Vor einiger Zeit fielen mir an Elviras Flanken zwei für mich undefinierbare "Knubbelchen" auf (rechts und links je einen). Ich machte mir keine größeren Gedanken, dachte: '
Wenn ich dem nächste Mal wieder zum Tierarzt muss, nehme ich sie mit und lasse das mal checken.'
Ich schaute mir noch mal die Anatomie an, dachte, es könnten auch die Nieren sein, die man fühlen kann, sie ist ja noch recht zart.
Ich vergaß die Knubbel. Sie waren halt da. Und dann waren sie weg - also zumindest einer, der rechts.
Der links blieb.
Also ging ich zum
Tierarzt.
Erste Diagnose: Impf-/Spritzsarkom *SCHOCK*.
Wir gaben ihr noch 1,5 Wochen - in der Hoffnung, dass auch dieser Knubbel wieder von alleine verschwindet, aber leider war dem nicht so.
Also - das letzte Bild vor der OP, Elvira in "ganz".
Und so sah die Maus dann hinterher (noch in der Praxis) aus - Elvira kaputt

:
Aufgrund der Diagnose hat die Tierärztin mehr als großzügig weggeschnitten (der "Knubbel" an sich war 2,5 x 2,0 x 1,0 cm), bei Sarkomen ist es wirklich wichtig, ALLES wegzubekommen, leider weiß ich das aus Erfahrung sehr gut - meiner Mutter ist an einem verstorben.
Das Präparat wurde natürlich eingeschickt und die TÄ sagte, es dauere eine Woche, bis sie das Ergebnis habe.
Heute (bereits 4 Tage nach der OP) rief sie an und sagte, wir könnten den Champagner

kalt stellen:
Es ist KEIN Sarkom!
Es war eine Fettgewebsentzündung, die sich verkapselt hatte, vermutlich durch die letzte AB-Gabe. So etwas kann sich aber mal negativ entwickeln, zumal es schon zum Teil nekrotische Veränderungen gab, von daher war es absolut richtig, sie operieren zu lassen.
Jetzt hoffen wir, dass sie das nicht jedes Mal bekommt, wenn sie eine Spritze bekommt ...