Trockenfutter würde ich bei einer vermeintlichen Allergie-Katze nie geben.
Mein Nachbar hatte auch so Probleme mit seiner Maus, die sich so kratzte, dass sie kahle Stellen bekam.
Zwischen den Hinterbeinen war sie schon kahl, als er sie aus dem Tierheim holte.
Ich habe ihm gesagt, er soll das Trockenfutter weglassen und so hochwertig wie möglich füttern. Zusätzlich bekam sie vom Tierarzt noch Atopica. Das ist ebenfalls ein Immunsupressivum und nicht ohne.
Aber nach etwa einem Jahr zeigte sich eine Wirkung. Inzwischen ist sie beschwerdefrei, das Fell ist nachgewachsen - sogar zwischen den Hinterbeinen und es geht ihr wirklich gut.
Dank des besseren Futters hat sie sogar abgenommen.
Das Problem ist, dass in diesen Spezialfuttern vom Tierarzt auch oft viel Getreide oder künstliche Zusatzstoffe sind. Katzen sind aber sehr sensibel und reagieren schnell mit körperlichen Problemen. Deswegen nützen diese Futtermittel oft nichts, sondern schaden eher.
Ich würde es mit dem Futter von Herrmanns versuchen, das ist wirklich sehr hochwertig und ohne Zusatzstoffe. Mein Nachbar war ein wenig zu faul, mit einer AD dem Problem auf den Grund zu gehen.
Aber: sie frisst jetzt alle Sorten Nassfutter. Ohne Probleme. Hauptsache hochwertig. Er füttert hauptsächlich GranataPet.
Der Coronavirus hat nichts damit zu tun, dass sie sich kratzt. Der verursacht nur Durchfälle. Falls überhaupt.
Ich musste damals abwarten und habe etwas zur Unterstützung der Darmflora gegeben. Nach 3 Monaten war alles wieder gut.