"Gut sozialisierte Katzen"

Diskutiere "Gut sozialisierte Katzen" im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallöle, nachdem ich mich nun schon im Katzenfutter-Bereich getraut habe, möchte ich hier gerne folgende Frage loswerden: Was genau macht eine...
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #1
Justinia

Justinia

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Hallöle,

nachdem ich mich nun schon im Katzenfutter-Bereich getraut habe, möchte ich hier gerne folgende Frage loswerden:

Was genau macht eine gut sozialisierte Katze aus?

Wenn ich mir unsere beiden Miezies so anschaue, habe ich das Gefühl, dass sie perfekt sozialisiert sind. Sowohl was den Umgang miteinander als auch den Umgang mit uns und Besuch angeht.
Jetzt denke ich mir aber, dass diese Katzen vielleicht nur für unsere persönlichen und laienhaften Begriffe perfekt sozialisiert sind, weil sie eben genau so (und noch viel besser) sind, wie wir uns das gewünscht hatten. Sie sind einfach perfekt für uns. Profis würden das aber eventuell anders definieren.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn hier vielleicht stichpunktartig aufgezählt werden könnte, was die Kriterien sind, anhand welchen der Grad der Sozialisierung gemessen/beurteilt wird.

Vielen Dank vorab!

Justinia
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #2
Hi

Sind deine zwei Geschwister oder zusammen bei dir eingezogen?

Unsere drei kommen auch sehr gut miteinander aus und auch mit uns. Aber sie sind hochgradig unsozial. Vor allem Hannibal.

Sozialisiert bedeutet tauglich in einer Gruppe von Katzen leben zu können. Katzensprache zu verstehen, Körpersprache lesen zu können, Verhaltensregeln zu kennen, wissen wann schluss ist und und und.
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #3
Hallo _hannibal_,

unsere beiden sind Brüder, am 22.04.15 geboren, und mit 13 Wochen vom Tierheim zu uns umgezogen.

Wenn Du jetzt sagst, dass Deine Katzen zwar mit ihrem kätzischen und menschlichen Rudel sehr gut miteinander auskommen, was ja irgendwie der von Dir genannten Definition von Sozialisierung entspricht, dann verstehe ich nicht, wieso Du gleichzeitig sagst, dass sie hochgradig unsozial sind.
Oder unterscheidet Du hier zwischen sozialisiert im Sinne von gut erzogen und sozial im Sinne von Bedürfnis, andere um sich rumzuhaben?

MfG Justinia
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #4
Hi,

unter Sozialisiert vestehe ich den Umgang untereinander aber im allgemeinen, auch bei Begegnungen draußen zb. Wie bei uns Menschen auch. Daheim fühlt man sich ja in idR wohl und verhält sich normal, aber nicht jeder ist in der Lage auch draußen mit seinen Mitmenschen sozial umzugehen. Sei es das Erkennen von Gefühlen, Körpersprache usw. Das verstehe ich auch unter sozialisiert sein bei Katzen.

Das ist wichtig gerade bei Zusammenführungen.
Soziale Katzen kommen besser klar wenn ein Neuling einzieht als unsoziale. Sie können deuten was der andere von ihm zb will. Sie haben grenzen und anstand.

Das ist bei völlig unsozialen Katzen immer ein Problem, da sie sich von anfang an einfach nicht verstehen können.

Hannibal zb kennt kein "Schwänzchen hoch" bei Freude, er vesteht keine Drohgebärden von anderen Katzen, er kann nicht deuten ob eine freundlich auf ihn zu geht oder ob eine böse ist. Er ist generell im am Fauchen, egal was ist. Anders kann er sich nicht verständigen.
Die Kleinen haben alles von Hannibal gelernt und sind ebenfalls so.

Untereinander haben sie ihre eigene Sprache entwickelt, die aber keiner "normalen" Katzensprache ähnelt.

Nach einem Jahr Zusammenführung kommen sie gut klar und Hannibal versteht sie und sie ihn. Aber das ging auch nur weil die Kleinen mit 8 Wochen bei uns eingezogen sind und sie Hannibal als "Vorbild" angenommen haben.
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #5
Aah, ok. Dann verstehe ich das jetzt auch. Umso schöner dann für Hannibal, dass er offensichtlich Rudelmitglieder hat, die seine Sprache sprechen. :)

Deine Ausführung bringt mich letztendlich zu der Überlegung, dass man eigentlich nur erkennen kann, inwieweit eine Katze sozialisiert im allgemeingültigen Sinne ist, wenn man sie mit ihr unbekannten Katzen zusammenbringen würde und sich da die Reaktionen anschaut...?
Und wenn es so ist, welche Reaktionen wären dann "sozialisiert"? Eigentlich doch alles, was nicht auf bösartigen Kampf hinausläuft, oder?
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #6
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Das ist zB ziemlich sozial. Ein guter Abstand, nicht aufgeplustert, nicht aufdringlich etc

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Schwänzchen hoch, eine sehr nette Geste, vor allem wie hier bei der ersten Begegnung.

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Nasenküsschen, Schwänzchen hoch und nicht aufdringlich. So geht "extrem sozial".

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Bisl schnuppern bzw beschnuppern lassen, ohne Knurren, fauchen, aufplustern oder sonstiges.
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #7
Ja mich freut das auch, da er ja ziemlich schlecht draußen zurecht kommt. Und die zwei Kleinen lieben ihn, machen ihm alles nach und haben auch ganz schön respekt vor Ihm. Das ist perfekt. Was anderes hätte nie geklappt als Zusammenführung.

Mit unserer Mimi hat er sich nie richtig verstanden. Sie wuchs auch alleine auf und zog mit 5 Monaten bei uns ein. Da gab es keine Kommunikation. Er hat sie geduldet, mehr nicht. Aber trotzdem auch gesucht als sie gestorben ist. Eine Beziehung war da schon auch da, aber eine andere.

Sind denn deine Freigänger, oder sollen sie es werden? Oder hast du vor weitere Katze/n in den Haushalt zu bringen?

Deine Ausführung bringt mich letztendlich zu der Überlegung, dass man eigentlich nur erkennen kann, inwieweit eine Katze sozialisiert im allgemeingültigen Sinne ist, wenn man sie mit ihr unbekannten Katzen zusammenbringen würde und sich da die Reaktionen anschaut...?
Und wenn es so ist, welche Reaktionen wären dann "sozialisiert"? Eigentlich doch alles, was nicht auf bösartigen Kampf hinausläuft, oder?

Das würd ich so nicht sagen. Das ist der Grund warum man hier so viel Wert drauf legt dass die Katzen so lange wie möglich bei Mutter und Geschwistern beleiben und auch dann mindestens zu zweit weitervermittelt werden. Dann bleibt das Soziale eigentlich weitesgehend erhalten.

Wie du als Kind erzogen wird, so sind ja auch viele noch wenn sie erwachsen sind, oder?

Mit den Reaktionen kenn ich mich nicht aus, da ich sowas nicht habe. Ich hab nur Katzen die wie Hunde sind, sehr Menschenfixiert und "verhaltensgestört".

Da gibt es hier aber viele Experten die zb Pflegestellen haben, die werden da mehr dazu sagen können, wie ein neues Mitglied in einem sozialem Rudel begrüßt wird.

Wobe die Sympathie schon auch eine Rolle spielt, aber da kommt der Anstand dann auch wieder ins spiel.
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #8
Sind denn deine Freigänger, oder sollen sie es werden? Oder hast du vor weitere Katze/n in den Haushalt zu bringen?

Nein, sie sind Wohnungskatzen. Ich stelle mir die Frage, weil man das ja immer wieder liest und ich als katzenunerfahrene Miezie-Besitzerin einschätzen können möchte, ob bei unseren beiden alles gut bzw. richtig verläuft. Deshalb eben auch die Bitte, eventuelle Indikatoren aufzuzählen. Umso toller Deine bebilderten und ausführlichen Antworten. Herzlichen Dank dafür!
Ich will mir ein ungefähres Bild davon machen, wie es perfekterweise laufen könnte und das dann mit unserem abgleichen, um ggf. gegensteuern zu können.

Aktuell ist es nicht geplant, noch einen weiteren Mitbewohner hier einziehen zu lassen, grundsätzlich ist es aber auch nicht ausgeschlossen. Die Frage, ob die zwei, oder wenn man die Hündin dazuzählt, die drei sich genug sind oder ob man noch eine dritte Miezie in den Katzenbund bringen sollte, habe ich mir durchaus schon gestellt...

Nachtrag: Ooh, Entschuldigung! Habe grade erst gesehen, dass die Bilder von jemand anderem sind. Deshalb nochmal ein ausdrückliches Danke an Stulle, den/die eigentliche Bilder-Beitragsverfasser/in. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #9
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob man gutes soziales Verhalten an Katzen abschätzen bzw sehen kann, die zusammen eingezogen sind und sich generell schon gut verstehen. Da gibt es ja erstmal nicht´s was ansich schief läuft.

Falls mal eine weitere Katze einziehen sollte, ist nicht nur das Sozialverhalten wichtig sondern auch der Charakter, das Alter und das Geschlecht.
Sozial ist zwar gut aber das heißt auch nicht dass man dann alles zusammen stecken kann. Da gehört noch mehr dazu. Aber es ist von Vorteil wenn die Fähigkeiten noch vorhanden sind.

Ob zwei Katzen ihr Sozialverhalten ändern, oder sogar verlieren können, wenn sie über jahre zu zweit in der Wohnung sind ohne Kontakt zu anderen Katzen, kann ich nicht einschätzen.

Ja die Fotos sind toll, so sieht das bei uns nicht aus :mrgreen:
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #10
<-- weiblich ;-)

Kein Problem, ich habe die Bilder gerne gezeigt. Muss aber dazu sagen, dass das nicht unbedingt die Norm ist. Viele Katzen sind "gut sozial" und dann gibt es so Exemplare wie meine, die wirklich extrem sozial sind und wo eine VG 2 Stunden dauert.

Quentin (der große Schwarzweiße) zB geht auf jede, ausnahmslos jede neue Katze freundlich zu. Da ist der Charakter erst mal egal, ein Neuling wird freundlich begrüßt. Wenn er den Neuling kennenlernt und dann nicht mag, kann er sicher auch anders sein als ein netter kleiner Kontaktjunkie - bisher habe ich das aber noch nie erlebt.

Mira faucht - das ist so der normale Stand einer VG. Katzen bekommen einen Neuling vor die Nase, es wird erst mal gefaucht, so. Die Frage ist dann, wie die Körpersprache ist, das weitere Verhalten etc. Fauchen ist nicht gleich fauchen, das kann Dominanz bis Unsicherheit sein, 2 Extreme, weit voneinander entfernt. Mira faucht mit locker nach vorne gestellten Ohren, Schwänzchen hoch oder locker auf Halbmast (nicht steif oder eingeklemmt), ihre Haltung ist selbstbewusst, aber nicht steif oder dominierend.

Bacon beobachtet aus dem Hintergrund und gibt nur einen fauchenden Kommentar ab, wenn der Neue ihr zu nah kommt. Auch das ist vollkommen ok und normal. Niemand mag es, wenn sein individueller Wohlfühlabstand unterschritten wird. Weder wir, noch unsere Katzen. Und da ist es für eine Katze in der VG auch vollkommen legitim, mal eine Pfote fliegen zu lassen, um ihren Standpunkt klar zu machen.

Was das Verhalten einer laufenden Gruppe angeht, gibt es einige Punkte, de auf Harmonie oder Streit schließen lassen. Das alles jetzt zu tippen sprengt aber meinen zeitlichen Rahmen ^^
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #11
Bei mir ist es auch so. In meine Gruppe kann ich eine soziale Katze einfach dazusetzen. Ein bisschen Gefauche evtl., aber eine echte Zusammenführung gibt es da nicht. Die ist da, fertig. Und das wird akzeptiert.

Letztes Jahr allerdings habe ich eine Katze aufgenommen, zu der im Vorfeld komplett falsche Angaben gemacht wurden.
Diese Katze ist hochgradig unsozial. Sehr temperamentvoll und selbstbewußt, akzeptiert sie z.B. keine Grenzen und ist auf der einen Seite extrem aufdringlich, auf der anderen Seite schlägt sie wegen nichts wild um sich und verkloppt alles, was in ihrer Reichweite ist.

Dies Katze ist heute nach fast einem Jahr noch nicht wirklich in die Gruppe integriert. Es gibt mittlerweise ganz vorsichtige Spielversuche, die aber oft wegen ihrer Grobheit wieder abgebrochen werden.

Meine anderen Katzen spielen auch wild. Aber sie achten darauf, sich dabei nicht weh zu tun. Wenn eine Katze quickt, hört die andere sofort auf und ist vorsichtiger.
Picca dagegen ist es vollkommen egal, wenn eine andere Katze sie zu grob findet. Im Gegenzug allerdings verträgt sie nicht den geringsten Widerstand. Sie merkt wohl gar nicht, das sie den anderen weh tut.
Auch gegenüber dem Menschen ist sie eher grob, beisst und kratzt sehr schnell.

Für mich ist sie eine typische unsoziale oder auch unsozialisierte Katze. Wäre sie ein Kater, mit typischem Raufverhalten, hätte ich sie mit Sicherheit längst zurückgegeben.
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #12
Hi,

hmm schwierig zu beantworten, wenn ich die vorherigen antworten so lese, wäre Painty völlig unsozial. Sie knurrt und haut jedem mal auf die Omme der an ihr vorbei geht. Mal mehr, mal weniger (lustigerweise macht sie das bei Neuzugänger erst viel später und nicht direkt). Sie ist aber gut sozialisiert, sie war lange genug bei Mama und Geschwistern und das ist für mich "gut sozialisiert" nicht wie sie im einzelnen vom Charakter sind, sondern das sie lange genug mit anderen Katzen aufgewachsen sind.

Painty akzeptiert Neuzugänge, sie ist aber etwas zickig, richtig selbstbewusst kann man nicht sagen, sie ist der eher ängstlichere Typ. Dominant, nein auch nicht.

Tommy, der ja als er ankam alle über den Haufen rannte mehr oder weniger. Wirklich Abstand hat er nicht gehalten, Bacardy auch nicht als Kitten. Es war beiden gerade mal egal ob die anderen fauchten oder knurrten. Aber sie wollten nur die Freundschaft zu den neuen und das sie kumpels wurden.

Selbstbewusst, frech, temperamentvoll sind für mich Charaktereigenschaften wie ich sie schätze an meinen Neuzugängen.

Phoenix weiß zum beispiel nicht wann Schluss ist, wenn er rauft, dann rauft er. Da fragt er T-Jay nicht, wie lange dieser will. Wenn er schläft, dann weckt ihn Phoenix halt. Er ist ein Jungspund mit 7 Monaten, aber dennoch auch ein sozialisierter Kater.

lg Juli
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #13
Es besteht auch durchaus noch ein Unterschied zwischen "sozialisiert" und "sozial".
Es gibt durchaus Katzen, die "sozialisiert" sind, sprich, die Katzensprache verstehen und sich verständigen können, aber trotzdem einfach keinen Bock auf andere/fremde Katzen und/oder Menschen haben und auf solche mit Rückzug oder Abwehr reagieren.

Dann gibt es Katzen, wie _hannibal_ beschrieben hat, die nicht sozialisiert sind, aber durchaus sozial. Solche Katzen haben bock auf andere und würden auch gerne auf diese zugehen, verstehen aber eben die Katzensprache und die Signale einfach nicht und tappen daher entweder immer ins Fettnäpfchen oder gehen von vornherein auf Abwehr, weil sie einfach mit der Situation völlig überfordert sind.

Natürlich gibt es auch Katzen, die nicht sozialisiert und unsozial sind.
Das sind dann die, die man wirklich nur als reine Einzelkatzen vermitteln kann, meistens Katzen, die schon älter sind, zu früh von den Eltern und Geschwistern getrennt und ihr Leben lang einzeln gehalten wurden.
Solche Katzen haben die Katzensprache entweder völlig verlernt oder nie gelernt und haben auch überhaupt nicht die geringste Lust, sich mit Artgenossen auseinanderzusetzen und sie zu verstehen.
"Wahre" Einzelkatzen gibt es aber recht selten.

Und es gibt die Katzen, die sich ein jeder Katzenhalter wünscht - solche, die gut sozialisiert und auch noch sehr sozial sind.
Mein Lenny ist so einer. Der weiß einfach mit jeder Katze umzugehen, ob draußen oder drinnen.
Er geht freundlich erstmal auf jede Katze zu und stellt sich vor. Ist die dann auch freundlich, freut er sich und innerhalb weniger Stunden sind sie beste Freunde.
Ist die andere unfreundlich, macht er sich ganz klein (und das ist bei seiner Größe gar nicht so einfach), legt die Öhrchen zur Seite, schaut in eine andere Richtung und sagt "alles klar, schon gut, ich will dir gar nichts, zieh weiter deiner Wege".
Es gibt genau zwei Katzen, mit denen er nicht klarkommt: meine Lolly, die sehr schlecht sozialisiert ist und die rote Nachbarskatze, die meine Katzen einfach immer anschreit und auf sie losgeht, sobald sie sie nur sieht.
Bei Lolly hat er das freundlich sein einfach irgendwann aufgegeben, sie ignorieren sich jetzt größtenteils und nur, wenn Lolly mal wieder einen (völlig unbegründeten) Aufstand macht, geht er ins Deeskalationsverhalten oder läuft weg.
Bei der Nachbarskatze läuft er einfach nur noch weg, weil er da weiß, da kann er machen, was er will, die ist eh so darauf versteift, ihn zu verdreschen, dass er ihr besser aus dem Weg geht. Einmal hat er versucht, sich mit ihr anzufreunden, obwohl sie rumgegiftet hat und hat als Lohn dafür einen dick entzündeten Biss im Schwanz bekommen. Danach hat er es dann aufgegeben^^
 
  • "Gut sozialisierte Katzen" Beitrag #14
Hmm,

Sammy ist auch so jemand der jede neue Katze mag die hier rein spaziert, ohne fauchen, ohne knurren, er bleibt so lange in der Nähe bis der Neue Sammy auch mag. Aber verjagen oder verprügeln könnte man ihn nie. Er haut nämlich auch zurück, wenn er seine Ruhe will, aber einer meint: Eh, raufst du mit mir?

Oder wenn er auf Paintys Platz liegt und sie meint: geh weg, ist meiner. Da geht er noch lange nicht und haut sie, kriegt sie es genauso zurück.

Aber als sozial habe ich das nie betrachtet. Einfach weil für mich alle in der Gruppe auch sozial sind, sonst wären sie nicht mit den anderen verträglich, bzw sonst würde die Gruppe nicht funktionieren.

T-jay faucht zwar bei neuzugängen, aber ist sonst, wenn der neuzugang akzeptiert ist nach paar Tagen, der beste freund den man sich wünschen kann. Verprügeln könnte man ihn aber auch nicht, er hat eine hohe Geduldsgrenze. Bei Phoenix bringt ihn nix aus der Ruhe, bzw dazu ihm paar überzubraten, und wenn Phoenix noch so doll in die Hinterpfoten beißt beim raufen.

Sie sind für mich einfach so, auch Painty mit ihrer Eigenschaft lieber alleine zu spielen und nicht mit den anderen zusammen. Es ist ihr Charakter, und so hat jeder seine Eigenschaften, die ihn oder sie auch zu etwas besonderem für mich machen.

lg Juli
 
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