Unser Luis ist seit Ostern bei uns, kam zusammen mit Esme, die ja vor zwei Wochen ausgebüchst ist und uns seitdem nachts beehrt.
Luis ist bei uns recht zufrieden, mag sein Zimmer, seine Verstecke und Schlafplätze. Er ist noch sehr schreckhaft und hat immer zuerst den Fluchtinstinkt, was auch immer ihn stört. Dann saust er hinter seine Couch.
Man kann ihn inzwischen manchmal mit Leckerchen bis fast an die Hand heran füttern. Ich denke mit Streicheln, das wird noch sehr sehr lang dauern.
Er spielt mit einem dargebotenen Grashalm und er kommt von sich aus in ein Zimmer in dem wir uns aufhalten. Er kehrt aber meist schon wieder um, wenn er nur angeschaut wird.
Wenn Esme nachts da ist, sitzt er gern vor der Türe und würde wohl gern zu ihr. Wir bemerken das ab und zu, aber wir haben noch nicht gewagt, Esme dann einzusperren, das würde auch nicht schnell genug klappen (siehe anderer Thread).
Luis hat bisher keine Tendenz nach draussen gezeigt. Er ist nicht sonderlich interessiert an Türen, sitzt zwar schon mal gern am Fenster, aber es hätte schon die eine oder andere Fluchtmöglichkeit gegeben, die er nicht genutzt hat. Z.B. haben die Kinder schonmal die Haustüre offen gelassen, nicht weit von seinem Platz entfernt.
Soll ich es jetzt bei ihm mal mit dem Freigang wagen? Er müsste doch mindestens so gut wiederkommen, wie die viel scheuere Esme, oder?
Er frisst auch gern und hat oft Hunger, was man bei Esme nicht sagen kann. Esme lässt auch gern mal einen Großteil des Nassfutters stehen. Luis dagegen ist oft auf der Suche nach Essbarem.
Wann würdet ihr es wagen?
Sollte ich es einfach nachts drauf ankommen lassen und die Zwischentüre offen lassen, oder sollte ich Luis lieber am Tag ganz offen zeigen, dass er nach draussen darf, ihn vielleicht sogar nach draussen locken um mit ihm spazieren zu gehen?