Eine Horrornacht

Diskutiere Eine Horrornacht im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Oh man.. Danke für all eure Worte.. wir hätten den Kampf wohl nicht gewonnen. Vielleicht findet irgendwann mal ein Katzentier ein schönes Zuhause...
  • Eine Horrornacht Beitrag #21
Oh man.. Danke für all eure Worte.. wir hätten den Kampf wohl nicht gewonnen.
Vielleicht findet irgendwann mal ein Katzentier ein schönes Zuhause bei uns. Irgendwann.. Jetzt aber erstmal nicht..

Heute ist es eine Woche her das Mizie verstorben ist. Und was ich jetzt begreife ist, dass sie im Auto in der Transportbox gestorben ist. Ich hatte bisher immer nur diese grauenhaften Bilder aus der Wohnung im Kopf. Sie hat es gehasst Auto zu fahren und die Transportbox umso mehr. Und genau da ist sie gestorben.. In meinem Auto mit dem ich jetzt jeden Tag zur Arbeit fahren muss..

Ich habe am Sonntag ein Fotobuch von Mizie erstellt. Ich saß den ganzen Tag dran, habe etliche Tränen vergossen aber auch gelächelt als ich mich an die schönen und lustigen Zeiten mit ihr erinnert habe. Am Freitag wird das Fotobuch wahrscheinlich zugestellt :) Es war mir zu riskant die Fotos nur auf dem Laptop zu lassen und zu riskieren dass sie irgendwann mal weg sein könnten.
Dann habe ich online einen Charmanhänger in Auftrag gegeben, in welchem sich die Unterwolle von Mizie befinden wird. So werde ich sie jeden Tag bei mir tragen können..
Und ihr Lieblingskissen habe ich gewaschen und werde es sorgfältig als Andenken aufbewahren..
 
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  • Eine Horrornacht Beitrag #22
Mizie vor 10 Jahren als sie zu uns kam. Da ahnten wir noch nicht wie sie unser Herz erobern würde.
 

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  • Eine Horrornacht Beitrag #23
Wenn ich das so lese, was Du hier postest dann wird mein Herz ganz schwer. Dein Herz wird Mizie Zeit Deines Lebens gehören, egal was passiert.
Kennst Du das Testament einer Katze?

Testament*einer*Katze
Wenn Menschen sterben, machen sie ein*Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein*Testament*machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir eine einsame, ungeliebte*Katze*aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
(Margaret Trowton)
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #24
Ja das kenne ich und schließe auch aufgrunddessen und auch wegen den ganzen armen Katzentieren im Tierheim nicht aus irgendwann eins wieder zu uns zu holen und ihm ein schönes Zuhause zu bieten :)
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #25
Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann wieder Dein Herz für ein neues Tierchen öffnen kannst. Im Moment ist es wahrscheinlich noch zu früh und Du musst erstmal alles verdauen..:-(

Schöne Erinnerungen hast Du jedenfalls vorbereitet. Mizie wird für immer bei Euch sein.
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #26
Ich habe am Sonntag ein Fotobuch von Mizie erstellt. Ich saß den ganzen Tag dran, habe etliche Tränen vergossen aber auch gelächelt als ich mich an die schönen und lustigen Zeiten mit ihr erinnert habe. Am Freitag wird das Fotobuch wahrscheinlich zugestellt :) Es war mir zu riskant die Fotos nur auf dem Laptop zu lassen und zu riskieren dass sie irgendwann mal weg sein könnten.
Dann habe ich online einen Charmanhänger in Auftrag gegeben, in welchem sich die Unterwolle von Mizie befinden wird. So werde ich sie jeden Tag bei mir tragen können..
Und ihr Lieblingskissen habe ich gewaschen und werde es sorgfältig als Andenken aufbewahren..

Schöne Erinnerungen hast Du jedenfalls vorbereitet. Mizie wird für immer bei Euch sein.

Das finde ich auch, und ich finde das auch wichtig.
Meine Schwester hat für meinen Lenny mit Photoshop ein Bild erstellt. Kennst du König der Löwen? Das Bild sieht aus, als würde mein Lenny wie Mufasa aus den Wolken auf mich zukommen <3
Das haben wir als Leinwand in Auftrag gegeben, mein Avatarbild ist eingerahmt und steht schon an seinem Platz.
Heute gehe ich mit meiner besten Freundin schöne Topfblumen kaufen, keine toten Schnittblumen, ich will was lebendiges für mein Bärchen.
Und in den nächsten Tagen kommt dann der Anruf, wann ich die Urne mit Lennys Asche abholen kann.
Außerdem habe ich mir so ein Ascheschmuck-Armband bestellt.
So kann er immer bei mir sein, und deine Mizie wird durch deine Andenken auch immer bei dir sein, das finde ich schön!
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #27
Hallo,

ich finde auch, dass das sehr schöne Erinnerungen sind. Ein Fotobuch zu machen ist eine tolle Idee. Du hast Recht, die Bilder nur auf dem PC zu haben ist riskant. Da habe ich mich aber noch nie dran getraut.
Von einem Foto von meinem Frankie hatte ich mal eine Fotoleinwand machen lassen. Sie hängt in meinem Wohnzimmer. So habe ich ihn immer noch hier. Vielleicht sollte ich das mit einem Foto von Mojito auch machen lassen.
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #28
Test test test
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #29
Das finde ich auch, und ich finde das auch wichtig.
Meine Schwester hat für meinen Lenny mit Photoshop ein Bild erstellt. Kennst du König der Löwen? Das Bild sieht aus, als würde mein Lenny wie Mufasa aus den Wolken auf mich zukommen <3
Das haben wir als Leinwand in Auftrag gegeben, mein Avatarbild ist eingerahmt und steht schon an seinem Platz.
Heute gehe ich mit meiner besten Freundin schöne Topfblumen kaufen, keine toten Schnittblumen, ich will was lebendiges für mein Bärchen.
Und in den nächsten Tagen kommt dann der Anruf, wann ich die Urne mit Lennys Asche abholen kann.
Außerdem habe ich mir so ein Ascheschmuck-Armband bestellt.
So kann er immer bei mir sein, und deine Mizie wird durch deine Andenken auch immer bei dir sein, das finde ich schön!

@Labiae: das klingt wirklich schön. Das Bild welches ihr als Leinwand drucken lasst sieht auch richtig klasse aus. Und mit dem Ascheschmuck-Armband wirst du Lenny auch immer bei dir haben.
Was ist denn ein Avatarbild?


Heute geht es mir wieder irgendwie richtig schlecht. Ich gehe ständig den Abend vor Mizies Tod durch. Und frage mich wieder warum ich nicht eher reagiert habe und mit ihr zum Tierarzt bzw in die Tierklinik gefahren bin. So hätte ich ihr eine Menge Leid ersparen können :,(
Auch kommt jetzt immer die Frage in mir hoch wie lange sie wohl gekrampft hat bis wir dann endlich wach geworden sind. Das muss schrecklich für sie gewesen sein so ganz alleine und wir haben nebenan tief und fest geschlafen.
Besonders schlimm ist es heute auch weil ich mal zur Abwechslung seit Mizies Tod als erste zu Hause bin. Wenn das in der Vergangenheit der Fall war, war Mizie hier und hat mich direkt freudig begrüßt und ist mir überallhin hinterher gelaufen. Und ich habe sie mit ihrem Namen begrüßt woraufhin sie gemiaut hat. Und jetzt ist einfach Mizie nicht da.
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #30
Was ist denn ein Avatarbild?

Das ist das Bild, was unter meinem Namen steht, wenn ich Kommentare Poste, also das mit dem Regenbogen in diesem Fall.

Heute geht es mir wieder irgendwie richtig schlecht. Ich gehe ständig den Abend vor Mizies Tod durch. Und frage mich wieder warum ich nicht eher reagiert habe und mit ihr zum Tierarzt bzw in die Tierklinik gefahren bin. So hätte ich ihr eine Menge Leid ersparen können :,(
Auch kommt jetzt immer die Frage in mir hoch wie lange sie wohl gekrampft hat bis wir dann endlich wach geworden sind. Das muss schrecklich für sie gewesen sein so ganz alleine und wir haben nebenan tief und fest geschlafen.

Lenk dich ab, denk an irgendwas anderes, schau einen schönen Film. Ich kenne solche Fragen, ich stelle sie mir auch täglich.
Aber letzten Endes müssen wir doch einsehen, dass diese Fragen uns nichts bringen außer noch mehr Traurigkeit.
Es ändert nichts - es ist, wie es ist. Vielleicht hätten wir etwas besser machen können, vielleicht auch nicht, aber es ist vorbei, es ist so geschehen, wie es das nunmal ist und wir können nichts mehr daran ändern.
Uns jetzt Vorwürfe zu machen, bringt niemandem etwas.

Besonders schlimm ist es heute auch weil ich mal zur Abwechslung seit Mizies Tod als erste zu Hause bin. Wenn das in der Vergangenheit der Fall war, war Mizie hier und hat mich direkt freudig begrüßt und ist mir überallhin hinterher gelaufen. Und ich habe sie mit ihrem Namen begrüßt woraufhin sie gemiaut hat. Und jetzt ist einfach Mizie nicht da.

Ich kenne das Gefühl, diese Leere. Auch wenn ich noch drei andere Katzen habe, einer fehlt einfach und da, wo er sonst immer ist, ist ein leerer Platz.
Ständig erwische ich mich dabei, wie ich seinen leeren Lieblingsplatz anstarre und fast erwarte, dass er wie so oft dort liegt und mich anquakt - aber das wird nie mehr passieren.

Diese Wunden sind tief, aber sie werden heilen, daran müssen wir glauben!
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #31
Es tut mir so unendlich leid, dass du so ein traumatisches Erlebnis haben musstest :(

Meine Isis hat (oder hatte) auch Epilepsie. Als ich sie noch ganz neu hatte, wenige Wochen, nachdem sie bei mir eingezogen war, da telefonierte ich gerade mit einer Freundin, da kam sie in meine Richtung getapst und fiel plötzlich einfach um und krampfte. Ich hab erstmal Panik bekommen, dachte mir aber schon, dass es sowas wie Epilepsie war. Die Anfälle verliefen aber gottseidank ohne bleibende Schäden und wie durch ein Wunder verschwanden sie schon vor vielen Jahren komplett. Ich hab aber gemerkt, dass sie kurz bevor es los ging, immer meine Nähe gesucht hatte und ich hab dann aufgepasst, dass sie sich nicht versehentlich auf die Zunge gebissen hat.D as waren aber wie gesagt normale epileptische Anfälle und bei weitem nicht so Grausam wie das, was du erleben musstest. Was ich damit sagen will, ich kann einfach so gut nachvollziehen, wie schrecklich und hilflos man sich fühlt in so einer Situation.

Du hattest aber hoffentlich eine Freisprechanlage im Auto oder? Sonst hätte dir echt was passieren können, so aufgelöst, nachts und dann noch telefonieren :(

Ich wünsche dir/euch wirklich ganz ganz viel Kraft, diesen Verlust zu verarbeiten. Ich habe gemerkt, die Trauer, die kommt schubweise, auch monate später noch (Mein Kater ist letzten September gestorben) und wenn sie dann kommt, dann sollte man sie einfach mal zulassen, denn das ist die Heilung, die die Seele so dringend braucht, ich merke das selbst immer wieder.
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #32
Es tut mir so unendlich leid was du erleben musstest, ich fühle so sehr mit dir. Beim Lesen kamen mir die Tränen.

Heute geht es mir wieder irgendwie richtig schlecht..
Und frage mich wieder warum ich nicht eher reagiert habe

Auch diese Gedanken kenne ich, ich habe sie mir damals selber immer und immer wieder in einer Endlosschleife gestellt. Wäre ich doch früher zu Hause gewesen, hätte ich doch... usw.

Ich wünsche dir, dass diese Gedanken mit der Zeit nachlassen. Ich habe, immer wenn so ein Gedanke kam, eine Kerze für Othello angezündet.

Was mir tatsächlich geholfen hat, ist die Geschichte des kleinen roten Katers. Ich muss jedes mal weinen wenn ich sie lese, aber mir hilft sie tatsächlich. Besonders die Stelle ganz am Schluss mit den heilenden Tränen...

 
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  • Eine Horrornacht Beitrag #33
@KaliShiva: Ich habe mit einer Freisprecheinrichtung telefoniert. Habe auch die ganze Zeit gedacht ich muss auf die Straße aufpassen, nicht das ich einen Unfall baue und wir dann nicht rechtzeitig in der Tierklinik ankommen..

@Labiae: Du hast recht.. Diese Fragen bringen nichts und wenn dann bringen sie einen nur um den Verstand. In den letzten Tagen habe ich immer häufiger in bestimmten Situationen an Mizie gedacht in denen sie immer präsent war und wie du auch berichtest, erwartet habe das sie gleich um die Ecke kommt und maunzt. Das ist nach 10 Jahren wirklich sehr komisch so plötzlich ohne sie..

@ShinaOthello: Das ist eine schöne Idee mit dem Anzünden einer Kerze. Ich werde es versuchen. Das Wochenende hatte ich Glück und wurde von den Fragen in Ruhe gelassen. Beim Lesen der Geschichte des kleinen roten Katers musste ich auch weinen..

Mein Freund hat einen Gedenkstein für Mizie bei einem Bekannten anfertigen lassen. Der liegt jetzt an der Stelle wo wir sie begraben haben.
 

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  • Eine Horrornacht Beitrag #34
Der Stein ist wirklich sehr, sehr schön!
Man sieht, dass ihr beide sie sehr geliebt habt und das wird sie auch gesehen haben.

Ich wünsche euch, dass der Schmerz bald erträglich wird!
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #35
Das Fotobuch ist da :D
und beim reinschauen musste ich wieder ein paar Tränen vergießen :cry:
Jetzt warte ich noch auf den Fellanhänger..
 

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  • Eine Horrornacht Beitrag #36
Hallo, ich bin die Gabi
und habe deine traurige Geschichte gelesen. Ich würde mir wünschen, dass ich dir ein kleines bisschen helfen kann. Es ist das 1.Mal, dass ich im Forum schreibe, deine Geschichte hat mich ermutigt.Ich kann DICH SO gut verstehen in deiner Trauer um die Geliebte Mieze. Auch ich habe meine kleine Feli verloren. Sie ist am 2. Jan. 2017 unter sehr tragischen Umständen gestorben und ich kann es bis jetzt immer noch nicht gut verkraften.Sie war erst 6,5 Jahre alt.Meiner Seele fehlt nun ein Teil,wir waren seelenverwandt. Diese innere Verbindung, diese gegenseitige Wärme,dieses Eins sein,das gemeinsame Verstehen, das fehlt mir so sehr.Nachts,wenn sie auf dem Kissen neben mir lag,haben wir soviel miteinander geredet und geschmust,bis wir beide eingeschlafen sind. Diese Vertrautheit, dieses Gefühl, kann wohl nur jemand verstehen,der auch eine Katze lieb hat.Aber diese Zeit der Trauer muss man schon zulassen,um alles besser zu verarbeiten. Das ist ganz wichtig, hat mir meine Psychologin gesagt. Es ist, wie wenn ein Mensch stirbt. Viele verstehen das wohl nicht, aber die Mieze war doch ein geliebter Freund, Lebenskamerad, oder Kind.So ist das bei uns .Unser Kind, um das mein Mann und ich trauern.
Vielleicht interessiert dich ja unsere Geschichte: Im November letzten Jahres hatte unsere Feli auf einmal nicht mehr den gewohnten Appetit.Erst dachten wir, kommt halt mal vor. Als sie dann auch ab und zu erbrach,fuhren wir zum Tierarzt. Sie hatte kein Fieber, war lustig wie immer,schmuste und schnurrte,also meinte der Tierarzt., es wäre wohl ein Infekt. Sie bekam etwas magenstabilisierendes gespritzt, wir versuchten ihr mit verschiedenstem Futter, Appetit zu machen. Es wurde immer weniger, was sie zu sich nahm.Sie erbrach immer öfter nur Schaum.Dann bekam sie auch noch heftigst Schnupfen,da ging es ihr sehr schlecht. Es wurde ihr Antibiotikum gespritzt.Nach 3 Tagen war der Schnupfen weg, aber das Problem mit nicht Essen blieb.Sie wurde immer schwächer. Der Tierarzt wollte nicht sehen, dass sie immer schwächer wurde.Weihnachten war dann nicht schön bei uns, vor Kummer und Angst um FELCHEN.Am 27. Dez. fuhren wir zur Klinik.Wir dachten, jetzt kann man ihr doch helfen,hatten so Hoffnung. Sie wurde sofort an den Tropf gehängt und Blut abgenommen. Die Werte waren in Ordnung. Zuerst darüber Freude, aber was dann?? Nun könnte vielleicht ein Ultraschall vom Bauch was aussagen. Das war dann so furchtbar, als sie auf dem Rücken lag und festgehalten wurde.Dann wurde der Bauch rasiert. Wer weiß, wieviel Vertrauen das Anfassen am Bauch erfordert,kann verstehen,wieviel Angst Feli hatte. Dieser hilfesuchende Blick zu uns! Einen kurzen Moment dachten wir, das muss halt jetzt sein, alles wird dann gut.Die Ärztin sah sich den Darm genau an.Als sie das Gerät ausschaltete, sagte sie: Es sieht sehr schlecht aus,wir müssen operieren.Diesen Moment der schlimmen Erkenntnis werde ich nie vergessen.Etwas großes Kaltes bohrte sich in mich bis zu meinem Herz,diese schlimme Kälte!!!!!FRAGEN, FRAGEN, kann man ihr helfen??? Der Darm hatte am Übergang vom Dünn-zum Dickdarm ein Loch.Dadurch war es zu vielen Verklebungen gekommen, und es ging nichts mehr durch.Es sei ein großes OP Risiko,die schweren Verklebungen überhaupt zu lösen und dann das Stück kranken Darm rauszuschneiden.Aber es gäbe schon eine Chance 50:50 . Wir wollten ihr einfach helfen und sie nicht verlieren, sie war doch noch jung und willigten in die OP ein.Schweren Herzens verabschiedeten wir uns, wollten aber ihr keine Angst zeigen.Wir führten ein langes Gespräch mit dem Arzt, er erklärte uns alles ausführlich und wir waren voller Hoffnung.Am nächsten Tag sollte sie operiert werden.
Die Nacht war voller Angst und Zweifel, das Richtige zu tun. Aber wir konnten Sie doch nicht aufgeben und einschläfern. Die Abmachung war: Sollte der Chirurg im offenen Bauch einen Tumor feststellen, dann soll er sie nicht mehr aufwachen lassen. Den Tag verbrachten mein Mann und ich mit Hoffen und Beten und aneinander festhalten.
Ich muss jetzt erwähnen, dass Feli einen Bruder, unseren Tobi hat, ein sehr lieber und sensibler Kater. Weil wir viel weinten und alles für ihn so anders war, hatte er sehr viel Angst und wir mussten uns immer wieder beruhigen und für Tobi einigermaßen normal sein. Er suchte seine Schwester , war traurig und verkroch sich unters Bett.Da muß man dann um ihn auch noch Angst haben.
Der erlösende Anruf kam erst um 17 Uhr. Sie hat es durch gestanden. Die Verklebungen waren noch schlimmer als gedacht, ein Stückchen Darm entfernt und genäht. Jetzt sollte die Naht halten und sie könnte sich dann erholen. Sie war dann wieder am Tropf und musste gefüttert werden. Leider wollte sie nicht fressen.wir besuchten unsere Feli dann am übernächsten Tag. Sie sah für uns so schön aus in ihrem Body, den sie trug wegen der Naht.Sie war sehr verängstigt.Wir redeten mit ihr, sie legte ihr Köpfchen in unsere Hand und fing an zu schnurren.
Das ist jetzt der Moment, wo ich wieder heftig weinen muß!!❤️?❤️?
Das war so wunderschön. Und wir waren so voller Hoffnung??❤️❤️
Wir könnten sie aber nicht mit heim nehmen, sie musste am Tropf bleiben, war so schwach und hatte Durchfall.Wieder dieses schlimme Gefühl, ihr Blick zu uns: bleibt doch bei mir!
Den nächsten Tag,Sylvester besuchten wir sie nicht,wir wollten ihr und uns den erneuten Abschied ersparen. Den Abend verbrachten wir ganz ruhig mit unserem Tobi, der ja auch traurig war, weil er seine Schwester suchte.Wir wollten kein Feuerwek , nichts sehen, nur an Feli denken.
An Neujahr fuhren wir zur Klinik.Dort erwartete uns die schlimme Nachricht, dass es Feli schlechter gehe. Wegen dem Durchfall hatte man den Kot untersucht und Giardien festgestellt.Felchen sah so erschöpft und traurig aus,dass es uns das Herz zerriss. Sie bekam nun noch mehr Medikamente. Im Nachhinein glaube ich, dass der Sterbeprozess da schon begonnen hatte. Die Augen lagen ganz tief. Trotz ihrer Schwäche wollte sie aufstehen, wohl mit uns gehen.Schlimmer Abschied!!
Am nächsten Morgen kam dann der Anruf, dass sie in der Nacht gestorben ist. Fassungslosigkeit, Entsetzen.Nachts um 3Uhr ca. Bin ich noch aufgewacht, weil ich Feli schreien hörte. Mein Mann sagte mir dann am Morgen, dass ICH ganz laut geschrien habe. Ungefähr da war es wohl, als Feli eingeschlafen ist. SEELENVERBINDUNG!!!!!!
Nach dem ersten Schock kamen dann die Gedanken, was zu tun ist.Wir wollten Feli bei uns im Garten begraben.Also holten wir sie ab, sprachen noch mit dem Operateur.Bei Ihrem geschwächten Körper wurden ihr wohl die Gardien zum Verhängnis.Aber vielleicht hatte sie auch sonst keine Kraft mehr. Wer weiß das schon? Der Weg zur Genesung wäre noch sehr weit gewesen.Wer weiß, was ihr alles erspart wurde. Wir wissen, dass es ihr jetzt gut geht, da wo sie ist.Und sie ist immer bei uns und in uns in unseren Herzen.
Wir haben unsere Feli nochmals angesehen, sie gestreichelt und mit ihr gesprochen und sie um Verzeihung gebeten,weil wir sie so gequält haben. Das sind Schuldgefühle, die immer wieder hochkommen.Aber wir wollten ihr doch helfen!
Nun schläft sie für immer in unserem Garten.Aber dieses Bewusstsein ist auch traurig, weil sie so nah und doch so weit weg ist.Die ersten Tage war alles nur dunkel um uns mit viel Weinen.Dann erkannten wir, dass es so nicht weitergehen kann, wenn wir unseren Tobi nicht noch mehr verstören wollen. Immer wenn er spürt, dass einer von uns sehr traurig ist, werden seine Pupillen ganz schwarz, er bekommt glasige
Augen und er stiert vor sich hin.Er will dann nicht angefasst werden ,faucht,offensichtlich hat er Angst.Also muß man sich bemühen, auch wenn es manchmal schwerfällt, alles so normal wie möglich ablaufen zu lassen. Zwei Wochen nach Felis Tod kam dann die Erkenntnis, dass es doch traurig ist, dass Tobi nun allein sein soll, für den Rest seines hoffentlich noch langen Lebens. Aber wir wollten doch auf keinen Fall einen Ersatz für unsere geliebte Feli. Das geht nämlich nicht.
Irgendwann haben wir dann doch in unserem Tierheim die Miezen angeschaut und uns in eine kleine Fundkatze, ca. 2 Jahre, verliebt. Nach vielen Zweifeln und einigem Für und Wider ist sie am 30.Jan. bei
uns eingezogen, sehr zum Ärger von unserem Tobi. Die kleine LINA fühlte sich wohl sofort bei uns daheim und alles gehörte selbstverständlich ihr. Der Platz auf der Couch, der Platz auf dem Kratzbaum, alles ist ihres. Tobi wurde von ihr ständig angefallen, so dass er Angst vor ihr hat. Meine ohnehin sehr angeschlagenen Nerven werden auf eine harte Probe gestellt.Es geht nur noch, wie, wo, was , am Besten für wen ist, wer wo schläft, dass einigermaßen Ruhe herrscht. Die letzten Monate haben mich schon an den Rand meiner Belastungsgrenze gebracht, und es gab auch Tage, an denen ich LINA am liebsten zurückgebracht hätte. Aber der Gedanke wurde nie zu Ende gebracht, weil ich das doch auch nicht kann. Sie ist so eine liebe, dankbare Mieze, will Schoß sitzen, auf mir schlafen. Da würde ich auch nicht froher werden, wenn sie wieder im Tierheim landet.
Mittlerweile wird die Lage zwischen Tobi und LINA etwas entspannter,aber ich weiß nicht, ob wir Tobi wirklich einen Gefallen getan haben. Wieder wollten wir helfen. Trotz aller Trauer um Feli und dem Stress der Zusammenführung kann ich aber auch sagen, dass wir auch wieder Freude empfinden, wenn uns LINA zum Lachen bringt mit ihren Vorführungen.
Was ich noch sagen wollte:
Am gleichen Tag, als unsere Feli gestorben ist, wurde LINA im Tierheim abgegeben. ZUFALL????

So, ich hoffe, ich habe dir mit meiner Geschichte etwas helfen können.
Ich weiß, es ist so eine große Wunde, die immer wieder ganz furchtbar weh tut. Der Schmerz und die Tränen kommen immer wieder.
Vielleicht muss das aber auch so sein,denn damit kommt ja auch die Erinnerung an unsere geliebte Mieze. Und wir wollen sie doch nie vergessen!❤️❤️❤️?❤️?❤️
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht!
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #37
Hallo, ich bin die Gabi und habe deine traurige Geschichte gelesen. Ich würde mir wünschen, dass ich dir ein kleines bisschen helfen kann. Es ist das 1.Mal, dass ich im Forum schreibe, deine Geschichte hat mich ermutigt.Ich kann DICH SO gut verstehen in deiner Trauer um die Geliebte Mieze. Auch ich habe meine kleine Feli verloren. Sie ist am 2. Jan. 2017 unter sehr tragischen Umständen gestorben und ich kann es bis jetzt immer noch nicht gut verkraften.Sie war erst 6,5 Jahre alt.Meiner Seele fehlt nun ein Teil,wir waren seelenverwandt. Diese innere Verbindung, diese gegenseitige Wärme,dieses Eins sein,das gemeinsame Verstehen, das fehlt mir so sehr.Nachts,wenn sie auf dem Kissen neben mir lag,haben wir soviel miteinander geredet und geschmust,bis wir beide eingeschlafen sind. Diese Vertrautheit, dieses Gefühl, kann wohl nur jemand verstehen,der auch eine Katze lieb hat.Aber diese Zeit der Trauer muss man schon zulassen,um alles besser zu verarbeiten. Das ist ganz wichtig, hat mir meine Psychologin gesagt. Es ist, wie wenn ein Mensch stirbt. Viele verstehen das wohl nicht, aber die Mieze war doch ein geliebter Freund, Lebenskamerad, oder Kind.So ist das bei uns .Unser Kind, um das mein Mann und ich trauern.
Vielleicht interessiert dich ja unsere Geschichte: Im November letzten Jahres hatte unsere Feli auf einmal nicht mehr den gewohnten Appetit.Erst dachten wir, kommt halt mal vor. Als sie dann auch ab und zu erbrach,fuhren wir zum Tierarzt. Sie hatte kein Fieber, war lustig wie immer,schmuste und schnurrte,also meinte der Tierarzt., es wäre wohl ein Infekt. Sie bekam etwas magenstabilisierendes gespritzt, wir versuchten ihr mit verschiedenstem Futter, Appetit zu machen. Es wurde immer weniger, was sie zu sich nahm.Sie erbrach immer öfter nur Schaum.Dann bekam sie auch noch heftigst Schnupfen,da ging es ihr sehr schlecht. Es wurde ihr Antibiotikum gespritzt.Nach 3 Tagen war der Schnupfen weg, aber das Problem mit nicht Essen blieb.Sie wurde immer schwächer. Der Tierarzt wollte nicht sehen, dass sie immer schwächer wurde.Weihnachten war dann nicht schön bei uns, vor Kummer und Angst um FELCHEN.Am 27. Dez. fuhren wir zur Klinik.Wir dachten, jetzt kann man ihr doch helfen,hatten so Hoffnung. Sie wurde sofort an den Tropf gehängt und Blut abgenommen. Die Werte waren in Ordnung. Zuerst darüber Freude, aber was dann?? Nun könnte vielleicht ein Ultraschall vom Bauch was aussagen. Das war dann so furchtbar, als sie auf dem Rücken lag und festgehalten wurde.Dann wurde der Bauch rasiert. Wer weiß, wieviel Vertrauen das Anfassen am Bauch erfordert,kann verstehen,wieviel Angst Feli hatte. Dieser hilfesuchende Blick zu uns! Einen kurzen Moment dachten wir, das muss halt jetzt sein, alles wird dann gut.Die Ärztin sah sich den Darm genau an.Als sie das Gerät ausschaltete, sagte sie: Es sieht sehr schlecht aus,wir müssen operieren.Diesen Moment der schlimmen Erkenntnis werde ich nie vergessen.Etwas großes Kaltes bohrte sich in mich bis zu meinem Herz,diese schlimme Kälte!!!!!FRAGEN, FRAGEN, kann man ihr helfen??? Der Darm hatte am Übergang vom Dünn-zum Dickdarm ein Loch.Dadurch war es zu vielen Verklebungen gekommen, und es ging nichts mehr durch.Es sei ein großes OP Risiko,die schweren Verklebungen überhaupt zu lösen und dann das Stück kranken Darm rauszuschneiden.Aber es gäbe schon eine Chance 50:50 . Wir wollten ihr einfach helfen und sie nicht verlieren, sie war doch noch jung und willigten in die OP ein.Schweren Herzens verabschiedeten wir uns, wollten aber ihr keine Angst zeigen.Wir führten ein langes Gespräch mit dem Arzt, er erklärte uns alles ausführlich und wir waren voller Hoffnung.Am nächsten Tag sollte sie operiert werden.
Die Nacht war voller Angst und Zweifel, das Richtige zu tun. Aber wir konnten Sie doch nicht aufgeben und einschläfern. Die Abmachung war: Sollte der Chirurg im offenen Bauch einen Tumor feststellen, dann soll er sie nicht mehr aufwachen lassen. Den Tag verbrachten mein Mann und ich mit Hoffen und Beten und aneinander festhalten.
Ich muss jetzt erwähnen, dass Feli einen Bruder, unseren Tobi hat, ein sehr lieber und sensibler Kater. Weil wir viel weinten und alles für ihn so anders war, hatte er sehr viel Angst und wir mussten uns immer wieder beruhigen und für Tobi einigermaßen normal sein. Er suchte seine Schwester , war traurig und verkroch sich unters Bett.Da muß man dann um ihn auch noch Angst haben.
Der erlösende Anruf kam erst um 17 Uhr. Sie hat es durch gestanden. Die Verklebungen waren noch schlimmer als gedacht, ein Stückchen Darm entfernt und genäht. Jetzt sollte die Naht halten und sie könnte sich dann erholen. Sie war dann wieder am Tropf und musste gefüttert werden. Leider wollte sie nicht fressen.wir besuchten unsere Feli dann am übernächsten Tag. Sie sah für uns so schön aus in ihrem Body, den sie trug wegen der Naht.Sie war sehr verängstigt.Wir redeten mit ihr, sie legte ihr Köpfchen in unsere Hand und fing an zu schnurren.
Das ist jetzt der Moment, wo ich wieder heftig weinen muß!!❤️?❤️?
Das war so wunderschön. Und wir waren so voller Hoffnung??❤️❤️
Wir könnten sie aber nicht mit heim nehmen, sie musste am Tropf bleiben, war so schwach und hatte Durchfall.Wieder dieses schlimme Gefühl, ihr Blick zu uns: bleibt doch bei mir!
Den nächsten Tag,Sylvester besuchten wir sie nicht,wir wollten ihr und uns den erneuten Abschied ersparen. Den Abend verbrachten wir ganz ruhig mit unserem Tobi, der ja auch traurig war, weil er seine Schwester suchte.Wir wollten kein Feuerwek , nichts sehen, nur an Feli denken.
An Neujahr fuhren wir zur Klinik.Dort erwartete uns die schlimme Nachricht, dass es Feli schlechter gehe. Wegen dem Durchfall hatte man den Kot untersucht und Giardien festgestellt.Felchen sah so erschöpft und traurig aus,dass es uns das Herz zerriss. Sie bekam nun noch mehr Medikamente. Im Nachhinein glaube ich, dass der Sterbeprozess da schon begonnen hatte. Die Augen lagen ganz tief. Trotz ihrer Schwäche wollte sie aufstehen, wohl mit uns gehen.Schlimmer Abschied!!
Am nächsten Morgen kam dann der Anruf, dass sie in der Nacht gestorben ist. Fassungslosigkeit, Entsetzen.Nachts um 3Uhr ca. Bin ich noch aufgewacht, weil ich Feli schreien hörte. Mein Mann sagte mir dann am Morgen, dass ICH ganz laut geschrien habe. Ungefähr da war es wohl, als Feli eingeschlafen ist. SEELENVERBINDUNG!!!!!!
Nach dem ersten Schock kamen dann die Gedanken, was zu tun ist.Wir wollten Feli bei uns im Garten begraben.Also holten wir sie ab, sprachen noch mit dem Operateur.Bei Ihrem geschwächten Körper wurden ihr wohl die Gardien zum Verhängnis.Aber vielleicht hatte sie auch sonst keine Kraft mehr. Wer weiß das schon? Der Weg zur Genesung wäre noch sehr weit gewesen.Wer weiß, was ihr alles erspart wurde. Wir wissen, dass es ihr jetzt gut geht, da wo sie ist.Und sie ist immer bei uns und in uns in unseren Herzen.
Wir haben unsere Feli nochmals angesehen, sie gestreichelt und mit ihr gesprochen und sie um Verzeihung gebeten,weil wir sie so gequält haben. Das sind Schuldgefühle, die immer wieder hochkommen.Aber wir wollten ihr doch helfen!
Nun schläft sie für immer in unserem Garten.Aber dieses Bewusstsein ist auch traurig, weil sie so nah und doch so weit weg ist.Die ersten Tage war alles nur dunkel um uns mit viel Weinen.Dann erkannten wir, dass es so nicht weitergehen kann, wenn wir unseren Tobi nicht noch mehr verstören wollen. Immer wenn er spürt, dass einer von uns sehr traurig ist, werden seine Pupillen ganz schwarz, er bekommt glasige
Augen und er stiert vor sich hin.Er will dann nicht angefasst werden ,faucht,offensichtlich hat er Angst.Also muß man sich bemühen, auch wenn es manchmal schwerfällt, alles so normal wie möglich ablaufen zu lassen. Zwei Wochen nach Felis Tod kam dann die Erkenntnis, dass es doch traurig ist, dass Tobi nun allein sein soll, für den Rest seines hoffentlich noch langen Lebens. Aber wir wollten doch auf keinen Fall einen Ersatz für unsere geliebte Feli. Das geht nämlich nicht.
Irgendwann haben wir dann doch in unserem Tierheim die Miezen angeschaut und uns in eine kleine Fundkatze, ca. 2 Jahre, verliebt. Nach vielen Zweifeln und einigem Für und Wider ist sie am 30.Jan. bei
uns eingezogen, sehr zum Ärger von unserem Tobi. Die kleine LINA fühlte sich wohl sofort bei uns daheim und alles gehörte selbstverständlich ihr. Der Platz auf der Couch, der Platz auf dem Kratzbaum, alles ist ihres. Tobi wurde von ihr ständig angefallen, so dass er Angst vor ihr hat. Meine ohnehin sehr angeschlagenen Nerven werden auf eine harte Probe gestellt.Es geht nur noch, wie, wo, was , am Besten für wen ist, wer wo schläft, dass einigermaßen Ruhe herrscht. Die letzten Monate haben mich schon an den Rand meiner Belastungsgrenze gebracht, und es gab auch Tage, an denen ich LINA am liebsten zurückgebracht hätte. Aber der Gedanke wurde nie zu Ende gebracht, weil ich das doch auch nicht kann. Sie ist so eine liebe, dankbare Mieze, will Schoß sitzen, auf mir schlafen. Da würde ich auch nicht froher werden, wenn sie wieder im Tierheim landet.
Mittlerweile wird die Lage zwischen Tobi und LINA etwas entspannter,aber ich weiß nicht, ob wir Tobi wirklich einen Gefallen getan haben. Wieder wollten wir helfen. Trotz aller Trauer um Feli und dem Stress der Zusammenführung kann ich aber auch sagen, dass wir auch wieder Freude empfinden, wenn uns LINA zum Lachen bringt mit ihren Vorführungen.
Was ich noch sagen wollte:
Am gleichen Tag, als unsere Feli gestorben ist, wurde LINA im Tierheim abgegeben. ZUFALL????

So, ich hoffe, ich habe dir mit meiner Geschichte etwas helfen können.
Ich weiß, es ist so eine große Wunde, die immer wieder ganz furchtbar weh tut. Der Schmerz und die Tränen kommen immer wieder.
Vielleicht muss das aber auch so sein,denn damit kommt ja auch die Erinnerung an unsere geliebte Mieze. Und wir wollen sie doch nie vergessen!❤️❤️❤️?❤️?❤️
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht!
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #38
@Miezenvogel

Was du erlebt hast ist richtig schlimm. Ich habe beim Lesen richtig mit dir mitgefühlt. Es tut mir sehr leid. Die arme Feli :cry: Ich denke jetzt, auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke, geht es ihr besser. Du darfst dir keine Schuldgefühle machen. Ihr wolltet Feli nur helfen und sie hat für euch so lange gekämpft und es versucht!

Ich glaube, dass es kein Fehler war Lina zu euch zu holen. Tobi muss sich erst nur an Lina gewöhnen. So wie ihr euch auch. Wenn Tobi alleine geblieben wäre, wäre er bloß einsam und traurig gewesen. Jetzt hat er zumindest jemanden an seiner Seite :)

Ja, du hast recht, die Zeit danach ist schlimm und es wird dauern bis dieses komische Gefühl das zwischendurch in einem auftaucht auch wieder ganz verschwinden wird und man diese Leere nicht mehr so stark wahrnehmen wird.
An einigen Tagen ist es bei mir noch ganz schlimm. Dann habe ich auch regelrecht einen Kloß im Hals und mir wird wieder bewusst, dass ich Mizie nie wieder sehen und streicheln werde können, genauso dass ich nie wieder ihr schnurren hören werde können :c020:
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #39
@hikachko

Hallo! Danke für deine Antwort und dein Mitgefühl. Ich habe das Gefühl, daß es dir schon etwas besser geht. Ich denke für mich, dass der Schmerz schon noch da ist und auch bleiben wird.Aber er ist erträglicher geworden.Und dieses NIE MEHR Streicheln, NIE MEHR das Schnurren, allein diese Gedanken sind schon schlimm genug. Möchtest du vielleicht mal eine neue Mieze? Weißt du, wenn mich das jemand vor Lina gefragt hat, hätte ich denjenigen am liebsten übel beschimpft wegen seinem Unverständnis. Aber ich spüre schon, dass die neue Miez schon ETWAS ablenkt.Sie kann Feli niemals ersetzen, trotzdem muß ich halt sehen, wie wir alle am besten klar kommen.
LG. Gabi???
 
  • Eine Horrornacht Beitrag #40
Ich habe das Gefühl, daß es dir schon etwas besser geht. Ich denke für mich, dass der Schmerz schon noch da ist und auch bleiben wird.Aber er ist erträglicher geworden.Und dieses NIE MEHR Streicheln, NIE MEHR das Schnurren, allein diese Gedanken sind schon schlimm genug.

Es geht mir mittlerweile auch besser, aber wie du auch schreibst, wird der Schmerz und auch die Traurigkeit für immer bleiben, nur anders.. Diese Gedanken sind wirklich schlimm. Sie fehlt so sehr :c020: Sie hat mich eine lange Zeit meines Lebens begleitet und jetzt ist sie einfach nicht mehr da :( Am Dienstag werden es genau 4 Wochen sein. Die Zeit vergeht so schnell..

Möchtest du vielleicht mal eine neue Mieze? Weißt du, wenn mich das jemand vor Lina gefragt hat, hätte ich denjenigen am liebsten übel beschimpft wegen seinem Unverständnis. Aber ich spüre schon, dass die neue Miez schon ETWAS ablenkt.Sie kann Feli niemals ersetzen, trotzdem muß ich halt sehen, wie wir alle am besten klar kommen.

Wir haben uns erstmal entschieden kein neues Katzentier zu holen. Es geht zur Zeit einfach nicht. Vielleicht irgendwann in ein paar Jahren..
Bei dir ist es auch eine andere Situation. Du musstest Lina für Tobi holen, um seines Willen.
 
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