Hallo an alle Katzenfreunde,
normalerweise schreibe ich nie in Foren. Doch der Schmerz ist so unendlich groß, dass ich nun auf diesem Wege versuche, das Erlebte zu verarbeiten.
Meine kleine Mephi (2) wurde in der Nacht auf Donnerstag überfahren. Ich war nicht bei ihr, wir haben erst 3 Tage (!!) später davon erfahren, nachdem wir schon eine große Suchaktion gestartet hatten.
Ich war bei Mephis Geburt dabei (ihre Mutter ist uns damals zugelaufen) und sie war "meine" Mephi. Wir waren unzertrennlich, sie war alles für mich , sie war mein kleines Baby.
Ich habe schwierige Zeiten mit ihr durchgestanden (hatte Examensprüfungen, liebeskummer usw.) und sie war immer da. Doch wo war ich, als sie starb? Sie lag wohl ganz allein auf der Straße und ist allein gestorben. Der Gedanke daran macht mich krank.
Jedes Detail im Haus erinnert mich an sie, ich komm nicht mehr aus meinem Bett raus, ich kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, meine Augen sind schon ganz geschwollen.
Meine Mutter unterstützt mich wo sie nur kann, mein Freund auch. Trotzdem fühlt es sich an, als würde mir jemand bei jedem Gedanken an Mephi ein Messer genau in den Bauch stoßen.
Ich weiß und habe viel gelesen, dass man trauern muss und dass es jetzt eine Höllenfahrt ist (wobei das Wort "Höllenfahrt" noch viel zu positiv klingt).
Ich hoffe, hier einfach jemanden zu finden, der vllt. gerade das gleiche durchmacht oder von anderen u erfahren, wie sie diese Höllenzeit überstanden haben....
Ich bin normalerweise eine gefestigte Person, doch das hat den Sinn aus meinem Leben genommen (so krank es klingt).
Ab morgen muss ich wieder arbeiten, ich hoffe das kann mich zumindest tagsüber ablenken.
Liebe Grüße,
Cooookie