
Es ist auch ein Gesundheitsrisiko, wenn man nicht fertig geimpfte Kitten oder sogar ganz ungeimpfte Kitten in ein neues Zuhause gibt, der Stress durch die zu frühe Trennung, das neue Zuhause, alles fremd usw. belastet das Immunsystem der Kitten sehr und es ist noch vollkommen unausgereift und im neuen Zuhause kommen sie mit jeder Menge neuer Keime, Viren und Bakterien in Kontakt.
Manche Katzen entwickeln dann auch Verhaltensstörungen sind übermäßig auf den Katzenhalter fixiert, werden aggressiv, Unsauberkeit, Tapetenkratzen, Schwanz beißen usw. sind öfters Folgen von Einzelhaltung besonders wenn sie schon von klein auf beginnt. Aber viele Katzen resignieren einfach, finden sich damit ab und man merkt es ihnen gar nicht an, im Gegenteil die Besitzer sind der Meinung, dass es ihren Katzen wirklich gut geht, weil die Katze glücklich und zufrieden wirkt und dass sind sie auch, wenn der Besitzer da ist und sie Zuwendung und Aufmerksamkeit erhalten, auch wenn ihnen dennoch immer etwas fehlen wird, der Sozialkontakt zu einem Artgenossen der die gleiche Sprache spricht.