Barfen für Dummies...

Diskutiere Barfen für Dummies... im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Ich bin glaub ich soweit das ich meine 4 Jungs Barfen will. Problem dabei: Ich finde irgendwie keinen Passenden einstieg zum einlesen. Gerade die...
  • Barfen für Dummies... Beitrag #1
Marc_79

Marc_79

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Ich bin glaub ich soweit das ich meine 4 Jungs Barfen will. Problem dabei: Ich finde irgendwie keinen Passenden einstieg zum einlesen. Gerade die Masse an Websites die sich mit Barf beschäftigen macht es mir schwer die Wichtigen Infos in verständlicher form zu finden.
Habt ihr vielleicht einen guten Lesetipp der mir weiterhelfen kann?

Was brauche ich zum anfangen?
Bekommt man die Supplemente auch Offline im Laden oder Apotheke?
Wie lange sind diese Supplemente eigentlich haltbar?
Bekommt man Herzen, Leber und dergleichen im Supermarkt?

Wie wird der Bedarf der Katzen ermittelt? Nur nach Gewicht oder gibt es da noch andere Faktoren die dabei eine Rolle spielen?

Wie stellt man seine Katzen sinnvoll auf Barf um? Erst ein oder zwei mal pro Woche und danach steigern oder Radikal die Dosen verbannen?
Welche kosten muss man bei 4 Katzen kalkulieren (2x Coony, 2x Hauskatze, Hab sie noch nicht gewogen, sorry...)


Sorry, ich bin mir eigentlich sicher das die Fragen schon öfter gestellt wurden, jedoch sehe ich momentan den Wald vor lauter Bäumen einfach nicht.
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #2
Huhu,

schön, dass du auch anfangen willst - herzlich willkommen bei den Barfern :)


Habt ihr vielleicht einen guten Lesetipp der mir weiterhelfen kann?
Gleich bei den gepinnten Threads hier im Forum gibt es einen FAQ-Thread, der ist super für den Einstieg: . Fragen dazu kannst du in nem Extra-Thread stellen - - oder in deinem eigenen hier.
Außerdem finde ich die Blaue Samtpfote ( ) und das Haustiger-Tutorial ( ) sehr gut zum Einlesen.

Ich kann außerdem nur empfehlen: Lies die Infos und Texte mehrmals durch. Bei mir persönlich hat's erst *klick* gemacht, als ich die Einkaufsliste der Blauen Samtpfote zum vierten oder fünften Mal gelesen habe - da dachte ich dann plötzlich "Hey, das kennste doch alles schon!", und ab da war der Rest kein Problem mehr ;)


Was brauche ich zum anfangen?
Fleisch, Supplemente (o.g. Einkaufsliste ist da ne gute Orientierung: ), ein scharfes(!!) Messer, ein Schneidebrett, eine große Schüssel, ein paar kleinere Schüsseln, Tüten oder Dosen fürs fertige Futter, und Platz im Froster. Hab ich was vergessen?


Bekommt man die Supplemente auch Offline im Laden oder Apotheke?
Ein paar Supplemente aus dem üblichen Menschenbedarf - Salz ohne Rieselhilfe, Bierhefe, Lachsölkapseln - kauft man tatsächlich besser offline, die kriegt man meist problemlos im Supermarkt bzw. Drogeriemarkt. Aber nach Calciumcitrat, Fortain und ähnlichem kann man in den Läden oft lange suchen, wenn man nicht grade nen SEHR gut sortierten Zoofachhandel in der Gegend hat.
Bei Lillys Bar ( ) kriegt man die Suppis zwar nicht unbedingt am billigsten, aber dafür hat man alle an einem Fleck, das ist m.E. die paar Cent mehr wert. Zumal die Suppis am Preis der bei weitem geringste Faktor sind.
Nur bei den Vitamin-E-Tropfen von Allcura lohnt sich Schnäppchensuche im Internet wirklich, da kann man an die 10 Euro sparen, je nachdem wo sie grad im Angebot sind. (Trotzdem über den Preis nicht erschrecken, so ein Fläschchen dürfte für über 500 Kilo Fleisch ausreichen.)


Wie lange sind diese Supplemente eigentlich haltbar?
Kommt drauf an. Anorganische Mineralstoffpräparate wie Calciumcitrat halten im Prinzip ewig. Knochenmehl, Fortain etc. ein oder zwei Jahre, das steht auf der Packung.


Bekommt man Herzen, Leber und dergleichen im Supermarkt?
Herzen und Leber oft ja. "Dergleichen" eher nicht. :D
Nee im Ernst - grade wenn's um fettes, durchwachsenes Fleisch geht, das für Katzen ja deutlich sinnvoller ist als das magere Filet, oder um Innereien, Kopffleisch und ähnliches, kriegt man die richtige Vielfalt dann doch nur im Futterfleischhandel oder direkt beim Erzeuger.


Wie wird der Bedarf der Katzen ermittelt? Nur nach Gewicht oder gibt es da noch andere Faktoren die dabei eine Rolle spielen?
Bei erwachsenen, gesunden Katzen geht das nur nach Gewicht (und ein bisschen nach Aktivität, was den Fettgehalt angeht - Freigänger können ein paar mehr Kalorien vertragen). Kätzchen im Wachstum haben nen speziellen Bedarf, und bei Krankheiten des Verdauungssystems (Niere o.ä.) gibt es ein paar spezielle Regeln.


Wie stellt man seine Katzen sinnvoll auf Barf um? Erst ein oder zwei mal pro Woche und danach steigern oder Radikal die Dosen verbannen?
Da musst du deine Katzen fragen :) Viele mögen Dose gar nicht mehr so gerne, nachdem sie mal Barf gekostet haben, und wollen nur noch Fleisch. Andere sind schwerer zu überzeugen.


Welche kosten muss man bei 4 Katzen kalkulieren (2x Coony, 2x Hauskatze, Hab sie noch nicht gewogen, sorry...)
Da gibt's im FAQ-Thread ne Beispielrechnung. Die tatsächlichen Kosten hängen aber stark von deinen Fleisch-Bezugsquellen und -Ansprüchen ab. Ich kaufe Frostfleisch ein, weil die Metzger hier vor Ort Apothekenpreise für Futterfleisch wollen, und hab gern nicht nur das Basis-Dreigestirn Rind/Huhn/Pute im Napf, sondern auch noch Lamm, Kaninchen oder (aktuell) Känguru, natürlich alles mit Vorliebe in Stücken - da komm ich preislich mit allem ohne Stromrechnung ungefähr bei Mittelklasse-Dosenfutter raus. Wer viel gewolftes Rind füttert, bezahlt weniger fürs Fleisch. Wer Erzeuger in der Nähe hat, die Schlachtabfälle günstig hergeben, oft noch weniger bis fast gar nix, aber bei uns in der Gegend ist da nach meinem bisherigen Forschungsstand nix zu holen.
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #3
Huhu,

schön, dass du auch anfangen willst - herzlich willkommen bei den Barfern :)



Gleich bei den gepinnten Threads hier im Forum gibt es einen FAQ-Thread, der ist super für den Einstieg: . Fragen dazu kannst du in nem Extra-Thread stellen - - oder in deinem eigenen hier.
Außerdem finde ich die Blaue Samtpfote ( ) und das Haustiger-Tutorial ( ) sehr gut zum Einlesen.
Hey, Danke! Bei dem Faq-Thread hatte ich leider das Wald-Bäume Problem, aber die anderen Beiden Links helfen mir wirklich sehr.


Fleisch, Supplemente (o.g. Einkaufsliste ist da ne gute Orientierung: ), ein scharfes(!!) Messer, ein Schneidebrett, eine große Schüssel, ein paar kleinere Schüsseln, Tüten oder Dosen fürs fertige Futter, und Platz im Froster. Hab ich was vergessen?
Hmm, Feinwaage oder Fleischwolf?

Ein paar Supplemente aus dem üblichen Menschenbedarf - Salz ohne Rieselhilfe, Bierhefe, Lachsölkapseln - kauft man tatsächlich besser offline, die kriegt man meist problemlos im Supermarkt bzw. Drogeriemarkt. Aber nach Calciumcitrat, Fortain und ähnlichem kann man in den Läden oft lange suchen, wenn man nicht grade nen SEHR gut sortierten Zoofachhandel in der Gegend hat.
Bei Lillys Bar ( ) kriegt man die Suppis zwar nicht unbedingt am billigsten, aber dafür hat man alle an einem Fleck, das ist m.E. die paar Cent mehr wert. Zumal die Suppis am Preis der bei weitem geringste Faktor sind.
Nur bei den Vitamin-E-Tropfen von Allcura lohnt sich Schnäppchensuche im Internet wirklich, da kann man an die 10 Euro sparen, je nachdem wo sie grad im Angebot sind. (Trotzdem über den Preis nicht erschrecken, so ein Fläschchen dürfte für über 500 Kilo Fleisch ausreichen.)
Wie viele verschiedene braucht man da eigentlich? Meine größte angst ist nämlich das ich dann den Schrank voller Pülverchen und Öle hab und den überblick verliere. Außerdem ist ja die Fehlerwahrscheinlichkeit um so höher je komplizierter so ein Rezept ist. Ich will nämlich nicht im Gedanken meinen Katzen etwas gutes zu tun das Risiko einer Mangelernährung eingehen.

Kommt drauf an. Anorganische Mineralstoffpräparate wie Calciumcitrat halten im Prinzip ewig. Knochenmehl, Fortain etc. ein oder zwei Jahre, das steht auf der Packung.



Herzen und Leber oft ja. "Dergleichen" eher nicht. :D
Nee im Ernst - grade wenn's um fettes, durchwachsenes Fleisch geht, das für Katzen ja deutlich sinnvoller ist als das magere Filet, oder um Innereien, Kopffleisch und ähnliches, kriegt man die richtige Vielfalt dann doch nur im Futterfleischhandel oder direkt beim Erzeuger.
Das Problem: Ich hab noch nie Frostfleisch bestellt.


Bei erwachsenen, gesunden Katzen geht das nur nach Gewicht (und ein bisschen nach Aktivität, was den Fettgehalt angeht - Freigänger können ein paar mehr Kalorien vertragen). Kätzchen im Wachstum haben nen speziellen Bedarf, und bei Krankheiten des Verdauungssystems (Niere o.ä.) gibt es ein paar spezielle Regeln.



Da musst du deine Katzen fragen :) Viele mögen Dose gar nicht mehr so gerne, nachdem sie mal Barf gekostet haben, und wollen nur noch Fleisch. Andere sind schwerer zu überzeugen.



Da gibt's im FAQ-Thread ne Beispielrechnung. Die tatsächlichen Kosten hängen aber stark von deinen Fleisch-Bezugsquellen und -Ansprüchen ab. Ich kaufe Frostfleisch ein, weil die Metzger hier vor Ort Apothekenpreise für Futterfleisch wollen, und hab gern nicht nur das Basis-Dreigestirn Rind/Huhn/Pute im Napf, sondern auch noch Lamm, Kaninchen oder (aktuell) Känguru, natürlich alles mit Vorliebe in Stücken - da komm ich preislich mit allem ohne Stromrechnung ungefähr bei Mittelklasse-Dosenfutter raus. Wer viel gewolftes Rind füttert, bezahlt weniger fürs Fleisch. Wer Erzeuger in der Nähe hat, die Schlachtabfälle günstig hergeben, oft noch weniger bis fast gar nix, aber bei uns in der Gegend ist da nach meinem bisherigen Forschungsstand nix zu holen.

Wie gesagt, Danke. Das hat mir schon sehr weiter geholfen.
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #4
Hmm, Feinwaage oder Fleischwolf?
Feinwaage, stimmt. *vor die Stirn patsch* Ich hab meine bei Lillys Bar mit der ersten Supplementenlieferung zusammen bestellt. Das passende Justiergewicht unbedingt mit dazu bestellen und am besten vor jedem Matschen einmal die Waage damit kalibrieren.

Fleischwolf haben viele - ich nicht, ich barfe seit mittlerweile drei Jahren problemlos auch ohne Wolf. Was ich gewolft haben möchte, kaufe ich schon fertig gewolft ein, meistens kriegt man in den Frostfleischshops Gewolftes noch leichter als Stückiges. Aber je mehr Katzen man hat, um so praktischer ist es wahrscheinlich, wenn man schnell was in den Wolf stopfen kann.

Wie viele verschiedene braucht man da eigentlich? Meine größte angst ist nämlich das ich dann den Schrank voller Pülverchen und Öle hab und den überblick verliere.
Also, Öle brauchst du - mit Ausnahme von Lachsöl ODER Krillöl - schon mal gar keine ;) Pflanzenöle sind sowieso nix für Katzen. Manche schwören auf ein paar Tropfen Nachtkerzenöl während des Fellwechsels, das gehört aber nicht zum Barf im eigentlichen Sinne dazu.
Mein kompletter Pülverchenbestand passt in nen Dosentomaten-Tray vom Aldi und sieht so aus (der Single Malt gehört nicht dazu):




Außerdem ist ja die Fehlerwahrscheinlichkeit um so höher je komplizierter so ein Rezept ist.
Das stimmt. Grade bei den Pülverchen braucht es dann schon etwas Konzentration beim Zusammenmatschen. Aber es gehört ja auch nicht jedes Pülverchen in jedes Rezept, viele sind zum Abwechseln da.

Hier ist zur Orientierung das Grundrezept für natürliche Supplemente von dubarfst - da taucht bis auf das Phosphorsupplement alles an gängigen Suppis auf, was dir beim Rechnen mit dem Kalkulator auch wieder begegnet:


Das Problem: Ich hab noch nie Frostfleisch bestellt.
Irgendwann ist bei jedem das erste Mal ;)
Frostfleisch bestellen ist nicht anders, als sonstwas im Internet einzukaufen. Nur dass man das Paket halt entweder direkt annehmen und in den Froster/Kühlschrank stopfen sollte, oder wenigstens von zuverlässigen Nachbarn annehmen lassen sollte, die es bis Feierabend irgendwo im Kühlen verstauen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Barfen für Dummies... Beitrag #5
Hi,

ich hab auch erst angefangen zum Barfen und dachte genauso wie du, dass es kompliziert ist. Ich hab mich an die Einkaufsliste von Stulle gehalten. Hab nur das Fortain durch Eisentropfen ersetzt, da Fortain nicht gefressen wurde.

Die ersten Rezepte hab ich hier eingestellt und überprüfen lassen und das war super. Hab dann einfach die erste Zeit mit den "Grundsupplementen" Rezepte erstellt und als ich da sicherer war, habe ich angefangen abwechslung kaufen. Hab mir selber Listen erstellt mit den austauschbaren Supplementen, aber das siehst du auch im Kalkulator, was für was benutzt werden kann.

Es sieht nur so kompliziert aus, ist es aber nach ein bisschen Übung nicht.
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #6
Hmm, Feinwaage oder Fleischwolf?

Ich hab beides! Die Waage MUSS man haben! Der Fleischwolf ist toll, wenn man z.B. Kartoffelpuffer amchen will: alles gemüse da rein und schon hat es die passende Größe ;-) ich nutze ihn hauptsächlich für uns Menschen und sehr wenig für die Katzen. Schließlich haben unsere katzen Zähne und kräftige Kiefer und wollen auch Stücke haben. ;-) Aber auch das muss man ausprobieren!

Was genau meintes Du, als Du sagtest dass Du den Überblick bei den Suppis zu verlieren befürchtest? Das Chaos im Schrank? Das habe ich so gelöst:

20998478ca.jpg


Ich hab die meisten Suppis in Schraubgläser umgefüllt und ein einem alten (Werkzeug?-)Koffer gelagert. Dadurch habe ich immer alles beisammen und ich kann alles im Keller lagernund kann es trotzdem gemütlich mit einer Hand hochtragen, sobald ich es brauche.

Was mir sonst noch einfällt:

Sobald man etwas größere rezepte macht (so ca 4-5 kg) macht ein GLBB Sinn! Das ist der Große Leute Barf Bottich: eine große Schüssel, oder wie hier eine relativ kleine Wäschewanne, die auch stabil genug steht, falls mal "irgendjemand" auf die idee kommt eine Fleischkontrolle zu machen:

20998471oo.jpg


Und dann habe ich noch einen Löffel mit recht langem Stiel für das Portionieren. Ein großer Löffel ist bei mir (fast immer) genau eine TK-Dose voll und damit genau eine Halbtags-Portion für meine bande (drei Katzen).

Anstelle eines "normalen" Küchenbails hab ich mir aus dem baumarkt eine billige 5€-Axt gekauft. Die hält DEUTLICH mehr aus, als die beiden recht teuren Küchenbeile, die den Kampf gegen einen Hühner- oder Putenhals verloren haben. Aber eine solche Axt braucht man zu Anfang eigentlich nicht, da die Knochen erst später verfüttert werden sollten, sobald Katze und Mensch damit mehr Erfahrung haben. ;-)


20998475xj.jpg
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #7
Mit Überblick verlieren meinte ich eher "wofür war das nochmal gut?"
Platz für den ganzen Kram hab ich ja, momentan habe ich immer einen Monat Katzenfutter auf Reserve da...

Gibt's eigentlich irgendwo eine gute Rezeptsammlung?
Welcher Kalkulator ist empfehlenswert, der von Dubarfst?
Braucht man für die Kalkulatoren von dubarfst Exel oder sind das eigenständige Programme?
Welcher Shop für Fleisch und co ist empfehlenswert?
Sind solche kompletsuppis empfehlenswert oder doch besser alles einzeln?
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #8
Gibt's eigentlich irgendwo eine gute Rezeptsammlung?

Nein! Lass die Finger möglichst von fremden Rezepten, solange Du noch keine genaue Ahnung hast, was wofür zugegeben wird! ;-) Denn erst dann kannst Du unterscheiden, ob ein Rezept gut ist und ob es zu Deinen Katzen passt. Und wenn Du den Durchblick hast, dann willst Du bestimmt auch die Rezepte selber (!) basteln für Deine Katzen ;-)

Welcher Kalkulator ist empfehlenswert, der von Dubarfst?

Der kalki von Dubarfst ist meiner Meinung nach der einfachste. Ja, er hat auch einige "Macken", aber wenn man die groben Züge des Barfens verstanden hat, bemerkt man sie gar nicht mehr. Es gibt noch den Judys Kalki, aber der ist etwas komplizierter und braucht dadurch etwas mehr zeit und Übung.

Braucht man für die Kalkulatoren von dubarfst Exel oder sind das eigenständige Programme?

Der ist eine Datei für Excel (oder OpenOffice oder ähnliches). Du musst nichts installieren, ist total einfach ;-)

Welcher Shop für Fleisch und co ist empfehlenswert?

Guck mal hier bei den FAQs:

Da stehen so einige drin, die recht gut sind. Das Angebot verändert sich bei den Shops ständig (wöchentlich!), so dass man kaum sagen kann, welcher Shop am besten bestückt ist. Auch bei der Qualität gibt es Schwankungen. Du wirst hier viele User finden, die Dir sagen, dass "Shop xy" toll ist und Du wirst genauso welche finden, die genau diesen verteufeln, wegen der schlechten Qualität.

Sind solche kompletsuppis empfehlenswert oder doch besser alles einzeln?

Da es ja auch um das Selbermachen geht, finde ich diese Fertigsuppis nicht so toll. Denn die passen zu JEDEM Felisch, zu JEDER Kombination und zu JEDER Katze .... naja für mich ist das immer so ähnlich wie "ich koche heute meine Sauce selber und nehme ein Maggi-Tütchen dazu" .... für den Übergang sind die Fertigsuppis gut und auch ab und an mal zwischendurch, schließlich ist ja auch Abwechslung SEHR wichtig. Aber eben nicht immer ;-)
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #9
Ich sollte mal ein Update machen...

Also,ich habe versucht meinen Katzen erst einmal Frischfleisch ohne alles anzubieten, ein Desaster. Hühner- und Putenherzen, Putenfleisch, Hühnerbrust, Rindfleisch... Alles wird mit einem verächtlichen Blick stehen gelassen.

Der Versuch das Fleisch unter das normale Futter zu mischen endete damit das sie die Schüsseln komplett ausgeräumt haben und das normale Futter vom Boden gefressen haben und das Fleisch ist liegen geblieben.

Ich starte jetzt noch mal einen versuch mit gewölftem Fleisch, wirklich viel Hoffnung habe ich allerdings nicht...
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #10
Dann wären wohl die Stücke zu groß und du hast nicht richtig ordentlich gemischt ;-)

An deiner Einstellung musst du was tun. Sonst klappt das wirklich nicht.
 
  • Barfen für Dummies... Beitrag #11
Huhu!

Schau mal hier:


Das ist ein Forum von der Autorin des gleichnamigen Buchs (einfach barf von Doreen Fiedler, übrigens sehr empfehlenswert). Wenn du "Miss Pingle" anschreibst, darfst du gegen eine kleine Spende (wie hoch, darfst du selbst festlegen) den von ihr erstellten Kalkulator benutzen.
Der gilt momentan als der ausführlichste Kalki, den es gibt.

Da steht a) genau drin, welches Supplement du wofür und wie viel davon benutzen kannst, b) gibt es freie Plätze, wo du eigene Fleischsorten und Supplemente eintragen kannst und c) kannst du, nachdem du dein Rezept erstellt hast, unter dem Reiter "Auswertung" nochmal nachprüfen, ob die Nährwerte jetzt alle soweit dem Bedarf entsprechen und im Zweifel noch ein bisschen mit dem Rezept rumspielen, bis es passt.

Es ist natürlich immer sinnvoll, sich verschiedene Kalkis zu holen und abwechselnd zu mischen, aber für den Anfang und besonders für den Überblick finde ich diesen super, da bleiben eigentlich kaum Fragen offen :)

Besonders in Ergänzung mit dem dazugehörigen Buch bist du eigentlich bestens gewappnet :)
 
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