• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Spondylose - noch mehr Betroffene?

Diskutiere Spondylose - noch mehr Betroffene? im Erkrankungen von Skelett und Muskulatur Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Liebe Foris, das ist mein erster Beitrag hier und ich suche Austausch zum Thema Spondylose bei Katzen. Mein Uri ist 12 Jahre, ein BKH-Mix...
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #1
K

kittekatz01

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Liebe Foris,
das ist mein erster Beitrag hier und ich suche Austausch zum Thema Spondylose bei Katzen.

Mein Uri ist 12 Jahre, ein BKH-Mix, übergewichtig (wir sind dran). Er wurde im letzten Jahr immer ruhiger, und so drängte ich bei meiner Tierärztin, die das vorher noch abgelehnt hatte (der hat nix) auf ein Röntgenbild. Und da sah man den ganzen Schlamassel, hochgradige Spondylose, eine große Brücke im LWS-Bereich und gleich nebenan bildete sich eine zweite, und jede Menge "Zähnchen" an den Wirbeln im HWS-Bereich.

Uri hatte also anscheinend schon länger Schmerzen :( Ich begann auf Anraten der Ärztin eine Therapie mit Onsior 6 mg, ich sollte zwei Tabletten täglich geben, worauf er völlig apathisch wurde und nicht mehr fraß. Also habe ich reduziert auf eine, stellte aber auch nach einer Woche keine Veränderung in seinem Bewegungsverhalten fest. Ich stelle um auf metacam. Das bekommt er nun seit drei Wochen täglich.

Zusätzlich erhält er Zeel und Traumeel, da stelle ich gerade von Injektionslösung oral auf Tabletten um.

Ich habe einige Fragen und hoffe, Ihr könnt mir Rat geben:
Ich bin mit dem metacam ziemlich unglücklich, weil ich weiß, dass es nicht für Langzeitbehandlungen gedacht ist und Nierenschädigend ist. Uris Nierenwerte waren zwar beim letzten geriatrischen Check okay, aber das würde ich auch gern bewahren. Gibt es hier jemanden, der gute Erfahrungen gemacht hat mit täglicher REDUZIERTER Gabe oder mit einer zweitägigen vollen Dosis?

Es ist leider so, dass drei Tierärzte drei Meinungen zu dem Thema ausgespuckt haben (haarerauf!):
Meinung 1: Onsior verschreiben wir sowieso niemals, metacam täglich (Tierklinik)
Meinung 2: Onsior auf jeden Fall, das ist verträglicher
Meinung 3: metacam täglich

Ja klar, ich will ihn natürlich nicht leiden lassen, aber ich will mir nicht das nächste Problem ins Haus holen. Nun ist es so, dass Uri nicht hinkte oder sehr augenfällige Beeinträchtigungen hat bzw. hatte, sondern dass er "nur" bewegungsfaul war und etwas steif läuft (er ist halt aber auch mit 6,3 kilo nicht so leicht). Was auffällig war und ist: Er ist sehr berührungsempfindlich am Rücken, das hat sich auch nicht geändert.

Wie kriege ich nun raus, ob ich das metacam reduziere und wie reduziere ich es?

Zweite Frage: Ich habe jetzt zeel und traumeel als Tabletten bestellt. Muss man das öfter geben oder auch nur einmal täglich?

Dritte Frage: Mich interessieren sehr Langzeitberichte von Spondylose-Katzen. Was ist gut, was sollte man vermeiden, kann ich noch mehr tun (z.b. Nahrungsergänzungsmittel). Er nimmt leider nur Trockenfutter (traurig, aber er ist total renitent, hab ihn schon als kitten so bekommen), irgendwelches Pulver ist da sinnlos, ich muss ihm alles oral ins Mäulchen geben.

Ich würde mich über Antworten sehr sehr freuen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #2
Hallo,

Also erstmal herzlich Willkommen hier, auch wenn der Anlass ein leider nicht so schöner ist :-?

Ich habe hier auch einen Spondylose-Kater, Ein Maine Coon, 9 Jahre, 8 kg schwer.
Festgestellt wurde es Anfang März diesen Jahres weil ich auch darauf bestand das ein Röntgenbild von Hüfte und Wirbelsäule gemacht wird, da ich ein Jahr zuvor schon beim Tierarzt war und es damals auch hieß *da ist nix, der läuft ganz normal*
Befund ist ganz ähnlich zu Deinem Kater, hochgradig, versteifungen und ganz schlimm die LWS.

Symptome: wegkippen des Hinterns so ab und zu, steifes Laufen, er kann keine hohen Sprünge mehr machen (deswegen haben wir Treppen und Aufstiegshilfen gebaut)
und was ganz schlimm ist, er hat probleme mit dem Stuhlgang.(Dafür bekommt er jede menge Ballast ins Barf und täglich Lactulose)

Metacam hat bei Blue nicht die gewünschte Wirkung gebracht und ich bekam von meiner TÄ Onsior, 6mg. Ich sollte eigentlich auch 2 Tabletten geben wegen seinem Gewicht, handhabe es aber so das er nun täglich immer eine bekommt. Und falls ich merken sollte das er einen schmerzhafteren Schub hat, bekommt er die volle Dosis.

Ich kann deine Sorge wegen dem Metacam schon verstehen.
Allerdings habe ich eine Bekannte (in einem anderen Forum kennen gelernt) die auch einen 12 Jährigen Spondylose-Kater hat. Dieser bekommt schon seit ca. 3 Jahren täglich Metacam.
Sie sagt sich halt das er eh schon ein gutes Alter hat und sie ihm die noch übrigen Jahre die Schmerzen ersparen will...
Natürlich werden Jährlich Blutwerte getestet.

Was die Ernährung angeht kann ich dir leider nicht wirkich weiter helfen, da ich barfe.
Ich denke viel mehr gutes kann ich da nicht wirklich tun. Ein Rezept wird allerdings immer Nierenschonend zubereitet.

Auch zu Zeel oder Traumeel kann ich dir leider nichts sagen, damit kenne ich mich nicht aus weil ich es nicht benutze. Ich hoffe das sich dazu hier noch jemand meldet.

Wenn Du Zeit und Muse hast kannst Du ja mal in meinem Thema bischen lesen....da steht ein bischen was.



ab Seite 27 ab Beitrag 268

Ich hoffe das sich noch ein paar hier melden die Dir besser weiter helfen können.

Edit: vergessen noch zu erwähnen....Blue kann sich *hinten* auch nicht mehr putzen weshalb er jettz öfter geschoren werden muss :-(
wirlich berührungsempfindlich ist er nicht aber er wird stinkig wenn er hinten gekämmt wird (was ja eigentlich nötig ist weil er sich ja nicht mehr putzen kann)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #3
Zu Spondylose kann ich nichts, zu Schmerzmitteln nur wenig sagen.

Aber Traumeel und Zeel sind nach allem was ich weiß in der Kombi eigentlich nicht möglich. Das ist ein "entweder-oder". Wobei Traumeel eben leider nicht zur Langzeitbehandlung gedacht ist.
In der Not hab ich das Traumeel auch schon mal länger gegeben, dann allerdings nur jeden zweiten Tag (andere Art von Dauerschmerz).

Onisor hab ich einmal als Alternative zum Metacam versucht, hat mein Kater aber nicht so gut vertragen wie das Metacam. Das ist wohl - wie bei allem - individuell verschieden. Hier im Forum heißt es, Onisor sei verträglicher. Meine TÄ meint, das Metacam sei besser. Und wenn man nen dritten fragt hat der vermutliche ne vierte Meinung :roll:

Könntest Du Dir vorstellen, einen HP dazuzunehmen?
 
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #4
Vielen Dank für Eure Antworten!

Ja, zu Onsior und metacam existieren unterschiedliche Meinungen bei den Tierärzten. Ich war heute noch einmal bei der Tierärztin (einer von den dreien, die ich befragte), und wir sind überein gekommen, dass Uri vorerst jeden 2. Tag die volle Dosis erhält. Meine Idee war, probehalber auf die Hälfte der Dosis täglich zu reduzieren, aber das mache keinen Sinn, so die Tierärztin. Kann man ja auch nachvollziehen: Wenn ich bei Kopfschmerzen nur eine halbe Ibuprofen nehme, kann ich es auch ganz lassen.

Zu Zeel und Traumeel: Ja, mittelfristig könnte ich das Traumeel weglassen, aber ich gebe die Kombi erst drei Wochen, das mache ich noch eine Weile so. Im günstigsten Fall hilft es - ansonsten schadet es nichts. Zeel ist das Langzeit-/chronische Mittel, Traumeel für akut, das ist klar.

Nur Homöopathika zu geben, davon raten mir alle drei Ärzte ab. Schade, dass die Fellnasen nicht mit einem reden können - und starke Symptome hatte Uri ja auch nicht, nur leider einen schlimmen Befund. Ich werde ihm bald Freigang (geschützt, Grundstück mit Zaun) gewähren, mir scheint, er möchte es sehr gern und da er sich dann zwangsläufig mehr bewegt, tut er sich selbst und dem Erhalt seiner Muskulatur Gutes.

Ich bin schon länger auf der Suche nach einem Nahrungsergänzungsmittel, das von mir ausgesuchte Forteflex 225 nimmt er nicht, weil er außer seinem Orijen nicht einmal Leckerli will. Ich versuche es jetzt mit einem Pump-Liquid, das heißt Petarthrin forte. Ich verspreche mir davon ein langsameres Fortschreiten der Erkrankung.

Ich fahre jetzt erst einmal zur Kur, danach werde ich einen HP aufsuchen. Vielleicht wäre Akupunktur oder Osteopathie mal einen Versuch wert.

Ich habe übrigens noch eine fast 19jährige Katze mit CNI in Stadium III. Da hat man echt eine Menge zu tun...
 
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #5
Hallo,
ich bin grad auf Deinen Beitrag gestossen und hab mich daraufhin sofort angemeldet.
Ich würde mich auch sehr gerne zu dem Thema austauschen, da meine Pipilottchen auch mit der Krankheit zu kämpfen hat.
Wenn Du magst, schreibe mir doch gerne mal eine Nachricht, das ist vielleicht einfacher.
Ich habe definitiv auch Bedarf noch einiges zu dem Thema zu erfahren und mich vor allem auszutauschen. Ich mache mir nämlich doch recht viel Sorgen um meine Süße :-(
Ich würde mich freuen, von Dir zu lesen.
Liebe Grüße,
Sandra
 
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #6
Ich kann dazu gar nichts beitragen, aber herzlich willkommen hier, liebe Sanni :a066:.
 
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #7
Allerdings habe ich eine Bekannte (in einem anderen Forum kennen gelernt) die auch einen 12 Jährigen Spondylose-Kater hat. Dieser bekommt schon seit ca. 3 Jahren täglich Metacam.
Sie sagt sich halt das er eh schon ein gutes Alter hat und sie ihm die noch übrigen Jahre die Schmerzen ersparen will...
Natürlich werden Jährlich Blutwerte getestet.
Ich denke, diese Bekannte bin ich :lol:
Und ich erzähle auch mal kurz:
Kater Socke ist inzwischen 13 Jahre alt und bekommt wegen starker Arthrose - v.a. in beiden Vorderbeinchen - seit über 3 Jahren täglich Metacam, und zwar die volle Dosierung, weil einen niedrige beim Versuch nicht ausreichend gewirkt hat.
Ich war mit ihm in der TK Hofheim, um keine Alternative auszulassen, aber sie rieten mir auch zu Metacam oder Onsior. Onsior geht bei ihm nicht, deshalb Metacam.
Alle 6 Monate lasse ich sein Blutbild kontrollieren und er liegt mittig in der Referenz. Also bisher vertragen seine Nieren das Medikament gut, er läuft steifbeinig und v.a. die Treppen abwärts wie ein alter Mann, ist aber sonst weitgehend beschwerdefrei (sofern man das so beurteilen kann).

Ich hatte ihm 2 Jahre lang auch das Grünlippmuschelpulver gegeben, habe es aber abgesetzt, weil keine Wirkung zu erkennen war.

Ich habe ihm jetzt kleine Schemel als Aufstiegshilfe vor seinen Lieblingssessel und die Couch gestellt, die benutzt er auch. Kratzbaum geht leider nicht mehr - aber es gibt genügend andere schöne Plätzchen.
 
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #8
Ich denke, diese Bekannte bin ich :lol:

oh...das ist toll....dann hätte ich schon 2 gute Bekannte :smile:
Du bist aber nicht die Stefanie oder?
Oder kenne ich Dich auch? Woher? Würde mich ja freuen noch ne gleichgesinnte zu haben :smile:
 
  • Spondylose - noch mehr Betroffene? Beitrag #9
Nee, ich bin die Edda vom Netzkatzenforum :lol:
 
Thema:

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