Ella frisst täglich locker sowas um die 350gr jetzt im Winter. Im Sommer ist's weniger. Und dabei ist sie eher 'ne kleine, zierliche Katze. Louis, unser Prachtkater mit seinen 7-8kg hat immer deutlich mehr gefressen.
Ich bin sehr froh dass hier 400gr-Dosen problemlos genommen werden (war mal anders), denn 200gr-Dosen sind relativ gesehen natürlich deutlich teurer. Bei mehreren Katzen kann man dann mit den 800gr-Dosen richtig viel sparen.
Die Menge hängt natürlich aber auch von der Qualität des Futters ab - davon brauchen Katzen ja normalerweise deutlich weniger als von qualitativ weniger gutem Futter. Hochwertiges Futter ist natürlich teurer, aber das relativiert sich dann auch wieder.
50 Euro für Futter und Streu für ZWEI Katzen halte ich für sehr niedrig angesetzt - bei uns reicht das jedenfalls nicht (und Streuverbrauch haben wir ja eigentlich garnicht).
Tierarztrechnungen können einem tiefe Löcher in den Geldbeutel schlagen - das sollte man wirklich nicht unterschätzen. Wir hatten dieses Jahr allein bei Ella ja auch schon 'ne große Zahn-OP und morgen kommt eine große Geschwulst-OP die sicher auch ein paar Hundert Euro kosten wird. Wenn man dann noch diversen "Kleinkram" dazurechnet (Impfungen, Wurmkuren, Flohmittel usw., evtl. auch Nahrungszusätze bei besonderen Bedürfnissen etc.) kommt da schon einiges zusammen. Bei Freigängern hat man zusätzlich auch noch ein erhöhtes Risiko, die kommen schon auch mal mit etwas größeren Kratzern heim die man dann nicht mehr selbst versorgen kann und sollte.
Notfalls kann man bei einigen Tierärzten auch Ratenzahlung vereinbaren - aber das macht bei weitem nicht jeder Tierarzt.
Entsprechend sollte man sich schon eine "Kriegskasse" einrichten.
Bezüglich Versicherungen denke ich (mit einem Versicherungsexperten an meiner Seite) dass man, wenn man keine entsprechenden Rücklagen hat und eher zu den Geringverdienern gehört, mit einer Versicherung besser dran ist - eine solche Versicherung ist zwar relativ gesehen in den meisten Fällen auf ein Katzenleben gerechnet teurer als die besagte "Kriegskasse", aber es ist eben gesichert dass die Katzen immer medizinisch versorgt werden können, auch wenn man mal einen finanziellen Engpass hat.
Wenn ich hier und anderswo immer mal wieder lese dass man nicht zum Tierarzt gehen kann, weil man erst sein nächstes Gehalt abwarten muss, wird mir regelmässig schlecht. Wenn man so sehr "auf Kante nähen" muss, sollte man meiner Meinung nach UNBEDINGT eine Versicherung abschliessen.