Achtung , wird ein bißchen länger die Geschichte, aber ich würde gern mal ein paar Meinungen hören con euch hören...
Vor einigen Wochen verschwand eine unserer Katzen (3-4 Jahre) plötzlich spurlos. Da alle 3 Tiger Freigänger sind, haben wir uns die ersten 2 Tage nichts gedacht, als sie nicht gleich wieder kam (man schläft schon mal gern bei der Nachbarin), aber dann wurde es doch merkwürdig. Eine ausgiebige Suche brachte auch keinen Erfolg. Nach einer Woche und 2 Tagen war sie dann plötzlich wieder da. Sie sah furchtbar aus, sehr zerzaust und nur noch Haut und Knochen, also war sie vermutlich die Zeit irgendwo eingesperrt
Sie hat sich dann auch ordentlich voll gehauen und eine große Portion Streicheleinheiten verlangt. Die nächsten Tage hat sie fast ausschließlich gefressen und geschlafen und war nicht mehr aus dem Haus zu kriegen.
Inzwischen ist sie knapp 2 Wochen wieder da. Sie frisst und trinkt ordentlich, ist immer noch sehr dünn. In den letzten Tagen hat sie aber einen sehr dicken Bauch bekommen. Das sieht natürlich echt seltsam aus, da sie ansonsten wie gesagt nichts auf den Rippen hat. Ist das normal in einem solchen Fall?
Außerdem atmet sie sehr schwer, zumindest im wachen Zustand, Wenn sie schläft sieht es hingegen ganz normal aus. Es scheint als wäre sie ständig aus der Puste.
Ich weiß nicht, ob es am dicken Bauch liegt, aber sie steht auch etwas wackelig auf den Beinen und hat auch ein paar mehr Probleme beim Springen als früher.
Ansich ist sie zwar anhänglicher als früher und etwas ruhiger, bettelt aber nach Futter und schimpft lautstark, wenn es nicht schnell genug geht.
Ein weiteres sehr großes Problem ist, dass sie seit vorgestern jede Nacht unter die Eckbank macht. Tagsüber passiert das nicht und auch die Nacht über hat sie sich sonst gemeldet, wenn sie mal musste. Außerdem ist mein Bruder bis 4 Uhr im Nebenzimmer, sie hat also die Chanve raus zu gehen oder das Katzenklo zu benutzen. Will sie damit ihr Reich markieren?
Unser Kater fühlt sich mehr und mehr gestört und betritt das Haus fast gar nicht mehr bzw. nur unter Fauchen. Früher haben sich die beiden prima verstanden. Den Kater haben wir als sehr junges Kätzchen in der Nachbarschaft aufgegriffen. Er war äußerst ängstlich. Wir haben ihn auch nur entdecken können, da er von Anfang an Vertrauen zu unserer gleichaltrigen Katze hatte.
Die zweite Dame ist wahrscheinlich ein Jahr jünger und auch ein Findelkind. Sie war allerdings von Anfang an sehr auf den Menschen (besonders Männer) bezogen. Mit unserer Katze gab es auch diesmal keine Probleme, nur der Kater hatte diesmal starke Probleme den neuen Mitbewohner zu akzeptieren. Das hat sich aber inzwischen zum Glück alles eingespielt
Auch heute hat der Kater noch Angst vor Fremden was sich aber inzwischen etwas gebessert hat und vorallem zuckt er vor Männern zurück und ist auch allgemein sehr schreckhaft. Ansonsten ist er sehr verschmust und deutlich anhänglicher als die Damen. Er bleibt darum auch jetzt in der Nähe des Hauses (im Garten), betritt dieses aber halt kaum noch, sonder lässt sich im Garten verwöhnen.
Unsere zweite Katze ist auch nur noch sehr selten da, was aber nicht daran liegt, dass sie wie der Kater reagiert, sondern daran, dass sie sich in den Nachbarspudel verguckt hat. Sie schläft in seinem Körbchne und frisst aus seinem Napf. Den Nachbarn findet sie auch ganz toll und umgarnt ihn, wo sie nur kann :wink:
Um sie mache ich mir auch keine Sorgen, aber der Zustand unserer Prinzessin beunruhigt mich schon etwas. Die Atmung, der Bauch und die Angewohnheit Kot und Urin unter der Eckbank abzugeben. Auch das der Kater sich neuerdings an ihrer Gegenwart (wegen dem Eckbank-Problem :?: ) stört, ist komisch.
Meint ihr, dass ihr Verhalten nach diesem Vorfall normal ist? Sie war z.B. vorher nie unsauber. Ich hoffe auch der Kater kriegt sich wieder ein, aber er ist eh ein besonderer Fall. Benimmt sich wie ein kleines Kind. Beim einem Menschen würde man wohl von niedrigem IQ sprechen. Der hellste ist er wirklich nicht und seine Jugend scheint ihn auch ziemlich traumatisiert zu haben.
Tierärzte mögen sie übrigens alle 3 gar nicht leiden, besonders das Sorgenkind macht mir (und sich selbst) puren Stress. Inzwischen scheint sie aber körperlich und geistig wieder in der Lage zu sein, ein bißchen was auszuhalten. Die Probleme traten ja auch erst jetzt ein, vorher war sie halt abgemagert (aber wer wäre das nach über einer Woche nicht?)
Leider war auch unser Tierarzt gerade im Urlaub und zu der anderen komischen Russin geh ich bestimmt nicht, da bei jedem Bereitschaftsdienst bei ihr ein Besuch beim "Haus"-Tierarzt nötig war.