• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Bandscheibenvorfall bei Mogli

Diskutiere Bandscheibenvorfall bei Mogli im Erkrankungen von Skelett und Muskulatur Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Nachdem Spock (eosinophiles Granulom) und Cooper (chronische Zahnfleischentzündung) ja schon Ihre Baustellen haben, haben wir nun leider das...
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #1
Michiwisz

Michiwisz

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Nachdem Spock (eosinophiles Granulom) und Cooper (chronische Zahnfleischentzündung) ja schon Ihre Baustellen haben, haben wir nun leider das nächste Sorgenkind.

Erstmals war ich im April mit Mogli beim Tierarzt, weil er immer wieder ein Zucken am unteren Rücken hatte und sich dann dort hektisch putze, manchmal auch fauchte und los rannte. Verdacht war zunächst, dass er sich was am Rücken verknackst hat. Er bekam Cortison gespritzt und für ein paar Tage Schmerzmittel. Das Zucken wurde, soweit man das beurteilen konnte, etwas besser, war aber nicht weg. Ich habe es dann über Wochen gar nicht mehr bei Ihm bemerkt, die letzten Tage aber wieder öfter.

Nun hatte er heute eh eine Zahnsanierung und wir hatten schon im April vereinbart, dass dann die Wirbelsäule geröntgt wird, falls das Zucken nicht komplett weg ist (in Narkose musste er ja eh).

Nun wissen wir, woher es kommt: Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Da das Ganze schon verkalkt ist, vermutet die TÄ, dass es ihm schon als kleiner Kater passiert ist (beim Menschen würde es auch bis zu 10 Jahre dauern, bis Probleme auftreten).

Die Frage ist jetzt, wie wir weiter verfahren...

Folgende Optionen gibt es:
- Schmerztherapie, d.h. Schmerzmittelgabe, wahrscheinlich dauerhaft. Unterstützen kann man das noch mittels Lasertherapie, womit die TÄ gute Erfahrungen gemacht hat. Die wäre anfangs zwei Mal wöchentlich, evtl. später dann immer mal als "Kur" ausreichend. Aber das lindert eben nur die Schmerzen, ändert nichts am Problem.
- Eine Operation. Die würde laut TÄ aus 2 Narkosen bestehen. Zunächst 1x wegen MRT und CT, noch 1x die eigentliche OP. Kostenpunkt geschätzt 2.000 EUR, muss natürlich in der Tierklinik gemacht werden. Hinzu kommt eine lange Regenerationszeit. Das kann bis zu 6 Monaten dauern, in denen sich der Kerl möglichst wenig bewegen müsste.

Hat hier jemand Erfahrungswerte mit Bandscheibenvorfällen?

Dazu sei noch erwähnt, dass man Mogli sonst nichts anmerkt. Er rast und springt wie ein Wahnsinniger durch die Gegend... Also auch keine Spur von Lähmungserscheinungen etc.
 
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  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #2
Das tut mir schrecklich leid! Aber nu wisst ihr zumindest, was sein Problem ist. Wie alt ist Mogli jetzt? (Sorry, falls überlesen)
Hast du eine OP-Versicherung?
 
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  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #3
Bei Menschen würde man doch auch nicht sofort operieren.
Es gibt doch auch Tierheilpraktiker, die Katzen massieren.
Ich dachte da auch an jemanden wie den Knochenbrecher Tamme Hanken. Er ist ja nicht der Einzige, der das praktiziert und ich glaube, ich würde so etwas versuchen, bevor ich zur OP schreite oder dauerhaft Schmerzmittel gebe.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #4
Das tut mir schrecklich leid! Aber nu wisst ihr zumindest, was sein Problem ist. Wie alt ist Mogli jetzt? (Sorry, falls überlesen)
Hast du eine OP-Versicherung?

Mogli ist jetzt 5 und nicht versichert.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #5
Dann solltest du das mal schnellstens angehen...
Die andern Möglichkeiten sind sicher vorzuziehen, aber vielleicht muss die OP irgendwann sein.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #6
Dann solltest du das mal schnellstens angehen...
Die andern Möglichkeiten sind sicher vorzuziehen, aber vielleicht muss die OP irgendwann sein.

Ich glaube nicht, dass ihn jemand mit der Diagnose noch versichert.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #7
Komm, denk nach...
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #8
Ich glaube nicht, dass ihn jemand mit der Diagnose noch versichert.
Das denke ich auch nicht.

Ich würde noch mal die Meinung eines Spezialisten einholen (Bilder mitnehmen) und schauen, was der vorschlägt.

Alles Gute für den Süßen!
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #9
Mit Katzen-Bandscheibenvorfällen kenne ich mich nicht aus, dafür aber mit dem menschlichen. Und wenn ich von dem Menschen auf die Katze schließe, würde ich sagen, dass die Operation in Anbetracht der Beschwerden unverhältnismäßig ist. Erstens wird die nicht gerade ohne Risiko sein, zweitens kann Dir niemand versprechen, dass sich dadurch wirklich etwas bessert. Für mich wäre das das letzte Mittel, wenn sich die Lage verschlimmern sollte.

Ich kann nicht recht glauben, dass es ausser OP und Schmerzmitteln nichts geben soll. Ich an Deiner Stelle würde mir eine zweite Meinung einholen.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #10
Ach Michi, bei Dir nimmt es auch kein Ende! :sad:

Ich kann leider auch nicht wirklich mitreden.
Allerdings würde ich mir auch eine zweite Meinung einholen und vorerst nicht operieren lassen.
So wie Du das beschreibst, hat er nicht wirklich Probleme durch den Vorfall.
Warum soll er Schmerzmittel bekommen?

Liebe Grüße
Melli
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #11
Danke euch allen.

Also OP sehe ich nur als Notlösung, wenn es unbedingt sein muss und nichts anderes mehr geht. Aufgrund der Symptomatik finde ich es aktuell nicht notwendig (wenn man sein Verhalten sieht) und frage mich, ob CT und MRT uns dann überhaupt so richtig weiter bringen würde.

Ich denke, dass ich mich wohl erst mal mit der Klinik besprechen werde, dass sich da mal ein Spezialist das Röntgenbild ansieht.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #12
Also wir haben uns entschieden, eine OP vorerst nicht ins Auge zu fassen und entsprechend auch kein MRT und CT machen zu lassen (immer vorausgesetzt, dass es keine Verschlechterung gibt).

Die TÄ rät dazu, jetzt erst mal 3-4 Wochen Schmerzmittel zu geben, um eine Fehlbelastung zu verhindern. Wenn ihm das hilft, kann man versuchsweise auf Traumeel umstellen und/oder eine Lasertherapie machen.

Klingt soweit ganz gut, würde ich sagen. Ideal wäre natürlich, wenn "nur" Traumeel schon reichen würde.

So wie Du das beschreibst, hat er nicht wirklich Probleme durch den Vorfall.
Warum soll er Schmerzmittel bekommen?

Man muss halt davon ausgehen, dass er durchaus (leichte) Schmerzen hat. Und heute sagte mir die TÄ, dass es dadurch eben auch zu einer Fehlbelastung der Muskulatur kommen kann, wodurch u.U. weitere Probleme an der Wirbelsäule entstehen können.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #13
Erstmals war ich im April mit Mogli beim Tierarzt, weil er immer wieder ein Zucken am unteren Rücken hatte und sich dann dort hektisch putze, manchmal auch fauchte und los rannte. Verdacht war zunächst, dass er sich was am Rücken verknackst hat. Er bekam Cortison gespritzt und für ein paar Tage Schmerzmittel. Das Zucken wurde, soweit man das beurteilen konnte, etwas besser, war aber nicht weg. Ich habe es dann über Wochen gar nicht mehr bei Ihm bemerkt, die letzten Tage aber wieder öfter.


Nun wissen wir, woher es kommt: Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Da das Ganze schon verkalkt ist, vermutet die TÄ, dass es ihm schon als kleiner Kater passiert ist (beim Menschen würde es auch bis zu 10 Jahre dauern, bis Probleme auftreten).

Hi, ich habe bis jetzt stumm mitgelesen und wünsche euch das Beste, Tipps kann ich leider nicht geben, aber dein Beitrag hat eventl. mir geholfen.
Könntest du mir bitte die Symptome noch etwas genauer beschreiben. Meine Coco hat auch so ein Zucken ich habe es auf ihr EG und allergisches Asthma geschoben. Ich dachte es wäre eventl. Juckreiz, oder eine Stressreaktion ihres Körpers auf Asthmaanfälle. Aber die Symptome sind genau gleich, sie hat ganz heftiges unkontrolliertes Zucken im Lendenbereich, da wird sie ganz panisch, putzt sich total viel, faucht, reißt sich Haarbüschel aus dem Fell und springt ganz unkontrolliert wie von der Tarantel gestochen herum. Ich bin schon seit Monaten auf der Suche nach einer Ursache. Tierarzt meinte es könnten epileptische Anfälle sein. Aber sie krampft nicht, sie reagiert auf Licht normal. Wie lange dauert das Zucken bei euch? Wie oft kamen die Anfälle am Tag?

Reicht da ein normales Röngten?
Meine Coco ist zudem noch zu dick, der kleine Staubsauger. Ich werde jetzt noch mehr versuchen auf ihr Gewicht zu achten. Ich denke mal, dass weniger Gewicht in dem Fall besser ist. Ansonst toll sie herum, als wäre nichts gewesen.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #14
@ Schokocookie: Du beschreibst das genau so, wie es bei Mogli immer abläuft. Wie oft das passiert, kann ich leider nicht sagen, da ich ihn ja nicht immer im Blick habe (manchmal habe ich es aber mehrmals täglich beobachten können). Es dauert dann aber meist nur wenige Sekunden. Heute sagte mir die TÄ noch, dass Katzen sich dann teilweise auch kahl lecken, manchmal auch an anderen Stellen.

Ein normales Röntgen sollte da reichen (Mogli war ja in Narkose, da ging das natürlich problemlos). Mogli war/ist am Rücken aber auch druckempfindlich (er reagierte, als die TÄ ihn an der Wirbelsäule abgetastet hat).

Ich würde diese Möglichkeit auf jeden Fall mal bei deinem Tierarzt ansprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #15
Ja die Zuckungen dauern max. 1 Minute, wenn überhaupt. Manchmal nackst ihre Hüfte komisch, aber darauf bekommt sie keine Zuckungen. Wie äußerst sich die Druckempfindlichkeit? Zuckt die Katze, miaut sie, pfaucht sie? Wie fest drückst du? Oder tut es schon Beim streicheln weh?

Bandscheibenvorfall ... auf sowas wäre ich nie und nimmer gekommen, ich dachte immer an etwas Neurologisches. Zumindest werde ich jetzt genauer auf die Symptome achten und mal ganz genau den Rücken abtasten.

Meine Coco ist 2 und sie hatte schon so einige Stürze, wann das Zucken das erste mal auftrat, kann ich leider gar nicht sagen. Sie hatte schon so viele Baustellen, dass ich das Zucken als nicht so wichtig empfunden habe und mich auf andere Dinge konzentrierte.

Wünsche euch alles Gute für die Zukunft!
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #16
Mogli hatte sich fauchend zur TÄ umgedreht, als er abgetastet wurde. Ich selbst möchte da nicht sonderlich fest rumdrücken. Sie meinte aber auch, dass Mogli sich teilweise auch beim streicheln "wegducken" würde, was mir bewusst noch gar nicht aufgefallen war, bzw. ich habe es damit nicht in Verbindung gebracht.

Ich würde den Tierarzt mal schauen lassen - berichte dann mal... Ich hätte auch niemals an nen Bandscheibenvorfall gedacht.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #17
Ja, zur Zeit schlepp ich niemanden zum Tierarzt, wenn es nicht der absolute Notfall ist, ohne Klimaanlage im Auto bei 40° Außentemperatur ist das nicht machbar.

Ich werde jetzt vermehrt auf den Rücken achten und wenn es schlimmer wird muss ich sowieso gleich zum Tierarzt. OP wäre beim allergischen Asthma sowieso nicht drinnen, da Coco viele Medikamente nicht verträgt und die Kastra schon sehr grenzwertig von der Narkose war.

Hoffentlich braucht ihr keine OP.
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #18
Schokocookie und Michiwisz, ist es euch möglich von dem fraglichen Zucken mal ein Video einzustellen?
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #19
Hallo Ihr Zwei

Omsk hat schon seit längerem Probleme mit dem Rücken bzw. Becken. Wir haben bis jetzt noch keine klare Diagnose, da wir noch kein MRI gemacht haben. Anfänglich hat unser Tierarzt auch erst Schmerzmittel gegeben und dann Kortison. Kortison hat geholfen, wollen wir aber nicht auf Dauer geben, wenn es nicht sein muss (Omsk ist erst drei Jahre alt). Da Omsk heftige Narben im Schulter- und Beckenbereich hat, gehen die TAs und wir davon aus, dass er als Kitten mal übel verletzt war.

Also haben wir nach Alternativen gesucht: Zuerst haben wir es mit einer Physiotherapeutin probiert. Die hat ganz gute Erfolge erzielt, nach der Behandlung war er jeweils gute drei bis fünf Wochen Beschwerdefrei. Aber halt nur drei bis fünf Wochen. Sie hat uns dann ihren Ausbilder empfohlen der auch Osteopath ist. Dieser hat Omsk nur einmal behandelt und empfahl uns eine Tierarzt die neben der klassischen schulmedizinischen Ausbildung auch in Traditionell chinesischer Medizin, Akkupunktur, Osteopathie und Homeöpathie ausgebildet ist.

Wir waren jetzt zweimal bei ihr. Omsk geht es zur Zeit deutlich besser. Sie meint die Chancen wären gut, dass sie es ganz hinbekommt.

Langer Rede, kurzer Sinn :oops:: Omsk hat zwar (wohl) keinen Bandscheibenvorfall, aber ich weiß von Bekannten, dass es bei Menschen möglich ist mit TCM und Osteopathie eine OP zu vermeiden und trotzdem komplett schmerzfrei zu leben. Vielleicht ist das für Euch eine Möglichkeit?
 
  • Bandscheibenvorfall bei Mogli Beitrag #20
Also wir haben uns entschieden, eine OP vorerst nicht ins Auge zu fassen und entsprechend auch kein MRT und CT machen zu lassen (immer vorausgesetzt, dass es keine Verschlechterung gibt).

Die TÄ rät dazu, jetzt erst mal 3-4 Wochen Schmerzmittel zu geben, um eine Fehlbelastung zu verhindern. Wenn ihm das hilft, kann man versuchsweise auf Traumeel umstellen und/oder eine Lasertherapie machen.

Klingt soweit ganz gut, würde ich sagen. Ideal wäre natürlich, wenn "nur" Traumeel schon reichen würde.



Man muss halt davon ausgehen, dass er durchaus (leichte) Schmerzen hat. Und heute sagte mir die TÄ, dass es dadurch eben auch zu einer Fehlbelastung der Muskulatur kommen kann, wodurch u.U. weitere Probleme an der Wirbelsäule entstehen können.

Das macht natürlich Sinn!
Dann drücke ich die Daumen, dass das Traumeel schon ausreichend ist!

Liebe Grüße
Melli
 
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Bandscheibenvorfall bei Mogli

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