Pflegestellen-Papa braucht Rat

Diskutiere Pflegestellen-Papa braucht Rat im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ganz grob gemessen 45-50 qm. Sind 2,5 Zimmer. Hergerichtet? Was möchtest du wissen? ;-) Ist in all den Jahren aber auch das erste Mal, dass ich...
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #21
Ganz grob gemessen 45-50 qm.
Sind 2,5 Zimmer.

Hergerichtet? Was möchtest du wissen? ;-)

Ist in all den Jahren aber auch das erste Mal, dass ich alleine die Verantwortung für eine Fellnase habe.
Sonst war Familie oder WG zur Unterstützung da.
Deswegen wollte ich ja erst mal Pflegestelle machen, im Notfall hab ich da erfahrene Unterstützung.
Ich muss zugeben, dass ich ohne dies wahrscheinlich unsicher wäre
 
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  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #22
Die Größe würde mir jetzt erst mal keine Bauchschmerzen machen.

Wegen der Einrichtung, Katzen sehen in 3 Dimensionen. Wenn bei uns der Boden voll steht mit Sofa, Tisch etc, haben Katzen noch Wände die man nutzen kann.

Da kann man zB Brettchen anbringen

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Oder auch ein einfaches Brett

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Mehrere Teile ergeben dann einen Catwalk, der von den meisten Katzen sehr gut angenommen wird.
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #23
45 bis 50 qm sind meines Erachtens nicht zu wenig für 2 Fellnasen. Da brauchst Du Dir erstmal keine Gedanken machen. Und wenn Du dann noch in die Höhe baust, so wie Stulle es gerade gezeigt hat....
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #24
Gefällt mir gut :-D
Hab ja großen DIY-Kratzbaum und Tonne im Wozi.
Im Flur Kommode zum kratzen (an den Seiten Sisalteppich), da wäre auch die einzige mögliche Wand für weitere Bretter.
Im Schlafzimmer eher nicht so viel durch Kleiderschrank und Bücherregal.
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #25
Warum erkundigst du dich denn nicht bei dem Chef/in des Tierschutzvereins, ob du den Kater behalten kannst?

Den meisten Tierschützern ist es doch lieber, wenn ein Tier nicht dauern umziehen muß.
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #26
Bist du vielleicht eine "Zwischenpark-PS? Halt für Katzen, die "geparkt" werden müssen, weil die eigentliche PS sie erst später aufnehmen kann?
Zur Wohnungsgröße: ich finde ca 50qm für 2 Pelzgesichter auch nicht zu klein. Ich habe hier knapp 90qm und 5 Katzen. Zwei davon waren Pflegekatzen, die ich dann übernommen habe, weil sie mich um die Pfötchen gewickelt haben. Danach waren 2 (Katze und Kater) frisch kastrierte hier, für die es noch keine PS gab. Hätte ich sie nicht genommen, hätte man sie noch nicht fangen und kastrieren können. Die beiden waren dann ca 2 Wochen hier und sind dann zur PS gekommen. Wenn aber dein Pflegi praktisch schon in Kürze eine Endstelle hat, verstehe ich nicht, dass das Tierchen dann erst die PS wechsel soll und dann noch einen Umzug mitmachen muß.
Rede einfach noch mal mit jemandem vom Verein und wenn du dem Tier ein entgültiges Heim geben möchtest, frage einfach nach. Vielleicht gibt's im Verein ja sogar einen geeigneten Partner, der (nach der Kastra) auch einziehen kann.

Ach ja....Schränke kann man super im Catwalk einbinden. Hier habe ich Catwalks in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und in jedem raum sind die Schränke Teil vom Catwalk. Demnächst wird in der Küche "gebaut", weil die Bande eh auf den Schränken rumturnt.
 
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  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #27
An der Einrichtung würde es wohl nicht scheitern und an der Katzenverrücktheit ;) auch nicht.

Aber die Erwähnung des finanziellen macht mir Bauchschmerzen. Du brauchst einen Kumpelkater, etwa in dem Alter. Da steht dann evtl. noch eine Kastra an + die Impfung auf Schnupfen und Seuche, die nach 12 Monaten nocheinmal gegeben werden sollte. Die Adoptionsgebühr/Schutzgebür für Kater 2 muss auch bezahlt werden.
Kastra macht locker um die 100€ mit allem drum und dran + die Impfen wirst du bei zwei Katern auch gut 100€ los (inkl. Voruntersuchung und Co).
Die Kater sind jung und werden sehr viel fressen + Katzenstreu brauchen. 2 Katzen = 2 mal soviel Verbrauch.

Und sollte sich mal einer etwas verletzen oder auch "nur" das Auge tränen, dann bist du wiederum beim Tierarzt mit mindestens 50 € dabei... eher mehr (Augenuntersuchung + passende Tropfen sind locker über 50€, auch andere "kleinere" Maladien können mal über 100€ liegen). Wenn etwas schlimmeres passiert (Katze fällt von CatWalk, bricht sich Bein), dann kannst du je nach Bruch mindestens mit 400€ oder mehr rechnen (für den ersten Besuch und nur beim regulären Tierarzt, nicht im Notdienst!). Bis soetwas abgeheilt ist, musst du des öfteren zum Doc und jeder Besuch mit Kontrolle, Weiterbehandlung, weitere Medis wird dich wieder einiges kosten. Ich würde mal von um die 30 bis 60€ je Besuch ausgehen, jenachdem was gemacht werden muss.

Du siehst also, man kann, wenns richtig böse läuft ganz schnell einige Hunderter beim Tierarzt lassen.
Es wäre schön, wenn du dieses Finanzpolster schon dann hast, wenn du dir eigene Katzen anschaffst, nicht erst jetzt anfängst damit es zu sparen. Es gibt nichts schlimmeres für dich, als dass etwas passiert und du weisst, die Kohle hast du nicht parat und auch nicht in einigen Wochen angespart... klar können Familie und Freunde mal aushelfen, aber so zum Beginn der Katzenhaltung? Und nicht jeder Tierarzt lässt sich (berechtigter weise) darauf ein, dass man in Raten zahlt.

So ein bisschen Schutzgebühr von 70€ oder ähnlich sind wirklich Peanuts.

Zur Relation: Ich habe früher Mäuse gehalten. Ein Besuch beim Tierarzt mit einer Maus --> 30€, Maus war erkältet, also nichts schlimmes, kommt aber öfter vor + Medikamente. Eine Maus kostet um die 4 oder 5€ in der Anschaffung... Ähnlich kannst du das auch bei Katzen hochrechnen von Schutzgebühr vs. Tierarzt-Kosten.

Und nunja, die Haltung des Vereins zu Coronavirusinfizierten Katzen. Dazu haben andere schon genug geschrieben, denen ich beipflichten kann. Mir geistert das Wort "Hysterisch" durch den Kopf...
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #28
@Nordkatze
Da kann ich dir eigentlich nur Recht geben.

Warum das jetzt so ein hin und her gibt, ist mir schleierhaft.
Aber ich kenne den Verein auch erst sehr kurz.

Der Kleine wird gehen müssen, auch wenn es weh tut.
Bis ich selbst ein finanzielles Polster aufgebaut habe, werde ich weiterhin als Pflegestelle aushelfen.

Es wäre nicht in Ordnung, wenn ich den Wurm behalten würde und es dann an den Kosten scheitert oder daran, dass ich im Moment keinen zweiten finden könnte.
Ich möchte das es ihm gut geht, und das bedeutet in diesem Fall auch, dass ich ihn mit guten Gewissen ausziehen lassen kann.

Ich möchte helfen, auch wenn ich mir dann immer wieder ins Gewissen rufen muss, dass mein Pflegfellchen so lange es "nicht geht" auch nur zur Pflege da ist.

Ich danke euch nochmals für die Anregungen und auch die Kritik.
Auch wenn ich über einiges Nachdenken musste, bestärkt es mich doch in meiner Idee weiterhin Pflegestelle zu bleiben und zu helfen, wie weit es mir möglich ist.
Danke dafür.
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #29
Ich habe 4 Katzen auf 60 qm. Also auch nicht gerade luxuriös. Ich habe einen großen Kratzbaum, einen kleinen und eine Tonne. Außerdem können sie auf mein Bücherregal.
Aber ich habe keine Bettchen an der Wand und keinen Catwalk-Gedöns.
Geht alles wunderbar.

Ich würde an deiner Stelle über eine Krankenversicherung für die Katzen nachdenken.
Da zahlst du dann monatlich etwa 30-40 Euro für beide Katzen und diese sind dann für die meisten Eventualitäten abgesichert. Eine Kastration oder Impfung wird normalerweise nicht von der Versicherung gedeckt, aber die kostet bei Katern selbst im teuren Hamburg zwischen 70 - 80 Euro pro Tier.
Der Beinbruch meines Katers hat mich dagegen mit OP und allem drum und dran etwa 1500 Euro gekostet.
Erkundige dich doch mal bei der Agila oder Uelzener.
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #30
Ich finde es eine gute Idee mit der Pflegestelle. So sammelst du Erfahrungen und lernst verschiedene Katzen- Charakteren kennen und wirst, wenn du dann sicher bist den richtigen Zeitpunkt finden. Vielleicht wärst du ja auch eine gute Endzeit Pflegestelle für alte Tiere!


lg
Verena
 
  • Pflegestellen-Papa braucht Rat Beitrag #31
@Frigida

drüber nachgedacht habe ich auch schon ;-) auch was die Kosten betrifft.
Aber wenn man dann doch einen älteren Tiger hat wird das im Monat ja je nach Versicherung schon echt kriminell was die verlangen :shock: oder sie werden erst garnicht mehr aufgenommen :evil:

Und leider haben die teilweise so viele Dinge, warum eine Katze oder ein Gebrechen nicht versichert ist - das das je nach Situation dem russischen Roulette ähnelt :cry: Kaum zu glauben, was einige schon erlebt haben.
Also entweder hast du die Versicherung bezahlt und sitzt trotzdem auf den vollen Tierarzt-Kosten, oder du hast Glück und es wird nach Vorkasse irgendwann zurück erstattet . . .

Durch meine finanzielle Situation bin ich ja auch Pflegestelle geworden.
Unter dem Strich hab ich zu viel zum sterben und zu wenig zum Leben.
Darum muss ich leider vom berühmt (und berüchtigen) Amt was zugesteuert bekommen.
Aktuell müsste ich die monatliche Versicherung für 2 Fellnasen von meinem Haushaltsgeld abzweigen und das wäre dann 1/2 von dem was im Monat noch übrig hätte.
Da kann ich gern überlegen wo ich den Rotstift ansetzen . ...

Das allerwichtigste für mich ist: Keine Fellnase muss bei mir hungern.
Und mit den richtigen Angeboten, wird hier trotzallem hochwertig gefüttert.

Wenn ich dann beschließe, die Pflegestelle aufzugeben und mir zwei entgültige Mitbewohner zu suchen, wird das zu einem Zeitpunkt sein, dass ich genügend Geld zur verfügung habe.

Bis dahin lebe ich sparsam und versuche trotz allem etwas zurück zu legen.
 
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