Vogelmord

Diskutiere Vogelmord im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Was mir manchmal schon sehr zu denken gibt ist, wie sehr wir Menschen den Wert eines Tierlebens mit zweierlei Maß messen: Mücken sind böse...
  • Vogelmord Beitrag #61
Was mir manchmal schon sehr zu denken gibt ist, wie sehr wir Menschen den Wert eines Tierlebens mit zweierlei Maß messen:

Mücken sind böse, werden erschlagen, Fliegen nerven und sind unsauber, aber dafür gibt es ja Fliegenklatschen, Spinnen enden im Staubsauger. Mäuse werden vergiftet. Hühner (und andere Nutztiere) haben das Pech mit der Daseinsberechtigung „Mahlzeit für uns Menschen“ geboren worden zu sein, also ist ihr Tod legitim. Der Singvogel im Garten ist doch so schön und lieblich, den kann doch meine Katze nicht einfach so töten. Doch und ehrlich gesagt sind ihre Gründe besser unsere ;-)
(Ich bin mir übrigens auch nicht so sicher, was meine Regenwürmer im Garten davon halten, dass mehr Vögel einziehen sollen … Aber das ist ein anderes Thema)

Auf der einen Seite höre ich immer wieder das Argument Freigänger jagen Vögel, auf der anderen Seite erklären mir häufig die gleichen Leute, dass sie sich gerade einen wunderschönen Kiesgarten mit pflegeleichten Ziersträuchern zugelegt haben, und dass heute ja niemand mehr eine so pflegeintensive Hecke und so große alte Apfelbäume bräuchte, und dass in meinem Garten doch wirklich mal Ordnung gemacht werden müsste, der wäre nicht mehr zeitgemäß. Nö :!: Denn genau das macht eben auch den Vogelschutz aus. Dichte Hecken, gerne Weißdorn, in denen die Vögel geschützt brüten können. Da kommt übrigens keine Katze an das Nest heran. Fallobst liegen lassen, beschert einem eine Vielzahl Insekten und ein reichliches Buffet für die Vögel, den Vögeln auch ihren Anteil an den Johannisbeeren überlassen und eben nicht alles mit Netzen abdecken. Beim Unkraut auch mal beide Augen zudrücken (vielleicht nicht im ganzen Garten … aber in ausgewählten Teilen). Baumbestand schützen, auch und gerade die unliebsamen Nadelbäume.
Wenn ich meinem Gartenvogelbestand optimalen Lebensraum biete, fangen meine Freigänger sicherlich immer noch Vögel, aber sie gefährden nicht den Bestand.

Wir haben ja nun auch Freigänger und da die zum Teil vorher wild gelebt haben, auch einige mit sehr ausgeprägtem Jagdverhalten. Nein, ich finde es nicht toll, wenn meine Katzen Beutetiere anschleppen, aber ich kann ihnen schwerlich einen Vorwurf daraus machen. Sie sind nun einmal Fleischfresser und das Jagdverhalten ist ihr natürlicher Instinkt. Jetzt kam hier das Argument man müsste Katzen nicht in den Freigang lassen, die wären auch bei ausreichender Beschäftigung drinnen glücklich. Das mag sein, wenn sie noch nie vor der Tür waren, bei unseren wäre es Quälerei, obwohl ausreichend Platz und Beschäftigung zur Verfügung steht.
 
  • Vogelmord

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  • Vogelmord Beitrag #62
Als erstes möchte ich mal an Fuzzy die Frage stellen woher er den Blödsinn hat, dass Amseleltern ihre Jungen aus dem Nest tragen.

.

ich war, life und in Farbe, dabei - habe es ja immer wieder ins Nest gesetzt

Ist übrigens die Natur, dass wenn nicht genügend Futter da ist, eines schwach oder krank ist, die Jungen von den Eltern aus dem Nest geworfen werden.

Z. T. werden sie auch von den Eltern getötet

sorry, wenn ich jetzt deine romantische, sehr vermenschlichte Sicht auf die Tierwelt demoliere

blöder Darwin:mrgreen:
 
  • Vogelmord Beitrag #63
Es gibt viele verschiedene Arten von Jagdhunden und jede haben andere "Aufgaben".

Und wieviele verschiedene Katzenrassen gibt es, die für unterschiedliche Zwecke gezüchtet wurden?

Es gibt natürlich viele Rassen, aber keine davon hat eine gesonderte Aufgabe angezüchtet bekommen. Es gibt nicht Miez1 die die Mäuselöcher sucht, dann kommt nicht Miez2 die die Maus raus holt und auch Miez3 kommt dann nicht angelaufen und bringt die Maus heim.

Wirfst du den Vögeln vor dass sie Insekten töten? Wirfst du den Großvögeln vor dass sie sämtliche Kleintiere jagen und töten?
 
  • Vogelmord Beitrag #64
Nun gibt es aber nicht nur Apportierjagdhunde (da würde deine Anmerkung passen). Es gibt viele verschiedene Arten von Jagdhunden und jede haben andere "Aufgaben". Bei etlichen Hunderassen wurde der Instinkt Jagen auch nur auf bestimmte Sequenzen hingezüchtet. Hütehunde jagen zB ebenfalls, das Zusammentrieben ist nichts anderes wie das Anschleichen an Beute. Aber der Abschluss fehlt. Dann gibt es wieder etliche "Packer". Die sind wirklich dafür da, nur das Tier fest zu halten, bis der Mensch da ist. Und das muss auch festgehalten werden, wenn das Tier um seinen Leben strampelt und tritt. Dabei entstehen Bisse, die das Tier stark verletzten oder sogar töten. Andere Rassen wie zB Herdenschutzhunde wurden sogar darauf gezüchtet sich mit Wölfen und Bären anzulegen. Erste Wahl ist hier natürlich immer durch Präsenz, wenn es sein muss greifen sie diese Tiere aber auch gezielt an. Und dann selbstverständlich mit Verletzungs-/Tötungsabsicht.
Stimme ich zu! War auch ein Beispiel, ich meine damit, dass man für jeden Hund ein Ersatztraining finden sollte, denn die meisten Hunderassen wurden für einen Zweck gezüchtet. Schweißhunde, Bauhunde, Vorstehhunde, Herdenschutzhunde etc. haben alle individuelle Bedürfnisse. Erstmal von der Rasse her und dann natürlich auch vom Charakter. Es mag Border Collies geben, die in der Familie leben und Bällchen spielen, aber ich kenne auch einige, die schwere Verhaltensprobleme entwickelt haben, weil Agility, Schafe hüten etc. niemals auf dem Stundenplan standen.
Viele Terrierarten kann man sogar mit Katzen vergleichen. Sie sind oftmals auch gezielt für die Jagd auf Schädlinge wie Raten gezüchtet worden, sind extrem eigensinnig und schwer erziehbar. Aber auch das geht, genau wie bei der Katze. Erfordert nur viel Zeit, Geduld und Training. Nur Katzenhalter stellen sich immer hin und sagen eine Katze ist nicht erziehbar, dann muss ich es auch gar nicht erst versuchen. Was natürlich völliger Blödsinn ist.
Stimme ich auch zu, wenn auch eingeschränkt. Ja, ich kann eine Katze erziehen, seh ich ja selber. Relativ gut sogar. Und ich verstehe auch das Argument, das ich auch immer wieder höre. Ich sehe den Unterschied einfach darin, dass ich beim Gassigehen mit dem Hund selbst anwesend und präsent bin. Ich kann auf das Tier einwirken und wenn das nicht reicht, die Leine. Ich gehe aber nicht mit meiner Katze auf Streifzug.
Wie du richtig sagst, muss ich einem Hund Ersatz bieten damit er sein Wesen als Raubtier nicht auslebt und sich als reines Familienmitglied nicht langweilt. Das Gleiche gilt jedoch auch bei der Katze. Eine Katze muss nicht raus um ein artgerechtes Leben führen zu können. Aber eine Katze im Haus/in der Wohnung (diese muss schon mal genug Platz haben) bedeutet bei artgerechter Haltung deutlich mehr Arbeit, was viele schlicht weg nicht wollen.
Ja naja, wobei ich nicht weiß, ob wirklich jemand wegen des Arbeitsaufwands die Katze nach draußen lässt. Ich kenne eigentlich FAST ausschließlich Leute, die die Katzen drinnen halten, weil sie keinen Garten haben oder an einer stark befahrenen Straße wohnen. Oder solche, die Rassekatzen haben und übervorsichtig sind.

Auch das Argument mit dem Futter und der Führung ist Blödsinn. Alles eine Frage der Erziehung und des Individuums.
Es gibt schlicht weg Hunde die darauf gezüchtet worden sind, nahezu alles was sie tun, nur auf Befehl zu tun. Diese Hunde gelten meist als besonders leicht zu erziehen, weil sie eben nahezu nach jedem Kommando geifern. Wenn sie vom Menschen keine Aufgabe bekommen, wissen sie oft nichts mit sich anzufangen und werden dann wiederum sehr schwierig. Und dann gibt es Hunde die gezielt darauf gezüchtet worden sind, völlig eigenständig zu handeln. Vom Laien, gelten sie schnell als unerzogen, weil sie erst beim dritten Mal hören. Aber diese Tiere wägen genau ab, ob es sich "lohnt" auf den Menschen zu hören. Sie können nämlich auch gut ohne ihn und seine "Führung". Diese Hund so weit zu bekommen, dass sie die Eigenständigkeit ein Stück weit ablegen und den Menschen vielen Situationen entscheiden lassen, ist kein Kinderspielt. Dauert Jahre und bedeutet ebenfalls viel Zeit, Geduld und Training.
Ich weiß, was du meinst. Als Beispiel: Border Collies gelten als extrem lernfähig und wollen gefallen, Akitas eher gar nicht. Beide Rassen müssen aber einen Rudelführer haben. Ich möchte nicht mit einem Hund zusammenleben, der seine Position über meiner sieht. Der eine wird unsicher, der andere dominant. Dann ist es wiederum klar, das er macht, was er für richtig hält.

Instinkte lassen sich weder bei der Katze, noch vom Hund wegerziehen. Zum einen kommt es darauf an, wie stark sind sie beim Individuum ausgeprägt und zum anderen was biete ich für eine Ersatzbeschäftigung und welche Motivation hat das Tier sich lieber auf mich zu verlassen und auf mich zu hören, als sein eigenes Ding zu machen. Da ist zwischen Hund und Katze im Allgemeinen kein Unterschied.
Nein, wegerziehen nicht. Die verschwinden nie ganz, da hast du natürlich recht. Aber ich kann das Verhalten des Hundes bis zu einem gewissen Grad kontrollieren. Klar, wenn mein Hund frei läuft und irgendwo auf den Feldern Fährten sucht, wird er sich einen Pups dafür interessieren, ob ich ihn zu mir ordere, wenn ein Hase oder Fasan losstartet/hochfliegt. Unseren Pflegehund habe ich deswegen an der Schlepp oder bei Fuß und sobald ein Tierchen losstartet, setzt er sich. Klar sieht er nach und fiept, aber er weiß, dass sofort der Leckerliebeutel geflogen kommt, den er apportieren darf. Ich bin ganz ehrlich - würde ich Nichts tun oder wäre ich nicht dabei, würde er definitiv hetzen und töten. Das kann ich natürlich nur verhindern, weil ich bei ihm bin und ihn aktiv beeinflusse, wo wir wieder beim Thema wären - bei Freigänger-Katzen ist das einfach nicht möglich.
 
  • Vogelmord Beitrag #65
AtreVido, ich habe mir eure ganze Diskussion jetzt nicht durchgelesen, möchte nur einmal auf deine Ausgangsfrage antworten: Nein, wenn ein Hund meine Katze jagt, mache ich dem Besitzer keinerlei Vorwürfe.
Wie du sagst, sind nunmal auch Hunde Jäger und man geht mit der Haltung von Freigängern immer zwei Risiken ein: Erstens, dass meine Katze andere Tiere erlegt und zweitens, dass meine Katze von einem anderen Tier erlegt wird.
Fressen und gefressen werden, so ist es eben in der Natur.

Wofür ich dem Hundebesitzer jedoch Vorwürfe machen würde, wäre, wenn sein Hund meine Katze jagt und er sie dann einfach liegen lässt - denn das würde ich andererseits mit keinem Tier tun, das meine Katzen in meiner Anwesenheit jagen.
 
  • Vogelmord Beitrag #66
Aber auch das Freigänger-Katzenhalter mal etwas Rücksicht nehmen. Die Katzen stehen während ihres Freigangs schon nicht im geringsten Einflussbereich ihres Halters (kacken fremde Gärten voll, jagen auch "Haustierkaninchen", dringen in fremde Schuppen ein, zerkratzen Autos usw.), dann kann ich doch aber wenigstens etwas Verständnis und Empathie für meine Umwelt haben. Ich kenne nicht wenige, die ihre Freigänger nur im eigenen Garten laufen lassen. Ohne den Garten als Fort Knox zu sichern. Da muss ich doch auch irgendwie Erziehungsarbeit leisten können?! Oder eben "nur" Freilaufgehege usw...


Also, Katzen hinterlassen keine Kratzer auf dem Auto - dann müßte unser schon aussehn wie nix gutes
Kaninchen werden hier überhaupt nicht gejagt und sind nur ein paar Meter von Mietze entfernt.

Freilaufende Katzen unter Kontrolle? Viel Spass bei den ganzen Streunern die rumlaufen (die meistens vom mensch ausgesetzt werden und sich selbst überlassen werden).
Da mal ansetzen
 
  • Vogelmord Beitrag #67
Freilaufende Katzen unter Kontrolle? Viel Spass bei den ganzen Streunern die rumlaufen (die meistens vom mensch ausgesetzt werden und sich selbst überlassen werden).
Da mal ansetzen

Oder noch weit vorher. Freigänger-Katzen endlich mal kastrieren lassen. Sehen ja leider nicht alle Leute ein.
 
  • Vogelmord Beitrag #68
Was mir hier aufgefallen ist, immer wird von Jagdhunden und von reinrassigen Hunden gesprochen. Anscheinend wird vergessen das es eine ganz besondere Rasse an Hunden gibt, die erheblich anhänglicher sind wie jeder andere Rassehund.
Ich rede hier von der "Reinrassigen Promenadenmischung"

Seit ich denken kann, bzw. ich mich zurück erinnern kann, habe ich immer mit Hunden zu tun. Zunächst bei meinen Eltern, die bis auf eine Ausnahme immer Mischlinge hatten. Die Ausnahme war ein Dackel! Keiner der Hunde meiner Eltern haben jemals Streit mit einer Katze angefangen, obwohl sie beim Gassi gehen immer auf die Nachbarkatze getroffen sind. Es wurde sich jedes mal freudig begrüßt.
Nachdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin hat es auch nicht lange gedauert bis ich einen eigenen Hund hatte. Im laufe der Zeit wurden es etliche Hunde. Darunter einen reinrassigen Spitz und einen reinrassigen Münsterländer. Wobei letzterer wohl als Jagdhund gilt. Keines meiner Hunde hat jemals ein anderes Tier gejagt und insbesonders die letzten 7 Hunde hatten die Möglichkeit dazu, weil wir viel mit denen spazieren gegangen sind und diese auch frei von jeder Leine waren.
Diese zeigten mir vielleicht mal, das irgendwo Tiere sind, aber jagen kam nicht infrage! Dazu erzogen habe ich sie nicht! Das einzige was sie lernen mussten, war Stubenrein zu sein ansonsten gab es kaum Erziehung.

Irgendwann zogen dann auch Katzen ein, zu den Hunden. Es hat Spaß gemacht denen beim toben zu zu sehen. Natürlich brachten diese Katzen, von Anfang an waren es Freigänger, Beute mit nach Hause.

Einer dieser Katzen war ein Kater der besonders schlimm war! Jeden Tag brachte er Mäuse oder auch Vögel an. Als einmal ein Vogel, im Haus, entwischen konnte versuchte dieser Kater den Vogel wieder zu bekommen. Ich bin eingeschritten und habe den Vogel hochgenommen. Anscheinend war er unverletzt.
Ich habe meinen Kater nur angesehen und zu ihm gesagt, das der Vogel hier dein darf!
Von diesem Tag an, brachte er keinen Vogel mehr. Ein anderes Mal hatte ein Vogel sein Nest in unserem Briefkasten gemacht. Immer wenn der Kater zu nahe kam wurde er von dem Vogel, ein Sperling, Attackiert. Den Kater hat es nicht gestört und auch die Attacken des Vogels hörten nach ein paar Tagen auf. Aber es kam noch schlimmer. Der Kater sprang auf den Briefkasten (ein frei im Garten stehender) und legte sich oben auf den Kasten. Trotzdem kam der Vogel immer wieder zu seinem Nest. Beide haben auch zusammen auf dem Kasten gehockt, ohne das es Theater gab.
Erst nachdem der Vogel mit seiner Familie ausgezogen ist, fing er wieder an Mäuse zu jagen. Aber keine Maus die auf unserem Grundstück herum lief. Denn die durften das ja!
Eine andere Katze brachte einmal eine Fledermaus. Das war ein noch ganz junges Tier. Vorsichtig wurde die Fledermaus auf den Tisch gelegt. Ich nahm die Fledermaus und wusste erst einmal nicht was ich machen sollte. Dann hat meine Tochter mit einem Experten telefoniert und wir bekamen den Tipp, die Fledermaus einfach aufs Vordach ab zu setzen. Was ich auch machte! Die Fledermaus wurde von einem Elternteil wieder abgeholt.
Meine jetzigen beiden Katzen bringen mir ab und an mal eine Maus, aber auch schon drei Vögel waren dabei. Diese habe ich den Katzen wieder abgenommen und bin dann mit den Vögeln nach draußen. Die Katzen waren dabei! Ich habe die Vögel in einen Strauch gesetzt und bin gegangen. Wieder kamen die Katzen mit, aber nur um zu fressen. Den letzten Vogel brachte mir Peter vor etwa 2 Monaten. Seither wird zwar immer wieder ein Vogel, der auf unserem Grundstück gelandet ist, gejagt aber es wird kein richtiger Versuch unternommen diese Vögel zu packen. Dazu müssten die beiden sich ja wohl anschleichen aber das machen beide nicht!

Im Moment leben neben den beiden Katzen noch vier Hunde im Haus. Ein Border Collie, ein Beagle, ein Mix aus den beiden und ein anderer Hund aus dem nicht hervor geht, welche Rassen in ihm weiterleben. Hunde und Katzen vertragen sich im übrigen sehr gut. Wobei der zuletzt genannte Hund erst einmal Katzen kennen lernen musste. Aber das ging sehr schnell! Er hat nämlich den Kater mit seiner Nase zu aufdringlich untersucht und der Kater hat einmal zu gelangt. Nun sind die beiden gute Freunde.

Eine lange Geschichte, aber damit will ich nur zum Ausdruck bringen, das Hunde erzogen werden können. Es muss nur der Rudelführer bestimmt werden, dann läuft alles seinen Weg.
Katzen kann man nicht erziehen, aber man kann ihnen was beibringen. z.B. Keine Vögel und Mäuse von unserem Grundstück. Daran halten sich beide wie ich immer wieder beobachten kann. Denn wenn sie mit Beute ankommen stammt das von einem anderen Grundstück!

Gruß Helmut
 
  • Vogelmord Beitrag #69
@_hannibal_

Ich stecke beim Thema Katze noch lange nicht so tief drin wie im Thema Hund. Aber soweit ich weiß, wurde keine Katzenrasse auf Verwendung gezüchtet. Aber wo macht das einen Unterschied? Ich wollte mit dem kurzen Rasseausflug beim Hund nur zeigen, dass es nicht nur welche gibt, die geschossene Beute ohne Verletzungen apportieren sollen. Sondern durchaus auch die, die hetzen und töten. Und damit gibt es dann keinen Unterschied zur Katze.

Nein. Ich werfe keinem Wildtier vor, dass es sich Beute zum Überleben verschafft. Ich werfe aber Haltern von Haustieren vor, dass sie ihre Haustiere mehr oder weniger Beute zum Spaß machen lassen + die vorherrschende Gleichgültigkeit dazu und zu Beschädigungen am Eigentum anderer.


@Schneeleopard

Mit welcher Sicherheit, willst du denn sagen, dass keine einzige Katze Kratzer auf Autos hinterlässt? Ich durfte das sogar schon live beobachten. Bei meinem Auto kommt es auf den Kratzer mehr oder weniger nicht an. Aber unserem Nachbar wurde das neue 45-50.000 € Auto eindeutig von Tierspuren zerkratzt. Ich habe da durchaus Verständnis für seinen Groll. Kann in diesem Fall natürlich auch ein Marder, Waschbär oder ähnliches gewesen sein. Aber keines dieser Tiere konnte ich hier bisher beobachten (wohnen erst ein halbes Jahr dort), wiederum unzählige Katzen.
Unabhängig gibt's aber noch jede Menge andere Dinge, die diese Katzen "anstellen". Tote Tiere im Garten ablegen, überall hin sch***, in Keller und Schuppen reinkriechen, die Vogelnester im eigenem Garten plündern und und und. Den Tieren gebe ich daran keine Schuld, aber den Halten. Das ist mein Garten und da hat einfach niemand Fremdes (einschließlich fremder Haustiere) etwas drin zu suchen. Weil ich nicht möchte, dass eine der Katzen etwas passiert, renne ich immer erste ne Runde durch den Garten, bevor ich den Hund raus lasse. Gerade die fette Perserkatze, hätte keine Chance rechtzeitig zu entkommen. Fremde Katzen werden nämlich gejagt und sie gehört zu den Hunden, die sicher ernst machen würde. Sehe ich in meinem eigenen Garten aber eigentlich nicht ein. Auch nicht ständig die toten Mäuse und Katzenhaufen zu entsorgen. Mag sein, dass es hier so schlimm ist, weil es hier so extrem viele Freigänger gibt. Aber das darf nicht mein Problem sein.


@Tschikitta

Ich habe die Mischlinge absichtlich nicht angesprochen. Keinesfalls weil sie mir weniger bedeuten (unsere ist als Old English Bulldog auch ein Mischling, nur mit Namen ;-) ), sondern weil sie bei dieser Diskussion aufgrund ihrer Vielfältigkeit eher schlecht als Beispiel dienen können.
Und natürlich können Hunde und Katzen. Mit unseren Dreien läuft es auch wunderbar. Aber unser Hund unterscheidet deutlich zwischen unseren Katzen und fremden Katzen.
Woher kommt immer noch dieser Aberglaube, Katzen nicht erziehen zu können? Blödsinn! Es dauert nur lang, braucht Zeit und Geduld. Ihnen etwas bei zu bringen ist im Prinzip auch erziehen. Ich bringe meinen Katzen zB bei, nichts auf den Tisch zu suchen, wenn ich daran esse - das ist Erziehung. Ich bringe ihnen bei, keine Tapeten von der Wand zu holen - das ist Erziehung. Ich bringe ihn bei nicht wahllos in der Wohnung zu machen, sondern das Klo zu benutzen - das ist Erziehung. Ich bringe ihn bei nicht zu jagen - das ist Erziehung. Oder ich lasse sie eben im Haus ;-)

@Tschikitta und @Ovi
Ich freue mich immer über konstruktive Diskussionen über Hunde (Katzen natürlich auch, deswegen bin ich ja hier ;-) ). Aber vielleicht sprengt die Fülle hier langsam den Rahmen. Ich wollte euch nur anhand des Hundebeispiels zeigen, dass es durchaus andere Möglichkeiten gibt, als seine Katze unkontrolliert jagen zu lassen.
Aber eines muss ich noch sagen. Ich finde sehr schade, dass ihr noch das Märchen über Rudel und Rangfolge etc verbreitet. Ein Rudel ist in der Natur ein Wolfspaar und ihre Nachkommen. Keine lose "zusammengeworfene" Sozialstruktur aus nicht miteinander verwandten Tieren und aus unterschiedlichen Spezien (Hund und Mensch). Wir bilden mit dem Hund kein Rudel, es gibt keinen Rudelführer, kein Alphamännchen usw. Informiert euch dahin gehend bitte etwas mehr, gerade wenn ihr diesen Irrglauben auch noch verbreitet.
 
  • Vogelmord Beitrag #70
Würdest du mir den gefallen tun und nicht bei jedem bisschen schreiben, es sei Blödsinn, Schwachsinn etc?

Jeder hier hat das Recht auf seine Meinung. Und wenn es für dich so schwach- und blödsinnig ist, musst du hier ja nicht schreiben.

Ansonsten gab es das Thema schon, wochenlang zerkaut und immer wieder im Kreis drehend das gleiche wiederholt. Ich suche nachher den link gerne raus.
 
  • Vogelmord Beitrag #71
@AtreVido
Ich frage mich, warum du dich hier angemeldet hast.
Du wirkst wie jemand, der versucht zu missionieren anstatt zu diskutieren.
Versuchts du uns über die, deiner Meinung nach, falsche Haltung unser Katzen aufzuklären? Du läßt keine Argumente außer deinen eigenen gelten und die sind teilweise unrichtig.
 
  • Vogelmord Beitrag #72
@Stulle und @Motzkatze

Es gibt Dinge, wo es nicht nur eine Meinung gibt, sondern fundierte Kenntnisse und Beweise. Ja, ich bin der Meinung, dass die Rudeltheorie beim Hund Quatsch ist. Aber dazu gibt es jede Menge Studien und Abhandlungen von hoch geschätzten Wissenschaftlern.
Genauso ist es bei der Erziehung mit Katzen. Ich sehe es deutlich an meinen und aus dem Bekanntenkreis, dass dies möglich ist. Ebenfalls weiß ich aus eigener Erfahrung bzw. Beobachtung, dass Katzen Autos zerkratzen. Also so what?

Und natürlich lasse ich andere Meinungen gelten. Mir ist schon klar, auf welches Thema ihr anspielt. Dort habe ich zu niemanden gesagt/geschrieben, dass ihre Fütterungsempfehlung "Blödsinn" oder falsch ist. Ich habe lediglich geäußert, dass sie für uns nichts ist. Dies war/ist meine Meinungsfreiheit, die aus diesem Forum massiv angegriffen wurde. Kann ich gut mit leben...

Und ich habe mich hier für sachlichen Austausch angemeldet, nur finde ich den bisher hier leider sehr wenig. Mit Missionieren hat das nicht im Geringsten was zu tun. Und ja, wenn hier Unwahrheiten öffentlich gepostet werden, dann möchte ich dies bei Themen die mir am Herzen liegen richtig stellen. Ansonsten darf hier natürlich selbstverständlich jeder seine Meinung haben und äußern.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vogelmord Beitrag #73
Ach, auf was spiele ich denn an? Mir ist da gerade nichts bewusst, weil es hier um dieses Thema geht. Nicht um Fütterungsempfehlungen. Sorry aber da denkst du in die falsche Richtung.

Es geht mir darum, dass du fast alle aussagen hier als Unfug abtust. Und das geht so nicht.

Wenn du über Hunde reden möchtest, mach ein Thema über Hunde in der Plauderecke auf oder wende dich an ein Hundeforum.

Ansonsten suche ich gerne das bereits vorhandene Thema raus, in dem diese Diskussion sich über Wochen im Kreis drehte. Da kannst du gerne weiter drehen.
 
  • Vogelmord Beitrag #74
Nein. Ich werfe keinem Wildtier vor, dass es sich Beute zum Überleben verschafft. Ich werfe aber Haltern von Haustieren vor [...] die vorherrschende Gleichgültigkeit dazu [...].


Woher kommt immer noch dieser Aberglaube, Katzen nicht erziehen zu können? [...] Es dauert nur lang, braucht Zeit und Geduld.



In einigen Punkten möchte ich @AtreVido Recht geben.

Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass man Katzen erziehen kann. Es dauert zwar lange und ist anstrengend, aber nicht unmöglich. Und mir ist ebenfalls aufgefallen, dass sich viele Katzenhalter hinter der Meinung verstecken, man könne Katzen nicht erziehen, es sei ihre Natur, eigensinnig zu sein und daher dürften sie auch alles tun und lassen, was sie wollen. Das halte ich für falsch. Nicht etwa das Verhalten der Katzen sondern die Einstellung der Katzenhalter.

Auf der anderen Seite, um zum Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen, finde ich es völlig in Ordnung, dass Katzen jagen, Beute erlegen und verspeisen. Ich hätte es gerne, dass meine Katzen mehr Möglichkeiten dazu hätten, doch leider kann ich ihnen keinen Freigang anbieten. Sie haben nur die Terasse und das Dach. Dort hat meine Emma eine Taube gejagt und aufgefressen. Seitdem haben wir hier keine Tauben mehr. Das finde ich gut, sie haben nämlich meine Wäsche auf der Leine vollgekotet. Und ich bin kein Taubenhasser! Ich finde sie wirklich putzig und süß, ebenso wie Geckos und größere Echsen, von denen ich in der Zwischenzeit auch nur noch Überreste finde. Sie gehören zur natürlichen Beute der Katzen. Viel eher habe ich große moralische Probleme damit, dass wir die sogenannten Nutztiere systematisch unterdrücken, foltern, quälen, schlachten und dann mit diesem Fleisch andere Raubtiere füttern, die sich ihre Beute selbst erlegen könnten.
 
  • Vogelmord Beitrag #75
@Stulle und @Motzkatze

Es gibt Dinge, wo es nicht nur eine Meinung gibt, sondern fundierte Kenntnisse und Beweise. Ja, ich bin der Meinung, dass die Rudeltheorie beim Hund Quatsch ist. Aber dazu gibt es jede Menge Studien und Abhandlungen von hoch geschätzten Wissenschaftlern.
Genauso ist es bei der Erziehung mit Katzen. Ich sehe es deutlich an meinen und aus dem Bekanntenkreis, dass dies möglich ist. Ebenfalls weiß ich aus eigener Erfahrung bzw. Beobachtung, dass Katzen Autos zerkratzen. Also so what?

Und natürlich lasse ich andere Meinungen gelten. Mir ist schon klar, auf welches Thema ihr anspielt. Dort habe ich zu niemanden gesagt/geschrieben, dass ihre Fütterungsempfehlung "Blödsinn" oder falsch ist. Ich habe lediglich geäußert, dass sie für uns nichts ist. Dies war/ist meine Meinungsfreiheit, die aus diesem Forum massiv angegriffen wurde. Kann ich gut mit leben...

Und ich habe mich hier für sachlichen Austausch angemeldet, nur finde ich den bisher hier leider sehr wenig. Mit Missionieren hat das nicht im Geringsten was zu tun. Und ja, wenn hier Unwahrheiten öffentlich gepostet werden, dann möchte ich dies bei Themen die mir am Herzen liegen richtig stellen. Ansonsten darf hier natürlich selbstverständlich jeder seine Meinung haben und äußern.

Du übersiehst da leider einen kleinen Faktor - niemand sagt, dass du nicht eine andere Meinung haben oder auch falsche Kommentare korrigieren darfst.
Aber wenn du doch nach sachlichem Austausch suchst, dann bleibe bitte auch selbst sachlich.
Aussagen wie "das ist Blödsinn/Unfug/Quatsch" sind nicht sachlich, sondern beleidigend, weil sie das Gegenüber als dumm darstellen.
Hättest du stattdessen einfach gesagt "du unterliegst da einem Irrglauben, es wurde dannunddann folgendes bewiesen", stellte sich die Sache anders dar, das wäre ein sachlicher Austausch gewesen.

Versteh mich nicht falsch, ich stimme dir durchaus zu - sowohl, was die Katzenerziehung als auch das Zusammenleben der Hunde angeht.
Aber einen Irrglauben mit Beleidigungen zu korrigieren, hat nichts mit einem sachlichen Austausch zu tun.
Richtig stellen darfst du, was immer du willst - aber eben nicht in welchem Ton auch immer du willst.
Wie man in den Wald hereinruft...
 
  • Vogelmord Beitrag #76
Das ist totaler Blödsinn! Das kann nur jemand schreiben, der sich noch nie tiefer gehend mit Hunden, .......

@Stulle und @Motzkatze
...

Und natürlich lasse ich andere Meinungen gelten. Mir ist schon klar, auf welches Thema ihr anspielt. Dort habe ich zu niemanden gesagt/geschrieben, dass ihre Fütterungsempfehlung "Blödsinn" oder falsch ist. Ich habe lediglich geäußert, dass sie für uns nichts ist. Dies war/ist meine Meinungsfreiheit, die aus diesem Forum massiv angegriffen wurde. Kann ich gut mit leben...

Und ich habe mich hier für sachlichen Austausch angemeldet, nur finde ich den bisher hier leider sehr wenig. Mit Missionieren hat das nicht im Geringsten was zu tun. Und ja, wenn hier Unwahrheiten öffentlich gepostet werden, dann möchte ich dies bei Themen die mir am Herzen liegen richtig stellen. Ansonsten darf hier natürlich selbstverständlich jeder seine Meinung haben und äußern.

Sachlicher Austausch sieht anders aus und das geltenlassen von anderen Meinungen auch.
Keine Ahnung auf welches andere Thema du dich beziehst. Ich kenne nicht jeden Thread.

Ich glaube, Stulle meinte diesen Thread.
Allerdings ging es weniger um die Erziehung der Katze.

 
  • Vogelmord Beitrag #77
Okay, ich habe an einen anderen Thread gedacht. Wenn das hier nicht der Fall ist, ignoriert bitte diese Aussage.


Aber einen Irrglauben mit Beleidigungen zu korrigieren, hat nichts mit einem sachlichen Austausch zu tun.
Richtig stellen darfst du, was immer du willst - aber eben nicht in welchem Ton auch immer du willst

"Das ist Blödsinn" ist in meinen Augen keinesfalls eine Beleidigung. Aber ich gebe dir recht, auch nicht gerade nett und sachlich.

Wie man in den Wald hereinruft...

Diese Aussage ist wahr. Und deswegen lasse ich mich hier leider öfter zu solchen doch eher unsachlichen Kommentaren hinreißen. Einige der User tun hier so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. In einer widerlichen arroganten Art. Und wenn dann noch Falschaussagen dabei sind, kann ich mich nicht mehr rechtzeitig auf die Finger setzen.
Das tut mir Leid und ich werde mich in Zukunft hier wohl in Gänze zurück nehmen, weil von den wenigsten Seiten eine sachliche Diskussion angestrebt wird.
Ich bin in mehreren Foren angemeldet (unter anderem auch in mehreren Hundeforen, was mir hier doch angeraten wurde). Da ist der Ton auch immer wieder rau, aber die Art und Weise wie oben beschrieben von einigen (bei weiten nicht allen!) hier, ist mir noch nicht untergekommen.
 
  • Vogelmord Beitrag #78
Einige der User tun hier so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. In einer widerlichen arroganten Art.
[...]
Ich bin in mehreren Foren angemeldet (unter anderem auch in mehreren Hundeforen, was mir hier doch angeraten wurde). Da ist der Ton auch immer wieder rau, aber die Art und Weise wie oben beschrieben von einigen (bei weiten nicht allen!) hier, ist mir noch nicht untergekommen.

Das ist allerdings richtig und das finde ich immer wieder schade.
Einerseits verstehe ich es, gerade beim Thema Haustiere - also Lebewesen - ist eben viel Emotion dabei und wenn dann etwas beschrieben wird, was in den Augen mancher dem Tier schadet, wird sich schnell im Ton vergriffen. Andererseits ist es eben weil es so ein emotionales Thema ist, wichtig, freundlich und sachlich aufzuklären und nicht angreifend, weil sich Menschen einfach eher "bekehren" lassen, wenn man ihnen freundlich gegenübertritt, als wenn man ihnen Vorwürfe macht.

Umso wichtiger ist es deshalb, sich selbst, wenn man dieses Problem erkennt, besonders zu bemühen, beim richtigen Ton zu bleiben, als sich verlocken zu lassen, ins selbe Horn zu blasen - auch, wenn das manchmal schwer ist ;-)

So, nun aber genug OT.
Ich denke, zum Thema jagen und insbesondere Vögel jagen, sind die Meinungen sehr zwiegespalten.
Meiner Meinung nach kann man Katzen sehr wohl erziehen und auch den Jagdtrieb dadurch mit viel Geduld in gewisser Weise einschränken.
Was nicht geht, ist, ihnen komplett abzugewöhnen, zu jagen, dazu ist dieser Instinkt einfach zu tief verankert. Ob man es nun fair findet, dass dieser Instinkt bei Katzen geduldeter ist als beim Hund (und sei es nur aus dem Grunde, dass Katzen in der Regel allein umherwandern und Hunde nicht) sei mal dahingestellt, aber rechtlich gesehen ist das nunmal legitim und da gibt es eben diesen Unterschied, ob einem das nun gefällt oder nicht.
Auch sehe ich das viel größere Problem nicht allgemein in allen Freigängerkatzen, die jagen, sondern in den viele, vielen Streunerkatzen und solchen Freigängern, die von ihren Haltern nicht kastriert werden.
Nur dadurch gibt es überhaupt so viele Katzen, dass sie für die Population der Vögel eine Gefahr darstellen.
Und natürlich muss man sich fragen, warum es überhaupt nur noch so wenige Vögel gibt, dass die Jagd auf sie eine Gefahr des Aussterbens beinhaltet - das liegt nämlich nicht an den Katzen, sondern am eingeschränkten Lebensraum, für den die Menschen verantworlich sind, nicht die Raubtiere.
 
  • Vogelmord Beitrag #79
Danke für den guten Beitrag Labiae und sorry an Hanibal für den " Blödsinn".
Das war eine schlechte Reaktion meinerseits.:cry:
LG

Hannibal meinte ich natürlich.
 
  • Vogelmord Beitrag #80
Nun bekehren wollen hier alle doch irgendwie..... Das richtige Futter, die richtige Bezeichnung, der richtige Umgang usw. Jeder der hier eine andere Meinung vertritt, als die Stammuser, hat ein Problem.... Denn dann kommen sie alle aus den Ecken geschossen und verbeißen sich an Ausagen, Ausrufezeichen, verkehrt gesetzte Icons und das könnte man so weiter führen. Finde es oft auch ziemlich arrogant wenn dann geschrieben wird, wenn dir das nicht passt kannst du ja gehen... Warum, weil man eine andere Meinung hat, oder weil dass angesabberte Forumshorn nicht für einen passt. Also trage es einfach mit Fassung. Dennoch gibt hier viele interessante Menschen, spannende Themen und somit jeder empfindet Sachlichkeit anders.. Wenn man jemanden mag, empfindet man das gesagte sachlich, bei einem anderen bläht man die Backen und empfindet Mensch und das Gesagte als es als unsachlich.



Katzen sind Spaßjäger ich sehe das bei meinem Draussenkai und auch bei der Mindener Gang.... Sie töten weil sie es können, es geht Ihnen nicht um Nahrungskampf. Ich finde auch das man Katzen erziehen kann, dennoch kannst du sie nicht so satt machen, dass sie der Vogel, die Maus und das Hasenjunge nicht animiert einfach die Fertigkeiten zu erproben.

Kann Kai auch kein Glöckchen umbinden, da es erstens für die Katze eine Tierquälerei ist, dieses latente dauerbimmeln und eine zu große Gefahr beim Klettern ist. Möchte ja, dass der Bengel alt wird und sich nicht stranguliert. Der Mensch richtet viel mehr Schaden an, als die Katzen.

lg
Verena
 
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Katze akzeptiert Freundin nicht: Hallo =) üblicherweise würde ich mich jetzt erst einmal vorstellen und Hallo in die Runde werfen. Hole ich bei Gelegenheit nach, denn ich...
Meine Mina hat gekämpft: Heute ist meine Mina von uns gegangen. Sie hat bis zum Ende gegen ihren Krebs gekämpft und das bestmögliche aus der restlichen Zeit gemacht...
Kater gibt nachts keine Ruhe und tagsüber miaut er immer an der Tür und will raus: Hallo, ich weiß nicht was ich machen soll und bitte Euch um Rat. Und zwar haben wir eine 8jährige Katze und einen gut eineinhalb Jahre...
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