Auch wenn die Tierchen absolut goldig sind und du es sicher nur gut meinst:
Wenn die Füchse, wie du schreibst, noch eine Mutter haben, brauchen sie weder Futter noch Wasser von einem Menschen.
Ganz im Gegenteil - mit solch gut gemeinten Aktionen tut man den Tieren absolut keinen Gefallen.
Die Zusammensetzung der Fertignahrung entspricht nicht dem, was sie von Natur aus brauchen/vertragen, sie lernen nicht zu Jagen und Wasser zu suchen und zudem verlieren sie eventuell die Scheu vor den Menschen.
Das Ende vom Lied: Die nicht mehr ganz so jungen und niedlichen Füchse tauchen plötzlich bei den Menschen auf, wenn sie Hunger haben - schließlich haben sie in der Kinderstube ja gelernt, dass die harmlos sind und man bei ihnen Futter und Wasser findet.
Dass sie dazu dann in stärker befahrene Gebiete wandern, mehr Kontakt mit Hunden haben und so manch einem Zweibeiner ins Gehege kommen, der sie nicht dulden mag, führt nicht selten zu einem recht unschönen und verfrühten Ableben der Tiere.
Also bitte einfach in Ruhe lassen und nur aus der Ferne beobachten.
Und sollte man dabei dann tatsächlich feststellen, dass die Mutter nicht mehr für die Jungen sorgt, bitte an einen Fachmann wenden, der a) beurteilen kann, ob die Kleinen wirklich Hilfe brauchen und b) diese dann auch richtig gewähren kann - nämlich so, dass die Füchse ihr späteres Leben allein in der Wildnis meistern können.
Es sitzen in den Wildtierauffangstationen schon genug von wohlmeinenden Menschen vermurkste Wildtiere, die nur noch in Gefangenschaft überleben können - sofern sie nicht vorher abgeschossen wurden, weil sich Leute durch ihre unnatürliche Nähe auf Grund fehlender Scheu bedroht fühlten.