Hallo Sabrinili,
gut dass Du nachfragst, auch wenn Dir meine Antwort vielleicht nicht so gut gefallen wird - sorry vorab.
Hallo,
ich ziehe bald ins DG in eine 1-ZW. Ich möchte eine Katze, die mir Gesellschaft leistet.
Wie schon geschrieben wurde: Falscher Denkansatz, da schließ ich mich 36 Pfoten vollinhaltlich an.
Mein primäres Problem scheint der Freigang zu sein.
Gegenfrage: Willst und kannst Du überhaupt Freigang bieten?
Ich hatte die Idee, die Katze morgens raus zu lassen, sobald ich zur Arbeit gehe und sie jeden Tag zur gleichen Uhrzeit (20 Uhr) reinzuholen, sodass sie nicht warten muss und sich auf ihre innere Uhr verlassen kann. Ich arbeite in 3 verschiedenen Tageschichten (8 h). Ich habe mir dann natürlich gedacht, dass sie dann eine ganze Weile draußen wäre, ohne Möglichkeit in die Wohnung zu kommen. Das ist sicher suboptimal :/. Wie wäre eine Hundehütte in der Nähe des Hauseingangs mit Decken?
Wieviele Stunden liegen denn zwischen "morgens raus lassen" und um 20:00 Uhr reinholen?
Und wie ist die Umgebung? Wärst Du allein auf weiter Flur und könntest annähernd sicher sein, dass Katzi sich es nicht auf einem anderen Sofa gemütlich macht, würdest Du nicht im DG wohnen...
Das klingt jetzt blöd, aber nur Hardcore-Freigänger sind ganzjährig täglich 8 oder mehr Stunden am Stück draußen unterwegs, die sind aber im seltensten Fall der Typ Katze der gleichzeitig "Gesellschaft leistet".
Hundehütte ist im Normalfall zu groß - google mal "Streunerhütte". Der Knackpunkt ist, dass Katz das mit Eigenwärme auf Temperatur halten muss, deshalb darf's nicht zu groß sein.
Aber:
a) nimmt nicht jede Katze sowas an und
b) musst Du Dir die Aufstellung einer solchen Hütte vom Grundstückseigentümer erlauben lassen.
Und dann die Frage wie rauslassen:
Wenn Du mit der Katze durchs Treppenhaus willst, wirst Du dafür die Erlaubnis des Vermieters bzw. der WEG brauchen. Und Du musst damit rechnen dass Deine Katze auch mal im Treppenhaus eingesperrt sein wird, weil sie mit anderen Leuten durch die Haustüre geht, aber nicht in die Wohnung kann. Das kann Ärger bedeuten weil das natürlich(e) Folgen hat, auch wenn nicht immer Kinderwägen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Wenn Du eine Katzentreppe installieren darfst wäre das alles kein Thema, natürlich in Kombination mit einer Katzenklappe.
Mein Hauptproblem bei solchen Konstellationen ist immer, dass Katz ausgesperrt ist.
Das ist nicht nur bei niedrigen Temperaturen ein Problem (und ich gehe davon aus dass wir einen sehr kalten Winter kriegen werden), sondern auch falls Katz draußen was zustösst.
Ich habe gerade einen Artikel von hier gelesen zum Thema Zweikatzenhaltung. Das wäre auch eine Option. In diesem Artikel schreibt die Dame allerdings, dass die von mir angedachte Lösung schlecht sei und ganz und gar nicht katzengerecht. Jetzt ist meine Befürchtung, dass die erfahrenen Katzenhalter hier auch sagen, dass ich das so nicht machen kann :/. Was habt ihr für Ideen zu meiner Situation?
MfG Sabrina!
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung dass man Katzen nicht allein halten sollte.
Dass Ella grad allein bei uns lebt ist ein Sonderfall - aber Ella ist nicht nur Hardcore-Freigängerin (und selbst im kältesten Winter stundenlang am Stück draußen unterwegs) sondern auch etwas speziell.
Letztendlich wäre die Frage wie groß denn Deine Wohnung so ist - in einer 1-Zimmer-Wohnung sind normalerweise die Möglichkeiten mal zu sparieren eher schlecht. Und das sollte man schon können.
Was stellst Du Dir denn so als Katze vor?
Vielleicht wäre ja eine etwas ältere Katze was für Dich? Vielleicht sogar eine ausgewiesene Einzelkatze? Da gibt's so viele die dringend ein schönes Zuhause suchen...