Vom Target würde ich auch abraten, die Miniclicker gehen am besten. Die Konditionierung kannst Du übrigens auch gut nutzen, um Abwarten zu üben. Meine sind ja zwei Ungeduldige, die mussten dann aber immer warten bis sie dran waren und können seitdem ganz artig irgendwo sitzen und abwarten bis sie dran sind.
Habe wie Sky Eyes Lara mit der klassischen Konditionierung angefangen, dann langsam aufgebaut: Leckerli in Hand, Katze muss folgen. Meine Anfangsübungen waren auch Pfote, Sitz, Folgen, Platz aufsuchen, das sind Sachen, die sie leicht kapieren. Mittlerweile können wir auch Platz, Drehen, Slalom, etc. und haben mit einem Hütchenspiel angefangen. Insgesamt würde ich sagen: Fang mit natürlichen Verhaltensweisen an und nutze sie für Dein Training.
Was ich auch sehr am Clickern schätze, ist das Selbstbewusstsein, das sie daraus ziehen. Mokoscha war so eine kleine verhuschte, als wir sie bekommen haben, ist schnell erschrocken, war immer gleich traurig, wenn man ihr mal "nein" gesagt hat – das hat sie vollkommen abgelegt.
Muss aber mal nach Eurer Meinung fragen: Die meisten Ratgeber sagen ja, am Anfang täglich, was wir auch gemacht haben, dann maximal aller drei Tage. Machen wir auch. Uneins ist man sich aber darüber, ob man "zwischendurch" clickern soll, also mal nebenbei ein bis zwei Übungen abfragen. Viele sind der Meinung, es wäre besser nur im Block zu clickern, also keine kleinen Übungen zwischendurch zu machen. Ich lasse sie aber immer mal die einfachen Grundübungen vom Anfang machen, damit ich mich im Training auf das neue konzentrieren kann und nehme diese Grundübungen dann eben, bevor es mal ein Leckerli zwischendurch gibt oder wenn eine Übung schwer geht und sie ein Erfolgserlebnis brauchen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, wie gesagt, gerade für Mokoscha war das anfangs wichtig. Wie seht Ihr das?