Bei was für einem Tierarzt warst du denn? Tierarztpraxis, Tierklinik? Da gibt es ziemliche Unterschiede. Vielleicht möchtest du auch sagen, in welchem ungefähren PLZ-Bereich du wohnst, vielleicht hast du Glück und ein User hier kennt einen guten Tierarzt oder eine gute Tierklinik in der Nähe.
Was mich stutzig macht: Du sagst im Eingangspost, die Muskelschwäche in den Hinterbeinen hat "gestern" angefangen. Kam das wirklich so plötzlich? Das würde für mich dann nämlich dafür sprechen, dass da irgendetwas anderes im Argen liegt als ein langsamer, gradueller Abbau der Muskeln an den Hinterläufen durch einen Proteinmangel durch die Nierendiät. Dieses komische Kopfzucken klingt für mich auch verdächtig.
Und: Was genau hat sie an der Wirbelsäule? Eine Arthrose? Etwas anderes? Was genau ist die Diagnose? Wieso wird das Metacam verabreicht, als Schmerzmittel, zur Entzündungshemmung? Denn: Das Metacam kann Übelkeit und Appetitlosigkeit verursachen, und das haben nierenkranke Katzen in vielen Fällen sowieso, und wenn sie langfristig zu wenig frisst, kann das richtig gefährlich werden. Deswegen: Noch einmal mit dem Tierarzt absprechen und gemeinsam mit ihm abschätzen, was jetzt gefährlicher ist, die Nierenbelastung durch das Metacam, die eventuelle Übelkeit/Appetitlosigkeit durch das Metacam, oder die wie auch immer gearteten Probleme an der Wirbelsäule. Sprich ihn vielleicht auch einmal auf Onsior an, ob er das kennt, und wenn nicht, ob er sich darüber informieren könnte, ob es eine Alternative zum Metacam ist?
Das allerallerallerwichtigste ist jetzt, dass dein Mädchen genug frisst. Nierendiät oder nicht, Phosphatbinder oder nicht, gutes Futter oder nicht erst erst einmal nicht so wichtig, sie muss fressen, und sie muss genug fressen, damit ihr Zustand stabil bleiben kann. Danach kannst du weitersehen und weiter versuchen, zum Beispiel mit anderen Nierendiäten, anderen Phosphatbindern, den Phosphatbinder langsam einschleichen, oder sogar Nieren-BARF. Aber am allerwichtigsten ist erst einmal, dass Futter in die Katz kommt.