Rohfaser
Der Rohfaseranteil des Katzenfutters sagt aus, wieviel unverdauliche Bestandteile, zum großen Teil Cellulose, (also der Hauptbestandteil pflanzlicher Fasern) bei der Behandlung der Futterprobe mit Säuren und Laugen übrig bleiben. Diese Rohfasern sind als Ballaststoffe für die Verdauung hilfreich.
Der Rohfaseranteil in der Trockensubstanz* sollte nicht mehr als 5% betragen: das entspricht etwa 1% bei Nassfutter und etwa 4,5% bei Trockenfutter. Ein zu hoher Rohfaseranteil gibt Auskunft darüber, dass viele pflanzliche Bestandteile enthalten sind, welche unter Umständen in der Deklaration nicht einmal genannt sind. Zu viele pflanzliche Bestandteile sind für die Katze nicht nur nicht gut zu verstoffwechseln, sie führen langfristig zu Gesundheitsproblemen und mindern die Verdaulichkeit der im Futter enthaltenen Proteine.
*: "Trockensubstanz, Kohlenhydrate und Energiedichte ausrechnen".