Juli, auch wenn Du es nie erlebt hast und auch alle Deine Freunde immer Glück gehabt haben mit den Konstellationen (Züchter zb haben selten nur 2 Katzen so das sich immer irgendwer versteht oder ne Ausweichmöglichkeit hat) so gibt es doch auch genug Beispiele wo sich Katzen nicht verstehen, eben aus dem bekannten Grund das Kater und Katzen in der Regel!!! unterschiedliche Vorstellungen vom Spielen haben.
Ich kann _Hannibal_ nur Zustimmen, ich würde auch versuchen die Kombi mit dem geringsten Potential an Problemen nehmen.
Wenn die Züchterin ein weibliches Kitten hätte, würde ich zb überhaupt keine/deutlich weniger Probleme sehen.
Klar kann das ein Katerkitten sein, das total sanft spielt, die erwachsene Katze nicht bedrängt, nie raufen will.... aber wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit?
Ich kenne diese Beispiele nicht und ich bezweifle das eine Katze die den Zwerg die ganzen letzten Wochen mit seinen Geschwistern akzeptiert hat (die sogar mal ihre eigene Mama nerven können im Kittenalter) plötzlich in einigen Wochen überfordert ist. Sie wird den kleinen erziehen und ihm beibringen wie weit er gehen darf und das muss jeder Zwerg lernen.
Ich persönlich würde beide nehmen, allerdings die ältere bereits kastriert. Es tut mir leid das ich die Beispiele nicht kenne wo es nicht funktioniert, ist aber so. Was ich aber kenne ist das die Menschen manchmal dazu neigen Probleme aus etwas zu machen wo keine sind. Brauch ich nur meine Painty nehmen. Für viele wäre sie die typische Einzelgängerin, sie spielt nicht mit den anderen, haut ihnen manchmal paar auf die Omme, wenn sie spielt, dann allein, sie mag nicht teilen. Aber sie war schon immer so, liegt im Charakter der Katze und sie war nie alleine, immer mit anderen Katzen zusammen. Auf sie springt niemand drauf, auch die Zwerge nicht zum raufen. Aber das ist hart erarbeitet dieser Status ;-) und für mich darf sie das, sie darf die anderen mal hauen, sie darf alleine spielen wenn sie möchte. Sie ist eben so, wenn sie wirklich Nähe sucht, sucht sie T-jay, meinen Kater, der 2 Jahre jünger ist als sie und gerne rauft.
Oh übrigens, ich hab ja 2 fast 5 monate alte, und die springen dennoch auf meine 9 jährige Britin zum raufen und meinen 11 jährigen Hauskater. Aber sie lernen gerade wie weit sie gehen dürfen, bzw die beiden älteren zeigen ihnen auch ihre Grenzen. sie sind aber lieb zu den beiden und knurren sie nicht an, so das es hier länger dauert, als bei Painty, bis sie es unterlassen sie zu sehr zu ärgern.
Ich denke das was bereits goya schrieb. Die Sozialisierung ist ein großer Knackpunkt. In diesem Falle ist der Zwerg lange genug bei Mama und Geschwistern, die andere Katze kennt ihn ebenso Wochenlang. Ich sehe keinen Grund warum man sie nicht nehmen sollte.
Und nicht zuletzt, so wie du sagtest, es kann, muss aber nicht gut gehen. Ja, bei Erwachsenen, selbes Alter und Geschlecht auch. Da ist keine Chance höher dasd es besser funktioniert, als bei anderem Alter. Die Katzen entscheiden, nicht wir.
lg Juli