• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose

Diskutiere Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose im Erkrankungen von Herz- und Atemwegen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, gestern Morgen musste ich sofort bei Praxisöffnung auf der Matte stehen. Ellie hatte einen Wasserbauch entwickelt, was ja in den meisten...
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #1
Lain

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Hallo,

gestern Morgen musste ich sofort bei Praxisöffnung auf der Matte stehen. Ellie hatte einen Wasserbauch entwickelt, was ja in den meisten Fällen auf eine Herzinsuffizienz hinweist. So war es dann auch, die Tierärzte waren gestern Morgen dann ganz geschockt wie schlimm die Herznebengeräusche seit Samstag geworden sind. Vor vier Tagen hieß es noch "die wird Ihnen jetzt höchstwahrscheinlich nicht innerhalb der nächsten Wochen umkippen" und nun müssen wir doch hoffen, dass nicht genau das passiert. Auf dem sofort vorgenommenen Farbdopplerultraschall zeigte sich dann eine Aortenstenose. Dh. die Aorta ist bei Ellie verengt und dadurch kann das Herz nur mit erhöhtem Aufwand das Blut rauspumpen. Dadurch wurde der linke Vorhof auch sehr groß. Akut so schlecht ging es Ellie, weil es in Folge dessen zu einem Blutrückstau kam. Also absolut keine tolle Diagnose.:-( Wenigstens war der Herzschlag wohl gleichmäßig, es ist also noch nicht alles verloren. Sie bekommt jetzt einen ACE-Hemmer, Entwässerungsmedikamente und einen Betablocker, für immer. Die Ärzte meinen, es kann sein, dass sie damit noch jahrelang ganz normal leben kann, es kann aber auch sehr gut sein, dass sie uns plötzlich verstirbt, gerade in den nächsten Tagen steht es wohl auf der Kippe.:cry: Mir ist pausenlos übel seit der Diagnose. Aber den ersten Tag hat sie bisher schonmal sehr gut rumbekommen, sie frisst wie verrückt, macht einen zufriedenen Eindruck und ist sogar ein bisschen auf dem Kratzbaum rumgeklettert. Die Vorbesitzerin macht mich schon wieder einfach nur fassungslos. Als ich ihr die Sache geschildert habe, meinte sie allen ernstes: "Oh nein! Ich weiß, Sie halten nichts davon, aber setzen Sie sich sofort mit meiner Homöopathin in Verbindung!! Bei so einer Diagnose ist es wichtig, die Vorurteile über Bord zu werfen! Sie haben jetzt Informationen, die ich nicht hatte, vielleicht finden wir so das richtige Mittel!!"… Sie telefoniert mir sogar hinterher, damit ich die vom Arzt verordnete Medikation mit der Homöopathin nochmal durchspreche. Auf die Idee, dass sie "die Informationen" nicht hatte, weil sie immer nur zu solchen Hokuspokusleuten gegangen ist und mit der kranken Katze in den letzten hundert Jahren nicht ein einziges Mal bei einem richtigen Arzt war, kommt sie garnicht. In all den Monaten / Jahren, wo die Katze jetzt schon so krank ist, wurden weder das kaputte Herz, noch die chronische Darmentzündung, noch der Wurmbefall festgestellt. Bei der Frau wäre die Katze schon vor vier Wochen gestorben und wenn wir sie verlieren, dann hat SIE sie auf dem Gewissen. Und stattdessen, dass sie sich das eingesteht, will sie die lebensrettenden Medikamente offenbar auch noch durch Zuckerkügelchen und Pendeln ersetzen lassen. Mich macht das so traurig, dass so eine Person rund 15 Katzen hält und auch noch vermehrt. Sie meinte dann noch, wegen dem dicken Bauch müsse man sich aber keine Sorgen machen, das hätte Ellie öfter, sie müsste nur mal aufs Klo. Ich hatte ihr explizit geschrieben, dass die Katze aufgrund der Herzinsuffizienz nachweislich einen WASSERBAUCH hat, wie kommt man denn auf sowas?! Wir hoffen jedenfalls ganz fest, dass Ellie es trotzdem schafft, nun wo sie endlich behandelt wird.

Auf meine Frage hin, ob man das ganze operieren kann, meinte die Tierärztin übrigens, dass eine Aortenballonierung eigentlich nur bei Tieren ab 5 kg gemacht wird und Ellie (2,5 kg, sehr abgemagert, aber auch in fittem Zustand sicher nie mehr als 3,5 kg, da sehr klein) leider viel zu klein ist. Kennt sich damit irgendjemand aus? Gibt es Spezialisten, die so etwas auch bei sehr kleinen Tieren vornehmen? Ist das empfehlenswert? Ich habe schon die LMU angeschrieben, der Zuständige ist aber bis 24.02. im Urlaub und mich würde das echt interessieren. Mal ganz unabhängig von der Finanzierung, das kostet sicherlich mehrere tausend Euro… Aber wenn Ellie danach noch viele Jahre gesund leben kann, und ihre Lebenserwartung ggü. der Dauermedikation damit deutlich erhöht wird, darf das keine Rolle spielen. Bin gerade dabei, mir für Ellie nen Aushilfsjob zu suchen… Es ist echt heftig, wie sehr man so ein kleines Ding schon nach kurzer Zeit ins Herz schließen kann. Wenn die Pflegekätzchen es nicht geschafft haben, war ich auch immer unendlich traurig, aber hier bringt mich schon der Gedanke daran fast um.:sad:

Freitag hat sie jedenfalls einen Kontrollbesuch beim Tierarzt. Bitte Daumen drücken!
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #2
Ach Mensch, das ist ja wirklich furchtbar, die arme Maus....

Ich drück Euch ganz fest die Daumen dass sie das alles gut übersteht und noch viele schöne Jahre bei Dir verbringen kann!!!
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #3
Hallo,

das tut mir leid :cry:

Wegen einer OP, damit kenne ich mich nicht aus, aber da bei ihr auch der Vorhof vergrößert ist (weißt du zufällig welchen Wert sie da hat?) denke ich nicht das es viel Sinn hat.

Sorgen macht mir auch das Wasser im Bauchraum, ich hatte das bei Bacardy, als wir es bemerkt haben, hatte er die Trombose in der Hinterpfote, ein vergrößertes Herz, der linke Vorhof war auf 28 mm, Wasser im Bauchraum, in der Lunge und das Herz pumpte bereits nicht richtig. Bei ihm war es also , wenn ich das so sagen darf, noch einen Tick schlimmer. Bacardy hatte den Kampf damals verloren, es war, bei ihm RCM. :cry: (übrigens, er war vorher normal geschallt, allerdings war der Schall damals schon etwas her)

Liebe Grüße an die Züchterin, sie spinnt. Wasser im Bauchraum ist gefährlich und kein Klogang. Also echt mal.

Ich drücke die Daumen das die Medis gut anschlagen, der Arzt hat recht, mit etwas Glück kann sie gut eingestellt werden und so noch einige schöne Jahre bei dir verbringen. Jetzt hatte sie soviel Pech, da sollte jetzt wirklich mal Glück an der Reihe sein.

Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt!

lg Juli
 
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  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #4
Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt für Ellie, ich bin sicher, sie ist jetzt in den allerbesten Händen und ich hoffe, sie hat noch viele schöne Jahre bei euch vor sich. Sie ist ein so tapferes Mädchen!
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #5
Ich kenne mich bis jetzt mit der Gesetzeslage nicht aus, aber es peinigt mein Rechtsgefühl, daß man so einer Frau Irrsinn, der Vermehrerin, nicht in die Quere kommen kann, damit das aufhört. Tiere sind so ausgeliefert! Gibt es keine Handhabe, von wegen Verwahrlosung und unterlassener Hilfeleistung am Tier oder irgendwas?
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #6
Grundsätzlich drücken wir erstmal sämtliche Daumen und Pfoten für Ellie. Was so eine OP kostet, kannst Du mit dem Facharzt besprechen. Tä und Tierkliniken rechnen nach unterschiedlichen Sätzen ab. Für die Vermehrerin wäre ich schlicht nicht mehr erreichbar. Und vielleicht kannst Du mal beim Tierschutz vor Ort nachfragen, ob man nicht was tun kann, um ihr das Handwerk zu legen.
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #7
Ich drücke euch ganz heftig die Daumen. Mehr kann ich leider nicht helfen...
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #8
Hallo,

vielen Dank erstmal euch allen, die Genesungswünsche werden selbstverständlich weitergeleitet.;-)

Hallo,

das tut mir leid :cry:

Wegen einer OP, damit kenne ich mich nicht aus, aber da bei ihr auch der Vorhof vergrößert ist (weißt du zufällig welchen Wert sie da hat?) denke ich nicht das es viel Sinn hat.

Sorgen macht mir auch das Wasser im Bauchraum, ich hatte das bei Bacardy, als wir es bemerkt haben, hatte er die Trombose in der Hinterpfote, ein vergrößertes Herz, der linke Vorhof war auf 28 mm, Wasser im Bauchraum, in der Lunge und das Herz pumpte bereits nicht richtig. Bei ihm war es also , wenn ich das so sagen darf, noch einen Tick schlimmer. Bacardy hatte den Kampf damals verloren, es war, bei ihm RCM. :cry: (übrigens, er war vorher normal geschallt, allerdings war der Schall damals schon etwas her)

Das mit deiner Bacardy klingt echt furchtbar. Ich hoffe bei Ellie läuft es besser. :-( Der Bauch ist noch nicht gigantisch groß, die Lunge ist frei und der Herzschlag konstant. Insofern haben wir tatsächlich deutlich bessere Voraussetzungen. Ich hoffe es hilft. Der Wasserbauch wäre bei Normalgewicht vielleicht garnicht groß aufgefallen. Aber ich dachte mir schon, was Sache ist, als sie laut Wage zwar gut zugenommen hatte, aber tatsächlich so dürr war wie nie zuvor. Über Nacht wurde es dann ein richtiges pralles Kugelbäuchlein und dadurch, dass es bei ihr ja so nackig ist, hat man die Adern schon etwas durchscheinen gesehen, da war ich dann absolut sicher. Den Wert bzgl. des Vorhofs weiß ich leider nicht, aber er würde wohl wieder etwas schrumpfen bzw. hätte zumindest keinen Grund weiter größer zu werden, wenn man die Aorta weiten würde.


Ich würde auch furchtbar gerne sorgen, dass die Frau nicht mehr züchtet, das könnt ihr mir glauben. Mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken daran, was die da treibt. Allerdings gehen die Chancen, dass da was getan wird gegen null. Die Frau liebt ihre Tiere und kümmert sich auch, was man ja auch daran sieht, dass sie Geld überwiesen hat und mir hinterher telefoniert, damit ich mit der Katze unbedingt noch zur Homöopathin geh. Sie lebt aber einfach KOMPLETT in ihrer eigenen Welt und das ist gefährlich für die Tiere. Das ist schrecklich, aber für das Veterinäramt leider sicherlich kein Grund, einzugreifen, allein schon weil es nicht offensichtlich genug ist. Da müssen schon massenweise Tiere in ihrem eigenen Dreck sterben, bevor die tätig werden. Traurig, aber wahr… Ich werde mich trotzdem nochmal schlaumachen und gucken, ob ich doch irgendwas machen kann. Vielleicht mit Attesten vom Tierarzt, die besagen, dass die Katze trotz Krankheit definitiv nicht bei einem Arzt gewesen sein kann… Keine Ahnung.:-(

Bisher läufts gottseidank ganz gut! Ellie nimmt brav ihre Medikamente, sie frisst wie verrückt und macht auch sonst einen guten Eindruck. Schnurrt, kuschelt, marschiert durch die Wohnung und klettert sogar ein bisschen, etc.. Schlafen tut sie natürlich gerade auch sehr viel, aber das ist ja vollkommen klar, allein schon weil die Betablocker am Anfang ziemlich reinhauen. Das Bäuchlein ist immernoch dick, aber laut der Kardiologieexpertin muss man sich auch da im Moment noch keine Sorgen machen. Bin gespannt auf den Kontrolltermin am Freitag.

Bitte weiterhin fleißig Daumen drücken.:)
 
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  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #9
Hallo,

mich wundert etwas wie der Herzschlag normal sein kann, bzw konstant, wenn bereits Wasser im Bauchraum ist und die Aorta verengt ist. Normalerweise dürfte dann auch das Herz nicht mehr konstant, bzw normal arbeiten.

Frag die Experten mal wegen der OP, bisher hab ich auch noch nie von solch einer Operation bei Katzen gehört, zumindest die die ich kenne, die Herzprobleme mit ihren Katzen hatten, haben nie solch eine OP machen lassen. (Was ja nicht heißt das es dies nicht gibt)

lg Juli

Edit:

Bacardy hatte es sicher hart erwischt, zumal ich gar keine Anzeichen hatte, vorher. Ich hoffe auch das Ellis es besser hat, momentan hat sie das, das sie daheim ist und auch frisst. Bacardy konnte ich nicht mehr mit nach Hause nehmen. Hier sind nach wie vor alle Daumen gedrückt für die süße!

Ich muss ehrlich sagen, zumindest interessiert die Züchterin was mit der Katze ist, also ganz herzlos scheint sie nicht zu sein. Natürlich ist es mist das sie eher an Homoöpathie glaubt, ich bin kein -Gegner davon, aber bei so einer Geschichte, hilt Homoöpathie nicht weiter. Unterstütztend vielleicht (weis nicht ob es da was gibt, müsste man einen THP fragen), aber sicher nicht als einziges Mittel.

Bin ich gerade drüber gestolpert:



lg Juli
 
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  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #10
mich wundert etwas wie der Herzschlag normal sein kann, bzw konstant, wenn bereits Wasser im Bauchraum ist und die Aorta verengt ist. Normalerweise dürfte dann auch das Herz nicht mehr konstant, bzw normal arbeiten.

Naja, ausreichend arbeiten tut es ja auch nicht, deswegen kam es zu dem Blutrückstau. Dh. aber wohl nur, dass es die Mehrbelastung durch die Verengung nicht mehr ausgleichen konnte. Der Herzschlag selber ist wohl regelmäßig, also nicht zu schwach oder stolpernd, das ist denke ich schonmal gut.

Danke auch für den Link! Den hatte ich auch schon gefunden, war auch sehr informativ, aber von einer OP wird da garnichts erwähnt, nur von einer medikamentösen Behandlung ist die Rede.

Ich habe gestern noch hier gefunden.

"Warum lassen sich Aortenstenosen nicht gut mit einer Ballondilatation behandeln?

Im Gegensatz zur Pulmonalstenose kommt die Ballondilatation bei der Therapie von Aortenstenosen nur im Ausnahmefall zu Einsatz. Ein Grund hierfür ist die hohe Sterblichkeitsrate während der Operation. Ein anderer Grund ist, dass bei der häufigsten Form, der Subaortenstenose, ein bindegewebiger Ring vorhanden ist, der sich kaum aufsprengen lässt. Erzielt man eine ausreichende Aufweitung, kommt es dennoch häufig zu Restenosierungen innerhalb der ersten Monate nach dem ersten Eingriff. Aus diesen Gründen werden Aortenstenosen nur selten balloniert."

Da geht es zwar um Hunde, aber das klingt erstmal trotzdem nicht so ideal…


Ellie gehts zumindest subjektiv sehr gut, sie klettert sogar auf ihrem Kratzbaum jetzt immer wieder ganz nach oben und hat sogar heute Nacht dort geschlafen.;-) Bin gespannt auf den Termin morgen.
 

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  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #11
Die arme Maus, sie sieht so zart und zerbrechlich aus. Unfaßbar wie ignorant die Vorbesitzerin ist. Hoffentlich geht es ihr bald besser.
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #12
Und das ist sie auf dem Foto? Das arme kleine Häschen! Aber du wirst das schaffen, daraus eine richtig proper Katze zu päppeln! Klein aber zäh, ich wünsche euch vollen Erfolg!
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #13
Oh das habe ich gerade erst alles gelesen!
Auch hier sind alle Daumen ganz fest gedrückt für die kleine Ellie!!
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #14
Ich kenne mich bis jetzt mit der Gesetzeslage nicht aus, aber es peinigt mein Rechtsgefühl, daß man so einer Frau Irrsinn, der Vermehrerin, nicht in die Quere kommen kann, damit das aufhört. Tiere sind so ausgeliefert! Gibt es keine Handhabe, von wegen Verwahrlosung und unterlassener Hilfeleistung am Tier oder irgendwas?

Das war das erste was ich auch dachte Claxx. Ist die Frau denn in einem Zuchtverein? Wenn der halbwegs seriös ist und bisher nicht bescheid weiß, was da los ist, würde ich den Informieren.

Ich könnte ja durchaus verstehen, wenn die Entwässerung unterstützend durch einen Homöopathen behandelt wird. Also Sympthome gelindert, aber wie soll ein Homöophat ein krankhafte Veränderung des Herzens behandeln?! :shock:

Ich finde übrigens, Ellie ist zwar etwas klein geraten und das Bäuchlein sieht wirklich fiese geschwollen aus, aber für eine Devon ist sie nicht mehr so klapperig. Du hast wirklich gute Arbeit beim aufpäppeln geleistet. Du solltest gerade für die Zukunft (denn Ellie scheint eine wahre Kämpferin zu sein, die packt das!) Mal einen Devonzüchter nach dem "optimalen" Gewicht für ihre Größe fragen. Grad mit einem belasteten Herz, sollte sie weder zu viel noch zu wenig auf den Rippen haben und man kann da leider keine Hauskatzen-Maßstäbe ansetzen.
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #15
Vielen Dank für all eure Genesungswünsche und gedrückten Daumen, es scheint zu helfen. ;-)
Wir waren grade zum Kontrolltermin und das gesamte Praxisteam war begeistert und hat uns total gefeiert! Dabei haben wir ja vor allem ihnen zu verdanken, dass Ellie überhaupt noch lebt. Ich bin denen wirklich so dankbar!! Sie wiegt jetzt 2850g und das Tolle daran ist, dass das Wasser weg ist! Dh. sie hat innerhalb von drei Tagen seit Behandlungsbeginn jetzt fast 400g reine Körpermasse zugelegt. Die Herznebengeräusche sind auch besser geworden und der Gesamteindruck ist super. Ich hoffe so, dass sie ganz viele Jahre so leben kann! Nächste Woche wird nochmal draufgeschaut und ich denke, wenn dann alles nach wie vor super aussieht, kann man hoffen, dass das auch eine Weile so bleibt. Die Medikamente muss sie natürlich dafür dauerhaft nehmen (außer dem AB für die Darmentzündung, was sie ja auch noch bekommt, das wird morgen abgesetzt), aber das kriegen wir schon hin. :)

Das war das erste was ich auch dachte Claxx. Ist die Frau denn in einem Zuchtverein? Wenn der halbwegs seriös ist und bisher nicht bescheid weiß, was da los ist, würde ich den Informieren.

Ich könnte ja durchaus verstehen, wenn die Entwässerung unterstützend durch einen Homöopathen behandelt wird. Also Sympthome gelindert, aber wie soll ein Homöophat ein krankhafte Veränderung des Herzens behandeln?! :shock:

Ich finde übrigens, Ellie ist zwar etwas klein geraten und das Bäuchlein sieht wirklich fiese geschwollen aus, aber für eine Devon ist sie nicht mehr so klapperig. Du hast wirklich gute Arbeit beim aufpäppeln geleistet. Du solltest gerade für die Zukunft (denn Ellie scheint eine wahre Kämpferin zu sein, die packt das!) Mal einen Devonzüchter nach dem "optimalen" Gewicht für ihre Größe fragen. Grad mit einem belasteten Herz, sollte sie weder zu viel noch zu wenig auf den Rippen haben und man kann da leider keine Hauskatzen-Maßstäbe ansetzen.

Die Frau ist garantiert in keinem vernünftigen Zuchtverein, die mischt ja sogar Rassen (in Arya, die sie selber gezüchtet hat, ist zB. ne British Shorthair drin, "wegen der Farbe", deswegen hat die auch diesen dicken Kopf mit der kurzen Nase und den nicht ganz so riesigen Ohren) und erlaubt sich so Späße, wie Blutgruppenunverträgliche Katzen miteinander zu verpaaren und die Babies dann einfach per Hand aufzuziehen, weil sie sonst ja am Kolostrum sterben können.

Wegen dem Idealgewicht werd ich mich mal schlaumachen. Ich schätze so knappe 3kg sind für sie optimal, die hat sie ja jetzt fast.
Ich zeig euch mal zum Vergleich ein Foto von Dienstag (von oben, damit man Knochen und Kugelbauch sieht), wo ich mit ihr sofort zum Arzt gefahren bin und heute. Es ist unfassbar, wie der Körper innerhalb von Stunden abbaut, wenn das Herz seine Arbeit nicht richtig ausüben kann! Und noch erstaunlicher ist es, wie schnell er sich mit den richtigen Medikamenten, viel Liebe und gutem Futter davon erholen kann.:) Wir sind total glücklich, hoffentlich bleibt alles so!
 

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  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #16
Oh man... Devon mit BKH wegen der Farbe? Das ist hart. Du hast Recht, da bleibt einem die Spucke weg.
Wenn sie allerdings wissentlich Blutgruppenunverträgliche Tiere verpaart könnte das doch ein Punkt für den Tierschutz sein.
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #17
Oh mensch, Lain, die ist ja richtig schön geworden! Wunderbar, das glaube ich daß die ganze Praxis happy war.
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #18
Wie schön, das es Ellie jetzt besser geht!
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #19
Mensch… Ich habs ja in dem anderen Thread bzgl. Ellie schon erwähnt, aber da es eher hierhin gehört, geh ich nochmal drauf ein:

Ich habe heute morgen zufällig festgestellt, dass Prilium im Kühlschrank aufbewahrt werden muss, was mir natürlich in der Praxis, mit der ich so unzufrieden bin, kein Mensch gesagt hat. Laut Hersteller ist es ohne Kühlung nur 14 Tage haltbar, Ellie bekommt es jetzt seit 21 Tagen und hätte es auch noch Wochen so weiter bekommen, wäre mir das nicht eben durch Zufall aufgefallen! Ich wollte also für morgen früh neues Prilium holen gehen, allerdings ist mir dann noch etwas ins Auge gestoßen:

Prilium® sollte nicht angewendet werden bei:

Niedrigem Blutdruck (Hypotonie)
Akuter Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)
Angeborenen Herzerkrankungen
Bekannter Überempfindlichkeit gegenüber ACE-Hemmern
Relevanten Verengungen in den Gefäßen (Aorten-, Mitral-, Pulmonalstenose)
Hypertropher-obstruktiver Kardiomyopathie

Ellie hat aber laut Ärztin eben genau eine vermutlich angeborene Aortenstenose! Außerdem ist der Harnstoffwert im Moment erhöhrt, was ja laut Tierarzt 1 nichtmal einer Erwähnung bedarf, selbst als ich explizit fragte, ob die Nieren ok sind, laut TÄ 2 allerdings eindeutig auf ein Nierenproblem, vermutlich CNI hinweist (in derselben Praxis).

Was mach ich denn jetzt? Ich könnte in der neuen Praxis meiner Wahl für in zwei Wochen einen neuen Termin zum Herzultraschall für wieder 100€ bekommen. Das dauert mir aber zu lange, wenn ich nicht weiß, ob Ellie in dieser Zeit richtig behandelt wird, oder ob ich sie damit erstrecht krank mache!
Ansonsten darf ich jederzeit mit den Befunden der alten Praxis in der neuen vorbeischauen, der Herzspezialist ist allerdings erst Montag wieder vor Ort. Ich will den auf jeden Fall auch nochmal auf das Herz schauen lassen, weil ich den Ärzten der anderen Praxis nicht mehr traue, aber was mach ich denn jetzt, bis ich da einen Termin für habe?
 
  • Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose Beitrag #20
Ich würde die Befunde aus der alten Praxis holen, damit in der neuen Praxis vorbei schauen (und mit Ellie) und fragen, was du denn tun sollst und ob eine Gefahr für Ellie besteht.
 
Thema:

Ellie: Jetzt auch noch Aortenstenose

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