Hallo,
mein Bruno (männlich, kastriert) hat seit ein paar Tagen Durchfall und er übergibt sich 1x täglich. Aufgrund dessen war ich gestern mit ihm beim Tierartz mit Kot. Im Kot wurden durch einen Schnelltest Giardien gefunden. Ich habe nun vom Tierarzt Metronidazol bekommen. Von diesen soll ich (allen drei Katzen) 10 Tage 1/4 Tablette 2x täglich geben, dann 5 Tage Pause und wieder weiter 5 Tage geben, dann wieder Pause und erneut Kot zur Probe abgeben.
Nun habe ich gelesen, dass Metronidazol fürchterlich schmecken (die Katzen speicheln danach sehr stark), das das Mittel ziemliche Nebenwirkungen haben kann (Durchfall, Erbrechen, Anorexia, Ataxie, Fieber, Festliegen, Tod) und das es nicht sicher ist dass es überhaubt hilft
Das hat mich jetzt natürlich sehr abgeschreckt und ich hadere mit mir ob ich das Mittel geben soll oder nicht. Aber die Giardien müssen doch raus
Folgendes bereitet mir Probleme:
- Wie soll ich die Tabletten in die Katze bekommen. Tabletten geben klappt nur, wenn ich diese in einen Stick stecke anders schaffe ich es auf keinen Fall. Dadurch das die Tabletten aber so bitter sind wird das 1-2 mal funktionieren, dann nicht mehr und ich müsste die Behandlung abbrechen.
- Bei Benno weiss ich, der wird stark speicheln. Wenn ich mir vorstelle wie er speichelt wird mir jetzt schon angst und bange. Wird das Medikament durch das Speicheln nicht wieder ausgeschieden?
- Und dann natürlich die Nebenwirkungen.
Ich bin jetzt gerade an dem Punkt, dass ich nicht weiss was ich machen soll Ich stelle mir die Fragen:
- Müssen wirklich alle Kazten behandelt werden - die Ansteckung ist groß das ist mir klar.
- Gibt es Alternative Methoten evtl. Homöophatisch - Erfolge?
- Hat hier jemand Giardien mit Metronidazol behandelt? Wie hat es funktioniert bzgl. Medi gabe, speicheln, Nebenwirkungen etc.?
Mit der TÄ werde ich auf jeden Fall nochmal meine Bedenken heute besprechen, wollte aber schonmal Eure Meinungen / Erfahrungen hören.
Vielen lieben Dank
Daniela