Liebe Foris,
das ist mein erster Beitrag hier und ich suche Austausch zum Thema
Spondylose bei Katzen.
Mein
Uri ist 12 Jahre, ein
BKH-Mix, übergewichtig (wir sind dran). Er wurde im letzten Jahr immer ruhiger, und so drängte ich bei meiner Tierärztin, die das vorher noch abgelehnt hatte (der hat nix) auf ein Röntgenbild. Und da sah man den ganzen Schlamassel, hochgradige
Spondylose, eine große Brücke im LWS-Bereich und gleich nebenan bildete sich eine zweite, und jede Menge "Zähnchen" an den Wirbeln im HWS-Bereich.
Uri hatte also anscheinend schon länger Schmerzen

Ich begann auf Anraten der Ärztin eine Therapie mit Onsior 6 mg, ich sollte zwei Tabletten täglich geben, worauf er völlig apathisch wurde und nicht mehr fraß. Also habe ich reduziert auf eine, stellte aber auch nach einer Woche keine Veränderung in seinem Bewegungsverhalten fest. Ich stelle um auf metacam. Das bekommt er nun seit drei Wochen täglich.
Zusätzlich erhält er Zeel und Traumeel, da stelle ich gerade von Injektionslösung oral auf Tabletten um.
Ich habe einige Fragen und hoffe, Ihr könnt mir Rat geben:
Ich bin mit dem metacam ziemlich unglücklich, weil ich weiß, dass es nicht für Langzeitbehandlungen gedacht ist und Nierenschädigend ist. Uris Nierenwerte waren zwar beim letzten geriatrischen Check okay, aber das würde ich auch gern bewahren. Gibt es hier jemanden, der gute Erfahrungen gemacht hat mit täglicher REDUZIERTER Gabe oder mit einer zweitägigen vollen Dosis?
Es ist leider so, dass drei Tierärzte drei Meinungen zu dem Thema ausgespuckt haben (haarerauf!):
Meinung 1: Onsior verschreiben wir sowieso niemals, metacam täglich (Tierklinik)
Meinung 2: Onsior auf jeden Fall, das ist verträglicher
Meinung 3: metacam täglich
Ja klar, ich will ihn natürlich nicht leiden lassen, aber ich will mir nicht das nächste Problem ins Haus holen. Nun ist es so, dass
Uri nicht hinkte oder sehr augenfällige Beeinträchtigungen hat bzw. hatte, sondern dass er "nur" bewegungsfaul war und etwas steif läuft (er ist halt aber auch mit 6,3 kilo nicht so leicht). Was auffällig war und ist: Er ist sehr berührungsempfindlich am Rücken, das hat sich auch nicht geändert.
Wie kriege ich nun raus, ob ich das metacam reduziere und wie reduziere ich es?
Zweite Frage: Ich habe jetzt zeel und traumeel als Tabletten bestellt. Muss man das öfter geben oder auch nur einmal täglich?
Dritte Frage: Mich interessieren sehr Langzeitberichte von
Spondylose-Katzen. Was ist gut, was sollte man vermeiden, kann ich noch mehr tun (z.b. Nahrungsergänzungsmittel). Er nimmt leider nur Trockenfutter (traurig, aber er ist total renitent, hab ihn schon als kitten so bekommen), irgendwelches Pulver ist da sinnlos, ich muss ihm alles oral ins Mäulchen geben.
Ich würde mich über Antworten sehr sehr freuen!