Hallo an alle.
Ich habe einen Riesen ärger mit einem Tierarzt.
Am besten fange ich mal ganz von vorne an.
Im August 2003 fand mein Freund bei mir in der nähe wo ich mal gewohnt habe eine EKH Whiskas Katze.
Total abgemagert und kurz vorm austrocknen.
Wir nahmen Lady bei uns auf und ich spritzte ihr als erstes Ringer und NACL Lösung unter die Haut.
Langsam erholte sie sich.
Als sie im Februar 2004 wieder fit war, liess ich sie bei einem Tierarzt hier im Orst Kastrieren+ Tätowieren.
Die tätowierung ging schon voll daneben.
Die Farbe fiel den nächsten Tag schon raus und als ich mit einer Lampe das Ohr beleuchtete sah ich nur an einer kleinen stelle irgendwelche Punkte.
Das Reklamierte ich auch sofort und der Tierarzt meinte ich solle nochmal wiederkommen mit Lady.
Das Tat ich auch und er wollte Lady bei vollem bewusstsein Tätowieren.
Natürlich habe ich solch eine Quälerei nicht zugelassen.
So ein Depp. :evil: :evil:
Nach 2 wochen wurde Lady dann auch noch Rollig, was nach einer Kastration ja nun garnicht sein darf.
Es folgte ein Hin und her, schließlich sparte ich mir das Geld für eine neue OP bei einem anderen Tierarzt zusammen und liess Lady auch gleich den Zahnstein entfernen.
Mittlerweile war sie dauerrollig, so das ich ihr ein Hormon spritzen musste.
Sie bekam auch Probleme mit der Blase.
Schließlich wurde sie vor 2 wochen Operiert und was der ander Tierarzt da gefunden hat haute mich schir um.
Er fand Zystische gebilde Holunderbeer groß.
Und das auf beiden seiten, wo eigentlich die Eierstöcke sitzen.
Zur sicherheit schickten wir das ganze nach München in die Tierphatologie und letztendlich stellete sich heraus das das alles eierstockgewebe war.
Lady war garnicht Kastriert, sie war noch voll Empfängnissbereit.
Ich konfrontierte den anderen Tierarzt damit und er machte voll den affen.Aufeinmal hat er Lady garnicht Kastriert sondern eine angebliche assistentin !!!???
Naja jedenfalls wollte er das ganze seiner versicherung geben.
ich rief dann nochmal an und fragte nach der Versicherung.
Der Typ hält es noch nichtmal für Nötig mit mir zu sprechen, lediglich die Helferin sagte mir das und vorallem in was für einem Ton.
Ich rief dann die versicherung an, nachdem ich mir erstmal alles aus dem Internet raussuchen musste.
Doch da sagte mir man das man den Tierarzt nicht als versicherungsnehmer hätte. :roll: :shock:
Ich rief also nochmal bei dem Tierarzt an und wieder wollte er nicht mit mir reden.
Also habe ich ihm heute einen Brief zukommen lassen, mit allem was ich von ihm fordere.
ich sehe ja nun nicht ein, das ich die folge Op etc etc was ich ja nur machen musste, weil er Mist vom feinsten gebaut hatte, Bezahle.
Ausserdem Fordere ich die Kosten für die angebliche Kastration von ihm zurück, alles in allem über 200 euro.
Mal ganz davon abgesehen, dass Lady am meisten gelitten hat bei der sache.
Ich habe ihm geschrieben, dass ich wenn er nicht bis nächsten Donnerstag das geld überwiesen hat oder mir warheitsgemäße angaben zu seiner Versicherung gemacht hat, dass ich das dann alles einem Rechtsanwalt übergeben werde.
Die Kosten darf er dann auch noch Tragen.
Das ein Tierarzt so Unmöglich reagiert, wo er doch Mist gebaut hat, kapiere ich nicht.
Ich meine jeder Mensch macht mal Fehler, aber sich dann so zu verhalten ist doch voll daneben.
Was meint ihr zu der Geschichte???
Habt ihr sowas oder Ähnliches auch schonmal erlebt.???
Lady geht es heute endlich gut.Sie spielt wieder und nimmt mehr am Leben teil.
Sie muss Übelst Mißhandelt worden sein befor wir sie aufnahmen, sie hat vorallem mit Männern nicht viel am Hut und ist anderen Katzen gegenüber sehr zurückhaltend.
Da musste so ein OP stress ja nun wirklich nicht sein.