Kauf Rassekatze - nach nur 12 Tagen Euthanasie wg. bestätigter FIP Diagnose

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hglaesskatze

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Hallo,

ich schildere unseren Fall, da ich gerne wissen möchte, ob jemand von Euch Ähnliches erlebt hat.

Nach gründlicher Überlegung, sind mein Mann und ich zu dem Entschluß gekommen, zu unserem 1,5 Jahre alten Schneebengalkater und unserem 13,5 Jahre alten Maine Coon Kater einen weiteren, jüngeren Bengal Kater als Spielgefährten für unseren Junior aufzunehmen, da sich unsere beiden Kater zwar toll verstehen und auch zusammen spielen, aber der Bengale natürlich deutlich mehr Hummeln im Hintern hat, als unser Maine Coon - der ab und zu eben auch einfach nur seine Ruhe möchte.

Zufällig hatte nun eine junge Familie Ende Oktober einen Bengalkater, geboren Mitte März 2015, über eine Bengal Katzen Gruppe bei FB und Ebay Kleinanzeigen versucht zu vermitteln/verkaufen, den sie Mitte/Ende Juni 2015 von einer seriösen Züchterin, die selbst auch Tierärztin ist, mit ordentlichem Kaufvertrag und allen Papieren (Stammbaum), samt EU-Impfausweis, Gesundheitszeugnis (2-facher Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen/Katzenseuche/1 x Tollwut, gechipt) gekauft haben. Es wurden uns im Vorfeld etliche Fotos zugesendet und alle zeigten ein bildschönes Tier das ganz normal entwickelt aussah.

Die Familie hatte sowohl den Kater 6 Monate alt, als auch eine Kätzin einen Monat jünger (stammte von einem anderen seriösen Züchter), seit Ende September zum Verkauf angeboten, da das Kind allergisch (Asthma) auf die Katzen reagiert hat und nun mit Kortison behandelt werden musste. Die Kätzin hatte zwischenzeitlich einen Platz gefunden, der Kater jedoch nicht.

Der Bengal Kater war in der zweiten Augustwoche von dem Tierarzt der jungen Familie kastriert worden, auf Anraten des Tierarzt wurde auch gleich nochmals während der Narkose Blut genommen und ein großes Blutbild erstellt, da er es seltsam fand, dass von der Züchterin zwar alle Infektionskrankheiten wie FIV und FeLV getestet worden waren, jedoch nicht der FCoV (Coronavirus) Titer. Dieses Blutbild war i.O und zeigte keinerlei Auffälligkeiten.

Viele wissen, dass ein Coronavirus-Titer eigentlich nicht viel Aussagekraft besitzt, denn er kann sich innerhalb kürzester Zeit verändern. Noch nicht einmal ein recht niedriger bis 0 Titer kann beweisen, dass das Tier nicht doch schon vorher mit dem Coronavirus Kontakt hatte. Die meisten Kitten kommen bereits über den Kot der Mutterkatze in Kontakt, Coronavirenfreie Zuchten sind nahezu unmöglich. Daher hat der Titer wenig Aussagekraft.

Nach etlichen Telefonaten mit der jungen Familie und auch mit der Züchterin des Tieres, es wurde uns versichert, der Kater erfreut sich bester Gesundheit und ist ein wundervolles Tier mit sehr ausgeglichenem Charakter und liebevollem Wesen, haben wir entschieden den Kater zu adoptieren.
Mein Mann hat den Kater 260 km entfernt von uns mit dem Auto bei der Familie abgeholt und er kam Samstag Nachmittag mit ihm zurück, nachdem der Kleine die gesamte Fahrtzeit über laut geweint hatte. Da am Abend zuvor seine Katzenfreundin in ihr neues Zuhause gezogen war, wollten wir ihn schnellstmöglich zu uns holen, bevor er womöglich zu trauern beginnt. Mein Mann meinte, er ist ein ganz süßer, aber zierlicher Kater, den müssen wir wohl in nächster Zeit ein wenig verwöhnen, der kann ruhig mehr an Gewicht vertragen. Mein Mann hat im Übrigen über 15 Jahre Erfahrung mit Katzenhaltung, bei mir sind es über 33 Jahre.

An diesem Samstag war er neugierig, aufgeweckt und hat sich sofort nachdem wir die Transportbox geöffnet hatten auf sein Futter gestürzt und mit großem Appetit gefressen. Wir hatten ihn erst einmal in einem Zimmer mit eigener Toilette, Futter und Trinknapf separiert, damit er in Ruhe ankommen und sich akklimatisiern konnte, bevor er unsere beiden Kater kennenlernt. Dabei haben wir das ihm bislang vertraute Futter und Katzenstreu verwendet (nach Rücksprache mit den Vorbesitzern), damit ihm sein Ortswechsel so angenehm wie nur möglich gemacht wird.

Dummerweise ist meinem Mann dann 2 Stunden später unser Maine Coon aus dem Wohnzimmer entwischt und es kam zu einem ersten Kontakt. Der war jedoch erstaunlich unspektakulär, denn unser Maine Coon hat den Neuling nur freundlich mit einem Nasenstupser begrüßt und ist weitergezogen, so als ob der Kleine schon immer bei uns gewesen wäre. Der Neue war zwar sichtlich überrascht, aber hat sich auch völlig relaxt verhalten.

Was mir auffiel war, dass der Kater wirklich sehr zierlich für sein Alter ist und kein Vergleich zu unserem Schneebengal-Kater, der im gleichen Alter wesentlich kräftiger war. Aber da es unterschiedliche Zuchtlinien gibt, manche sind eben zierlicher gebaut als andere, habe ich mir dabei noch nichts Schlimmes gedacht. Die weitere Zusammenführung verlief relativ unspektakulär, unser Maine Coon war total entspannt, unser Schneebengal hat ein wenig gefaucht und gebrummt und ist auf Sicherheitsabstand gegangen. Dies ging von Samstag bis Dienstag so. Dann stellte aber auch unser Schneebengale um, - auf "okay, lass uns Freunde sein". Er war fasziniert vom Neuling und hat sich wie eine Mama liebevoll um ihn gekümmert und ist ihm nicht mehr von der Seite gewichen. Wir waren überglücklich wie toll sich die 3 verstehen.

Mittwoch Abend verweigerte der kleine Bengale plötzlich am Abend sein Fressen. Er wirkte etwas schlapp und müde. Ich rief meine TÄ an und vereinbarte einen Hausbesuch am nächsten Tag, da ich ihm die Aufregung einer weiteren Autofahrt ersparen wollte. Die TÄ stellte dann fest, dass er 40,3 °C Fieber hatte und verabreichte ihm einen Fiebersenker und ein Antibiotikum. Sie meinte das könne bei einem Orts-und Besitzerwechsel schonmal vorkommen, dass ein Tier durch die ganze Aufregung einen Infekt bekommt. Nur eine Stunde später nachdem die TÄ uns verlassen hatte, bettelte er lautstark um Futter und wirkte wieder viel lebendiger. Er spielte den Tag über mit seine neuen Freunden und später hatten sich alle drei friedlich im selben Zimmer schlafen gelegt.

Am Freitag kam die TÄ noch einmal um nach ihm zu sehen und das Fieber war gesunken. Er hatte 38,8°C Temperatur. Zur Stärkung bekam er auf Anraten seiner Züchterin, ich hatte sie am Vortag kontaktiert und auch die Vorbesitzer auf dem Laufenden gehalten, eine subkutane Infusion. Sein Zustand war stabil bis Samstag Mittag, dann wurde er wieder schlapper und hat nur noch geschlafen. Sein rechtes Auge war plötzlich geschwollen, wie bei einer Bindehautentzündung und meine TÄ hatte mir telefonisch geraten, mit Euphrasia Augentropfen zu behandeln. Leider änderte sich sein Zustand auch am Sonntag nicht, er wirkte schlapp und müde, hat nur geschlafen, so dass ich die TÄ bat gleich Montag Morgen nochmals nach ihm zu sehen.

Montag war unsere TÄ leider selbst erkrankt und wir mussten auf ihre Kollegin warten, die dann am Nachmittag kommen wollte um Blut zu nehmen und genauer zu forschen, was dem kleinen Kater so zu schaffen machte. Ich hatte abermals im Vorfeld mit der Züchterin gesprochen und ihr gesagt, dass wir ihn gewogen haben und er nur 3300 Gramm auf die Waage bringt. Darüber war sie dann mehr als erstaunt, da sie erst kurz vorher zwei seiner Wurfbrüder gesehen hatte, die beide mittlerweile 5 kg Gewicht hatten. Sie sagte mir, er sei der größte und kräftigste Kater des gesamten Wurfs gewesen und hatte bei der Abgabe im Juni mit 14 Wochen bereits schon 2 kg. Sie hat mich gebeten ihr Fotos zu senden, damit sie sich ein besseres Bild machen kann. Nachdem Sie die Fotos gesehen hatte, meinte sie "er ist ja total schmächtig und hat überhaupt keinerlei Muskulatur mehr". Ich hatte zusätzlich den Tierarzt der Vorbesitzer angerufen, der die Kastration durchgeführt und das große Blutbild angefordert hatte und erfahren, dass der Kater in der zweiten Augustwoche bei der Kastration bereits 3100 Gramm Gewicht hatte. Das Blutbild vom August hatte der Tierarzt freundlichweise meiner TÄ gefaxt.

Meine TÄ kam am Nachmittag, hat den Kater angesehen, untersucht und stellte fest, dass er eindeutig Anzeichen einer Gelbsucht/Ikterus hat. Die Schleimhäute im Maul, die Nickhäute hatten bereits eine beigegelbliche Farbe. Dies war am Vortag noch nicht gewesen. Sie meinte spontan, das sieht schwer nach einer FIP aus. Wir sollten ihn stationär aufnehmen und schnellstmöglich alle Tests machen, um die Diagnose zu sichern. Ich war wie vom Blitz getroffen. Er wurde stationär aufgenommen, bekam Infusionen und es wurden ein großes Blutbild (FeLV/FIV/FIP-Screening), eine Serumelektrophorese, PCR-Test angefordert. Die Züchterin (selbst auch TÄ) habe ich umgehend informiert. Sie hat mich gebeten, ihr alle Untersuchungsergebnisse umgehend nach Erhalt zuzusenden und gemeint, sollte es sich um FIP handeln - wofür Einiges spräche, sollen wir den Kater umgehend von seinem Leid erlösen und einschläfern lassen. Ich war fix und fertig.

2 Tage später lagen uns die Laborergebnisse vor und alle signifikanten Werte sprachen für FIP. Es wurde eine Sonographie gemacht und festgestellt, dass die Nieren des Katers bereits 2,5 fach vergrößert waren und von Flüssigkeit umgeben. Da eine Punktion ohne OP nicht machbar war, haben wir in Absprache mit der Züchterin und unserem Tierarzt entschieden eine Laparatomie durchzuführen zu lassen und die Flüssigkeit zu untersuchen. Noch während der Kater in Narkose lag teilte uns unser Tierarzt mit, dass die Flüssigkeit, bernsteinfaben und zähflüssig und auch die Rivalta-Probe positiv war und der Kater an FIP erkrankt ist. Er hatte sich vor und während der OP mit der Züchterin/Tierärztin besprochen und man hatte gemeinsam entschieden, den Kater noch in der Narkose zu euthanasieren und ihn von seinem Leid zu erlösen.

Während all dieser Zeit hielt ich täglich Kontakt zu den Vorbesitzern, die sich jedoch völlig ahnungslos und überrascht zeigten. Auf meine Frage, ob es ihnen denn nie komisch vorkam, dass der Kater zwischen August und Oktober kein Gewicht mehr zugelegt hatte, und ob sie ihn denn nie gewogen hätten, hies es: Er hat ja bei uns immer brav seinen Napf leer gegessen, da hätten wir nicht gedacht, dass er nicht zunimmt, außerdem besitzen wir keine Waage". Ich bin mir sicher der Kater hatte bereits seit August nach seiner Kastration gegen eine Mutation des FCoV Virus gekämpft, die wohl sehr wahrscheinlich durch die Narkose/Kastra, zusammen mit dem Zahnwechsel ausgelöst wurde.

Nun geht es um die Kosten, wir haben 900 EUR für den Kater bezahlt, da uns die Züchterin ja ebenfalls versicherte, wir bekommen ein wunderschönes, gesundes Tier mit bestem Stammbaum aus liebevollen Händen, die Vorbesitzer wären ja solche lieben und netten Leute und wir haben Tierarzt-Kosten in Höhe von über 750 EUR bezahlt. Der Kater kostete bei der Züchterin ursprünglich 1200 EUR.

Die Vorbesitzerin hat mit uns einen schriftlichen Vertrag geschlossen, angelehnt an den Vertrag, den sie mit der Züchterin geschlossen hatte. Dieser Vertrag ist nach Auskunft einer Juristin (Richterin) rechtskräftig, auch wenn hier ein Verkauf von privat an privat stattgefunden hat, denn sollten Bestimmungen des Vertrags unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen trotzdem wirksam.

Da der Tierkauf rechtlich gesehen als Kauf einer "Sache" gehandelt wird (auch wenn wir das bescheuert finden) und bei einem 7 Monate alten Kitten, normalerweise nicht von einem gebrauchten Tier gesprochen wird, fordern wir den Kaufpreis samt der Tierarzt-Kosten von den Vorbesitzern zurück. Die Beweislast, dass das Tier bereits beim Kauf erkrankt war, liegt da es ein Kauf von privat and privat war, bei uns.

Der Kater erkrankte nach nur 5 Tagen die er bei uns war, die Gelbsucht trat weitere 5 Tage später auf, dies war bereits das Endstadium der FIP.
Bei der Erkrankung FIP ist bekannt, dass von der Ansteckung bis hin zum Ausbruch, was sich durchaus über mehrere Monate, manchmal sogar Jahre hinziehen kann, diverse unspezifische Symptome im Vorfeld auftreten können, allen voran eine vermehrte Müdigkeit, Freßunlust, unspezifisches Fieber und Abmagerung des Tieres, trotzdessen, dass das Tier normal weiter frisst.
Da hier ganz offensichtlich die fehlende Gewichtszunahme völlig ignoriert wurde und man versäumt hat, das Tier bereits schon früher einem Tierarzt vorzustellen und nach den Ursachen dafür zu forschen, werte ich als Indiz dafür, dass der Kater schon länger nicht mehr gesund war.

Die "Ware" auch wenn es blöd klingt, war offensichtlich bereits zum Zeitpunkt des Kaufs mangelhaft, bzw., hatte einen "versteckten Mangel". Dabei spielt es rechtlich gesehen keine Rolle, ob die Vorbesitzer davon wussten, bzw. hätten darüber Bescheid wissen können. Die Möglichkeit zur Nachbesserung, die man dem Verkäufer normalerweise einräumen sollte und zu der man den Verkäufer als Käufer auffordern kann (man gibt das Tier zurück und der Verkäufer lässt das Tier ärztlich auf seine Kosten behandeln und man bekommt das Tier nach erfolgreicher Behandlung zurück), war jedoch aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes des Tieres nicht mehr möglich, das kranke Tier war für eine längere Fahrt auch nicht mehr transportfähig und wir mussten schnell handeln, zum Wohle des Tieres.

Hat jemand einen ähnlichen Fall erlebt und kann darüber berichten?
Wir haben sämtliche Befundberichte, Laborergebnisse von unserem Tierarzt, sowie die mündliche Bestätigung der Züchterin/TÄ, dass den Vorbesitzern, die fehlende Gewichtsentwicklung hätte durchaus auffallen müssen, da dies klar für eine Erkrankung spricht und mit dem Tier etwas nicht in Ordnung ist.

Die Woche in der wir den Kleinen über die Regenbogenbrücke schicken mussten, war eine der schrecklichsten in all den Jahren, seit wir Katzen haben. Er hat uns so furchtbar leid getan und es ist so unfair, dass ihn diese fürchterliche Erkrankung so früh dahingerafft hat. Nun müssen wir uns zudem evtl. mit den Vorbesitzern gerichtlich auseinandersetzen und es kann sein, dass es hier leider zu einer Klage kommen wird. Wir haben ihnen eine Ratenzahlung angeboten und die Kosten bereits um 150 EUR reduziert, aber bislang äußern sie sich nicht konkret und winden sich. Sie sind sich keinerlei Schuld bewußt und meinen, dass der Kater bei ihnen ja immer gesund und munter war und stellen die Sache so hin, dass er erst bei uns krank wurde. Er war übrigens lt. Kotprobe auch Ausscheider des "normalen" FCoV, was mich jedoch nun nicht in helle Panik versetzt, da ich mir sicher bin, dass meine beiden Jungs ohnehin vorher schon mit dem Coronavirus Kontakt hatten und sie sich auch guter Gesundheit erfreuen und über ein gutes Immunsystem verfügen.

Die Züchterin des Kätzchens, das mit unserem Kater, der nun im Katzenhimmel ist, für 3 Monate zusammen lebte, wurde von uns ebenfalls über alles informiert und hat widerum die neuen Besitzer, die noch ein weiteres Kitten haben, ebenfalls informiert. Wir haben von unserer Seite wirklich alles getan was wir konnten.
 
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Armer kleiner Kater. :cry:

Da dein Text ja mehr auf die juristische Betrachtungsweise zielt, hier mein Blick darauf.

Probier Geld über den RA (bis zu einem Mahnbescheid hin) zu bekommen.
Wenn das nicht klappt, dann lass es sein.
Beim Gang vors Gericht wird jeder Richter die Parteien zu einem Vergleich prügeln, dem Verkäufer einen bösartigen Vorsatz nachzuweisen dürfte unmöglich sein.
Mit den entstandenen Gutachter- und RA-Kosten kommt eine Nullsumme raus, die verlorene Zeit und der immense Stressfaktor überwiegt jeden moralischen Sieg.
 
  • Kauf Rassekatze - nach nur 12 Tagen Euthanasie wg. bestätigter FIP Diagnose Beitrag #3
Unsere Nichte selbst ist Richterin und hat sowohl den Kaufvertrag, als auch den Sachverhalt geprüft und sagt der Fall sei eindeutig, uns steht die Rückzahlung des Kaufpreises zu, als auch die entstandenen Tierarzt-Kosten. Sollten die Vorbesitzer sind nicht mit uns außergerichtlich einigen wollen, wird ein gerichtliches Mahnverfahren gestartet und es kommt zur Klage. 1600 Euro zu bezahlen, für ein Tier, das nach 12 Tagen eingeschläfert werden muss und auf Schadensersatz zu verzichten, kann sich heute niemand so einfach leisten.

Da wir den Kleinen haben einzeln kremieren lassen, was selbstverständlich zu unseren Lasten geht, ist das Gewicht des Katers auch schriftlich festgehalten worden.
 
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  • Kauf Rassekatze - nach nur 12 Tagen Euthanasie wg. bestätigter FIP Diagnose Beitrag #4
Vor allem tut es mir sehr, sehr leid für euch und für den Kleinen. Er hätte beie uch so ein tolles Zuhause gehabt und dann so etwas.
 
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Wir haben ja schon ausfühlich über alles gesprochen.

Ich persönlich würde auch versuchen mich mit den Vorbesitzern zu einigen.
Wie Geek schon anmerkte, würde ich es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommen lassen. Auch wenn die Sachlage anscheinend eindeutig ist, bekommt man vor Gericht ein Urteil, aber nicht immer recht.
Und die Kosten könnten sich noch erhöhen.

Das sind aber auch Gedanken, die sich die kleine junge Familie machen wird, die das Geld bestimmt auch nicht so dicke haben.
Insofern dürften sie auch an einer Einigung interessiert sein.


Das es mir um den armen kleinen Simba leid tut, weißt du ja. Und ich weiß auch, wie viel Sorgen du dir gemacht hast und wie furchtbar traurig du warst.
 
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