Das stimmt, das "in Geduld üben", bis Katz sich doch dazu herablässt, wenigstens ein Häppchen zu nehmen, fällt wesentlich leichter, wenn man weiß, dass sie schon etwas gefressen haben.
Noch ein Tipp: Rechne den Abend als den "Tagesanfang", und nicht den Morgen. Hier mit Mäkelbert Lucky läuft es nämlich so:
Morgens: Neues Futter in den Napf. Lucky: "*indigniert guck* Das kann man doch nicht essen, wie könntest du auch glauben, dass man das essen kann, sei nicht absurd! Dieser Fraß ist es nicht wert, dass ich überhaupt meine Nase in den Napf halte! Wie, Sirius frisst das auch? Das ist KEIN Argument!!!"
Mittags: Noch immer dasselbe Futter im Napf. Lucky: "*schmollig guck* Also eigentlich kann man das ja nicht essen, aber vielleicht... *in den Napf guck* Ieh, bah, nein, das kann man nicht essen! *unzufrieden mit dem Schweif peitsch*"
Abends: Neue Portion, dasselbe Futter. Lucky: "*grantig und hungrig guck* Aber das kann doch nicht sein, dass du schon wieder das falsche Futter in den Napf gemacht hast, lernst du denn gar nichts, das geht ja nicht, aber eigentlich hab ich schon Hunger und *ein paar Happen nehm und durch das ganze Wohnzimmer verstreu* Wie, Hunger? Ich hab keinen Hunger und das kann man doch nicht essen!"
Kurz nach Mitternacht, Abstecher zu den Katzen auf dem Weg ins Bad. Lucky: "*guckt wie ein Kind mit der Hand in der Keksdose* Ich war NIE am Napf, hörst du? NIE! Nie würde ich diesen Fraß... ach verdammt, ich hab Hunger! *mampf*"
Wenn niemand sieht, dass man es frisst, ist die Erniedrigung offensichtlich geringer :mrgreen: