Katzenomi bekommt Gesellschaft

Diskutiere Katzenomi bekommt Gesellschaft im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, trotz vieler Zweifel haben uns vor kurzem dazu entschieden unserer 14-Jährigen Katzenomi Tabby einen Katzenkumpel an die Seite zu...
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shiftyend

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Hallo zusammen,

trotz vieler Zweifel haben uns vor kurzem dazu entschieden unserer 14-Jährigen Katzenomi Tabby einen Katzenkumpel an die Seite zu stellen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch Seniorkatzen, die ihr ganzes Leben lang alleine gelebt haben, kätzische Gesellschaft brauchen. Als wir Tabby damals als Kitten geholt haben, war ich allerdings selbst noch ein Kind und hatte dementsprechend 1. wenig Ahnung und 2. keine Möglichkeit mich diesbezüglich durchzusetzen.. deshalb möchte ich es nun - spät, aber besser spät als nie?:sad: - versuchen:

Unser Tierarzt, den ich eigentlich als sehr kompetent ansehe und schätze, hat uns zu einem jungen Kitten geraten, da dieses als weniger bedrohlich auf die Erstkatze wirken soll.. also haben wir uns für einen 4 Monate alten Kater entschieden: Nino. Nachdem ich nun einiges gelesen habe, sehe ich das etwas anders... mir ist bewusst, dass die Alters- und Geschlechtskombination, die wir nun haben, alles andere als ideal ist. :roll: Dennoch möchten wir es versuchen. Ich würde sagen, dass die Zusammenführung bisher normal läuft und bis auf das obligatorische Fauchkonzert bei jeder Begegnung keine schlimmen Kämpfe o.ä. stattfinden.

Hier also ein paar Infos zu den beiden:
Tabby: 14 Jahre alt, weiblich, bisher als Einzelkatze gehalten worden, kastriert.
Mit dem Alter wurde sie etwas ruhiger und verschmuster. Leider hat sie seit ca. 1 Jahr auch regelmäßig mit Erkältungen und Lungenproblemen zu kämpfen. Wir haben sie untersuchen lassen und leider ist nur noch etwa ein Drittel der Lunge funktionsfähig... sobald auch nur die ersten Erkältungssymptome auftauchen, gehen wir gleich zum Tierarzt, der ihr dann ein Medikament spritzt, das sie wieder aufpäppelt. Außerdem darf sie jetzt in der kalten und nassen Jahreszeit nicht mehr raus bzw. nur noch ganz selten und für 5 Minuten. Das findet sie total ätzend und blöd :evil:, aber sie gewöhnt sich mittlerweile etwas daran. Letztlich war auch das der Grund dafür, weshalb wir ihr kätzische Gesellschaft geben möchten. Ich merke einfach, dass sie sich manchmal langweilt und ihr die Ansprache fehlt, jetzt wo sie nicht mehr draußen herumstreifen kann. Sie hat weiterhin einen guten Appetit und auch immer ihre Phasen, wo sie wild durch die Wohnung rennt und in Spiellaune ist - allerdings nur kurz, ein Marathonläufer wird halt nicht mehr aus ihr ;) Ich würde sie nicht als wahnsinnig anhänglich beschreiben, aber sie hat auch ihre Schmusephasen und kuschelt sich schon mal nachts ins Bett, wenn ihr gerade danach ist.

Nino: 4 Monate alt, männlich, Heilige Birma --> hat bisher mit vielen anderen Katzen zusammengelebt, noch nicht kastriert --> machen wir aber noch bevor er soweit ist!
Er ist sehr sozial und kommt neugierig auf Tabby zu. Wenn sie ihn anfaucht und in seine Schranken weist, zeigt er sich unterwürfig und zieht auch gleich Leine, wenn er merkt, dass sie gerade besonders grummelig ist. Manchmal versteckt er sich kurz, aber kommt dann auch gleich wieder raus. Er hat ein paar Mal am Tag seine Spielphasen, wo er wie verrückt durch die Wohnung heizt, aber die meiste Zeit über ist er sehr ruhig und schläft am liebsten bei uns in der Nähe. Er hat sehr schnell Vertrauen gefasst, obwohl er schon auch ein kleiner Schisser ist, glaube ich :lol:

Die ersten Tage haben wir Nino erstmal zur Eingewöhnung in einem separaten Raum gehalten. Dabei haben wir öfter die Gerüche der beiden untereinander ausgetauscht und darauf geachtet, dass Tabby weiterhin weiß, dass sie die Erstgeborene ist :cool: Als wir die beiden einander vorgestellt haben, haben sie sich erstmal ziemlich ignoriert und dann hat Tabby angefangen zu Fauchen. Die beiden haben hier ca. 80qm zur Verfügung und können sich gut aus dem Weg gehen, wenn nötig. Das haben sie dann auch getan. Nino hat sich zunächst erstmal versteckt nach dieser herzlichen Begrüßung :D Mittlerweile geht er aber ganz selbstverständlich an ihr vorbei und hat sich Stück für Stück auch die restlichen Räume der Wohnung erobert. Er lässt sich durch das Grummeln und Knurren nicht mehr groß beeindrucken, weiß aber auch, wann es Zeit ist sich zu verkrümmeln und besser nicht in ihre Nähe zu kommen. Auch wenn man merkt, dass er sie wahnsinnig interessant findet und gerne mal auf sie zulaufen würde.

Tabby faucht und knurrt fast jedes mal, wenn sie ihn sieht. Selten täuscht sie "Ohrfeigen" an. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass sie Nino gar nicht richtig wahrnimmt. Sie schaut in seine Richtung, aber man hat das Gefühl, als würde sie ihn gar nicht sehen? Teilweise denke ich, dass sie ihn doch sehen MUSS. So wie er gerade vor ihrer Nase sitzt o.ä. - aber keine Reaktion. Wenn sie z.B. gerade zu uns hoch schaut und er angerannt kommt, müsste sie das doch nicht nur sehen, sondern auch riechen und hören, oder? Sobald sie ihn dann wahrnimmt, erschrickt sie auch gleich und faucht ihn an. Ich frage mich, ob sie ihn bewusst ignoriert oder wirklich nicht wahrnimmt? Gehör und Geruch scheinen mir trotz Seniorenalter noch normal zu funktionieren. In der Nähe sieht sie nicht allzu gut - aber das ist ja generell bei Katzen der Fall und auch nicht anders als vor ein paar Jahren. Einmal gab's eine größere Auseinandersetzung, weil er auf IHREM :!: Kratzbaum saß. Er wollte runter, konnte aber nicht auf direktem Weg runter, musste also an ihr vorbei, was sie natürlich extrem frech fand. Aber seht selbst:


Ich greife bei den Streitereien nicht ein und verhalte mich wie sonst auch. Rede höchstens mal gut zu. Aber so im Sinne von: ach was habt ihr denn, ist doch alles ganz normal. Ich tröste keinen, schimpfe aber auch nicht.

Die beiden haben getrennte Futterplätze. Tabby im einen Raum, Nino im anderen. Haben aber jetzt häufiger versucht sie beide gleichzeitig und nebeneinander zu füttern, was auch gut funktioniert. Futter geht Tabby über alles :shock: Sie ist eher eine schnelle Esserin und schlingt, er ist eher gemächlich und kaut alles sehr langsam und sorgfältig. Dadurch ist sie eigentlich immer schneller fertig und knurrt ihn dann an. Er bleibt dann aber und haut nur ab, wenn es zu brenzlig wird. Sie verzieht sich dann grummelnd. Bisher hat sie ihn einmal vom Futter vertrieben und sich dann darüber hergemacht - sollte man auch hier nicht eingreifen oder kann ich ihr den Napf wegnehmen und ihm an seinem Platz wieder hinstellen? Oder sollte ich die beiden in diesem Fall getrennt voneinander füttern und für die kurze Zeit dann auch die Türen schließen?

Nachts haben wir zu Anfang unsere Schlafzimmertür offen gelassen, da Tabby ja manchmal doch zum Kuscheln ins Bett kommt. Nino hat sich bis dahin immer andere Schlafplätze gesucht und wahrscheinlich noch gar nicht so genau verstanden, wo wir nachts sind. Jetzt war es letztens so, dass er auch abends ins Bett kommen wollte und Tabby ebenfalls. Da war das Geknurre und Gefauche von ihrer Seite aus groß. Haben dann schweren Herzens die Tür ganz zugemacht, um die Zankerei zu unterbinden. Sie haben dann auch die ganze Nacht Ruhe gegeben. Damit die zwei sich nicht "um uns" streiten, bleibt die Tür jetzt nachts immer zu. Ich finde das nicht so toll :-( Tabby soll ja nicht das Gefühl bekommen, dass sie jetzt wegen ihm nicht mehr zu uns darf und auch der Kleine soll ins Bett dürfen. Aber so gings wirklich nicht - weder für die zwei noch für uns. Lagen bibbernd im Bett und haben uns schon gefragt wer von uns als erstes eine drauf bekommt, weil er grad im weg liegt ;)

Positiv werte ich, dass Tabby sich uns gegenüber genauso verhält wie vorher auch. Sie war ja noch nie so eine richtige Schmusekatze, lässt sich aber ganz normal streicheln, faucht uns nicht an, wenn er nicht da ist und hat auch vor ein paar Tagen mit mir im Bett geschlafen. Aus Protest hat sie allerdings drei mal direkt neben das Katzenklo gemacht. Sorgen macht mir, dass sie ein paar Mal so eine Mischung aus Husten, Niesen und Keuchen hervorgebracht hat. Immer dann, wenn es wohl für sie besonders stressig oder anstrengend war. Gerade mit ihren Lungenproblemen finde ich das furchtbar und mache mir Gedanken, ob sie genug Luft bekommt etc. :?

Wie seht ihr das? Kann es trotz Altersunterschied mit viiiiel Geduld klappen? Auf der einen Seite wäre ich zufrieden, wenn sie sich gegenseitig akzeptieren würden - auf der anderen Seite frage ich mich, ob das dann nicht auch wieder wie Einzelhaltung ist? ::? Eine dritte Katze kommt leider nicht in Frage (aus finanzieller, räumlicher und auch zeitlicher Sicht), sonst hätte ich von vorn herein noch einen kleinen Kater dazu genommen, damit die beiden sich miteinander austoben können und Tabby ihre Ruhe hat. Ich habe aber das Gefühl, dass das Alter/Geschlecht und Spielverhalten (zumindest gerade) gar keine so große Rolle spielt. Es ist mehr so eine prinzipielle Abneigung, die vermutlich auch da wäre, wenn eine etwa gleichaltrige Katze bei uns eingezogen wäre..

Liebe Grüße
Sabrina
 
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  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #2
Hi,

also ich muss dir leider sagen dass ich die Kombi für erdenklich schlecht halte.
Erstens ist der Altersunterschied zu groß, zweitens reagiert deine Katze extrem auf Stress (was ich so gelesen habe) und drittens kann ich mir nur vorstellen dass es schlimmer statt besser wird.

Irgendwann dreht der Kleine richtig auf und wird auch deine alte Dame anspringen und mit ihr raufen wollen.
Das wird ihr nicht gefallen und er kann nicht artgerecht spielen, weil kein passender Kumpel da ist.
 
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  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #3
Ich finde es auch Nino gegenüber nicht fair. Er muss AIF einen adäquaten Partner verzichten weil ihr euch "falsch" entschieden habt.

Eine Omi wird keinem kleinen Jaust oder einem Teenie gerecht werden können. Dazu liegen die Interessen viel zu weit auseinander.

Selbst wenn ihr es schafft, dass die beiden sich akzeptieren, mindestens einer zieht dabei den Kürzeren.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #4
Ich denke das beste für allen Parteien wäre die Rückgabe das kleinen Katers.
Er hätte dann zumindest die Chance zu einem Gleichaltrigen vermittelt zu werden.
Eure Katze wird zunehmend älter und somit wehrloser, er dagegen kommt erst noch in seine Tobephase.
Die Situation wird sich eher verschlechtern und ist der Gesundheit deiner alten Katze sicher abträglich.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #5
Warum setzt du dein altes, krankes Mädel in seiner letzten Lebensphase einem solchen Stress aus? Vorher hatte sie ein ruhiges Leben und nun soll sie auf ihre alten Tage auch noch um ihr Revier kämpfen, selbst wenn ihr die Puste dabei ausgeht, wo sie doch eh schon nicht genug davon hat.

Tut mir leid, das zu sagen, aber den kleinen Kater als Bespaßung und Unterhaltung anzuschaffen, war eine eklatante Fehlentscheidung. Dem frechen Zwerg ist das erst mal völlig schnuppe, er will nach Katerart toben, spielen und raufen und weiß gar nicht, dass man ältere, kranke Damen nicht belästigen darf und Oma eben kein Raufkumpan ist. Was soll erst werden, wenn er in ein paar Wochen hormongesteuert durch die Gegend rast? Dann ist dein altes Mädel erst recht keine adäquate Gesellschaft für ihn.

Wenn du deine alte Katze liebst, dann gib den Kleinen schleunigst zurück oder suche einen passenden Platz für ihn und halte sie bis dahin getrennt. Wenn dir der Zwerg inzwischen ans Herz gewachsen ist, dann denke dran, dass es auch für ihn kein schönes Katerleben ist, mit einer kranken Oma aufwachsen zu müssen, statt mit Kumpels in seinem Alter. Die einzige Lösung zum Wohle beider Katzen, die ich sehe, ist die, das Katerchen zurück zu geben.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #6
Warum setzt du dein altes, krankes Mädel in seiner letzten Lebensphase einem solchen Stress aus? Vorher hatte sie ein ruhiges Leben und nun soll sie auf ihre alten Tage auch noch um ihr Revier kämpfen, selbst wenn ihr die Puste dabei ausgeht, wo sie doch eh schon nicht genug davon hat.

Ja, vorher hatte sie ein ruhiges Leben. Eins das sie zu Tode gelangweilt hat.. sie läuft nur noch auf und ab und maunzt sie ganze Zeit. Mit nichts ist sie abzulenken.. du kannst mir glauben, ich habe jede nur erdenkliche Beschäftigung ausprobiert. Hab gebastelt, hab endlos im Internet gestöbert... aber sie ist einfach wahnsinnig unzufrieden. Ich weiß, dass das vor allem daran liegt, dass sie nahezu keinen Freigang mehr hat..eben durch ihr Lungenproblem. Aber ich dachte eben auch, dass es daran liegt, dass sie keinen Katzenkumpel hat... :|
Ich hab da so lange hin und her überlegt, ob ich es wagen soll, aber die Situation konnte auch nicht so bleiben wie sie bisher war, verstehst du? Dass es damit jetzt nicht besser, sondern schlimmer ist, sehe ich nun auch und war sicher nicht meine Absicht..
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #7
Mal ne andere Sache, die mir auffiel: wann wurde denn das letzte Blutbild samt Schilddrüsenwerten bei der Omi gemacht? Übermäßiges Fressen, Aktivität von 0 auf 100, stellenweise gereiztes Verhalten und die Unruhe sprechen für eine Überfunktion der Schilddrüse.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #8
Stulle,
wie kommst du auf "Übermäßiges Fressen, Aktivität von 0 auf 100, stellenweise gereiztes Verhalten und die Unruhe"? Davon hat die TE doch gar nichts geschildert.

shiftyend,
ich verstehe das Problem deiner Tabby so, dass ihr das Fehlen ihres gewohnten, uneingeschränkten Freigangs schwer zu schaffen macht. Wenn sie sich trotz ihrer Erkrankung einigermaßen wohl fühlt, dann kann sie einfach nicht verstehen, warum sie nun nicht mehr so lange raus darf wie sie will. Kein Wunder, dass sie frustriert maunzend auf und ab läuft.

Sie ist 14 jahre alt, hat ihre eigene lange Lebenserfahrung und traut sich wahrscheinlich noch immer viel mehr zu, als ihre besorgte Dosi vermuten würde. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich ihr die Würde und die Freiheit lassen, selber zu entscheiden, wie lange sie draußen bleiben will. Zwischen ihrem Gesundheitszustand und ihrem Freiheitsbedürfnis abzuwägen, ist sicher sehr schwer. Aber ich hätte das Gefühl, es ihr einfach schuldig zu sein, sich den Rest ihres Lebens selber gestalten zu lassen. Selbst wenn dieser Rest dann kürzer dauert, als man sich das wünscht. Einer Katze den Freigang zu nehmen, die ihr Leben lang daran gewöhnt war, käme für mich nur dann in Frage, wenn es für eine vollständige Heilung von einer Krankheit oder einem Unfall unerlässlich wäre. Nicht aber bei dieser Prognose in diesem Alter. Da wäre es mir wichtiger, ihre Lebensqualität und ihre Lebensfreude so lange wie möglich zu erhalten.

Lass sie raus, so lange sie will! Das wird auch die Situation mit dem Frechzwerg entschärfen, der aber trotzdem dringend ein anderes Zuhause braucht.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #9
Naja, ich lese aufmerksam. Wenn ich etwas falsch verstanden habe, wird shiftyend mich sicher korrigieren.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #10
Konnte jemand das Video sehen? Das sieht für mich schon ganz aggressiv aus, wie sie nach dem Kleinen haut.

Ich muss leider auch sagen, dass es wahrscheinlich besser für den Kleinen ist, wenn er in ein passendes Zuhause kommt.

Wenn du deiner Omi gesellschaft geben möchtest dann schau doch mal nach einem älteren Tier, das ähnlich vom Charakter ist. Aber nach 14 Jahren "Einzelhaft" finde ich es wirklich schwierig, ihr überhaupt noch einen Partner an die Seite zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #11
Das stimmt schon so wie Stulle es geschrieben hat. Habe auch an anderer Stelle etwas wegen Schilddrüsenwerten gehört und werde das checken lassen.

@Miezekratze: Wenn wir das tun, dann bekommt sie innerhalb der nächsten Tage die nächste Lungenentzündung. Das würde wieder Spritzen bedeuten.. die ihr einen mega Fressflash verpassen und sie unruhig und unzufrieden werden lassen. Oder: wir spritzen nicht und sie geht an der Lungenentzündung zu Grunde.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #12
Lass sie raus, so lange sie will! Das wird auch die Situation mit dem Frechzwerg entschärfen, der aber trotzdem dringend ein anderes Zuhause braucht.

Da bin ich aber der Meinung von shiftyend. Ich würde meine Katze auch in den Tod schicken.
Und ob das Sinn und Zweck ist die Situation daheim zu entspannen bezweifle ich.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #13
Hallo zusammen,

wir haben eben mit der Züchterin gesprochen und wollen es zumindest noch so lange versuchen, wie wir Urlaub haben... dann hätten sie zumindest einen Monat Zeit gehabt. Das Ganze schon nach einer Woche abzubrechen, finden wir zu überstürzt.. Tabby hat gerade auch noch eine Spritze intus, die längere Zeit wirkt und ist daher von der Grundstimmung gereizt. Wir hoffen, dass es sich etwas beruhigt, wenn die Wirkung der Spritze nachlässt.

Sollte es einem von beiden allerdings schlechter gehen, wir innerhalb der Zeit keine Verbesserungen feststellen oder wenn es nochmal zu einem härteren Angriff kommt, werden wir den Kleinen schweren Herzens zurückgeben :cry:

Sollten sie sich zumindest insoweit verstehen, dass sie sich gegenseitig tolerieren, dann überlegen wir noch einen kleinen Kater dazu zunehmen, damit Nino sich austoben kann und Tabby ihre Ruhe hat.

Super schwierige Situation gerade und ich bin selbst noch ziemlich unsicher und wankelmütig, aber so ist es nun entschieden, auch wenn ihr uns nun vermutlich für ganz furchtbare Menschen haltet - wir wollen es zumindest versucht haben und uns nicht nachher Vorwürfe machen, dass wir es ja gar nicht versucht hätten und nach nicht mal einer Woche aufgegeben haben :|
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #14
Ich halte euch nicht für schlecht.

Nur finde ich, dass es eigentlich nicht´s zu beobachten gibt. In meinen Augen gibt es nur zwei Lösungen. Zweiter Katerkumpel oder anderes Zuhause.

Ich wüsste nicht was sich bessern sollte? Er wird immer spielen wollen, er wird immer grober werden, sie wird immer genervt sein und ihre Ruhe haben wollen.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #15
Das Ding ist: Er macht ja keine Anstalten mit ihr spielen zu wollen. Er ist nicht aufdringlich, er stürzt sich nicht auf sie. Er tut gar nichts. Er ist einfach nur da, wie es jede andere Katze auch wäre.

Edit:

Es liegt aktuell NICHT daran, dass er ein kleines Katerkitten ist und sie eine alte Katzenomi. Ich weiß, dass man das bei der Konstellation ja gerne als Grund sieht, aber ich glaube ich kenne meine Große da besser, als ihr es von außen beurteilen könnt. Ich merke, dass es nicht daran liegt, dass er ein Kitten ist oder zu verspielt. Es liegt einfach aktuell daran, dass er ein "Eindringling" ist und sie es nicht gewöhnt ist andere Katzen um sich herum zu haben. Es mag sein, dass das Katze-Kater Ding später zum Problem wird. Ziemlich sicher sogar. ABER: Noch sind wir nicht so weit. Noch geht es um was ganz anderes. Und solange das noch so ist, macht es in meinen Augen keinen Sinn noch ein zweites Kitten dazuzuholen --> doppelt Stress. Oder Nino wieder abzugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #16
Jetzt noch, er wird auch angst vor ihr haben, so wie sie auf dem Video nach ihm geschlagen hat. Unsere Zwergen waren mit vier fünf Monaten auch noch nicht super rabiat, aber als sie 7 Monate und älter waren gings dann irgendwann richtig los. Das war prügeln vom feinsten, mit Fellbüschel rausreißen, in die Kehle beißen, anspringen und festbeißen....

Hattest du schonmal junge Kater?

Edit: Und lange kann er noch nicht bei euch sein wenn erst 16 Wochen alt ist und von einer Züchterin kommt. Es sind nicht alle Katzen von anfang an frech. Manchen müssen auch erst auftauen.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #17
Jetzt noch, er wird auch angst vor ihr haben, so wie sie auf dem Video nach ihm geschlagen hat. Unsere Zwergen waren mit vier fünf Monaten auch noch nicht super rabiat, aber als sie 7 Monate und älter waren gings dann irgendwann richtig los. Das war prügeln vom feinsten, mit Fellbüschel rausreißen, in die Kehle beißen, anspringen und festbeißen....

Hattest du schonmal junge Kater?

Ja, das glaub ich dir gern. Und sollten wir bei dem Punkt ankommen, dass Tabby es akzeptiert, wenn er normal an ihr vorbeiläuft oder 2 Meter von ihr entfernt sitzt, dann werden wir sicher auch noch einen zweiten Kater dazuholen.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #18
Ja, das glaub ich dir gern. Und sollten wir bei dem Punkt ankommen, dass Tabby es akzeptiert, wenn er normal an ihr vorbeiläuft oder 2 Meter von ihr entfernt sitzt, dann werden wir sicher auch noch einen zweiten Kater dazuholen.

Und wenn das nie passiert?

Ich kann dich schon irgendwie verstehen, und man muss auch nicht morgen gleich los rennen und einfach eine weitere Katze holen, aber an dem Weg wird nichts vorbei führen wenn du den Kleinen behalten willst. Da helfen dir auch keine Ziele, die man sich setzt.

Würde ihn die Züchterin wieder nehmen? Oder gibt evtl dort noch einen Bruder?
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #19
Und wenn das nie passiert?

Ich kann dich schon irgendwie verstehen, und man muss auch nicht morgen gleich los rennen und einfach eine weitere Katze holen, aber an dem Weg wird nichts vorbei führen wenn du den Kleinen behalten willst. Da helfen dir auch keine Ziele, die man sich setzt.

Würde ihn die Züchterin wieder nehmen? Oder gibt evtl dort noch einen Bruder?

Wenn das bis zum Ende unseres Urlaubs nicht passiert, dann müssen wir ihn leider zurück geben zur Züchterin.
Die Geschwister sind schon alle vergeben, sie schaut sich aber gerade schon mal nach einem Platz für den Kleinen um.
 
  • Katzenomi bekommt Gesellschaft Beitrag #20
Wenn das bis zum Ende unseres Urlaubs nicht passiert, dann müssen wir ihn leider zurück geben zur Züchterin.
Die Geschwister sind schon alle vergeben, sie schaut sich aber gerade schon mal nach einem Platz für den Kleinen um.

Also steht die Entscheidung eher zur Abgabe als zum Zweitkater.
 
Thema:

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