Was tue ich....

Diskutiere Was tue ich.... im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Nein, der Hunde tötet nicht - sein Gebelle verscheucht den Reiher lediglich. Meine Freunde sind viel zu sehr Tierfreunde um irgendeinem Tier...
  • Was tue ich.... Beitrag #21
Nein, der Hunde tötet nicht - sein Gebelle verscheucht den Reiher lediglich.

Meine Freunde sind viel zu sehr Tierfreunde um irgendeinem Tier etwas anzutun - sie ärgern sich über den Reiher, aber würden ihn nie töten bzw. töten lassen. Solche Menschen kenne ich zum Glück nicht.
 
  • Was tue ich.... Beitrag #22
Dann habe ich das falsch verstanden. Sorry.

Wie gesagt, es gibt viele Teich-Besitzer, die einfach ein Netz über dem Teich befestigen.
Ich habe auch schon von Stromnetzen gehört, die den Reiher dann abschrecken.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Was tue ich.... Beitrag #23
Ok, wegen Netz müsste ich mal nachfragen bzw. vorschlagen. Wäre evtl. eine Alternative ;-)
 
  • Was tue ich.... Beitrag #24
yodetta ich verstehe das so, dass diejenigen, die nichts in ihrem Garten vorfinden wollen, in eine Etagenwohnung ziehen sollen


Ja so hatte ich es gemeint ;-)
Ich weiss, ist nicht realistisch, aber wer die Nachteile eines Gartens nicht will, sollte sich überlegen, vielleicht besser keinen Garten zu haben...
 
  • Was tue ich.... Beitrag #25
Genau das ist das von mir monierte Verhalten. Es wird bestritten, dass es die eigenen Katzen sind. Man geht davon aus, dass der Beweis nicht angetreten werden kann. Hat das etwas mit dem Versuch zu tun, ein gutes Verhältnis mit dem Nachbarn zu halten?

Nee, das hat schlicht was mit der Beweislast zu tun. Wer sich auf eine Eigentumsverletzung beruft, muss beweisen, dass eine Eigentumsverletzung überhaupt vorliegt. Und er muss beweisen durch wen. Schließlich ist er ja der Kläger. Wäre ja noch schöner, wenn das anders wäre...

Zumal solchen Klagen immer bereits ein erfolgloser Schlichtungsversuch vorangegangen ist, spätestens vor dem Richter, denn im Zivilrecht muss der Richter immer zunächst versuchen, zwischen den Parteien zu schlichten, ehe ein Urteil gefällt wird.

Der springende Punkt in den aktuellen, im Thread geposteten Urteilen () ist, dass auch abgesehen von der Beweisleist überhaupt gar keine Eigentumsverletzung vorliegt, da der Katzenkot im Beet nicht erheblich genug ist, um von einer Eigentumsverletzung überhaupt sprechen zu können.

Wäre es nicht angebracht, mit dem Nachbarn zu reden und im Falle, dasss keine Einigung erziehlt wird, einen Katzensicheren Zaun um sein Grundstück zu ziehen? Oder dem Nachbarn einen katzensicheren Zaun zu finanzieren? Hier im Forum haben einige ihren Katzensicheren Zaun vorgestellt. Bei einem Grunsstück von 500 m" kostet er ca. 6.000 bis 7.000 Euro. Sollte der Katzenbesitzer dies nicht investieren, um mit seinem Nachbarn in Ruhe zu leben? Schließlich ist der Nachbarschaftsstreit wegen freilaufender Katzen sehr weit verbreitet.

Wie du den Urteilen entnehmen kannst ( ) ergibt sich aus dem aus § 242 BGB hergeleiteten nachbarschaftlichen Rücksichtnahmegebot, dass Nachbarn es eben dulden müssen, dass ihre Grundstücke von fremden Katzen betreten werden.
Von daher verstehe ich auch gar nicht, wieso der katzenbesitzende Nachbar hier "der Böse" sein soll bzw. wieso so er solch einen Zaun errichten soll. :?: Der den nachbarlichen Frieden Störende ist ja wohl der Nachbar, der fremde Katzen auf seinem Grundstück - entgegen der Rechtsprechung - nicht dulden will.

Weiterhin lese ich aus den Urteilen und der gültigen Rechtssprechung, dass Katzen im eigenen Garten gefangen werden müssten und mit dem gefundenen Kot abgegelichen werden sollten. Die Kosten hierfür hat der Katzenbesitzer zu tragen. Schließlich wird regelmäßig behauptet, dass das seine Katzen nicht waren.

:shock: Wo liest du das? Wie bereits gesagt, der Kläger trägt die Beweislast, nicht der Beklagte. Das ergibt sich aus dem Gesetz und ist nicht etwa eine Erfindung der Richter, die zu Gunsten der Katzenbesitzer entschieden haben.

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Deine Vorschläge gehen an der Rechtsrealität jedenfalls komplett vorbei.
 
  • Was tue ich.... Beitrag #26
Ja so hatte ich es gemeint ;-)
Ich weiss, ist nicht realistisch, aber wer die Nachteile eines Gartens nicht will, sollte sich überlegen, vielleicht besser keinen Garten zu haben...

Es geht doch nicht darum, dass ich nicht im Dreck wühlen möchte, mir nicht die Hände schmutzig machen möchte.
Es geht darum, dass ich nicht in (fremde) Katzenscheisse greifen möchte (mal davon abgesehen, dass streunende Katzen eine Menge Krankheiten an meine Kater übertragen können), dass ich nicht möchte, dass meine geliebten Fische getötet werden (wenn ich welche hätte), dass die von mir errichteten Brutkästen geschützt sind.
Warum versteht das keiner?:-?

Warum dürfen Hunde nicht in jedermanns Garten rennen und dort ihren Kot absetzen und Katzen töten?

toshie, kannst Du das beantworten?

Unsere Sternenkatze Twiggy wurde vom Nachbars-Hund (auf seinem Grundstück) getötet.:sad:
Sie ist damals durch den Jägerzaun geschlichen.
Für uns stand dann fest, dass wir den Garten, katzensicher machen müssen.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Was tue ich.... Beitrag #27
Ok, wegen Netz müsste ich mal nachfragen bzw. vorschlagen. Wäre evtl. eine Alternative ;-)

Es gibt auch lebensgroße Plastikreiher.
Diese stellt man an den Teich, muss sie alle paar Tage umsetzen.

Sieht ein fliegender Reiher diesen Reiher am Teich, landet er nicht auch noch.

Es geht doch nicht darum, dass ich nicht im Dreck wühlen möchte, mir nicht die Hände schmutzig machen möchte.
Es geht darum, dass ich nicht in (fremde) Katzenscheisse greifen möchte (mal davon abgesehen, dass streunende Katzen eine Menge Krankheiten an meine Kater übertragen können), dass ich nicht möchte, dass meine geliebten Fische getötet werden (wenn ich welche hätte), dass die von mir errichteten Brutkästen geschützt sind.
Warum versteht das keiner?:-?

Melly, verstehen kann das doch jeder.
Nur wie man damit umgeht, ist die Sache.

Möchte ich jeglichen Ärger vermeiden, lasse ich meine Katzen nur in den gesicherten Freigang.

Es gibt vom Nabu genügend Vorschläge, wie man Brutkästen, ohne Schädigung der Katzen, sichern kann.
Es gibt Ultraschallgeräte, die Katzen fernhalten.
Es gibt Plastikreiher oder Netze für Teiche.

Wenn man möchte, findet man fast immer eine Lösung, bei der keiner zu Schaden kommt
 
  • Was tue ich.... Beitrag #28
Es geht doch nicht darum, dass ich nicht im Dreck wühlen möchte, mir nicht die Hände schmutzig machen möchte.
Es geht darum, dass ich nicht in (fremde) Katzenscheisse greifen möchte (mal davon abgesehen, dass streunende Katzen eine Menge Krankheiten an meine Kater übertragen können), dass ich nicht möchte, dass meine geliebten Fische getötet werden (wenn ich welche hätte), dass die von mir errichteten Brutkästen geschützt sind.
Warum versteht das keiner?:-?

Es bleibt dir ja unbenommen, deinen Garten katzensicher zu gestalten, wie z.B. Fischteiche mit einem Netz abzudecken, die Brutkästen so anzubringen bzw. zu sichern, dass keine Katze dran kommt. Die Grenze bezüglich der Sicherungsmaßnahmen dürfte dabei insofern gezogen werden müssen als dass die Maßnahmen nicht lebensgefährlich für die fremden Katzen sein dürfen. Man darf fremde Katzen davon abgesehen ohne die Gesundheit der Katze zu gefährden ja durchaus auch vertreiben, also z.B. sie mit Wasser bespritzen, verscheuchen etc.

Das Argument nicht im Katzenkot wühlen zu wollen kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Normalerweise werden bei der Gartenarbeit, insbesondere beim Unkrautjäten im Beet doch Handschuhe getragen. Denn nicht nur Katzenkot ist da gefährlich. Ich hab z.B in diesem Frühjahr die zahlreichen Beete meiner Eltern vom Unkraut befreit. Auf dem Grundstück sind insgesamt 4 Katzen unterwegs, 2 eigene und 2 Fremdkatzen. Ich habe sage und schreibe einen einzigen (verrotteten) Kothaufen in der Erde gefunden. Habe mir aber an einem Gewächs einen schönen fetten Splitter in den Unterarm gerammt, der ärztlich behandelt werden musste. Nur mal so als Beispiel für mögliche, reale Gefahren.

Warum dürfen Hunde nicht in jedermanns Garten rennen und dort ihren Kot absetzen und Katzen töten?

Zum Töten: weil die Tötung von Katzen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen dürfte und Hunde, die Katzen töten übrigens als nicht-wesensfest gelten. Nach solchen Vorfällen werden von Behörden gern eine Maulkorb- und Leinenpflicht erteilt. Das Verhalten von Hunden wird dem Hundebesitzer da auch zugerechnet, weil Hunde im Gegensatz zu Katzen sehr gut erziehbar sind und ein viel höheres Fremdgefährdunspotential besitzen als Katzen.

Zum Koten: Weil Hunde anders als Katzen in aller Regel keine sog. Freigänger sind, die keiner Aufsicht bedürfen. Sie sind im Gegensatz zu Katzen sehr gut erziehbar und genau deshalb hat "das Recht" strengere Erwartungen an Hunde bzw. die Hundehaltung als an Katzen bzw. die Katzenhaltung. Außerdem verbuddeln Hunde ihren Kot nicht.




Unsere Sternenkatze Twiggy wurde vom Nachbars-Hund (auf seinem Grundstück) getötet.:sad:
Sie ist damals durch den Jägerzaun geschlichen.

Das tut mir leid. :-(
 
  • Was tue ich.... Beitrag #29
Es gibt auch lebensgroße Plastikreiher.
Diese stellt man an den Teich, muss sie alle paar Tage umsetzen.

Sieht ein fliegender Reiher diesen Reiher am Teich, landet er nicht auch noch.

Ach, das ist ja cool - das gebe ich gerne mal so weiter ;-) Wahrscheinlich wie die Raben, die es oft vor Bäckereien gibt um Tauben etc. fernzuhalten.
 
  • Was tue ich.... Beitrag #30
Sabine, ich habe ja auch nicht DIE Lösung, aber ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die eben nicht zusehen möchten, wie fremde Katzen die eigenen Fische töten (und es gibt Fisch-Liebhaber, die wirklich an ihren Tieren hängen), die nicht zusehen können, wenn fremde Katzen im eigenen Garten, Vögel und Mäuse zu Tode spielen.

toshie, ich frage mich, WARUM das Gesetz es nicht hergibt.
Wie Du richtig geschrieben hast, ist es dem Hund nicht gestattet eine Katze zu töten, obwohl doch auch bei ihm nur der Instinkt durchkommt, oder?
Der Katze aber, wird es gestattet "alles zu töten, was ihr so vor die Krallen kommt".
Und das, weil der Hund erziehbar ist und die Katze nicht?
Für mich ist das seltsam.

Wie ich schon sagte, ich habe auch nicht DIE Lösung und bin im Zwiespalt, aber ich kann nicht verstehen warum die Katze die absolute Freiheit genießen darf, wie kein anderes Haustier.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Was tue ich.... Beitrag #31
Ach, das ist ja cool - das gebe ich gerne mal so weiter ;-) Wahrscheinlich wie die Raben, die es oft vor Bäckereien gibt um Tauben etc. fernzuhalten.

Hallo Thesy

hört sich doll an, gehört aber in die Sparte Legende. Fischreiher sind Kolonietiere. Warum sollten sie da, wo schon ein Reiher offensichtlich Futter bekommt, nicht auch landen? Rausgeschmissenes Geld.

Steven

Nee, das hat schlicht was mit der Beweislast zu tun. Wer sich auf eine Eigentumsverletzung beruft, muss beweisen, dass eine Eigentumsverletzung überhaupt vorliegt. Und er muss beweisen durch wen. Schließlich ist er ja der Kläger. Wäre ja noch schöner, wenn das anders wäre...

Hallo toshie

vollkommen richtig. Dies ist scheinbar die Taktik vieler Katzenbesitzer.

Der springende Punkt in den aktuellen, im Thread geposteten Urteilen () ist, dass auch abgesehen von der Beweisleist überhaupt gar keine Eigentumsverletzung vorliegt, da der Katzenkot im Beet nicht erheblich genug ist, um von einer Eigentumsverletzung überhaupt sprechen zu können.

Dieses Urteil ist, obwohl vom LG, konträr zu den bisher einschlägigen. Ich denke, dieses ist einmalig und wird keinen Bestand haben. Der § 242 BGB behandelt das "nachbarschaftliche Rücksichtnahmegebot". Dies wird regelmäßig dahingehend ausgelegt, dass ein bis zwei Katzen das Grundstück betreten können. Es geht aber nur um das Betreten. Sobald weitere Beeinträchtigungen erfolgen, wie z.B. koten, Vögel fangen oder Fische töten, greift diese Gebot nicht mehr und es würde ein anderes Urteil erfolgen.

Der den nachbarlichen Frieden Störende ist ja wohl der Nachbar, der fremde Katzen auf seinem Grundstück - entgegen der Rechtsprechung - nicht dulden will.

Das ist ja wohl nicht dein Ernst?

:shock: Wo liest du das?
Das der Grundstücksbesitzer die Katze fangen darf/soll und sie bis das Beweisverfahren abgeschlossen ist, in Gewahrsam gehalten wird? Es ist geltende Rechtssprechung, dass der Grundstückseigentümer die Katze, die auf seinem Grundstück ist, in einer Lebendfalle gefangen werden darf. Und es wäre unlogisch, sie nur zu fangen und dann gleich wieder frei zu lassen. Selbstverständlich kann die Katze solange festgehalten werden (sicherlich nicht in der Falle, aber ein Käfig, in der sie Futter und Wasser erhält, sollte genügen) bis beweisfest festgestellt wurde, ob der gefundene Kot von ihr stammt.

Steven
 
  • Was tue ich.... Beitrag #32
Das der Grundstücksbesitzer die Katze fangen darf/soll und sie bis das Beweisverfahren abgeschlossen ist, in Gewahrsam gehalten wird? Es ist geltende Rechtssprechung, dass der Grundstückseigentümer die Katze, die auf seinem Grundstück ist, in einer Lebendfalle gefangen werden darf. Und es wäre unlogisch, sie nur zu fangen und dann gleich wieder frei zu lassen. Selbstverständlich kann die Katze solange festgehalten werden (sicherlich nicht in der Falle, aber ein Käfig, in der sie Futter und Wasser erhält, sollte genügen) bis beweisfest festgestellt wurde, ob der gefundene Kot von ihr stammt.

Steven

Dann gib bitte mal einen Link zu dieser geltenden Rechtsprechung.
 
  • Was tue ich.... Beitrag #33
  • Was tue ich.... Beitrag #34
Googel bitte selbst: Katzen Nachbar Garten. Und dann lies dich durch.

Steven

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? :lol:

Sabine, ich habe ja auch nicht DIE Lösung, aber ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die eben nicht zusehen möchten, wie fremde Katzen die eigenen Fische töten (und es gibt Fisch-Liebhaber, die wirklich an ihren Tieren hängen), die nicht zusehen können, wenn fremde Katzen im eigenen Garten, Vögel und Mäuse zu Tode spielen.

toshie, ich frage mich, WARUM das Gesetz es nicht hergibt.

Na wenn die Fische im Eigentum einer Person stehen, kommt eine Haftung des Katzenbesitzers nach § 833 BGB durchaus in Betracht. Bei Mäusen und Vögeln nicht, wenn die niemandem gehören.

Wie Du richtig geschrieben hast, ist es dem Hund nicht gestattet eine Katze zu töten, obwohl doch auch bei ihm nur der Instinkt durchkommt, oder?

Weil das bei Hunden offenbar ein vom Gesetzgeber unerwünschtes "reißendes Beißverhalten" ist. Nach den Hundegesetzen der Bundesländer gilt ein Hund dann in der Regel als "gefährlich". Er könnte ja z.B. beim nächsten Mal statt einer Katze ein Kleinkind reißen. Solche Gesetze entstehen ja meist aufgrund gewisser, empirisch belegbarer Erfahrungswerte und nicht etwa um Hundebesitzer zu diskriminieren und Katzenbesitzer zu privilegieren. Zumal das Reißen einer Katze eben kein für einen Hund normales Verhalten ist.


Der Katze aber, wird es gestattet "alles zu töten, was ihr so vor die Krallen kommt".
Und das, weil der Hund erziehbar ist und die Katze nicht?
Für mich ist das seltsam.

Hast du schon jemals von einem Fall gehört, in dem eine Katze einen Hund, ein (Klein-)Kind oder einen Erwachsenen angegriffen und schwer verletzt oder gar getötet hat, weil der Hund, das (Klein-)Kind oder der Erwachsene ihr zufällig "vor die Krallen kam(en)"? Oder hast du schon jemals gesehen, wie eine Katze einem Jogger oder Fahrradfahrer fauchend hinterher rennt? Ich nicht. Katzen sind im Gegensatz zu Hunden keine Tiere, die rein theoretisch alles "reißen" wollen, was sich bewegt.

Und ja, von Hundebesitzern wird erwartet, dass sie ihre Tiere stets kontrollieren können und das aus guten Gründen (siehe oben).
 
  • Was tue ich.... Beitrag #35
KÖnnen wir uns zumindest darauf eingen, dass eigentlich JEDER das Beste für seine Tiere will?
Egal welcher Art...ein vernünftiger und Tierlieber Mensch will also dass es seinen Schützlingen gut geht ob es nun die Fische im Teich sind oder der Hund oder die Katze oder oder oder...
So ist es doch ganz KLAR, dass es zu Meinungsverschiedenenheiten kommt wenn da die Interesse aufeinander prallen.

Man sollte nicht mit zweierlei Maß messen, klar aber das passiert nunmal.
Katzen jagen. das wissen wir alle. So ist die Natur eben.

Hunde und Katzen sind nicht immer die perfekte Mischung.
Der TReich nebenan kann immerhin zielgerichtet geschützt werden.

Katzenkot im Garten ist ärgerlich aber so ist das nunmal.
Ich würde dann als Katzenbesitzerin selbst rüber in den Garten gehen und einsammeln ... um des Friedens Willen.

Was soll man da machen?
Jeder will nur das Beste ....
 
  • Was tue ich.... Beitrag #36
Hallo

ich bin mal etwas ausgiebiger im Netz am surfen.
Ein Katzenbesitzer hat doch tatsächlich einen Nachbarn auf Unterlassung verklagt. (AG Erlangen v. 19.09.1999 Az. 8 S 142/09) Der Nachbar besitzt einen Hund der im Garten frei läuft. Jetzt hatte der Katzenbesitzer Angst, dass der Hund seiner Katze etwas antun könnte, wenn sie in den Nachbargarten geht und wollte erreichen, dass der Nachbar es unterlässt, seinen Hund ohne Vorsichtsmaßnahmen in den Garten zu lassen.
In Bonn bekam ein Wohnungsbesitzer Recht, der eine Unterlassungsklage gegen einen Katzenhalter (2 Katzen) LG Bonn v. 06.10.2009 Az. 8 S 142/09 anstrengte. Das Gericht urteilte, dass der Katzenbesitzer dafür Sorge tragen muss, dass die Katzen keinen Kot oder erbrochenes Gras auf der Terasse hinterlassen.
Eine Katzenbesitzerin von 8 Katzen (kann man das noch Tierfreund nennen oder ist man da schon beim "Tiermessi") hatte ihre Katzen immer draußen gefüttert und lockte damit natürlich Ratten an. Sie darf nur noch drinnen füttern.
Auch das Thema Katzenallergie wurde schon per Urteil manigfaltig bestritten. Da ist die klare Tendenz, dass ein Allergiker einen Unterlassungsanspruch darauf hat, dass keine Katzen auf seinem Grundstück in seine Nähe kommen.
Die meisten Klagen werden ablehnend beschieden, da der Kläger nicht nachweisen kann, dass es die von ihm verifizierte Katze ist. Da kommt das von mir angesprochene und von den Gerichten als opportun erachtete Fangen und bis zum Abschluss der Beweissicherung behalten der Katzen ins Spiel. Sollte vermehrt angewandt werden.

Steven
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Was tue ich.... Beitrag #37
toshi, dem Hund ist es ebenso angeboren zu töten wie der Katze.

Der Jagdinstinkt - Er garantiert dem Hund seine wichtigste Lebensressource, die Nahrung. Jede Hunderasse hat einen Jagdinstinkt, denn jeder Hund muss fressen. Besondere Ausprägung findet sich bei den klassischen Jagdhundrassen und den Hütehunden.
Quelle (diese Quelle nur als Beispiel):


In diesem Link steht auch, dass es möglich ist, den Jagdtrieb, durch das Züchten hervorzuheben oder abzuschwächen.
"Löschen", kann man ihn niemals.

Also liegt es doch in seiner Natur.:???:
Vielleicht ist es nicht erwünscht, aber es macht den Hund (unter anderem) aus.

Bei der Katze wird hingegen gesagt, "dass man daran leider nichts ändern kann". Das Katzen nun mal jagen und töten.
Nein, sie zerfleischen keine Kinder. Darum geht es mir auch nicht.


Da ich tierlieb bin, geht es mir darum, dass Katzen möglichst auch nicht, nur aus Instinkt, andere (Wild-)Tiere töten sollten, obwohl sie einen vollen Napf haben.

cattitude, da ist es wieder:
"Katzen jagen. Das wissen wir alle. So ist die Natur."

Wenn wir zurück zur Natur wollen, dann sollten wir unsere Hunde auch frei laufen lassen dürfen und mir fallen noch andere Haustiere ein, die "eingesperrt" werden.
Das das nicht möglich ist, ist mir klar, aber warum bekommt die Katze diese uneingeschränkte Freiheit?
Es gibt, wie gesagt, kein anderes HAUSTIER, welches so frei Leben darf.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Was tue ich.... Beitrag #38
Es gibt, wie gesagt, kein anderes HAUSTIER, welches so frei Leben darf.

DAs ist allerdings wahr.

Aber es ist wahr. Katzen jagen. Hunde jagen auch. Hase auf dem Feld: Hund weg. Kommt nicht gerade selten vor...
So ist das!
Ein Hai jagt auch. Okay der hat keinen Futternapf.
Aber wie sollte man davon ausgehen, dass man allen Haustieren dann auch den letzten Instinkt rauben sollte, könnte, müsste?
Nur weil sie "Haustiere" sind?
Find ich auch schräg den Gedanken sie zu absolut degenerierten Viechern zu züchten (wenn es ginge)
 
  • Was tue ich.... Beitrag #39
Aber wie sollte man davon ausgehen, dass man allen Haustieren dann auch den letzten Instinkt rauben sollte, könnte, müsste?

Hallo cattitude

lass es mich etwas aufbröseln: Hunde sind vom Wolf rausgezüchtet. Sie waren ursprünglich in Europa beheimatet. Lediglich die riesige Population ist nicht natürlich. Deswegen muss der Jagdtrieb kanalisiert werden.
Die Hauskatze wurde hier eingeschleppt. Hat nichts mit der ursprünglich hier beheimateten Wildkatze zu tun. Und dann kommt wieder die Überpopulation ins Spiel. Bei der Hauskatze kommt erschwerend eine Mutation im Instinkt hinzu. Die Katzen töten nicht ihre Beute, sondern quälen sie zu tode. Ist irgendwie ein Defekt von dem Instinkt, ihren Jungen das Jagen beizubringen. Wie grausam die Katzen mit ihrer Beute umgeht, kennt ihr alle und akzeptiert es.
Was würden die Katzenbesitzer dazu sagen, wenn plöötzlich Millionen von Frettchen produziert werden und zum temporär zum Spaßjagen in die freie Natur geschickt werden? Da würd sicherlich die Tierliebe und damit der Ruf nach Einschränkung laut werden.

Steven
 
  • Was tue ich.... Beitrag #40
Anderes Beispiel:
Ein aus einem Kobel gefallenes Eichhörnchen – oh wie süß! Man zieht es auf, es ist zutraulich, munter und wächst heran, bleibt beim Retter und führt trotzdem ein freies, selbstbestimmtes Eichhörnchenleben im Baum vor dem Haus. Es tut irgendwann das, was normale, wild aufgewachsene Eichhörnchen vom Nachbarbaum auch tun – es räubert ein Vogelnest aus.
Was nun?
Ist dieses Hörnchen nun verdammenswert böse und muss eingesperrt werden, da ja eigentlich der Retter für einen gefüllten Futternapf sorgt? Oder ist es trotzdem ok, denn es lebt halbwild, futtert das angebotene Futter beim Retter und geht gleichzeitig aber auch seiner Natur nach, wenn es räubert?
 
Thema:

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