Ich kenne mich zwar etwas mit Briten aus, habe selbst drei, aber mit
Smoke kenne ich mich nicht aus, hier steht etwas zu der Farbe:
http://ig-bkh.de/katzen/rasse/farbe/smoke/
Was mich etwas irritiert, sind die Farben der Elterntiere, soweit ich weiß kommt
Smoke am ehesten bei der Tabbyzucht vor bei Black- und Silbertabbys.
Smoke ist in der Tat eine sehr seltene Farbe und wird kaum gezüchtet, weil der Farbton sehr verwaschen ist und oft nicht wirklich überzeugt.
Um die Farbe deines Kitten einzuordnen müsste man sich schon wirklich gut in Genetik auskennen und den kompletten Stammbaum der Elterntiere berücksichtigen und auch was sie noch verdeckt tragen.
Ich denke eher dass es ein nicht reines
chocolate ist als ein
smoke.
Aber falls der Züchter in keinem Verein ist, ist es auch kein Züchter sondern ein Vermehrer. Hat er überhaupt eine Zuchterlaubnis? Wurden die Elterntiere als Zuchttiere erworben, weiß der Züchter der Elterntiere, dass die Nachwuchs haben? Aber noch viel wichtiger, wurden die Elterntiere auf rassespezifische Erbkrankheiten untersucht? Bei der
BKH wären das
HCM und
PKD.
Ein seriöser und verantwortungsvoller Züchter gibt seine Kitten frühestens mit 12 Wochen, meist erst mit 13-16 Wochen ab, zu dem Zeitpunkt sind die natürlich mehrfach entwurmt und zweimal geimpft, haben einen Stammbaum und einen Impfpass, meist auch ein Gesundheitszeugnis.
Auch würde ein verantwortungsvoller Züchter keinesfalls ein Kitten in Einzelhaltung abgeben, dass ist ein absolutes NO GO, also wenn du dir eine Katze zu legen willst, sollten es auf jeden Fall 2 Kitten sein.
EDIT: Gerade dein Post gelesen, dass du schon eine 1,5 jährige Katze hast, da würde ich dann eher eine 1-2 jährige gut sozialisierte Katze dazusetzen und kein Kitten.
Wie lange lebt die Katze schon bei dir? Weißt du wie gut sie als Kitten sozialisiert worden ist, also wie lange sie bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen ist? Hat sie danach allein oder in Gesellschaft anderer Katzen gelebt?
Ich würde auch eher zu einer gleichgeschlechtlichen Kombination raten, dass klappt meist am besten, weil die meisten Kätzinnen und Kater ein sehr unterschiedliches Spiel- und Sozialverhalten haben. Während die meisten Kater deutlich ruppiger und körperbetonter im Umgang miteinander sind und gerne nach Katerart raufen und balgen, mögen Kätzinnen solche Balgereien nur in den ersten Wochen als Kitten, später stehen sie gar nicht mehr auf diese Raufereien und bevorzugen mehr Jagdspiele. Aber es gibt auch zurückhaltende Kater und weibliche Raufbolde. Am wichtigsten ist es, dass die Tiere vom Wesen, Charakter und Temperament zueinander passen, auch dass spricht gegen so ein ganz junges Kitten, da kann man dass noch gar nicht so gut absehen und einschätzen, wie es sich entwickelt.