• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Chemotherapie (noch) sinnvoll?

Diskutiere Chemotherapie (noch) sinnvoll? im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, ich hab mich aus traurigem Anlass hier angemeldet und hoffe, ihr könnt mir hier helfen. Leider bin ich ziemlich durch den Wind...
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #1
Neki

Neki

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Hallo zusammen,

ich hab mich aus traurigem Anlass hier angemeldet und hoffe, ihr könnt mir hier helfen. Leider bin ich ziemlich durch den Wind...

Sushi ist 13 oder 14 Jahre alt, wir holten sie Mitte 2013 aus dem Tierheim. Meine erste Katze. Mein Herzenstier. Sie war bisher gesund, aber vorletzte Woche entdeckte mein Mann beim Streicheln einen kleinen Knubbel am rechten Kiefergelenk. Von Freitag auf Samstag letzte Woche war sie dann beim Tierarzt, es wurde ein CT gemacht und eine Gewebeprobe genommen.

Gesternabend haben wir mit der TÄ telefoniert, das Ganze ist ein schnell wachsendes Fibrosarkom (glaube ich, dass sie es so genannt hat), welches auch den Kieferknochen schon langsam angreift.
Chirurgisch ist da nichts zu machen, sie sieht zwei Möglichkeiten:
  • Palliativ ein Schmerzmittel (Oxy*irgendwas*cam), welches auch das Wachstum verlangsamen kann
  • alle 3 Wochen eine Chemotherapie, mit 40% Chance, dass der Tumor überhaupt reagieren würde

Was also tun? Ich habe jetzt schon gefühlt das halbe Internet leer gelesen und zur Chemo rausgefunden, dass sie nicht so aggressiv sein soll, wie beim Menschen. Allerdings sagte die TÄ, dass das Mittel der Wahl in diesem Fall das mit den meisten Nebenwirkungen bei einer Chemo sei, und es passieren kann, dass sie erbricht und nicht mehr fressen will.
Was ich auch gelesen habe ist, dass eine Chemo beim Tier nicht auf Heilung ausgelegt ist (inwiefern Chemo beim Menschen "heilt", sei mal dahingestellt), sondern auf Erhalt der Lebensqualität.

Einerseits will ich natürlich, dass Sushi so lange lebt, wie möglich, andererseits will ich (und ich rede hier stellvertretend auch für meinen Mann), dass sie Lebensqualität hat bis zum Schluss. Macht da also eine Chemo Sinn? Würden wir den Tumor da so viel länger aufhalten können wie mit den Schmerzmitteln, die wir ihr daheim geben könnten? Dürfte sie bei einer Chemo noch rausgehen? Sie ist kein Hardcore-Freigänger, sondern geht eher mit uns dann mal ne Runde spazieren und liegt sonst auf der Terasse, aber das zu dieser Jahreszeit wahnsinnig gerne. So viele Fragen. Vielleicht mag ja jemand seine Erfahrungen hier schreiben.

lg Neki
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #2
Hallo Neki,

befinden sich die Tierkliniken Hofheim oder Bramsche für euch in erreichbarer Entfernung? Wenn ja, würde ich Sushi dort vorstellen. Diese beiden Kliniken bieten alle Möglichkeiten in Summe und die erfahrensten TÄ, wenn es um Krebsbehandlung geht. Leider sind auch sie oft machtlos. :-( Aber ich wusste nach unserem Termin bei den Spezialisten in Hofheim, dass es nirgendwo Hilfe geben kann. Somit blieben mir Selbstvorwürfe "hätte ich doch noch das oder besser dies probiert..." erspart.

Ich wünsche euch, dass Sushi geholfen werden kann.

LG
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #3
Ihr Armen, das haut einen total um so eine Diagnose, v.a. weil man ja nicht damit rechnet. Ich denke auch, dass evtl. eine zweite qualifizierte Meinung gut ist. Wünsche euch viel Kraft.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #4
es gibt Diagnosen die einen immer ein wenig sprachlos machen....Die Wahl, was du machen sollst kann dir keiner wirklich abnehmen. Manche trauen sich und verlängern dadurch das Leben Ihrer Lieblinge, auch wenn es völlig anders ist wie vorher.

Wünsche dir alles erdenklich Gute und hoffe das du die Entscheidung treffen kannst, die für dich akzeptabel ist.


lg
Verena
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #5
Unsere Bärli hatte das auch. Die Dinger sind fieser als fies. Wirklich sehr schnellwachsend. Damals gab es noch keine Chemo fuer Katzen. Wenn ihr euch fuer Chemo entschliesst, dann handelt schnell. Unsere Bärli hatte einen linsengrossen Tumor ,der innerhalb von 3 Wochen fast auf 2€-Muenzengrösse anschwoll.
Ich druecke die Daumen, dass Sushi einen angenehmeren Krankheitsverlauf hat. Wenn das Gewächs nicht entfernt werden kann, ist das leider kacke, sorry anders kann ich das nicht ausdrueken.

So wie ich das gerade lese, heisst Chemo auch nur lebensverlängernd und nicht rettend. Wie viel Zeit könnte man damit gewinnen.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #6
Wie viel Zeit könnte man damit gewinnen.

Und viel wichtiger: Mit viel Lebensqualität?

Die Entscheidung wird dir leider keiner abnehmen können, aber ich finde es wichtig zu schauen nicht zur Leben zu verlängern. Die Katze soll es ja auch noch genießen können. Wenn das gegeben ist, kann man es ja durchaus versuchen. ich hoffe man versteht, was ich meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #7
Danke euch für eure zahlreichen Antworten.

@Klapperohrkater: Hofheim liegt rund 550km von hier. Ich will nicht sagen, dass das deswegen keine Option ist, allerdings fährt Sushi echt ungern Auto, und dann so eine weite Strecke - ich weiß nicht.
Meine Tierärztin (ist eine Gemeinschaftspraxis, fast schon eine kleine Klinik) hat schon von sich aus mit der Uniklinik in München telefoniert und uns gesagt, die Experten dort sagen, dass chirurgisch garnichts geht. Bestrahlung ginge theoretisch, hieße aber wochenlanger stationärer Aufenthalt und täglich Vollnarkose. Da kann ich nur ganz entschieden "Nein" zu sagen. Oder eben Chemo als Alternative zur palliativen Methode, aber mit nur 40% Chance, dass der Tumor überhaupt irgendwie reagiert (und mit den genannten möglichen Nebenwirkungen).

@Kirchenmaus, WinstonvonWensin: Danke euch. Natürlich kann mir die Wahl keiner abnehmen, das verlange ich auch garnicht. Aber Optionen aufzeigen. Hoffnung machen oder eben auch sagen, so und so schauts aus.

@Schokocookie: Das tut mir leid für dein Bärli. Ich denke, dass wir morgen eine Entscheidung treffen, wenn wir den neuen Termin bei der TÄ haben. Ich habe in der einen Woche jetzt schon das Gefühl, das Ding beim Wachsen beobachten zu können - vorallem, wo die Stelle jetzt geschoren ist.

@Cyrilia: Lebensqualität steht für mich an allererster Stelle! Das ist mir sehr wichtig - was hätte ich auch davon, wenn unsere Maus dank Chemo noch 3 Monate mehr hat, diese dann aber schlafend und apathisch in der Ecke verbringt, weil ihr schlecht ist oder sie schlapp ist? Nein, das möchte ich auf keinen Fall. Daher ist eben tatsächlich die Frage, gewinnen wir damit so viel mehr Zeit bei gleichbleibender Lebensqualität, als wenn wir "nur" palliativ vorgehen? Oder dürfte Mieze dann zB nicht mehr rausgehen, das wäre ein k.o.-Kriterium für mich. Dann lieber wenige intensive Wochen, in denen sie nach Strich und Faden verwöhnt wird.

Würde mich freuen, wenn noch jemand mit Chemo-Erfahrung schreiben würde, aber auch euch schon vielen lieben Dank für eure bisherigen Antworten! Es tut gut, sich damit zu beschäftigen, auch wenns echt ne Sch*** Sache ist... Aber dann fühle ich mich nicht so untätig.

lg Neki
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #8
Also ich stand Ende des Jahres auch vor der Entscheidung, aber doch etwas anders. Ich hätte bis ans Lebensende Chemo-Tabletten geben müssen. Jeden Tag Chemo quasi. Die TÄ meinte Katzen stecken Chemo besser weg als wir Menschen, aber wer kann das wirklich sagen? Reden können Katzen ja nunmal nicht und wer weiß wie sie sich wirklich fühlen? :?

Weiteres Problem: Meine Tierärztinnen konnten mir nicht zu 100% versichern, dass die Ausscheidungen von Sheila Auswirkungen auf uns Menschen haben, wenn sie diese Chemo-Bomben bekommt. Sprich es gab ein Risiko, dass wir missgebildete/behindere Kinder bekommen (selbst wenn ich jetzt noch nicht schwanger bin). Das war einfach zu wenig bekannt. Sie haben mich da von selbst drauf hingewiesen, ich hatte gar nicht dran gedacht. Und wir wollen noch Kinder.. das Risiko war uns schon sehr heftig :?:?:?

Ausschlaggebend war aber letztlich, dass ich nicht sicher war, wie gut Sheila das Ganze wirklich tut.. *seufz* Es waren ja keine x Wochen bis der Tumor weg ist, sondern lebenslang.. Wir haben uns für eine kurze intensive Zeit noch voller Lebensqualität entschieden und sie dann gehen lassen. :sad:

Ich wünsche euch alles, alles Gute!
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #9
Also ich stand Ende des Jahres auch vor der Entscheidung, aber doch etwas anders. Ich hätte bis ans Lebensende Chemo-Tabletten geben müssen. Jeden Tag Chemo quasi. Die TÄ meinte Katzen stecken Chemo besser weg als wir Menschen, aber wer kann das wirklich sagen? Reden können Katzen ja nunmal nicht und wer weiß wie sie sich wirklich fühlen? :?

Weiteres Problem: Meine Tierärztinnen konnten mir nicht zu 100% versichern, dass die Ausscheidungen von Sheila Auswirkungen auf uns Menschen haben, wenn sie diese Chemo-Bomben bekommt. Sprich es gab ein Risiko, dass wir missgebildete/behindere Kinder bekommen (selbst wenn ich jetzt noch nicht schwanger bin). Das war einfach zu wenig bekannt. Sie haben mich da von selbst drauf hingewiesen, ich hatte gar nicht dran gedacht. Und wir wollen noch Kinder.. das Risiko war uns schon sehr heftig :?:?:?

Ausschlaggebend war aber letztlich, dass ich nicht sicher war, wie gut Sheila das Ganze wirklich tut.. *seufz* Es waren ja keine x Wochen bis der Tumor weg ist, sondern lebenslang.. Wir haben uns für eine kurze intensive Zeit noch voller Lebensqualität entschieden und sie dann gehen lassen. :sad:

Ich wünsche euch alles, alles Gute!

Also da kann ich etwas zu sagen-mein Sohn hat ja Rheuma und anfangs MTX dagegen bekommen-ein Chemotherapeutikum, welches bei Rheuma gut Erfolge erzielt und damals das Mittel der Wahl war.
Nur bei Rheuma war die Dosierung natürlich viel niedriger als bei Krebspatienten.
Man sollte die Tabletten nicht mit ungeschützten Händen anfassen, natürlich nicht schwanger werden oder Kinder zeugen, während der Behandlung und bis zu einem gewissen Zeitraum nach Abschluss.

Das heißt, solange Du keinen Hautkontakt gehabt hättest, mit den Tabletten, hättest Du Dich also bei der Gabe und der Reinigung von Ausscheidungen mit Handschuhen schützen können, gewusst wie, wenn Du Dich damals dafür entschieden hättest, Deine Katze mit Chemo zu behandeln-nur ein Tipp, für diejenigen, die vllt. vor der gleichen Frage stehen;-)

Nun aber zum Fall: Ich persönlich kann Dir da auch nix raten, nur soviel:
Wenn Du noch Zeit gewinnen möchtest, das Tier nicht darunter leidet und noch eine gewisse Zeit damit Lebensqualität hat, würde ich mich in einer TK mit Onkologen darüber unterhalten.
Heilend ist eine Chemo ja leider nicht, nur evtl. Lebensverlängernd, wie Du ja auch weißt:!:

Ich wünsche Dir/Euch viel Kraft und das Ihr die für Euch und der Katze, die richtige Entscheidung trefft:!:

LG
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #10
Lt. Aussage unserer TÄ würde sie die Chemo intravenös per Tropf bekommen, nicht in Tablettenform. Weil auch nur ein bestimmtes Mittel für diese Art Tumor geht. Aber unsere Familienplanung is eh abgeschlossen. Aber trotzdem muss man natürlich vorsichtig sein, die Medis wären ja nicht ohne.

Ich muss mal gucken, was wir morgen beim Tierarzt vielleicht noch in Erfahrung bringen können. Ich hab allerdings schon eine Tendenz...
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #11
Fibrosarkome wachsen nicht nur schnell, selbst wenn man sie operativ entfernen kann, kommen sie immer wieder zurück.
Fibrosarkome stecken hinter den sogenannten "Impfsarkomen".

Ich persönlich würde es auch davon abhängig machen, was für eine Lebensqualität deine Maus noch hat.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #12
Bestrahlung ginge theoretisch, hieße aber wochenlanger stationärer Aufenthalt und täglich Vollnarkose. Da kann ich nur ganz entschieden "Nein" zu sagen. Oder eben Chemo als Alternative zur palliativen Methode, aber mit nur 40% Chance, dass der Tumor überhaupt irgendwie reagiert (und mit den genannten möglichen Nebenwirkungen).

Bei der Krebsart meiner Katze hätte Chemo leider keine Möglichkeit der Behandlung argestellt. Einzig Bestrahlung hätten wir probieren können. Ambulant natürlich. In 3 Wochen 6 x. So wird das in Hofheim allgemein praktiziert. Also kein wochenlanger stationärer Aufenthalt.

Die Bestrahlung hätte meiner Katze bei der absolut schlechten Lage des Tumors allerdings so viele schwerwiegende, irreversible Schäden zufügen können, dass ich davon Abstand genommen habe und alle bereits vereinbarten Termine schweren Herzens wieder abgesagt habe. Was nützen weitere krebsfreie Jahre ohne jegliche Lebensqualität? :-(

Wir sind trotz des Hofheimer-Fachwissens noch bei einem weit entfernten Tierarzt gelandet, der vorgab, Krebs homöopathisch heilen zu können. Falls du bei deinen Recherchen auf derartige "Wunderheiler" triffst, lass die Finger davon. Sie machen nur unnötige Hoffnung und lassen die sich teuer bezahlen.

Ich würde dir gerne tröstende Worte schreiben, aber ich weiß, wie trostlos ich mich trotz lieber Aufmunterungen fühlte.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #13
Hallo zusammen,

Freitag hatten wir ja unseren Termin beim Tierarzt.

Gemeinsam mit der TÄ haben wir uns gegen eine Chemo entschieden. Sie hat uns die Bilder vom CT gezeigt, und die waren wirklich erschreckend. Als sie uns am Mittwoch am Telefon sagte, der Kieferknochen sehe "angefressen" aus, dachte ich an eine leicht schwammige Struktur vom Knochen. Aber im CT war das Kiefergelenk quasi nicht mehr vorhanden. Ein Wunder, dass unsere Maus nach wie vor so gut frisst!
Sie wird jetzt Piroxycam bekommen, zur Schmerzlinderung und zur Hemmung des Tumorwachstums. Drückt uns die Daumen, dass sie das auch gut verträgt, am Dienstag können wir die Tabletten aus der Apotheke abholen (bis dahin bekommt sie Metacam).
Die Fäden konnten GsD schon gezogen werden, aber sie kratzt trotzdem immer mal wieder an dem Knubbel, es fehlt ein ganzer Streifen Haut :-? Wir achten drauf, dass sich das nicht entzündet und hoffen, dass es besser wird und sie nicht noch weiter macht. Wenn wir sehen, dass sie kratzt, lenken wir sie ab, aber es zereißt mir in dem Moment jedes Mal das Herz.
Meine Schwiegereltern haben mir noch bittere Aprikosenkerne (gemahlen) gegeben, weil die gegen Krebs helfen sollen. Da ist aber ja Blausäure drin, da muss ich mir noch ganz genau überlegen, ob ich das überhaupt gebe, falls ich irgendwo eine Dosierungsempfehlung finden würde.

Ich bin so hin- und hergerissen in meinen Gefühlen, mal denke ich, es ist super, dass es ihr noch so gut geht, und im nächsten Moment wird mir schmerzlich bewusst, wie wenig Zeit wir noch haben...

lg Neki
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #14
Blausäure ist doch giftig:?: Ich wuerde das nicht mit den ganzen anderen Medis zusammen geben, wer weiss wie die Wechselwirkungen sind.

Ich wuerde hochkalorienhaltiges Futter der Katze fuettern, da ein Krebs sehr viel Energie abzweigt.
Ansonsten wuensche ich euch, dass sie die Medis gut verträgt und noch ganz lange keine Schmerzen hat.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #15
Es tut mir so leid.
Diese Zeit ist schlimm, man wünscht sich, es vorbei ist und die Süße nicht leiden muss, aber man möchte sie auch nicht hergeben.
Ich hoffe, dass ihr die Zeit mit der Kleinen trotzdem noch lange genießen könnt.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #16
Ich wünsche Euch auch noch eine friedliche und gemeinsame Restzeit. Es ist schwer zu ertragen, daher schaut, was der Katze gut tut. Sollte ihr das Fressen/Kauen zu anstrengend werden, gibt es auch flüssige Sticks. Die hat unser Sternchen bis zum Schluss gemocht. Wir denken an Euch und Du wirst spüren, wenn es Zeit ist sie gehen zu lassen.
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #17
Neki, wie geht es Euch?
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #18
Lieb dass du fragst!

Sushi frisst nach wie vor super, und GsD nimmt sie auch die Tabletten (bzw. es sind so magensaftresistente Kapseln) ohne Probleme, die happst sie einfach zusammen mit ein paar Leckerlies weg. Sie hat auch keine der möglichen Nebenwirkungen wie Übelkeit / Erbrechen und es geht ihr richtig gut.

Ich hoffe sehr, dass die wachstumshemmende Eigenschaft des Medikamentes auch hilft - das Sch***ding wächst sooo schnell, man kann fast zuschauen.

lg Neki
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #19
Schön von Euch zu lesen und noch besser, dass sie die Medikamente so gut nimmt und dass sie sie so gut verträgt. Wir freuen uns mit Euch:f040::f040::f040::f040:
 
  • Chemotherapie (noch) sinnvoll? Beitrag #20
Ich wollt euch die Maus mal noch vorstellen (es geht ihr übrigens noch sehr gut, und ich habe den Eindruck, dass der Tumor langsamer wird):

IMG_0925_bea_s.jpg

Und als Pollenmutterschiff :mrgreen:

IMG_0636_bea_s.jpg
 
Thema:

Chemotherapie (noch) sinnvoll?

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