Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll?

Diskutiere Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Da ist ein Fehler in der Betrachtung. Tierarzte sind nicht unbedingt Wissenschaftler. Das wären sie nur, wenn sie forschen. Die überwiegende...
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #21
Da ist ein Fehler in der Betrachtung.

Tierarzte sind nicht unbedingt Wissenschaftler. Das wären sie nur, wenn sie forschen.

Die überwiegende Mehrheit von ihnen arbeitet aber als Ärzte und behandelt Tiere.

Die Wissenschaftler sind sich einig, die Tierärzte nicht.

Das liegt daran, dass nicht jeder Tierarzt die Zeit und die Möglichkeit hat, bei jedem Thema zu jedem Tier ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Deshalb setzen sich solche Themen erst durch, wenn eine genügende Anzahl von Leuten an den Universitäten dies so gelernt haben... Deshalb brauchen solche Themen 30 Jahre Zeit von der Erkenntnis bis zur häufigen Umsetzung. Ein Tierarzt wird viel häufiger seine Kollegen fragen: Wie macht ihr das, als sich wochenlang mit Studien zu einem Sekundärthema auseinandersetzen.

Das ist aber eine ganz andere Geschichte, als sich Risiken auszudenken, weil man von irgendeinem Effekt mal am Rande was gehört hat. Und diese dann als großen Panikmacher in den Raum zu stellen. Das ist nur unseriös.

Nebenbei, den Effekt auf das Knochenwachstum hat die Kastration natürlich bei allen Wirbeltieren. Frühkastration ist bei den meisten Nutztieren seit Jahrhunderten üblich. Hier streitet man ja nur, ob man sie dabei noch betäuben muss oder nicht...

Arthrose aufgrund der Kastration wäre da sicher ein Problem, dass im Laufe der Zeit nicht unbemerkt geblieben wäre. (Verschwörungstheorien mal ausgenommen)
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #22
Ich habe aber tatsächlich von den Wissenschaftlern gesprochen, nicht von den Tierärzten.
Denn ich mache die Ausbildung jetzt gerade und nicht vor 30 Jahren und das was ich gelernt habe, ist, dass es jetzt aktuell Studien gibt, die sich da ziemlich widersprechen und eben nicht einig sind.

Zum zweiten habe ich von diesem Effekt und dem Risiko nicht "am Rande mal gehört", sondern wir haben da einen ganzen Seminartag mit zugebracht, ich habe mir das also sicher nicht mal eben so ausgedacht.
Ebenso habe ich nichts als "großen Panikmacher" in den Raum gestellt.
Ich sage nur, es gibt eben in beide Richtungen Risiken und man sollte von Fall zu Fall abwägen.

Und ja, Nutztiere werden seit ewigkeiten frühkastriert.
Bei diesen ist der Effekt aber tatsächlich so schwach im Vergleich zu den anderen arthrosefördernden Bedingungen in ihrem Leben, dass er tatsächlich zu vernachlässigen ist.

Und genau das ist das einzige, was ich sage: Nein, ich halte Arthrose nicht für so schlimm wie Gebärmutterkrebs, nein, nicht jedes Tier, das früh kastriert wird, wird automatisch Arthrose bekommen und nein, man sollte nicht seine Freigängerkatze lieber decken lassen als das Risiko der Arthrose einzugehen.
Ich sage nur, ich halte es nicht für richtig, dieses Risiko unnötig zu fördern, wenn es problemlos auch vermeidbar wäre.

Und mir dafür jetzt vorwerfen zu lassen, ich denke mir irgendwelche Dinge aus, um Panik zu machen, weil du nicht zwischen einem einfachen Hinweis und einer grundlosen Panikmache unterscheiden kannst, habe ich absolut keine Lust zu.
Wenn du es so viel besser weißt und so viel seriöser bist kannst du ja meinen Beruf übernehmen, dann brauche ich dafür ja keine zweijährige Ausbildung machen.
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #23
...ich glaube, es macht keinen Sinn, nun eine weitere Runde mit den gleichen Argumentationsketten zu drehen.

Es ist doch Haarspalterei, wenn ich nun anfügen muss, dass meine Tierärztin, die natürlich keine Wissenschaftlerin ist, was ich auch nicht gesagt hatte (und Labiae übrigens auch nicht) sich - da sie sehr engagiert ist und auch selbst Katzen hat - laufend über den die neuesten wissenschaftlichen Studien informiert.

Ich glaube, argon, wenn wir jetzt anfangen mit "Da gibt es eine Studie und ich glaube der" und "Ich glaube der Studie nicht weil methodisch dies und das unzureichend ist", dann sind wir genau in diesen völlig unfruchtbaren Diskussionen, die ich aus der Zeit kenne, in der ich beruflich selbst in der Forschung tätig war (nicht im Bereich Tiere).

Ich bin da weggegangen, unter anderem, weil ich das so wahnsinnig unfruchtbar und aufreibend finde. In solchen Diskussionen gerät die ursprüngliche wissenschaftliche Frage, oft völlig aus dem Focus. Die Diskussionsteilnehmer denken nur noch daran, ihr Gesicht wahren zu wollen und "Recht" zu behalten. Und am Ende solcher Diskussionen kann man letztlich oft feststellen, dass nur noch Meinung vertreten wird, allerdings unter dem Deckmäntelchen vermeintlicher Wissenschaft.

Da ich Dich, argon, hier im Forum als rational und wissenschaftlich denkend kennengelernt habe und es ja auch durchaus sein kann, dass Frühkastration wirklich auch langfristig keine nennenwerten Nachteile hat, werde ich hier jetzt aus der Diskussion aussteigen.

Was ich sagen wollte, habe ich gesagt. Aus meiner Sicht ist die wissenschaftliche Lage nicht eindeutig. Ich bin selbst keine Wissenschaftlerin (mehr) und war es im Tierbereich nie. Ich traue mir aber zu, verlässliche Quellen von unzuverlässigen zu unterscheiden.

Liebe Grüße,
Seidenschnabel
 
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  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #24
Der Flyer beschreibt auch allgemein die Vorteile der Kastration, ist also in diesem Zusammenhang durchaus brauchbar.

Aber ich nehme an, Du hast bessere Erkenntnisse und Studien, die Deine Aussagen zur Frühkastration belegen und hast natürlich nur vergessen, sie uns blinden Abschreibern, die nie etwas hinterfragen auch mal mitzuteilen.
Ich hab mir hier in diesen Forum schon vor Jahren die Finger wund getippt, nein, ich werd mich nicht hundert mal wiederholen. Wer will kann einfach mal die Suchfunktion benutzen.

Wenn man die einzelnen Punkte aufmerksam durchliest, kommt man vermutlich ganz von selber drauf. Die Frühkastration bietet der Katze keinerlei Vorteile, allenfalls denjenigen Katzenhalter die aus purer Bequemlichkeit verbunden mit einigen Desinteresse am liebsten mit dem ganzen Thema überhaupt nicht behelligt werden möchten.

Im übrigen geht es in diesen Thread nur um Kastra im Allgemeinen.
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #25
Sorry, das ich mich mal einmischen muss. Aber hört mich bitte auf mit der Tierhilfe Kassel und den inzwischen zig mal kopierten Flyer zum Thema Frühkastration.

Ich glaube, Du hast nicht alles gelesen.:-|
Wo beschreibt dieser Flyer nur die Frühkastration? Es geht doch um Kastra allgemein!

Aber wenn Du den Kasseler Flyer ablehnst, hätte ich noch diesen hier für Dich. Vielleicht findest Du den besser:


Ich weiss nur, dass ich niemals mehr eine Rolligkeit bei einer Kätzin miterleben möchte.
Meine winzigkleine Momo wurde mit etwa 8 Monaten das erste mal rollig. Ich hatte wirklich noch nicht damit gerechnet, weil sie zu dem Zeitpunkt etwa 1,8 kg wog und klapperdürr war.

Die arme Maus hat so gelitten und Tag und Nacht geschrieen. Die Rolligkeit dauerte 10 Tage!
Ich war jedenfalls froh, als sie danach endlich kastriert wurde.
 
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  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #26
@36 Pfoten
Wie ich schon sagte, mir geht es nicht um die Kastra sich sondern nur um die Art und Weise wie bspw. manche Vereine wie die Tierhilfe Kassel um die Frühkastra wirbt. Das hat meiner Meinung nach absolut nichts mit Seriosität zu tun. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich, im Internet ist das eben manchmal so eine Sache. Irgendwer lädt im Internet eine Seite zu einen bestimmten Thema hoch. Einige wenige kopieren sich die Seite und nach und nach folgt Link auf Link, Kopie auf Kopie. Nur wenige Jahre später ist das halbe Internet voll damit und alle tun so als ob das die hundertprozentige Wahrheit ist. Weshalb? Na schließlich kann man das doch überall im Internet nachlesen. Nur wenige machen sich wirklich die Mühe auch mal die Hintergründe zu rechergieren und entsprechend nachzufragen.

Und ich finde wir sollten endlich damit aufhören so zu tun als ob die gesamte Katzenpopulation nur darauf gewartet hätte ausgerechnet von uns Menschen domestiziert, kastriert und in Wohnungen eingesperrt zu werden. Kastra ist schlicht und einfach bei Hauskatzen unumgänglich. Punkt. Das ist nicht toll und nein, wir wissen verdammt noch mal nicht ob unsere Katzen sich dabei besser oder schlechter fühlen. Viele Menschen meinen alles viel besser zu wissen als die Natur es eingerichtet hat. Bleibt für mich immer noch die Frage, weshalb Katzenhalter ihre Tiere so dringend kastrieren sollen, während hochgelobte Züchter locker einen Wurf nach dem anderen produzieren, sich zum Teil nicht die Bohne für Erbkrankheiten interessieren und andere Katzenhalter dafür dann auch noch als Vermehrer beschimpfen.
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #27
@36 Pfoten
Wie ich schon sagte, mir geht es nicht um die Kastra sich sondern nur um die Art und Weise wie bspw. manche Vereine wie die Tierhilfe Kassel um die Frühkastra wirbt. Das hat meiner Meinung nach absolut nichts mit Seriosität zu tun. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich, im Internet ist das eben manchmal so eine Sache. Irgendwer lädt im Internet eine Seite zu einen bestimmten Thema hoch. Einige wenige kopieren sich die Seite und nach und nach folgt Link auf Link, Kopie auf Kopie. Nur wenige Jahre später ist das halbe Internet voll damit und alle tun so als ob das die hundertprozentige Wahrheit ist. Weshalb? Na schließlich kann man das doch überall im Internet nachlesen. Nur wenige machen sich wirklich die Mühe auch mal die Hintergründe zu rechergieren und entsprechend nachzufragen.

Und ich finde wir sollten endlich damit aufhören so zu tun als ob die gesamte Katzenpopulation nur darauf gewartet hätte ausgerechnet von uns Menschen domestiziert, kastriert und in Wohnungen eingesperrt zu werden. Kastra ist schlicht und einfach bei Hauskatzen unumgänglich. Punkt. Das ist nicht toll und nein, wir wissen verdammt noch mal nicht ob unsere Katzen sich dabei besser oder schlechter fühlen. Viele Menschen meinen alles viel besser zu wissen als die Natur es eingerichtet hat. Bleibt für mich immer noch die Frage, weshalb Katzenhalter ihre Tiere so dringend kastrieren sollen, während hochgelobte Züchter locker einen Wurf nach dem anderen produzieren, sich zum Teil nicht die Bohne für Erbkrankheiten interessieren und andere Katzenhalter dafür dann auch noch als Vermehrer beschimpfen.

Ich weiss jetzt wirklich nicht, was Du sagen willst.:-|

Der Flyer der Tierheim Kassel (wie viele andere von anderen Tierschutz-Orgas und Tierärzten auch) ist in keinster Weise eine "Werbung" für die Frühkastration, sondern es werden äußerst sachliche Gründe für eine möglichst frühe Kastra- sprich VOR der ersten Rolligkeit - dargelegt.

Das Thema Züchter oder "Wohnungshaltungspferchung" hat damit allerdings in keinster Weise was zu tun.
Oder ich finde einfach den Zusammenhang nicht.:???:
 
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  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #28
Und ich finde wir sollten endlich damit aufhören so zu tun als ob die gesamte Katzenpopulation nur darauf gewartet hätte ausgerechnet von uns Menschen domestiziert, kastriert und in Wohnungen eingesperrt zu werden. Kastra ist schlicht und einfach bei Hauskatzen unumgänglich. Punkt. Das ist nicht toll und nein, wir wissen verdammt noch mal nicht ob unsere Katzen sich dabei besser oder schlechter fühlen. Viele Menschen meinen alles viel besser zu wissen als die Natur es eingerichtet hat. Bleibt für mich immer noch die Frage, weshalb Katzenhalter ihre Tiere so dringend kastrieren sollen, während hochgelobte Züchter locker einen Wurf nach dem anderen produzieren, sich zum Teil nicht die Bohne für Erbkrankheiten interessieren und andere Katzenhalter dafür dann auch noch als Vermehrer beschimpfen.


Die Züchter die sich nicht für Erbkrankheiten interessieren, sind mal nicht hochgelobt, das wüßtest du, wenn du dich richtig damit befasst hättest. Im übrigen, findest du eine Gebärmuttervereiterung ist witzig für die Katze?

Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht auf was du hinaus willst. Kastra ja, aber es ist falsch???? Oder wie soll ich dich verstehen.

lg Juli
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #29
Der Flyer der Tierheim Kassel (wie viele andere von anderen Tierschutz-Orgas und Tierärzten auch) ist in keinster Weise eine "Werbung" für die Frühkastration, sondern es werden äußerst sachliche Gründe für eine möglichst frühe Kastra- sprich VOR der ersten Rolligkeit - dargelegt.
Auf der ersten Seite des Flyers geht es doch ausschließlich um die Frühkastration. Haben wir vielleicht unterschiedliche Dateien? Im Übrigen hat die Tierhilfe Kassel sich den Text nicht selbst ausgedacht. Er wurde vom englischen übersetzt und kommt, wie die Frühkastration an sich, aus den USA. So gut wie jeder einzelne Punkt lässt sich widerlegen. Von Bedeutung ist die Frühkastration eigentlich nur bei den Tierhaltern die sich völlig blauäugig junge Kitten holen, darunter möglichst eine Katze und einen Kater, weil das irgendwie so toll zusammepasst. Tierhalter die sich nicht eine Sekunde lang Gedanken gemacht haben, was eigentlich nach der Geschlechtsreife passiert. Aus diesen Grund ist man in den USA vierlerorts dazu übergegangen Katzen bereits im Kittenalter zu kastrieren weil viele Menschen für die richtige Entscheidung offensichtlich nicht in der Lage sind. Na und solche Punkte wie, dass die Katze angeblich nach der OP schneller wieder fit ist, es angeblich weniger Blutungen gibt und die OP einfacher wäre halte ich bestenfalls für unbewiesenes Wunschdenken.

Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht auf was du hinaus willst. Kastra ja, aber es ist falsch???? Oder wie soll ich dich verstehen.
Sorry, aber so undeutlich schreibe ich doch ja wohl nicht. :shock: Was bitte, gibt es da nicht zu verstehen. Also noch mal. Kastra ist notwendig aber gewiss nicht toll. Zweitens, je nachdem Umfeld der Katze sowie die Haltungsbedingungen kann eine Kastra sich auch negativ auswirken. So kann sich bspw. die soziale Stellung der jeweiligen Katze bei Artgenossen negativ verändern. Es gibt viele Dinge die man im Vorfeld abklären muss. Drittens, Frühkastration ist bei einer guten Planung im Vorfeld absolut nicht notwendig.

Die Züchter die sich nicht für Erbkrankheiten interessieren, sind mal nicht hochgelobt, das wüßtest du, wenn du dich richtig damit befasst hättest.
Sorry, aber das ist Schwachsinn und das weißt Du ganz genau. Bestes Beispiel sind Main Coon. Der jahrelange Trend ging hin zu immer noch grösseren Tieren mit immer noch längeren Fell. Nachweislich haben Main Coon inzwischen eine viel höhre Wahrscheinlichkeit an CNI zu erkranken und auch Hüftdysplasie steht bei dieser Rasse sehr weit oben. Es ist schon vermessen genug, allen Ernstes zu glauben, der Mensch allein könnte über die Natur herrschen und eine gesunde Vermehrung einer ganzen Tierrasse sicherstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #30
Hallo Dunuin,

wie Du merkst, kann es hier im Forum durchaus die ein oder andere hitzige Diskussion geben.
Vielleicht hast Du inzwischen das Gefühl, dass wir Deine Frage um Deine Katzen hier in Deinem Thema schon aus den Augen verloren haben.
Deshalb möchte ich mich mal erkundigen, wie denn bei Dir der Stand der Dinge ist.

LG Seidenschnabel
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #31
Aber wenn Du den Kasseler Flyer ablehnst, hätte ich noch diesen hier für Dich. Vielleicht findest Du den besser:
Sorry, hätte ich fast überlesen. Jepp... diese Seite ist sehr viel besser. Vor allen sachlicher und weitaus realistischer.

Ich weiss nur, dass ich niemals mehr eine Rolligkeit bei einer Kätzin miterleben möchte.
Meine winzigkleine Momo wurde mit etwa 8 Monaten das erste mal rollig. Ich hatte wirklich noch nicht damit gerechnet, weil sie zu dem Zeitpunkt etwa 1,8 kg wog und klapperdürr war.

Die arme Maus hat so gelitten und Tag und Nacht geschrieen. Die Rolligkeit dauerte 10 Tage!
Ich war jedenfalls froh, als sie danach endlich kastriert wurde.
Ähm... nun ja, wir sollten aber auch aufpassen das wir unsere Tiere nicht allzusehr vermenschlichen. Ja natürlich hat der kätzische Deckackt rein gar nichts mit Romantik zu tun. Und ja, Kater sind alle reine Machos denen das Befinden der Katze unter ihr am Allerwertesten vorbei geht. Aber hey, so funktioniert die Fortpflanzung bei Katzen seit unzähligen Generationen. Ob wir das nun gut finden oder nicht spielt dabei keine Rolle. Und ich finde, wir Menschen haben absolut kein Recht über eine Tierart zu urteilen. Das man die Tiere trotzdem kastriert hat damit meines Erachtens gar nichts zu tun. Mir persönlich geht es nur um die Sachlichkeit der Argumentation.
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #32
Sorry, aber das ist Schwachsinn und das weißt Du ganz genau. Bestes Beispiel sind Main Coon. Der jahrelange Trend ging hin zu immer noch grösseren Tieren mit immer noch längeren Fell. Nachweislich haben Main Coon inzwischen eine viel höhre Wahrscheinlichkeit an CNI zu erkranken und auch Hüftdysplasie steht bei dieser Rasse sehr weit oben. Es ist schon vermessen genug, allen Ernstes zu glauben, der Mensch allein könnte über die Natur herrschen und eine gesunde Vermehrung einer ganzen Tierrasse sicherstellen.

Nein, weiß ich nicht. Ich habe auch keine Main Coon, ich habe Maine Coons. Das ist der größte Blödsinn, ich kenne genug Coonies die 15 und älter sind und kein Nierenleiden haben. HD betrifft alle Rassen, nicht nur die Maine Coon, das hat mit Größe mal nichts zu tun. Das zum größtenteil nur die Coonie Züchter darauf testen, ergibt nun mal zwangsläufig das da mehr positive Fälle auftreten.

Noch einmal: wie viele Maine Coons hast du?

lg Juli
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #33
@Canix
Du hast Deine Meinung, ich habe die meine. Wir sind hier in einen Diskussionsforum und nicht gegenseitig rechenschaftspflichtig. Deine 5 Coonies machen Dich trotzdem nicht automatisch zum allwissenden Fachmann.
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #34
@Canix
Du hast Deine Meinung, ich habe die meine. Wir sind hier in einen Diskussionsforum und nicht gegenseitig rechenschaftspflichtig. Deine 5 Coonies machen Dich trotzdem nicht automatisch zum allwissenden Fachmann.

Mag sein, aber wenn jemand die Rasse noch nicht einmal richtig schreibt, muss ich diesen auch nicht als Fachmann bezeichnen oder? Dazu kommt das PKD , wie auch HD, oder sogar HCM Erkrankungen sind, die nicht speziesspezifisch sind. Sie können alle Rassen treffen, inklusive Hauskatzen. Ich kanns nicht leiden wenn den Maine Coons alles angedichtet wird. Die Größe dieser Rasse gehört auch dazu. Gentle Giants kommt nicht von ungefähr und ich rede nicht von den angeblichen 15 kg Katern, sondern von einem ausgewachsenen Kastraten der 8 kg hat. Diese Rasse kann bis 1,20 lang werden, von der Schnauze bis zur Schwanzspitze. Da ist nicht übertrieben gezüchtet.

Das du meine Frage bis jetzt nicht beantwortet hast, gehe ich davon aus, das du keine Maine Coon bei dir hast.

lg Juli
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #35
@Canix
Wie ich schon sagte. Meiner Meinung geht die derzeitige Rassenkatzenzucht völlig in die falsche Richtung und zwar aus Gründen, die alle darzulegen den Rahmen dieses Threads bei weiten sprengen würde. Belassen wir es einfach dabei. Zumal Du mit Deinen Vorwürfen bezüglich der Rechtsschreibung meines Erachtens unsachlich wirst und so etwas mag ich übehraupt nicht.
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #36
manchmal finde ich es unnötig zu Wissen wie man eine Tierrasse schreibt, da dieses ja nichts aussagt über Tierschutz oder Meinung.

Ich halte jede Kastration von Katzen sinngebend. Daher setzte ich mich dafür besonders ein und wenn dann eine nicht kastrierte Freigängerin dabei ist, mir auch recht. :cool::cool: Sehe das etwas pragmatischer. Im Moment habe ich ein großes Katzensterben in einer Wilden Gruppe.

Das berührt mich, da für diese kranke Gruppe selbst eine Kastration keine große Überlebenschance bringt. Da blutet mein Herz und dann Frage ich mich warum kämpfe ich. Doch dann sehe ich unseren Kai, der lebt draußen, wird optimal versorgt dann sage ich mir... genau dafür machst du es....

Darum kann ich bei gewissen Diskussionen nur den Kopf schütteln..

Ja es ist wirklich sehr egoistisch Tieren keinen Freigang mehr gewähren dazu noch kastriert, einfach um zu verhindern dass sie sich unkontrolliert vermehren, wenn sie mal entwischen oder wenn man keine gleichgeschlechtliche Gruppe hat.

Ja es ist wirklich ein Eingriff in die persönlichen Rechte des Tieres, doch ist er aus tierschutzrelevanten Betrachtungen unumgänglich.

Die Verantwortung ob er kastriert hat jeder einzelne Tierhalter für sich zu treffen, wünsche jedem, der es nicht macht viel Freude mit seiner Entscheidung.

lg
Verena
Daher
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #37
@Canix
Wie ich schon sagte. Meiner Meinung geht die derzeitige Rassenkatzenzucht völlig in die falsche Richtung und zwar aus Gründen, die alle darzulegen den Rahmen dieses Threads bei weiten sprengen würde. Belassen wir es einfach dabei. Zumal Du mit Deinen Vorwürfen bezüglich der Rechtsschreibung meines Erachtens unsachlich wirst und so etwas mag ich übehraupt nicht.

Das hast du missverstanden. Es werden 100 000 Main Coons im Internet angeboten, das sind aber tatsächlich Mixe, es sind Katzen ohne Stammbaum. Weshalb es mir auch wichtig ist, das man Maine Coon schreibt, vor allem, wenn diese Rasse als Beispiel für Erkrankungen genommen wird, oder meinetwegen wie manche meinen : "überzüchtet". Mit unsachlich hat das nichts zu tun.

lg Juli

manchmal finde ich es unnötig zu Wissen wie man eine Tierrasse schreibt, da dieses ja nichts aussagt über Tierschutz oder Meinung.

lg
Verena
Daher

Sehe ich etwas anders, wie bereits gesagt, wird es in der falschen Schreibweise meist von Vermehrern genutzt. Seriöse Züchter und Tierschutz können sehr wohl zusammen arbeiten, Vermehrer mit Tierschutz wohl eher weniger.

lg Juli
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #38
Ich möchte nochmal auf das Thema des Threads verweisen:

Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll?

Also bitte jetzt zurück zum Thema!
 
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #39
Ja es ist wirklich sehr egoistisch Tieren keinen Freigang mehr gewähren dazu noch kastriert, einfach um zu verhindern dass sie sich unkontrolliert vermehren, wenn sie mal entwischen oder wenn man keine gleichgeschlechtliche Gruppe hat.

Ja es ist wirklich ein Eingriff in die persönlichen Rechte des Tieres, doch ist er aus tierschutzrelevanten Betrachtungen unumgänglich.
Moment mal, die Kastra ist die eine Sache. Der Freigang aber wieder ein völlig anderes Thema. Beides hat nicht immer und nicht in jeden Fall miteinander zu tun. Selbstverständlich kann man Katzen mit Freigang halten, wenn die Bedingungen stimmen. In den meisten Fällen wird dies aber nicht einmal ansatzweise in Betracht gezogen.

Für mich ist die Sache eigentlich recht einfach.
Muss man Katzen kastrieren?
Im Falle Hauskatzen/kater: auf jeden Fall, es sein denn man mag gerne Katzengeschrei und vollgepisste Wohnungen die zum Himmel stinken.
Im Falle Freigängerkatzen/kater: bei Katzen sehr zu empfehlen. Nachwuchs bringt für den Halter eine Menge Verantwortung mit. Bei Freigängerkater ist eine Kastra ebenfalls zu empfehlen, schon allein weil potente Kater meist sehr weit streunen und andere Katzen zum Teil erheblich attackieren.

Ähm... ich möchte der Threaderstellerin ja nicht zu nahe treten, aber das kann man tausenfach im ganzen Internet rauf und runter lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll? Beitrag #40
@aLuckyGuy.. ich habe dich so verstanden....Das du dem Thema Freigang mehr Beachtung schenkst als dem Thema Kastration!

nun nicht jedem ist es möglich seinen Garten, wenn er denn einen hat so abzusichern, dass die Katzen rausgehen können. Das wollen wird oft das finanzielle nicht können eingeholt.

lg
Verena
 
Thema:

Kastration bei Wohnungskatzen sinnvoll?

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