Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn?

Diskutiere Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hier ist es so, dass Emil sich eher zurückzieht in ein anderes Zimmer und Rasmus die Nähe sucht. Also völlig unterschiedlich vom Verhalten. Keine...
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #161
Hier ist es so, dass Emil sich eher zurückzieht in ein anderes Zimmer und Rasmus die Nähe sucht. Also völlig unterschiedlich vom Verhalten. Keine Ahnung, wie die Beiden sich verhalten würden, wenn sie todkrank wären und die Möglichkeit hätten , sich draußen zu verstecken. Als mein Sternchen Rambo hier urplötzlich mitten in der Nacht starb versuchte dieser zu flüchten und ließ sich nur ganz schwer einfangen und in den Kennel stecken. Er hat sich noch mit aller Kraft gewehrt, obwohl er deutlich sichtbar am Ersticken war und schon auf dem Weg zum Auto anscheinend das Herz aussetzte :cry::cry:

Von dem Hund ( Langhaardackel ) ehemaliger Nachbarn weiß ich, dass er sich zum Sterben im Wald versteckt hat. Er hat es trotz Alter ( 22Jahre ) und Krankheit geschafft, sich irgendwie aus dem Garten zu befreien. Man hat ihn tagelang gesucht, aber leider nie gefunden. Das fand ich ganz furchtbar.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #162
Ich habe Dicky einschläfern lassen, da die Heilungschancen zu gering waren, quälen sollte er sich nicht.

Ich habe meine auch einschläfern lassen, das ist eben das wo ich gar nicht sagen kann, wie sie sich nun wirklich verhalten würden im Auge des Todes. Denn ich habe den Zeitpunkt ja vorher gewählt. Da meine aber, wenn sie krank sind, nicht meine Nähe suchen, auch nicht die Nähe der anderen Katzen, gehe ich schon davon aus, das wenn sie die Möglichkeit hätten, sich einen Platz suchen würden an dem sie alleine sind zum sterben.

lg Juli

Hier ist es so, dass Emil sich eher zurückzieht in ein anderes Zimmer und Rasmus die Nähe sucht. Also völlig unterschiedlich vom Verhalten. Keine Ahnung, wie die Beiden sich verhalten würden, wenn sie todkrank wären und die Möglichkeit hätten , sich draußen zu verstecken. Als mein Sternchen Rambo hier urplötzlich mitten in der Nacht starb versuchte dieser zu flüchten und ließ sich nur ganz schwer einfangen und in den Kennel stecken. Er hat sich noch mit aller Kraft gewehrt, obwohl er deutlich sichtbar am Ersticken war und schon auf dem Weg zum Auto anscheinend das Herz aussetzte :cry::cry:

Von dem Hund ( Langhaardackel ) ehemaliger Nachbarn weiß ich, dass er sich zum Sterben im Wald versteckt hat. Er hat es trotz Alter ( 22Jahre ) und Krankheit geschafft, sich irgendwie aus dem Garten zu befreien. Man hat ihn tagelang gesucht, aber leider nie gefunden. Das fand ich ganz furchtbar.

Das tut mir leid :-( es ist auch furchtbar, für uns eben. Die Frage ist eben, wie es der Hund z.B. empfand, denn das kann niemand beantworten, das weiß nur das Tier selber. Wir versuchen nur so gut es geht es einzuschätzen, aber dennoch sind wir Menschen und werden wohl auch immer, etwas zu menschlich denken.

Ich weiß njur das Tommy es auch nicht toll fand zum Tierarzt zu fahren, aber hier daheim hat er weder die Nähe zu den Katzen, noch zu mir gesucht. Er hat nicht einmal aufgeschaut als Van ihn putzte und Tommy war jemand der das geliebt hat. Da war mir dann auch klar, das ich ihn gehen lassen sollte.

lg Juli
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #163
Es ist meine große Sorge, dass sich meine zwei zurückziehen bzw. nicht mehr nach Hause kommen könnten. Oskar sicher nicht, er würde meine Nähe suchen. Joschi verkriecht sich, wenns ihm nicht gut geht. Im Winter allerdings in der Wohnung. Und als er im Sommer so arg krank war hab ich ihn in der Scheune gefunden. Er blieb dann aber zum glück die nächsten Tage immer wieder dort, auch als ich ihn "ertappt" hatte.
Zoe ist bislang trotz allem, zumindest wenn sie sich richtig mies fühlt immer heim an die Heizung gekommen. Insofern hoffe ich. Untereinander interessiert es sie zum Glück nicht wirklich, ob jemand krank ist oder nicht.
 
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  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #164
Ich habe meine auch einschläfern lassen, das ist eben das wo ich gar nicht sagen kann, wie sie sich nun wirklich verhalten würden im Auge des Todes. Denn ich habe den Zeitpunkt ja vorher gewählt. Da meine aber, wenn sie krank sind, nicht meine Nähe suchen, auch nicht die Nähe der anderen Katzen, gehe ich schon davon aus, das wenn sie die Möglichkeit hätten, sich einen Platz suchen würden an dem sie alleine sind zum sterben.

lg Juli

Sicher ist man da nie, aber meine kommen Heim wenn sie krank sind, also denke ich sie würden auch zum sterben Heim kommen.
Selbst Shary, meine Super Amazone, die völlig ausrastet wenn sie raus will und jetzt Vollzeit Freigang hat,
kommt Heim, wenn sie krank ist.
Wenn Madame einen ganzen Tag im Haus verbringt, dann geht es ab zum Tierarzt und immer zu Recht. :roll:
Bei Socke und Liese wäre ich mir auch nicht ganz sicher, da sie schon ein Streunerleben hinter sich haben.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #165
Nach dem Ableben der ersten Katze, habe ich sie zur Tierkadaververwertung gebracht, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das künftig nochmals tun werde. Man wirft die toten Tiere durch eine Klappe, wo sie dann zu zig anderen verstorbenen Tieren kommt. Als ich dann beim nächsten Mal das Kaninchen abgeben wollte, musste ich es sogar hinter diesem Gebäude auf eine Baggerschaufel legen, wo auch schon viele tote Tiere lagen. Das war kein schöner Anblick und hat mir etwas die Augen geöffnet. Mir kommt es mittlerweile etwas verwerflich bzw. moralisch nicht o.k. vor oder ist diese Ansicht eurer Meinung schon maßlos übertrieben? Welche Alternativen gibt es? Urne oder gar ausstopfen lassen? Bei diesen Möglichkeiten sehe ich den Vorteil, dass man natürlich nur gefühlt näher beim Tier ist und ausgestopft sieht man es sogar noch. Andererseits ist es ja nur mehr der Körper bzw. bei der Urne die Überreste und das Haustier ist trotz allem nicht mehr am Leben, aber man hat vielleicht noch eine gewisse Nähe. Was sagt ihr dazu? Ein Zeichen von nicht Loslassen können oder eine gute Möglichkeit? Im Nachhinein bereue ich es etwas, dass ich das nicht wahrgenommen habe.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #166
Meine Daisy habe ich einzeln einäschern lassen und mir dann eine Urne ausgesucht, die zu Daisy aus meiner Sicht am besten passte. Die Urne steht in meiner Wohnung, und in der ersten Zeit nach ihrem plötzlichen Tod war mir das emotional sehr wichtig. Heute ist die Urne, wenn ich zufällig auf sie blicke, ein Anlass, um an meine Maus zu denken. Ein Erinnerungstrigger sozusagen. Für mich war und ist das eine gute „Lösung“, ich würde das – hoffnungsfroh in weiter Ferne – so wiedermachen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #167
Nach dem Ableben der ersten Katze, habe ich sie zur Tierkadaververwertung gebracht, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das künftig nochmals tun werde. Man wirft die toten Tiere durch eine Klappe, wo sie dann zu zig anderen verstorbenen Tieren kommt. Als ich dann beim nächsten Mal das Kaninchen abgeben wollte, musste ich es sogar hinter diesem Gebäude auf eine Baggerschaufel legen, wo auch schon viele tote Tiere lagen. Das war kein schöner Anblick und hat mir etwas die Augen geöffnet. Mir kommt es mittlerweile etwas verwerflich bzw. moralisch nicht o.k. vor oder ist diese Ansicht eurer Meinung schon maßlos übertrieben?.

Ich habe mal über einer Tierarzt-Praxis gewohnt, da kam regelmäßig der "Tierkörperverwertungs- LKW" zur Abholung. An diesen Tagen wurden die toten Tiere immer im Hof "aufgestapelt":???:. Das war ebenfalls kein schöner Anblick.

Seitdem hatte ich für mich beschlossen, "dahin" soll nie mehr eins meiner Tiere gehen.
Meine letzten Sternchen liegen daher auf der anonymen Wiese des hiesigen Tierfriedhofs.
Ich möchte kein Grab mit Grabstein und allem drum und dran und auch keine Urne. Nur ein Plätzchen, wo meine Sternchen in Ruhe schlafen können. Einige liegen auch bei meinem Bruder im Garten...

Manche Menschen tragen auch die Asche ihres verstorbenen Tierchens in einem Amulett an einer Halskette.

Das muss eben jeder selbst entscheiden und man kann da keinen allgemeingültigen Rat geben.
 
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  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #168
Meine Daisy habe ich einzeln einäschern lassen und mir dann eine Urne ausgesucht, die zu Daisy aus meiner Sicht am besten passte. Die Urne steht in meiner Wohnung, und in der ersten Zeit nach ihrem plötzlichen Tod war mir das emotional sehr wichtig. Heute ist die Urne, wenn ich zufällig auf sie blicke, ein Anlass, um an meine Maus zu denken. Ein Erinnerungstrigger sozusagen. Für mich war und ist das eine gute „Lösung“, ich würde das – hoffnungsfroh in weiter Ferne – so wiedermachen.

So schaut es bei uns auch aus.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #169
Meine Katzen Sternchen haben im Garten meiner Eltern und im Garten meiner damaligen Schwiegereltern ihre letzte Ruhe gefunden.

Bei meinem Nero haben wir lange überlegt, er war 16 als er starb und wurde in seinem geliebten Garten erlöst und die gesamte Familie konnte in Ruhe Abschied nehmen.
Er war nicht krank, einfach nur alt ... wollte nicht mehr fressen und kaum noch laufen.
Da war der Punkt erreicht wo wir beschlossen den Tierarzt kommen zu lassen.

Im eigenen Garten bestatten, ging aus verschiedenen Gründen nicht und auch mein Opa wollte das nicht, es wäre für ihn noch schwerer Abschied zu nehmen.
Das haben wir respektiert.
Das der Tierarzt ihn mitnimmt und er in die Tierkörperverwertung kommt, war keine Option.
Der Tierarzt machte uns dann darauf aufmerksam, das es die Möglichkeit gibt, ihn ins Tierheim zu geben und dort wird er dann zusammen mit den verstorbenen Tieren vom Tierheim, bei einen separaten Tierbestatter verbrannt und die Asche wird auf eine Wiese hinter dem Tierheim gestreut.
Das haben wir dann getan.
Haben ihn persönlich hingebracht und uns auch seine letzte Ruhestätte angeschaut.
Eine kleine Wiese mit Apfelbäumchen und an den Bäumchen waren Bänder mit den Namen der verstorbenen Tiere gebunden.
Nun hängt dort auch für meinen Nero ein Bändchen ... :cry:
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #170
Der Tierarzt machte uns dann darauf aufmerksam, das es die Möglichkeit gibt, ihn ins Tierheim zu geben und dort wird er dann zusammen mit den verstorbenen Tieren vom Tierheim, bei einen separaten Tierbestatter verbrannt und die Asche wird auf eine Wiese hinter dem Tierheim gestreut.
Das haben wir dann getan.
Haben ihn persönlich hingebracht und uns auch seine letzte Ruhestätte angeschaut.
Eine kleine Wiese mit Apfelbäumchen und an den Bäumchen waren Bänder mit den Namen der verstorbenen Tiere gebunden.
Nun hängt dort auch für meinen Nero ein Bändchen ... :cry:

Das finde ich auch eine sehr "schöne" Möglichkeit...
Davon habe ich zuvor noch nie was gehört.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #171
Das finde ich auch eine sehr "schöne" Möglichkeit...
Davon habe ich zuvor noch nie was gehört.

Hatte ich vorher auch nicht.
Die Tierheim Mitarbeiter haben uns erzählt, sie sind auf die "Idee" gekommen, weil viele Besitzer verständlicherweise
ihr Tier nicht beim Tierarzt lassen möchten oder nicht im Garten bestatten können/wollen etc.
Ich persönlich finde es auch eine "schöne" Möglichkeit.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #172
Das ist wirklich eine schöne Idee!
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #173
Das finde ich auch eine sehr "schöne" Möglichkeit...
Davon habe ich zuvor noch nie was gehört.

Genau so hat mein Vater es mit Hündin Sherry gemacht. Sie wurde eingeäschert und die Asche auf dem angrenzenden Tierfriedhof der Tierklinik verstreut. Wäre dies nicht möglich gewesen wäre sie hier im Garten beerdigt worden. Dort liegen bereits ihre beiden Vorgänger sowie meine Sternchen Joschi und Rambo.
Leider durfte Sherry nicht auf dem Grundstück des Seniorenzentrums, in dem mein Vater wohnt bestattet werden. Ist dort wohl nicht erlaubt, obwohl mehr als reichlich Platz wäre.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #174
Ich habe mal über einer Tierarzt-Praxis gewohnt, da kam regelmäßig der "Tierkörperverwertungs- LKW" zur Abholung. An diesen Tagen wurden die toten Tiere immer im Hof "aufgestapelt":???:. Das war ebenfalls kein schöner Anblick.

Ja, das habe ich mir letzthin auch gedacht: "Wie ein Stück Müll hast du die Haustiere dort abgegeben und bist wieder gegangen." Rückgängig kann ich es nicht mehr machen und es ärgert mich schon, damals so gehandelt zu haben. Naja, aus Fehlern wird man klug. :oops:
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #175
Ja, das habe ich mir letzthin auch gedacht: "Wie ein Stück Müll hast du die Haustiere dort abgegeben und bist wieder gegangen." Rückgängig kann ich es nicht mehr machen und es ärgert mich schon, damals so gehandelt zu haben. Naja, aus Fehlern wird man klug. :oops:

Meine Mini und Mohrli hatte ich damals leider auch beim Tierarzt gelassen.:-(. Das ärgert mich auch bis heute.

Aber danach haben alle ein schöneres Plätzchen gefunden...
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #176
Ich bin ja nun fast 63 Jahre alt und habe schon immer, seitdem ich mich erinnern kann, mit Tieren zusammen gelebt. Sei es bis zu meinem Auszug bei meinen Eltern oder auch die langen Jahre danach.
Bei meinen Eltern waren es zwei Hunde die dort starben. Beide wurden von meinem Vater im Garten begraben. Obwohl heute auf den Gräbern Garagen stehen, wurden die beiden nicht ausgegraben. Dazu hatte mein Vater sie zu tief beerdigt.
1984 habe ich mein Haus gebaut und alle Tiere, auch die meiner Eltern die nach dem Zeitpunkt starben, wurden hier im Garten beerdigt. Inzwischen sind es leider 28 Tiere (Hunde, Katzen, Mäuse, Meerschweinchen, Hamster, Ratten und eine Wolfsspinne) die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.
In eine Verwertung zu geben ist mir und meinen Eltern nie in den Sinn gekommen.
Bis auf drei Katzen (zwei durch Unfall und eine in der TK) starben auch alle Tiere bei mir oder bei meinen Eltern im Haus.

Grüße Helmut

P.S. Sche..! Erst mal Taschentücher suchen!
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #177
Ich finde es furchtbar, wenn Tiere wie Müll entsorgt werden, meine Tierklinik des Vertrauens geht mit dem Thema Gott sei Dank etwas pietätvoller um. Da ich kein großer Fan des Totenkultes bin und außerdem auch keinen Garten besitze, war mir relativ schnell klar, dass ich meine Gina beim Tierarzt lassen würde. Hier wurde ihr Körper in einer Kühlkammer gelagert und dann vom Krematorium abgeholt. Ich hätte mir hier noch eine Urkunde, Urne und sonstwas geben lassen können, aber ich wollte, dass sie auf einem Feld verstreut wird, um wieder in den Kreislauf der Natur einzugehen...
Vom Tod des Hundes meiner Schwiegermutter weiß ich, dass das Tierkrematorium hier sehr rücksichtsvoll mit den Sternentieren umgeht.
Für mich ist Gina immer noch an meiner Seite und in meinem Herzen, das, was zurückblieb, war nur ihre Hülle, ihre Seele ist hier bei mir.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #178
Hier wurde ihr Körper in einer Kühlkammer gelagert und dann vom Krematorium abgeholt. Ich hätte mir hier noch eine Urkunde, Urne und sonstwas geben lassen können, aber ich wollte, dass sie auf einem Feld verstreut wird, um wieder in den Kreislauf der Natur einzugehen...
Vom Tod des Hundes meiner Schwiegermutter weiß ich, dass das Tierkrematorium hier sehr rücksichtsvoll mit den Sternentieren umgeht.
Für mich ist Gina immer noch an meiner Seite und in meinem Herzen, das, was zurückblieb, war nur ihre Hülle, ihre Seele ist hier bei mir.

Das ist aber noch mal was anderes, mein Tierarzt arbeitet auch mit Rosengarten (Tierkrematorium) zusammen. Wenn ich das möchte, (und bisher habe ich das immer in Auftrag gegeben) wird das tier bei Ihnen abgeholt, überführt und je nachdem was ich möchte, einzeln oder mit anderen Tieren gleichzeitig verbrannt. Ich habe immer die Einzelverbrennung gewählt.

Möchte ich mit Rosengarten nicht zusammen arbeiten, kann ich mein Tier dennoch beim Tierarzt lassen, aber dann geht es den Ablauf wie schon beschrieben. Sie gehen zusammen in die Tierbeseitigung. Schon den Namen finde ich gruselig um ehrlich zu sein. Ich denke auch die Tierklinik wird diese Möglichkeit haben. Nicht jeder hat das Geld für das Krematorium oder eine Möglichkeit die Tiere selber zu beerdigen.

Solange ich es kann, werde ich auch das Krematorium bevorzugen.

lg Juli
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #179
Meine Mini und Mohrli hatte ich damals leider auch beim Tierarzt gelassen.:-(. Das ärgert mich auch bis heute.

Dann sind wir schon (& leider) zu 2 :-?. Wenn man künftig auch vor hat, die Tiere so abzugeben, dann ist es sicher o.k., aber wenn man später doch anders darüber denkt, war es ein Fehler. Es hängt eben davon ab wie man zu dieser Möglichkeit steht, aber zumindest kann man es in Zukunft ändern, wenn man sie nicht mehr zur TKV bringen möchte.

Ich finde es furchtbar, wenn Tiere wie Müll entsorgt werden

"Furchtbar" klingt vielleicht etwas hart, denn das wäre für mich lebendig aussetzen, fortschmeißen usw., wie man es leidergottes immer wieder liest, aber das "wie Müll" stimmt schon. Dazu muss ich mich auch zählen :-x. Einäschern und in einem Amulett tragen, selbst im Garten ein Grab schaufeln oder auch ausstopfen, kann sicher besser für einen sein, aber eines möchte ich schon auch noch anmerken: Der Katze ist es höchstwahrscheinlich egal. ;-)
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #180
Ausstopfen???:shock: Niemals. Habe mal nen Bericht gesehen über Menschen, die ihre Haustiere ausstopfe lasse haben. Ich persönlich finde das schrecklich. Wenn ich mir vorstelle, eine meiner Katzen liegt so hier auf dem Sofa oder am Fenster, sieht zwar lebendig aus (wenns gut gemacht ist) ist aber nicht lebendig. Nein, dann lieber einäschern, begraben oder sogar beim Tierarzt lassen.
 
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