Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn?

Diskutiere Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ja bei mir auch bei nicht zu lindernden Schmerzen oder wenn die Lebensqualität gar nicht mehr gegeben ist. Als ich ein Kind war, wurde mein...
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #101
Linette, deshalb habe ich es fett geschrieben.
Nein, die Tatsache, dass mein Tier todgeweiht ist, würde mich auch nicht dazu bringen, einschläfern zu lassen.

Wann genau würdest Du Deine Katze einschläfern lassen?

Bei mir wäre Schluss, wenn Schmerzen durch Medikamente nicht in den Griff zu bekommen wären.
Ja bei mir auch bei nicht zu lindernden Schmerzen oder wenn die Lebensqualität gar nicht mehr gegeben ist.
Als ich ein Kind war, wurde mein Kaninchen nach einer Querschnittslähmung eingeschläfert. Das war richtig, finde ich. Für einen Menschen gibt es da gute Lösungen, weiter am Leben teilzunehmen, für ein Kaninchen nicht (zumindest nicht Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts..).
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #102
Allein die Tatsache, dass keine Hoffnung mehr besteht, also das Tier totgeweiht ist, ist (für mich) kein Grund zum Einschläfern.

Nein, ich auch nicht. Ich schläfere dann ein, bzw gebe auf, wenn das tier leidet und keine Lebensqualität mehr besitzt. Schmerzen die durch Medis nicht in den Griff zu bekommen sind, oder wie auch bei Tommy, wenn er droht zu ersticken in den kommenden Tagen, weil er nicht mehr richtig Luft bekommt. Solange die Katze noch Lebensfreude besitzt, wie Tommy, der 8 Wochen immerhin noch tobte, kuschelte mit den anderen und sich völlig normal verhielt, würde ich nicht mal ans einschläfern denken.

lg Juli
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #103
Ja, das Kaninchen hätte ich auch einschläfern lassen.

Welche Lebensqualität hat ein querschnittsgelähmtes Tier (Kopf abwärts)?
Also auch heute, würde ich meinen Kater einschläfern lassen, wenn er zum Beispiel durch einen Unfall, querschnittsgelähmt wäre.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #104
Ja, das Kaninchen hätte ich auch einschläfern lassen.

Welche Lebensqualität hat ein querschnittsgelähmtes Tier (Kopf abwärts)?
Also auch heute, würde ich meinen Kater einschläfern lassen, wenn er zum Beispiel durch einen Unfall, querschnittsgelähmt wäre.

Das sehe ich genauso und würde auch genau wie du entscheiden.

lg Juli
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #105
Wenn es möglich ist.... immer nur zu Hause gehen lassen. Man kann es sich dort äußerlich wie innerlich so angenehm wie möglich machen. Es weint sich zu Hause auch einfacher für alle Beteiligten. Unsere Tierarzt ist mega empathisch und menschelt sehr, obwohl es eine medizinische Diagnose gibt ..... ist sie keine die Vorschnell die erlösende Spritze zieht.

Selbst wie wir Nena einschläfern mussten und das war in Ihrer Praxis.... gab es einen ruhigen Raum... abgedunkelt.... nicht kalt und unheimlich.

Dennoch ziehe ich es vor, dass egal wer es ist und wann es ist. Meine Tiere einfach einschlafen ohne nachhelfen zu müssen, aber begleitet von uns/mir.

Unsere Lieben hier... haben ihren Ort, wo sie ihren letzten Platz haben.

lg
Verena
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #106
Bei meinem früheren Pflegepony (ich war ca 14) hätte ich mir gewünscht, dass er im Stall eingeschläfert worden wäre. Ich bekam einen Anruf, ich solle bitte schnell zum Stall kommen. Mit Moritz stimmt was nicht, Tierarzt kommt auch gleich. Also hin und diesen Anblick hab ich nie vergessen. Er stand pitschnass und zitternd in der Box. Ein Huf angehoben. Es sah aus, als würde unter dem Huf ein Eiterbeutel kleben. Am Tag davor lief er noch normal auf der Weide. Er wurde dann nicht eingeschläfert, sondern sollte geschlachtet werden. Also ab in den Hänger, wovor er eh Angst hatte. Hänger zu, ein krachen und er ist tot zusammengebrochen. So was vergisst man nie und ich frage mich noch heute, warum er nicht eingeschläfert wurde.

Meine Coco, eine Rheinländer-Fuchsstute, hat ihre letzte Reise in ihrer Box angetreten. Trümmerbruch im Hinterbein. Der Tierarzt hatte mir noch angeboten, mit den Röntgenbildern in die TK zu fahren, das Pferd zu transportieren hat er abgelehnt. Ich habe sie dann gehen lassen, war bis zum letzten Atemzug und darüber hinaus bei ihr.
Der Stallbesitzer hat sich am nächsten Tag um den Abtransport gekümmert, und um ehrlich zu sein verdränge ich auch jeden weiteren Gedanken daran.

Die damalige Situation hat mich überfordert und mir sehr zugesetzt, weil es so plötzlich kam und durch die Umstände. Es hat dann aber auch später dazu geführt, dass ich mir genauere Gedanken mache, was ich mit meinen Katzen und Kaninchen mache, wenn es mal so weit ist.

Ich hoffe, dass alle meine Tiere noch lange zu leben haben und ich hoffe, dass ich den Zeitpunkt erkennen werde, wann es besser ist, sie gehen zu lassen... Über das Wie werde ich mir aber erst dann Gedanken machen; bevorzugt zuhause, aber ggf. sind wir ja schon beim Tierarzt und die Prognose ist derart negativ... Allerdings habe ich dann entschieden, dass ich die Tiere dann vom Rosengarten einäschern lassen werde, so wie ich es auch für mich möchte, denn der Gedanke, von Würmern u.ä. aufgefressen zu werden, ist für mich gruselig. Dann werde ich die Urnen im Garten an den entsprechenden Lieblingsplätzen (sofern möglich) beerdigen.

Generell ist der Umgang mit einem Todesfall und Trauer etwas sehr individuelles und jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er am besten damit umgeht. Ich finde die Leute immer furchtbar, die dann zum Beispiel nach x Wochen sagen, dass man nicht mehr weinen dürfe, erst recht nicht um ein Tier. Doch, darf ich!
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #107
Der Bestatter, der die Beerdigung meiner Mutter ausgerichtet hat, hat uns gesagt, dass der Leichnam nicht von Würmern aufgefressen wird, in der Erde.
Viehzeug, würde gar nicht an den Leichnam gelangen.
Er habe erst vor Kurzem noch eine alte Dame "umbestatten" müssen, die schon über 20 Jahre unter der Erde lag. Leider ist bei dieser Aktion der Sarg kaputt gegangen.
Der Leichnam war komplett erhalten. Natürlich eingetrocknet aber nicht zerfressen.


Ja, wie lange man trauert, sollte einem nicht vorgeschrieben werden.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #108
Bei mir wäre Schluss, wenn Schmerzen durch Medikamente nicht in den Griff zu bekommen wären.


Und ich merke, mein Tierchen möchte nicht mehr.....

Beerdigungen sind für mich ein *hallo seht her, ich bin auch hier*.....also nicht falsch verstehen, aber wenn aufeinmal x menschen auftauchen, die sonst nicht da waren :-?
Selbstverständlich gehe ich hin, aber ich gehe dann nicht mit zum anschließenden Kaffetrinken. Es sei, es ist ein direkter Angehöriger .

Mein Schwiegerpapa ist zuhause ganz plötzlich gestorben. Im Schlaf.....eigentlich das schönste, was man isch wünschen kann. Kein langes quälen oder ähnliches. Für die Angehörigen aber unfassbar und es wird einem der Boden weggerissen.

Was ich nie vergessen werde, ist mein Opa. er musste ins Krankenhaus, auf Intensiv. Meine ma und ich sind dann ein paar Tage später hingefahren (spontan) (mein Opa lebte nicht in unmittelbarer Nähe). Er lag da, an Schläuche, Infusionen, Dialyse angeschlossen....Er hatte schon noch mitbekommen, das jemand da war, aber mich hatte er nicht mehr erkannt (er hat mich verwechselt).
Ich werde nie mehr seine Augen in dem Moment vergessen - diese waren pechschwarz....

EInen tag später war er gestorben :cry:
Zufall, Schicksal das wir noch einen Tag vorjer da waren?
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #109
Das ist ein schwieriges Thema. Ich weiß nicht, merkt man, wenn die Katze Schmerzen hat? Viele leiden auch leise vor sich hin, ohne Schmerzschnurren, ohne sich winden und fauchen. Woran erkennt ihr das?

Wenn es heißen würde, es gibt keinerlei Hoffnung mehr, würde ich wohl gleich einschläfern lassen. Einfach, weil ich Angst hätte, die Zeit, wenn die Katze starke Schmerzen hat, nicht zu bemerken. Andererseits denke ich, wenn ich erst eine Katze habe, dass ich sie so lange wie möglich am Leben erhalten lassen möchte und nur bei sicheren Schmerzanzeichen gehen lassen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #110
Meist gibt es Alarmzeichen, wenn die Krankheit so schwerwiegend ist. Apathisches Verhalten, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, struppiges Fell, gravierende Verhaltensänderungen - man horcht auf, geht der Sache beim Tierarzt nach und steht dann manchmal vor dieser bitteren Entscheidung. Ich versuche es als letztes Geschenk an einen Freund zu sehen, wenn er nicht unnütz leiden muss.
Übrigens habe ich all meine Tiere immer im (jeweiligen) Garten beerdigen können.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #111
Übrigens habe ich all meine Tiere immer im (jeweiligen) Garten beerdigen können.

Im Garten meines Bruders liegen auch einige meiner Sternchen..
Allerdings war dort dann auch nicht "Platz ohne Ende" und so habe ich meine letzten 3 Schätzchen auf der anonymen Wiese eines Tierfriedhofs bestatten lassen.

Ein "richtiges" Grab wollte ich nicht. Mir war nur wichtig, dass sie ein schönes letztes Plätzchen haben, wo sie in Ruhe schlafen können...
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #112
Bei mir kann man es auch nicht als Grab erkennen. Es sind Pflanzen darauf und ein einzelner Stein, ein Findling. Nur einmal musste ich einen kleinen Freund (einen Vogel) heimlich in einem Park in die Erde legen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #113
Eins meiner Kaninchen liegt auch "heimlich" in einem schönen Wald in der Nähe von Monschau..

Ich weiss nur eins: niemals würde ich ein Tier zur "Entsorgung" in einer Tierarzt-Praxis lassen.
Ich habe ja mal über einer Tierarzt-Praxis gewohnt. Dort wurden dann die toten Tiere im Hof "aufgestapelt" und das Entsorgungsauto ist dann vorgefahren und die Tierkörper wurden dann wie Müll hinten reingeschmissen.:-(. Es war einfach nur schrecklich..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #114
Juli, Dein Vater wollte Dir bestimmt etwas Gutes tun.

Man muss nicht am Grab (eines Angehörigen) stehen bleiben und Beileidsbekundungen entgegennehmen.
Wir Geschwister haben uns am Grab unserer Eltern verabschiedet und sind dann direkt weitergegangen.



Die Urnenbeisetzung meiner Mutter erfolgte auch nur im engsten Familienkreis. Die Trauerfeier war schon einige Wochen vorher. Da meine Eltern einen sehr großen Freundeskreis durch den Bridgeclub hatten kamen so viele Leute zusammen. Außerdem noch reichlich ehemalige Kollegen meiner Mutter. Ich hätte mich vor den Beileidsbekundungen auch am liebsten verdrückt, aber dann wären einige der Herrschaften wahrscheinlich sehr beleidigt gewesen. Meinem Vater wäre eine kleinere Feier ( oder auch gar keine ) mit Sicherheit auch lieber gewesen, aber die Einladungen fanden auf Wunsch meiner Mutter statt, die selbst noch die Gästeliste aufgesetzt hatte. Bei meinem Vater wird dies anders laufen. Er würde am liebsten selbst die Verwandtschaft nicht unbedingt dabei haben wollen. Sein Wunsch wäre ganz im Ernst gemeint Einäscherung und die Asche in seinem heißgeliebtem Garten verstreuen :shock:
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #115
Ob sich da nun jemand auf die Füße getreten fühlt, weil ich als Tochter keine 150 Hände schütteln möchte, ist mir ehrlich gesagt egal.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #116
Nein, ich auch nicht. Ich schläfere dann ein, bzw gebe auf, wenn das tier leidet und keine Lebensqualität mehr besitzt. Schmerzen die durch Medis nicht in den Griff zu bekommen sind, oder wie auch bei Tommy, wenn er droht zu ersticken in den kommenden Tagen, weil er nicht mehr richtig Luft bekommt. Solange die Katze noch Lebensfreude besitzt, wie Tommy, der 8 Wochen immerhin noch tobte, kuschelte mit den anderen und sich völlig normal verhielt, würde ich nicht mal ans einschläfern denken.

lg Juli


Als bei meinem Joschi der Kiefernkrebs festgestellt wurde hatte ich die TÄ gleich darauf angesprochen, ob sie es für absolut angebracht hielte ihn umgehend zu erlösen. Ihre Antwort lautete: er hat definitiv keine Schmerzen und solange er noch fressen kann und will sollte er die letzte Zeit noch genießen. Zur Erlösung haben wir uns dann entschlossen, als der Kater einfach nicht mehr futtern konnte. Selbst beim Wasser trinken hat er entsetzlich mit den Zähnen geknirscht und gesabbert. Von der Diagnose bis zur Einschläferung waren es ca. 3 Monate. Diese 3 Monate hat Joschi zwar viel geschlafen ( er war ja auch schon fast 19 Jahre ), aber er kam zum Kuscheln, hat in Maßen gefuttert und immer noch seinen Kumpel Rambo täglich geputzt.
Erst als Rambo 10 Tage vor ihm plötzlich starb ging es rasend schnell bergab :-?

Ob sich da nun jemand auf die Füße getreten fühlt, weil ich als Tochter keine 150 Hände schütteln möchte, ist mir ehrlich gesagt egal.


Wäre mir ehrlich gesagt auch egal gewesen, aber meinem Vater zu Liebe habe ich es mitgemacht.
Sonst hätte er sich hinterher bestimmt etwas anhören müssen. Allerdings wäre dann bestimmt auch eine entsprechende Antwort erfolgt. Aber dem wollte ich dann doch lieber aus dem Wege gehen.
( mein Göga war in der Zeit merkwürdigerweise irgendwo verschwunden :mrgreen:) Und wenn ich es richtig in Erinnerung habe mein Bruder ebenso. Ich war wohl nicht schnell genug.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #117
Als bei meinem Joschi der Kiefernkrebs festgestellt wurde hatte ich die TÄ gleich darauf angesprochen, ob sie es für absolut angebracht hielte ihn umgehend zu erlösen. Ihre Antwort lautete: er hat definitiv keine Schmerzen und solange er noch fressen kann und will sollte er die letzte Zeit noch genießen.

Bei meinem Möhrchen war es leider anders. Ich bin zur TÄ gefahren, weil sie gesabbelt hat und ich dachte an einen Wackelzahn oder was ähnlich harmloses.

Leider kam dann ein inoperabler Zungentumor zum Vorschein und meine TÄ meinte sofort: "wenn es meine Katze wäre, würde ich sie sofort von ihren Schmerzen erlösen."

So habe ich es dann auch gemacht. Leider habe ich Möhrchen vorher überhaupt nichts angemerkt, sie hat gefuttert und sogar gespielt wie immer.

Aber der halbe Kiefer war schon weggefressen und es war alles vereitert. Sie muss Schmerzen gehabt haben ohne Ende:cry:
Warum sind unsere Schätzchen eigentlich immer solche Meister im Verstecken von Krankheiten *seufz*
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #118
Muss hier noch mal etwas zu schreiben, weil ich etwas in einem Thread gelesen hab, was mich stutzig macht.

Wenn eine Katze krank wird, muss sie dann gleich eingeschläfert werden?
Die Krankheit ist nicht heilbar und die Lebenserwartung ist nicht mehr so hoch, SIe kann aber mit Medikamenten aufgehalten werden.

Ich denke nicht das man da eingreifen muss/ sollte. Solange Mietz noch soweit gesund, munter, rege und am Leben teil nimmt.

Beispiel
Ataxie - die katze hat keine hohe Lebenserwartung. Soll ich sie dann gleich erlösen oder gebe ich ihr noch eine restlich schöne Zeit. Mit Medikamenten natürlcih (ohne wird es nicht gehn).
Nieren - ohne Medikamente nicht möglich und auch keine hohe Lebenserwatung. Erlöse ich das Tier dann bei Diagnose, ohne Mietz noch eine Chance zu geben

Nicht falsch verstehen. Wenn sich ein Tier quält, kene Frage. Aber nur weil die Diagnose aussagt, das das nicht heilbar ist und Mietz nicht so alt wird, ihm die Möglichkeit geben noch *ein paar schöne Tage zu erleben*.Da greift man doch noch nicht ein......
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #119
Ganz ehrlich: ich weiß es nicht!

Natürlich würde ich meine Katze NICHT bei Dingen einschläfern lassen, die sich relativ gut mit Medikamenten in den Griff bekommen lassen.

Aber, sollte ich jemals (wieder) vor diese Entscheidung gestellt werden: Todkranke Katze, wie weit geht man. Ich würde wohl einfach aus dem Bauch heraus handeln.

Bei Lucy war es einfach, sie wollte leben. Sie hatte Hunger und hat aktiv am Leben teilgenommen. Natürlich haben wir da sofort Intensivmedizinische Maßnahmen eingeleitet um ihr eine Chance zu geben. Auch wenn es mehr als schlecht um sie stand.

Im Nachhinein bin ich "froh", dass Lucy mir die Entscheidung dann doch abgenommen hat :cry:.

Aber meine Katzen bleiben sowieso gesund und munter und werden mindestens 100 Jahre alt ;-).
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #120
Muss hier noch mal etwas zu schreiben, weil ich etwas in einem Thread gelesen hab, was mich stutzig macht.

Wenn eine Katze krank wird, muss sie dann gleich eingeschläfert werden?
Die Krankheit ist nicht heilbar und die Lebenserwartung ist nicht mehr so hoch, SIe kann aber mit Medikamenten aufgehalten werden.

.

Nein, würde ich nicht. Spike hat mit Niereninsuffizienz noch 1,5 schöne Jahre gehabt, Tommy nach der diagnose mit dem maligem Lymphom noch 8 Wochen. Solange wie meine Katze noch Lebensqualität hat, gebe ich nicht auf, bzw gehe ich noch nicht den letzten Schritt mit ihr.

lg Juli
 
Thema:

Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn?

Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? - Ähnliche Themen

Mein zauberhafter Momo hat sich auf seine letzte Reise gemacht: Mein geliebter Momo! Heute Morgen schien noch alles gut zu sein, ich war bei schönstem Sonnenschein mit meinen Söhnen und Schwiegertöchtern in...
Vielen Dank für die schöne, aber viel zu kurze Zeit mit dir: Meine liebste Jule-Maus, vorgestern mussten wir uns viel zu früh von dir verabschieden. Die Straße wurde dir nachts leider zum Verhängnis. Ich...
Kleine Käsekuchen..: Ich kannte dich nicht lange, wir sind erst Ende Januar hier her gezogen und meist habe ich dich nur aus der Entfernung gesehen. Aber ich habe...
🐾 Chronik eines Katzendompteurs auf Reha … oder: Wie Flöckchen und ich uns gegenseitig zähmen: Hallo zusammen, bevor ich euch von meiner haarigen Mission berichte, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin Markus, 55 Jahre jung (man ist so...
Mila meine Kleine, du wurdest kein Jahr alt: Meine kleine Mila musste gestern, viel zu früh gehen. Ich mache mir Vorwürfe, habe ich etwas übersehen, habe ich zu spät reagiert? Ich kenne das...
Oben Unten