Danke ihr lieben,
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Gibt es bei dieser Therapie auch Heilungschancen?
Mein
Tierarzt sagte mit der normalen Chemo vielleicht, aber er kennt sich da bei Katzen weniger gut aus, sondern hat da eher bei Hunden was mitbekommen, aber auch da ist es extrem selten das man ein Tier heilen kann. Ich hab die letzte Zeit viel im Internet gelesen, ich habe 1 Fall gefunden da hat es offenbar geklappt mit der Heilung und das war ein Hund. Alle Katzenfälle die ich gefunden habe, haben trotzt der Chemo mit den Infusionen keine Heilung erreicht. Die Lebensdauer war unterschiedlich, das längste was ich fand waren 3 Jahre nach der Diagnose.
Realistisch betrachtet glaube ich nicht an eine Heilung, da Lympfdrüsenkrebs den ganzen Körper betrifft, bringt auch die OP nichts. Selbst wenn man es wegoperieren würde, wird es woanders wieder auftreten. Das steht auch für mich in keiner Relation mit den Nachfolgen, wie der Heilungsdauer z.B. die Narkose die die Katze noch zusätzlich verkraften muss. Zum schluß hat man, wenn man Pech hat nichts gewonnen, sondern nur noch mehr verloren. Ich befürchte mit dem: Eventuell kann es geheilt werden bei ganz wenigen Fällen war es so, wird dem Besitzer eine Hoffnung entgegengebracht die aber dem Tier nichts bringt.
@Gabriela
Ja das ist es ja eben, ist ja nicht nur die Chemo selber, man muss da auch noch hin. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob es Dresden oder gar nur Leipzig macht bei uns, Dresden wären aber auch schon zw 30-45 min hin, je nach Verkehr. Zumal ich glaube, wenn sie mir sagen würden: wir kennen 100 Fälle wo es geheilt wurde, bleibt die Frage für mich: Wie lange ist die Katze schon geheilt und wie ging es der Katze in der Zeit der Chemo. Es wurde auch von Laboklin selber empfohlen auf T und B Zellen zu testen, nur selbst wenn ich das wüsste, was würde es ändern? Bei einem wüsste ich, er hätte vielleicht ein paar Monate mehr. Aber auch das muss nicht sein, mein
Tierarzt sagte: es gab Katzen die haben mit der prognose von 12 Monaten noch 4 Monate gelebt und dann gab es Katzen die haben eine Prognose von wenigen Wochen gehabt und lebten noch über 1 Jahr. Ist also auch abhängig von der Katze selber.
Das Leukeran gibt die Chance wie du sagtest, das der Tumor eins auf den Deckel bekommt und zurück geht, mit bisschen Glück können wir das eine längere Zeit somit aufhalten.
Ja, ich finde auch, wenn man mit aller Macht jetzt versuchen würde der Katze das Leben zu verlängern, nur damit sie länger lebt, aber die Lebensqualität dieser außer Acht lässt, ist es Egoismus. Für mich bedeutet Liebe immer aus den Augen des Tieres heraus zu entscheiden, sofern dies möglich ist. Nicht immer leicht, eben weil Katzen nicht reden können.
@krabbe
stimmt, ich würde es mir für mich auch wünschen, bevor ich geschwächt durch die chemo nichts mehr vom Leben mitbekomme. Wobei ich als Mensch, den Vorteil habe, ich kann es selber entscheiden. Ich kann sagen, mir tuts hier und dort weh. Können Katzen leider nicht, man kann es meist nur am Verhalten ausmachen. Hätte Tommy das
Lymphom nicht gerade am Hals bekommen, wüsste ichs vielleicht bis jetzt noch gar nicht. Es ist auch nicht klein, ich denke die ganze Zeit, das muss doch stören, es ist Tischtennisballgroß. Aber er scheint da kaum was zu merken, bzw ihn scheint es nicht zu stören, wenn ich ihn beobachte. :shock:
lg Juli