Hallo,
ich brauche dringend Hilfe wegen meiner Katze Loki,
bisher war ich immer stiller Mitleser, jetzt habe ich die Hoffnung, dass es hier vielleicht jemanden gibt, der von einem ähnlichen Fall berichten kann, denn im ganzen Internet finde ich keinen ähnlichen Beitrag.
Alles fing vor ca 6 Wochen an, wo meine Katze plötzlich das Futter* aus dem Mund fallen liess und das Essen dann plötzlich einstellte. Ich fand das merkwürdig (denn sie ist ein ziemlicher Viel- und Schnellesser war) und da ich zur Arbeit musste, schickte ich meinen Freund mit meiner 11 Monaten alten Loki sofort zum Tierarzt. Dieser untersuchte sie auf die Schnelle, konnte aber nichts auffälliges finden und sagte wohl, wir sollen erst einmal beobachten, denn Rachen und Zähne seien okay und sonst mache sie einen fitten Eindruck...2 Tage vergingen und sie wollte immer noch nichts essen. Ich bat meinen Freund wieder mit ihr zum Arzt zu gehen und er nahm endlich ihr Blut ab und gab uns Reconvales, womit wir sie füttern sollten. Nun war ein verlängertes Wochenende und die Blutwerte nicht da, abwarten war angesagt. Trotz Zwangsfütterung ging es ihr immer schlechter. Oft sass sie zusammengekauert irgendwo in der Ecke, mit schneller unregelmässiger Atmung und starrte die ganze Zeit leer vor sich hin oder den Wassernapf an ( das konnte sie wirklich Stundenlang tun). Es war beängstigend, als hätte sie einen Hirnschaden.
Wieder verging ein Tag und da sie einem schlapperen Eindruck machte, packte ich sei ein und fuhr mit ihr in die nächste Tierklinik, wo nochmals Temperatur gemessen wurde und Ultraschall gemacht wurde, da ich schreckliche Angst vor diesem
FIP hatte und mir ihr Bäuchlein auch aufgequollen vorkam. Allerdings war nichts Auffälliges da, bis auf die erhöhte Temperatur von 39,6 Grad. Ich bekam Antibiotika mit und die Katze eine appetitanregende Spritze...Die Ärztin sagte wenn es morgen noch schlechter wäre solle ich nochmals vorbei kommen zwecks Infusionen. Loki bekam das Antibiotika und sie schien langsam wieder fitter zu werden. Daher mussten wir nicht wieder in die Klinik. Trotz Antibiotika wollte Loki nichts essen und ich schob es auf die Medis. Etwas fitter wirkte sie, allerdings spielte sie nicht und miaute kaum, obwohl sie früher sehr redselig war...ich bot ihr alles an :gekochtes Hühnchen, Rind, Lachs, leckerlis...alles verschmähte sie.
Endlich waren die Blutwerte am Montag da....Leukozyten und Lymphozyten sehr stark erhöht, sowie Triglyzeride und das Cholesterin, das Kalium und das Phospaht ganz leicht.. Die Segmentkernige waren zu niedrig , der
FIP-
Titer war 1:25,
Leukose, wie Katzenaids negativ.* Der Arzt meinte , er denke es ist nichts schlimmes, sie hätte einfach nur eine Infektion, ich solle das Antibiotika zu Ende geben, dann müsste es besser werden.
Leider war dem nicht so, die Packung war gegen Ende der Woche leer und Loki ging es wieder richtig schlecht. Sonntags starrte sie mich die ganze Zeit ohne Regung an, das Fell zerzaust, mager, immer noch ohne etwas Essen zu wollen. Ich konnte nicht zusehen wie sie litt , also packte ich sie erneut iein und fuhr mit ihr zu einer Klinik, welche sehr gute Bewertungen hatte, in der Hoffnung, dass man Loki dort helfen würde.* Die Ärztin nahm ihr erneut Blut ab, weil sie unbedingt aktuelle Werte haben wollte. Loki hatte wieder Temperatur 39,6. Wir mussten ca eine Halbe Stunde warten, dann lagen die Werte vor: Das Hämoglobin war erhöht, sowie das ALT, die Lipase. Die Leukozyten, wie die Lympozyten waren wieder im Normalbereich. Die Tryglizeride konnten im Eigenlabor nicht ausgewertet werden. Die Ärztin meinte, sie sei stark dehydriert, ich solle sie einige Tage dalassen. ich hatte ein mulmiges Gefühl dabei sie ganz alleine zu lassen, vor allem weil sie momentan grosse Angst vor fremden hatte ( was nie der Fall war!).
Also liess ich sie für 4 Tage in der Klinik, sie bekam Infusionen und wurde gepäppelt. Am letzten Tag wurde ich angerufen und mir wurde mitgeteilt ihr gehe es jetzt besser und ich könne sie holen.
Ich war glücklich und dachte jetzt wird alles gut!
In zwischenzeit hatte man sie geröntgt ( ohne Befund), die Bauchspeicheldrüse getestet ( ohne befund) und sie nochmals untersucht. Nur die Lipase, wie das ALT und die Tryglizeride waren sehr hoch. Und ja sie machte einen sehr aufgeweckten Eindruck. ich bekam noch Antibiotika mit und bat um Appetitanreger ( peritol). Die Ärztin bat mich Loki fettfrei zu füttern, da eine Hypertriglyzeridemie vermutet wurde. Eine Stoffwechselerkrankung mit der die katze vielleicht 2-4 jahre alte werden würde. Ich war geschockt, aber dachte mit der Ernährung würden wir das schon hinbekommen.ich bekam noch Diätfutter mit und Tipps zur Ernährung. Auf dem Weg nach Hause redete und motzte sie ( wie in alten Zeiten ) vor sich hin. Daheim angekommen sprang sie gleich ins katzenklo um es zu benutzen.
Nun... ihr ging es ca für 4 h sehr gut...bis sie sich wieder anfing unter dem Bett zu verstecken und den Wassernapf anzustarren. Sie meidete es bei* uns zu schlafen, wollte immer ihre Ruhe haben. Fressen wollte sie immernoch nicht und langsam wurde ich richtig verzweifelt. Mit dem peritol mümmelte sie nur am Essen rum, fraß vielleicht 2 Teelöffel.Wir fütterten sie weiter mit der Spritze mehrmals am Tag und der Zustand blieb wie bisher, weder besser noch schlechter. In einer Woche wollte die Ärztin nochmals die verdächtigen Werte kontrollieren. In zwischzeit bekam sie das spez. Trockenfutter, Lachfilet, Thunfisch. Mal frass sie etwas selbst, mal musste sie wieder zwangsernährt werden.
5 Tage später fuhren wir nochmals in die Klinik. Die Blutwerte wurden abgenommen, und ein Tag später waren die Werte auch da d.h. die Lipase und das Cholesterin waren im Normalbereich und der ALT WErt etwas erhöht, aber lt Ärztin hätte das auch von den Medis sein können. Blut sei nicht mehr lipämisch ( allerdings wurden die Tryglizeride nicht gemessen, vermutlich vergessen worden?) Die Ärztin sagte, dass wäre also doch keine Fettstoffwechsel krankheit und ich könne sie füttern womit ich wolle. Das tat ich dann auch, ich kaufte fKatzenmilch und und die Knabberstangen und war so froh, dass sie zumindest das eigenständig fraß...trotzdem ging es ihr übers Wochenende nicht besser und ich wusste nicht was ich uun sollte. Am montag fuhr ich abends nochmals mit Loki zum Tierarzt. allerdings war nur ein anderen Tierarzt da, der Loki nochmals untersuchte und nochmals Blut abnahm ( jetzt Schilddrüse und Tryglizeride). Ein Tag später waren die Werte da und die Triglyzeride waren statt max. 100mg/dl bei 660mg/dl. Schilddrüse war normal, aber die Fettwerte waren katastrophal. Der Arzt sagte wieder, dass sei der beweis für die Hypertriglyzerdemie und es sei das beste sie einschläfern zu lassen. Ich konnte es nicht fassen wie einfach er das aussprach. Aber kampflos wollte ich mich auch nicht geben, ich stellte wieder das Essen um und recherchierte Stundenlang im Internet wie man das fett senken könnte und ob es noch andere Ursachen geben könnte, denn Tatsache ist dass es Anfangs eine Infektion gab. ich rief die Züchterin an und erfragte ob sich jemand von den Besitzern aus dem gleichen Wurf gemeldet hatten, weil sie das gleiche Problem haben. Im ganzen Internet gab es keine Erfahrungsberichte oder generell berichte, wo diese Krankheit erwähnt wurde. Außer bei Pferden und Hunden.
Klar war das der ARzt nicht mehr helfen konnte und auch bei ursprünglicher Tierarzt sagte, dass es die Fälle gibt ( er untersuchte nicht erneut) und die nicht sehr lang leben. Wenn sie nicht mehr könne, könnte er sie auch daheim einschläfern . Es macht mich fertig aber irgendwie glaube ich nicht das es genau das ist...Ich füttere sie momentan mit Seelachs, Thunfisch, hähnchen, sie bekommt Omegadreifettsäuren, weil das wohl die Triglyzeride senkt..aber sie wird von Tag zu Tag schwächer und es macht mich fertig...nichts tun zu können. Wenn es nicht mehr geht, dann wartet der ARzt bereits schon.
Als Zusatzinformation : Loki bricht nicht, der Kot ist normal, sie ist eine Bengal
Das schlimmste ist das meine Sierra( gleicher Wurf) nun die gleichen Symptome hat, Wassernapf anstarren, nicht fressen wollen. Ich habe meinen Tierarzt angerufen und ihm gesagt, dass das doch nicht sein könne das es genetisch ist, wenn die zweite es nun auch hat. Der Arzt meinte nur, dass das auf jeden Fall sein kann. ich muss sagen ich bin sehr skeptisch...allerdings wurde auf alles getestet und jetzt muss ich warten bis beide sterben und kann nichts tun...Falls irgendjemand was weiss oder jemanden kennt, der sowas ähnliches mitgemacht hat, bitte ich dringend um Hilfe/ Tipps. Bitte kein Fertigmachen, weil ich habe bis her wirklich alles probiert und habe schonfast keine Kraft und Tränen mehr...die zwei sind mein Leben

Falls ich so durcheinander schreibe tut es mir leid, ich weiss ehrlich gesagt gar nicht ob ich auch alles aufgeführt habe..
Mittlerweile ist sie so schwach das sie gar nicht mehr läuft und ich sie tragen muss. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit
